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eine Geschichte

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Dancefloor-Princess, 21. Februar 2008.

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    die mir gerade so eingefallen ist.

    Leicht hebt sich die Bettdecke auf und ab. In regelmäßigen Abständen, der Atem sanft und kaum hörbar. Nichts Böses ahnend schläft das Kind friedlich tief und fest in einem wunderbar kuscheligen, mollig warmen Bett. Die Bettdecke aus dicken, weichen Federn umhüllt den kleinen, zierlichen Körper. Das Gesicht kaum erkennbar tief im Federpolster versunken, die Augen fest geschlossen.
    Eine Hand nähert sich dem schlafenden Kind und berührt es an der Schulter. Leichtes Augenzucken.
    "Es ist Zeit aufzustehen." ertönt eine seltsame Stimme. Das Kind öffnet ganz langsam und vorsichtig die Augen. Nichts ahnend, was mit ihm geschieht, schweift sein Blick erschrocken einige Zentimeter hin und her. "Guten Morgen." sagt die Stimme.
    Das Kind streckt vorsichtig den Kopf ein wenig aus dem weichen Bettzeug hervor, doch niemand ist zu sehen.
    In schnellen Bewegungen streift es die Bettdecke zurück, während es sich hektisch aufsetzt.
    Unter schnellem Atem will es wissen "Was ist passiert???" Mit aufgerissenen Augen und klopfendem Herzen blickt es umher.
    "Du...bist wach." hört es jemanden sagen.
    "Wie...?" das Kind schüttelt ungläubig den Kopf. Es sieht an sich herab, betrachtet mit offenem Mund seine Finger, seine Arme, greift nach seinen Haaren.
    Fasziniert blickt es sich im Zimmer um. Mit neugierigen und weit aufgerissenen Augen sieht es Dinge, die es noch nie zuvor gesehen hat. Ohne den Blick von den neuen Dingen zu wenden, fragt es: "Warum gerade jetzt?"
    Nachdenklich starrt das Kind auf die Bettdecke. Es fährt sich sanft durchs Haar, "Ich hatte einen sehr, sehr langen Traum. Ich erlebte so viele Dinge...Ich wuchs in einer großen Familie auf, ich ging zur Schule...Ich hatte so viele Freunde. Und ich hatte Feinde. Ich hasste und liebte meine Mitmenschen, stritt mich und versöhnte mich mit ihnen. Ich tanzte und lachte und war sorglos. Ich verzweifelte und schöpfte Hoffnung. Ich lag in der Sonne und ging im Schnee spazieren. Ich weinte mir die Augen aus und krümmte mich vor lachen. Was für ein wunderbarer Traum."
    Das Kind hebt den Kopf leicht an und starrt geradeaus.
    "Warum?"
    Keine Antwort.
    Sein Atem wird wieder schneller. "Warum hast du das getan?"
    Wieder keine Antwort.
    "Warum zum Teufel hast du mich aufgeweckt?"
    Endlich ertönt wieder die Stimme: "Weißt du das denn nicht mehr?"
    Das Kind blickt fragend und ahnungslos drein. "Was meinst du???" will es wissen.
    Die Stimme fährt fort: "Weißt du nicht mehr, was du immer wieder im Traum gedacht hast? Während du mit deiner Familie beim Abendessen gesessen hast? Oder als du mit deinen Freunden im Park warst? Besonders als du verzweifelt warst und dir die Augen ausgeheult hast und deine Feinde dich quälten? Als du im Schnee spazieren warst oder dir die Sonne auf den Rücken schien?"
    Noch immer hat das Kind keine Ahnung und schüttelt fassungslos den Kopf.
    "Dein ständiger Gedanke war es, wie es wohl sein würde, wenn du endlich aufwachen würdest. Wenn dieser Traum doch nur vorbei sein könnte und du endlich etwas von der Realität sehen könntest. Weißt du das denn nicht mehr?"
    Mit einem Schlag trifft es das Kind wie ein Blitz. Es erinnert sich an Momente im Traum, wo es tatsächlich solche Gedanken hatte. Wo es das sogar laut aussprach und verzweifelt nach einem Weckruf rief. Erschrocken stellt es fest, dass die Stimme recht hat. "Nun, willst du denn nicht aufstehen?" fragt diese.
    Das Kind sieht sich um. Es ist tatsächlich wach. Der Traum ist vorbei. Ein kühler Hauch umweht es. Die Umgebung ist zwar sehr interessant und neu, aber es sieht unheimlich und einschüchternd aus. "Nein...Das wollte ich nicht..." murmelt das Kind. "Nein, ich will nicht aufstehen." Trotzig bleibt es im Bett sitzen. "Warum hast du das getan???? Du hättest wissen müssen, dass ich weiterschlafen will!!!!"
    Die Stimme gibt keine Antwort mehr.
    Das Kind rührt sich keinen Zentimeter aus dem Bett heraus und kann es einfach nicht fassen. Es ist empört und verzweifelt. Mit Tränen in den Augen wirft es sich ins Bett zurück, zieht die Decke über den Kopf und versucht einzuschlafen.
    Vergeblich.
    Die Sonne ist viel zu hell, es blendet das Kind und lässt es nicht wieder einschlafen. Stundenlang liegt es wach und versucht mit aller Gewalt wieder in den Traum zurückzukehren.
    Die Tränen laufen dem Kind über das Gesicht. Es ist unmöglich..

    Oder?
     
  2. Bigenes

    Bigenes Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2005
    Beiträge:
    2.936
    Ort:
    Hamburg

    Uff!


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  3. Bigenes

    Bigenes Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2005
    Beiträge:
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    Ort:
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    Hiermit erkläre ich,
    dass der obige Smiley sich nicht die Augen reibt,
    weil er die Geschichte so mies findet.

    Oh, nein!

    Der obige Smiley reibt sich die Augen,
    weil er die Geschichte so spannend findet
    und weil er noch ganz lange staunen musste.


    :schnl:
     

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