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Eine fast philosophische Frage

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von venus-pluto, 19. April 2012.

  1. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

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    Baaaah! :tomate: Eigentlich müsste ich was ganz anderes schreiben und irgendwie klebe ich heute hier fest. Nun ja, irgendwie passen die Themen auch gerade wunderbar in mein Beuteschema :D

    Ich mache mich momentan leicht verrückt, denn mir sind Dinge passiert, die ich eigentlich schon vorher astrologisch bereits richtig eingeordnet hatte. Ist auch alles soweit okay und trotzdem komme ich ständig ins Grübeln, ob denn wirklich alles so vorhersehbar ist, wie es für mich den Anschein hat.

    Jetzt hab ich hier ein paar Radices vor mir liegen und die greifen so derart perfekt ineinander - mit allem Drum und dran - und das ganz gleich, welches Rechenmodell ich benutze. Ich weiß, dass das passieren wird, was ich da sehe. Und es wird fast 1:1 so passieren, denn es ist bisher schon so gewesen, wie ich es gesehen, gelesen oder what ever habe. Wieso aber fehlt mir trotzdem das Vertrauen in das, was ich da sehe? Weil ich es nicht sehen darf? Es mir nicht zusteht, in die Zukunft zu schauen? Irgendwas kollidiert da in mir und ich weiß nicht, wieso das so ist.

    Kennt jemand das Gefühl? Warum macht man in Astrologie? Vielleicht erstmal, weil man mehr über sich erfahren will. Oder über die große Liebe. Doch was passiert dann, wenn man darüber hinausgeht, immer mehr Zusammenhänge sieht, dabei die Welt ins fast Banale umkippt, weil alles so schei**e berechenbar erscheint? Ich beginne dann auf der Stelle, an allem zu zweifeln, obwohl ich genau weiß, dass meine Gedanken richtig sind.

    Diese Welten, die sich auftun, machen mich fast irre und ich stehe permanent unter Strom (was vielleicht mit UR/SO in 12 momentan normal sein könnte HA!). Was fängt man damit an? Momentan habe ich einfach nur das Gefühl, ich explodiere bald.

    Warum kein Vertrauen? Das ist die Frage, dich mich am meisten beschäftigt.

    :) LG, v-p
     
  2. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Hallo VP,

    Man lernt, es funktioniert, und man kommt an einen Punkt, an dem man unsicher wird. Das ist normal, da man besonders in der Astrologie immer wieder dazulernen kann. Diese Phasen müssten irgendwie mit den langsamen Transiten oder auch dem Alterspunkt einhergehen. Oft sind es die Quincunxen, die langsamen Denkschritte. Alleine so ein Aspekt kann länger dauern, da man alles mögliche von allen Ecken und Enden betrachten kann. Das wird sich sicher wieder bald legen!

    Alles liebe!

    Arnold
     
  3. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

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    Lieber Arnold!

    Unsicher bin ich nicht wirklich, nur nervös. Aber vielleicht ist das ja das gleiche :) Ich möchte ansich gar nicht, dass sich das legt, denn die Neugier macht ja auch Spaß und die Bestätigung noch mehr Freude. Trotzdem ist da ein bitterer Beigeschmack, den ich nicht näher definieren kann.


    Vertraust du denn all dem, was du siehst oder dem ein oder anderen Klienten sagst?

    Apropos Quinkunx: wie definierst du das?

    Alles Liebe auch zu dir!

    v-p
     
  4. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
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    Kirchseeon/München
    Liebe VP,

    Das hört sich vielleicht anmaßend an, aber ich vertraue meiner inneren Führung! Sicher macht mich das astrologische Regelwerk als solches, besonders auf die langsamen Zyklen kann man sich immer verlassen! Dazu kommen die Reaktionen des zu Beratenden. Ich hinterfrage zuerst, und versuche eine Anwort zu bekommen. Dazu schwinge ich mich irgendwie auf allen Ebenen ein, nehme die Atmung des anderen wahr und seine Gesten. Ich achte immer auf das Alter, da viel von der jeweiligen menschlichen Reife abhängt. Aber ich verstehe schon was du meinst! Ich habe viele persönliche Beratungen, wo die Leute zu mir nach Hause kommen. Aber die meisten sind an der Hotline, und da kann es schon schwierige Anrufer geben, mit allen nur erdenklichen Problemen. Aber es ist immer die Schwingung zwischen Berater und Klienten. Da kann die Chemie super passen und mit anderen hat man Mühe. Aber da setze ich immer didaktisch, astrologisch an.

    Das Quincunx wird als veränderlicher Aspekt in der Huberschule gelehrt. Dieser Aspekt hat mit Kontakten und mit Denkschritten in langwieriger Form zu tun, und wird auch "der lange Denkschritt" genannt. Das liegt daran, das Quincunx hat 150 Grad, und wenn man vom Ausgangspunkt 150 Grad weitergeht, so kommt man erst beim 12. Schritt wieder am Ausgangspunkt an! Das Quincunx wird auch "schwebende Opposition" genannt. Im Gegensatz zur Opposition ist man im Quincunx eher mit folgenden Schritten beschäftigt:

    1. Zweifel, Unsicherheit, Hin- und hergerissen sein.
    2. Glaubend, hoffend, vertrauend.
    3. Gewissheit, Sicherheit, auch in jeweiligen Lebensgebieten.

    Das Quincunx wird auch "Der Fingerzeig Gottes" genannt. Das entspricht einer Aufgabe, der man sich nicht sofort bewusst ist. Es dauert länger mit diesem Aspekt. Das Halbsextil mit 30 Grad entspricht dagegen eher dem kleinen, alltäglichen Denkschritt, täglichen Kontakten. Kann auch ab und an etwas hektisch oder nervös machen ( Kleine Nadelstiche ). Zum Beispiel Saturn im Halbsextil zum Mond kann auf eine Mutter hinweisen, die nerven kann. Das Quincunx entspricht dem Saturnaspekt, das Halbsextil wäre der Merkuraspekt.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  5. Syndra

    Syndra Sehr aktives Mitglied

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    2.263
    Hallo venus-pluto,

    eine gewisse Unsicherheit sorgt dafür, dass man offen und beweglich bleibt, während "absolute Sicherheit" eine gefährliche Illusion ist: man glaubt alles zu wissen, macht dicht, verschließt sich dem "Fluss" und trennt sich von der Quelle.

    Mir persönlich reicht die Gegenwart völlig, die mögliche Zukunft interessiert mich nicht, Astrologie ist für mich ein Werkzeug von vielen zur Selbsterkenntnis.
    Astrologie ist nicht "wahr". Es kommt auf den Anwender an, wie gut sie funktioniert, ebenso wie ein Hammer einfach nur ein Hammer ist, solange ihn niemand benutzt. Ich würde mich nie endgültig einer bestimmten astrologischen Schule anschließen, denn dann würde ich die Denkweise anderer Menschen übernehmen, auch wenn sie mir vielleicht sympathisch ist. Ich habe viele Deutungs-Lehr-bücher gelesen und doch finde ich dort selbstverständlich nur das Denken und den Weg von Fremden, durchaus klug und interessant, doch niemals mein eigenes. Ich denke, ein "wahrer Astrologe" muss nach einer bestimmten Lehrzeit sein eigenes System entwickeln, basierend auf dem "Grundwortschatz" und in dem Wissen, dass es nur relativ wahr ist.

    Liebe Grüße,

    Syndra
     
  6. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

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    10. Januar 2008
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    Lieber Arnold,

    das hört sich überhaupt nicht anmaßend an. Anders geht es mir auch nicht. Zum einen ist es unbedingt Intuition, zum anderen einfach das, was ich sehe, wobei das auch klappt, wenn ich kein Gegenüber habe und die Horoskope nur schriftlich und ohne gleichzeitigen Response beschreibe. Es ist sogar so, dass es mir leichter fällt, wenn ich jemanden nicht kenne, weil ich dann auch weiß, dass ich frei von Subjektivität bin. Halbwegs jedenfalls.

    Danke für die Beschreibung des Quinkunx. Für mich ist es nicht wirklich greifbar, was aber wahrscheinlich an seiner Natur liegt ;)
    Mit meinem Haupt-Quinkunx, dem zwischen Pluto (Jungfrau, zwischen 5 und 6 - je nach Haussystem) und der Venus in 11 (Wassermann) komme ich gar nicht klar. Also ich wüsste nie und nimmer, wie ich das beschreiben sollte, weil dieser Venus/Pluto-Krempel bei mir auch sonst sehr vordergründig ist. Die Erklärung dafür entzieht sich mir völlig.
    Obwohl, wenn ich intensiv drüber nachdenke, so war es bisher in meinem Leben oft so, dass ich aus venusisch/plutonischen Gründen immer mal wieder mein Leben (Alltag) komplett umgeschmissen habe und einer Pseudo-Freiheit nachgelaufen bin, die letztlich dann wieder alles in Trümmer gelegt hat. Der Zusammenhang ist mir durchaus bekannt und doch bin ich davor nicht gefeit. :-(

    Lieben Gruß zu dir!!!
     
  7. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

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    Hi Syndra! :)

    Ich finde schon, dass Astrologie wahr ist. Manchmal sogar viel zu wahr, deswegen auch der Thread und die Frage: Hab ich auch Vertrauen in diese Wahrheit?

    Na ja, was die Lehrbücher angeht: im Prinzip schreibt jeder von jedem ab, ein paar gehen ein paar Schritte weiter und wagen sich an neue Deutungen, vor allem was die Transsaturnier angeht. Manchmal gehe ich d'accord, manchmal nicht, weil in einigen Fällen die archaischen Grundmuster missachtet werden und die sind nun mal Ausgangspunkt für jede Deutung - und sie machen sie letztlich auch einfachen, wenn man das alles mal indus hat.

    Die Gegenwart reicht mir übrigens auch, obwohl ich durchaus auch schon Zukünftiges definitiv vorhergesagt habe (nur eher ungern). Wenn ich was über mich wissen will, dann interessiert mich am meisten das "Warum und Wozu?", aber selbst das weiß man irgendwann auch allein heraus zu finden - und doch kehre ich immer wieder zu der Frage zurück: "Kann ich dem vertrauen oder bastele ich mir gerade mein eigenes Schicksal?". Weißte, ähnlich dem Schmetterling, der fürs Chaos sorgen kann. Ich denke was, sage was und verändere damit die Welt, meine oder die der anderen, die mich etwas gefragt haben. :confused:


    Lieben Gruß!!! v-p
     
  8. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Liebe VP,

    Das Quincunx zwischen Pluto in sechs oder fünf und der Venus in elf, im elften Haus findet man oft eine anerzogene Ethik, die nicht unbedingt mit der Realität zu tun hat, sondern irgendwie elitär sein kann. Sozusagen wäre es eine empirische Frage nach dem, was Ästhetik ist oder nicht. Auf der anderen Seite mag Pluto im sechsten Haus ein großes Stück alltäglicher Dinge mit sich bringen, was zuletzt er eigenen Weiterentwicklung gut tut.

    Über dieses Quincunx kommt auch die Fähigkeit hinzu, durch die Venus im elften Haus jeden Tag im Alltag und Beruf zu einem kleinen Fest gelingen zu lassen. Oder man hofft schlicht und einfach, dass eines Tages die Liebe des Lebens, oder ein echter Partner auftauchen könnte, der alles einfacher macht.

    Aber der Pluto hat hier sicher das Motto "do it yourself im sechsten Haus im Programm. Eher ist er auf der Gegenseite, also im 12. Haus aktiv, da er dort der esoterische Herrscher der Fische ist, sowie von Jupiter und Neptun! Das kleinkarierte im sechsten Haus interessiert Pluto weniger. Vielmehr zeigt er als esoterischer Herrscher im 12. Haus den Hinweis auf Nach-Innen-Zuwendung. In der Transzendenz, aber auch im achten Haus findet man den guten Pluto, meist in tiefsten Schichten, und da präsentsiert er seinen wahren Reichtum. Pluto heißt übersetzt auch "der Reiche" und wer diesen Reichtum integrieren kann, ist wahrlich an der Quelle. Na ja, Buddhas sind wir alle nicht, aber sicher ein wenig auf den Weg gekommen..

    Was gut zu diesem Aspekt wirklich passt, ist der 4. Strahl der Venus als solches, also "Harmonie durch Konflikt!" Die Venus beherrscht gemäß den sieben Strahlen alle Wasserzeichen und somit auch alle Wasserhäuser!

    Wie Syndra schon geschrieben hat, ein wichtiger Punkt: Jegliche Deutung mag eine Projektion des Bewusstseins sein, aber sobald man selbst zur inneren Projektionsfläche kommt, spiegelt sich auch eine absolute Wahrheit, selten, oft, oder immer öfter! Das wäre der reine Kanal, nachdem wie in den Arbeiten des Herkules das Ich zurückgetreten ist und nur noch im Sinne der göttlichen Evolution handelt, warum nicht? Jeder hat seinen Zugang zum Unter/Überbewusstsein, und wo, das findet man in den Aspekten von Uranus, Neptun und Pluto und deren Aspekte zu den sieben Planeten, sowie dem aufsteigenden Mondknoten!

    Alles liebe!

    Arnold
     
  9. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

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    Lieber Arnold, ich würde dir jetzt unendlich gerne antworten, doch ich bin einfach zu müde. Wird morgen nachgeholt. Ich finde deine Worte ungemein gut und treffend. Aber dazu mehr, wenn die Äugleins wieder auf sind und die Finger wieder die Tasten finden.

    Alles Liebe derweil, v-p
     
  10. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

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    Lieber Arnold.

    Anerzogene Ethik trifft es durchaus. Elitär auch. Ja. Gehobener Anspruch allemal. Aufgewachsen in Künstlerkreisen und solchen, die echt was drauf hatten/haben, deren Weltbild sehr mythologisch gefärbt war (daher auch mein Hang dazu und später zur Astrologie). Letztlich hat mich aber genau jene Größe der anderen ziemlich eingeschüchtert. Einerseits war und bin ich selber vielseitig begabt, hab mir aber in Anbetracht der Vorbilder erst recht spät was zugetraut, mich vorher eher verweigert, was Pluto in 6 und/oder 5 bestimmt auch ganz prachtvoll bewerkstelligen kann.

    Ja! Beides. Ich will zwar nicht, dass ein Partner mir was einfacher mach, denn der beste Fall wäre, sich gemeinsam zu ungeahnten Höhen anzustacheln - ohne dabei an Energie einzubüßen.- Ich hab das Gefühl, dass mir dieser Partner begegnet ist (du kennst die Radices, obwohl ich die exakte Uhrzeit erst erfahren habe, 12 Uhr mittags, High Noon) und die Wirkung ist immens spürbar. Mein Pluto hat allen Widerstand aufgegeben und richtet sich endlich wieder nach vorn - das aber ungeachtet, ob aus der Begegnung nun was dauerhaft kuscheliges oder etwas berufliches wird. Die Dynamik, die entstand, ist jedenfalls immens. In meiner Radix wird sowohl durch ihn, als auch durch die momentanen Super-Transite allerhand ausgelöst und hoffentlich auch endlich "erlöst". ;)

    "Do it yourself" steht fest auf meiner Stirn geschrieben. Definitiv (sage ich, die gerade einen 4-Tages-Marathon in Wohnung-Streichen hinter sich hat und immer noch nicht am Ende ist).
    Pluto ist zwar, wenn er was macht, sehr resolut und fordern, doch in 6 macht gerne viel zu Nichte, was er selber aufgebaut hat. Meistens aus Trotz. So bei mir jedenfalls (früher).

    "Harmonie durch Konflikt" ist gut. Trifft es haarscharf.

    :) Alles Liebe, v-p
     
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