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Eine Emil Schumacher Widmung (E.S. war Maler)

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Iakchus, 28. Oktober 2006.

  1. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
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    Hallo

    ich komme aus einem Kaff das sich Hagen nennet,
    ennennenene,
    es ist halt so eine verkorkste Angelegenheit von der Stadtplanung her,
    aber es ist dementsprechend in einem Tal gebaut, nun ja, und zwangsläufig so und hier zeigt sich auch nebenbei gesagt,
    warum Hagen als die waldreichste Stadt gilt,

    und zwar prozentual gesehen von der Landesfläche.

    Immerhin, denn so gross ist Hagen nicht. Aber überall sind Wälder, das macht die Statgrenze so groß, und wäre das nicht, könnte Hagen es mit dem benachbarten Dortmund aufnehmen, aber das hat mehr als vier mal so viel Einwohner als Hagen. Hagen hat 200.000 Seelen und etwa dreissigtausend Undergrundmonster, siebzehn Gruftenabhängige und drei ganze frei laufende Aasgeier, ach ja, und drei Zombies aus der Einkaufsmeile im Einkaufshallengestöber, nebenbei gesagt will ich bestimmt noch einen Gedanken an die unzähligen Kriegerdenkmäler vergönnen, denn diese hat es viel und ich kenne den wahren grund: ES IST EIN STADT IM ERD-ELEMENT. Bei so viel Wald ist das klar, und Berg, und diese Mentalität mitten drin, es ist freilich nicht überall so, am besten erfährt man den Impuls von Hagen in seinen vielfältigen Facetten schrillernder Gleittöne vom Wahn des Shoppings an sich und modernen Neubauten, Nachkriegsbauten und trans-trompinentalen neuen Strassen mitten durch ehamlige STAHL-HALLEN VON KRUPP GELÄNDEN, die man vor kurzem abgetragen hatte. -Es ist erst zehn Jahre her, so wie ich mir das erinnere, waren die Busnummern zu dieser Zeit noch nicht so tramatisch für die Gewohnheit und das Gedächtnis (man hatte den BUSFAHRPLAN mit der ZEIT im Kopf, und kannte ihn auswendig, weil man verd***t noch mal damit aufgewachsen ist); aber die scherten sich um irgendwelche ingenieur-ökonomischen Erwägungen, also akrobatischen Klimmzügen mit dem Verstand, sich eine sinnvollere Methode zu überlegen, alles ökonomischer zu veranstalten, obwohl die BUSLINIEN im Prinzip allesamt mehr oder weniger die selben Strecken zurücklegen, weshalb das UMBENENNEN VON BUSNUMMERN JA KEINEN SINN MEHR MACHT und das ist halt auch typisch Sturheit bei den Hagenern, ein tyipischer Ausdruck der Erdenergie. Pragmatisch, praktisch, gut.
    So viel haben die Hagener in zehn Jahren verändert, sie sind angekommen im steinreichen Paradies endlich, von Shoppingmeilen und billigen Ramsch Läden und daneben noch die verstaubten alten Läden, die es irgendwie immer schon gab, wie in jeder Stadt solche Läden eigentlich den Reiz noch besitzen, für unser gealtertes Auge, weil das Neue, zugegebenermassen Kitsch pur ist. Und die neue Zeit einer wirklich sinnvollen humanistisch orientierten Zeit nicht angebrochen, und da zeigt sich wohl hoffentlich nicht mehr einfach nur jenes Abklatschen eines zeitgemässen plumpen spielerisch interessanten aber sinnlosinadäquat fürs menschliche WOHLBEFINDEN ablaufenden Gleichmaß eines regulären STILS, der nur darauf aus ist, zu gefallen, protzig irgendeinem Geschmack auf zugegeben feine Art auszudrücken, aber eben überhaupt erschreckend öde wirkt, wenn es da nicht auch positive Facetten des Neugestalteten Hagen gäbe!
    Denn man muss nur richtig hinschauen, dann sieht man die wohl gefeilte Planung mal hier und dort, der grosse Platz ist fantastisch wo das alte Rathaustürmchen noch steht. Dieses steinerne Türmchen war das alte Rathaus, es war der einzige Gebäudeteil, der eine Zweite Weltkrieg Fliegerbombe mitsamt Sprengeffekt überstanden hatte, und wer den langen "Oscar" jemals gesehen hatte, das grüne kitschige Monster - das Hochhaus - mit der Fassade eines grimmigen Graulindengrüns, das schon vergilbte bis in ein aasmosches laues Kobaltgrün. Und ich habe gesehen, und es sogar auf TONBAND aufgenommen, wie dieser hohe Turm gesprengt wurde, nachdem man den asbestverseuchten Inhalt und die ganzen Gedärme an Fahrstühlen entfernt hatte und nur noch ein kahler Ast aus betonierten Gerüsten dort stand. Dessen Stahlgerüst man als mit TNT sprengen musste, und in getreuer Ausführung dieses Plans rückte ein Sprengkommando an, eine bekannte Firma, die das nur für HOCHHAUS - Sprengungen macht, die CDU ZENTRALE haben sie auch schon gesprengt, und als sie den Oscar gesprengt haben, überall liefen und stöberten grüne Jungs in Uniform, flog der staubig in die Luft, und alles sackte plangemäß zusammen, damit ein Sinnbild für das alte Hagen, da war ich live dabei. Da fiel er in SCHUTT und ASCHE bei VOLLMOND. Die Sprengung hat mir gezeigt, dass die es ernst meinen mit der Neugestaltung. Aber es muss gesagt werden, bei allen schönen Reim den Hagen teilweise trotzdem noch hat, und teilweise auch deswegen, weil man gewisse Plätze unberührt liess, der Platz vor dem Kino ist zB auch ein schöner Platz, die Volme haben sie auch gestylt, und einige alte Strassen sind noch über, von der alten Zeit, und dann natürlich muss es gesagt werden, diese Lücken in der Fassade, diese NACHKRIEGSBAUTEN mit ihren glotzenden Augen, und verdriesslichen STUMMEN BLICKEN FENSTERSCHLUCHTEN AUS BETON, neben den Schmuckumrandeten Venus Aphroditen.
    Überall musste auch etwas entstehen, schon immer, das war nicht heute nur so, das war schon im Mittelalter so, in jeder Stadt, es vergrösserte sich, hatte den JUPITER EFFEKT, so auch hir in Hagen. ALles ging mit der Zeit und vergrösserte sich zweckmässig wie es nur ging. Hier gibt es soviel Wald, weil es einige Talschluchten gibt. Diese sind breit genug, dass sie einem nicht-Hagener kaum auffallen würden. Aber sie machen auf den Berggipfeln eben die Wälder aus. Emil Schumacher war ein weltbekannter Hagener Maler. Er war nicht gerade ein alle Themen der Zeit beherrschter Vertreter seiner Kunst, doch man begehrte seine MALEREIEN tatsächlich weltweit.

    Emil Schumacher unternahm vor dem neuerlichen Besuch seines Ateliers am Nachmittag, mittags immer sehr lange Spaziergänge durch die Wälder. Dessen Impressionen nahm er mit ins Atelier, es war ja fast ein Bewusstseinszustand! Es war so, für einen Künstler wie Emil Schumacher, war das ein permanenter oder zeitweise neu erschaffetr Eindruck der Wahrnehmung von Farbe und Form, er sah es in der Natur so wie Nietzsche in seinen berühmten Fels-Kontemplationen, dieser Ast, der plötzlich in seiner Form zu einer NICHT ERINNERTEN LEBENDIIGKEIT heran wächst, und wir sehen, dieser Eindruck ist mehr als alles andere an die eigene Resonanz gebunden, wer diese Ebene wachrufen kann, wo er den Bewusstseinszustand solcherart ändert, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Künstler. Und somit war Emil Schumacher nicht minder von so grossem Rang, meiner Meinung nach, wie ein Pollock oder Ruben oder Beuys.
    Denn wer sich auskennt in der Malerei, wird erkennen, oder vielmehr anerkennen müssen, dass einerseits eine beständige Qualität und überzeugende Anwendung maximaler Werte unter Berücksichtigung einer profunden Kenntnis des Materials vorliegt - ja, des Materials, des rein handwerklichen Bereich, nicht des ästhetischen, und des Materials Kapazitäten, die Kapizitäten und Leistungs-Niveaus , die oberste Grenze dessen, was noch technisch erlaubt ist, um pragmatisch (Erde) den Maximaleffekt zB roter Farbe oder blauer Farbe hervorzurufen.
    Aber andererseits sieht man auch, und muss gesagt werden, dass sich diese Bilder nur einer Wahrnehmung erschliessen, die weitestgehend losgelöst nur auf der Ebene von FARBE UND FORM UND EINDRUCK entstehen können im Auge des Betrachters im konkreten Hier und Jetzt frei von allem vorherigen EINDRUCK den man mit in die Galerie oder in ein Museum bringt, frei und losgelöst.
    Und so malte er diese Bilder indem er eben die Frabe und Form so bewegte, dass es dem Geschmack seiner Augen nach unbedingt einer drastischen Kleckserei Methode entsprechen musste, in der das ABSICHTSLOSE TUN im Vordergrund stand. Das Methodische war der wahre Grund, warum er sagte, dass man das, was man selbst in der Malerei (in seiner Malerei) da gerade tun will, ablehnen muss, den Impuls zu malen muss man opfern, so dass man irgendwie so tun muss, als würde man daran zweifeln, was man tut, woraus dann eine Methode der Kleckserei entstand, zu der er sich frei bekannte, so entstanden die Bilder und die haben deshalb auch ihren jeweils eigenen REIZ, STIL! Und es musste eine Methode sein, von der er wusste, dass es ungefähr hinhauen könnte, dem gewollten Eindruck zu entsprechen. Diesen Eindruck - hat er selbst so erzählt - hat er mit ins Atelier genommen, und in der Arbeit mit dem vielen Öl und der Farbe, da gibt es keine Malheurs, die sind nciht erlaubt, also muss die Methode stimmen, man ruft einfach wieder die Formel wach, mit der man im Wald den Eindruck bekam und ich glaube, jaja, das muss so eine Art Beuysche Wahrnehmung entsprochen haben. Einem ganz gesonderten von der alltäglichen Bedeutung der Dinge losgelösten Eindruck.
    Ein besonderer Bewusstseinszustand, der bei Künstlern sehr häufig wachgerufen werden kann.
    Vergleicht man selbst die Eindrücke, die man mal im Wald in Meditation und Stille und Einkehr, Auskehr, Einkehr (Atmen) - dann mit einem Eindruck den man mal in der Innenstadt gehabt hat, ist das unvergleichlich, denn in der Innenstadt käme man nie auf die Idee jetzt mal ganz stille zu sein. :) :escape:
    Naja, Wald ist was schönes. Sieh mal, nicht nur da in der Innenstadt, sondern überall haben wir als Meschlein immer wieder neues gebaut. Mit der Zeit war das jedenfalls immer schon so. Aber hier konnten sie nicht der Menge nach mehr bauen, als die Natur ihnen vorgab, und so erinnert mich das alles hier in den Vororten von Hagen mit den engen Strassenschluchten nach Ruhrgebiets-Art an eine Zeit, die nicht unaähnlich jener alten Postkarten aussieht, es hat sich nicht wirklich viel verändert, aber die Bilder, die in der wachen Erinnerung an Hagen auftauchen sind keineswegs vergilbt, denn es hat sich mittlerweile in den Innenstadt das Stadtbild sehr modernisiert, das verkorkste Rathaus aus den 60er wurde abgerissen und die grosse Säule Oscar (ein Hochhaus) gesprengt, und jetzt hat man nicht nur einen neuen flotten diesmal in die Breite gehenden Bau dort hingesetzt sondern anstelle des alten architektonisch KONRAD ADENAUERSTILISTISCHEN SCHWACHSINN AUS DEN SECHZIGERN; -
    ein KLOTZ AUS ACHT oder SECHS (ich weiss es nicht) INDUSTRIE - KRUPPSTAHL BALKEN IN GRAUER STAHLBETONSCHUTZFARBE die das den rechteckigen Aufsatz trugen, also diese vorstehenden auf der STrasse rum stehenden BALKEN aus STAHL, UND GROSSER MASSENGLASSCHEIBE, WIE HÄSSLICH VON AUSSEN, KONNTE DIE INNENEINRICHTUNG SCHIKKER MÖBEL UND LUFTIGER BUNGALOWMÄSSIGER VORHALLE DAS WIRKLICH NICHT MEHR WETT MACHEN. Anstelle des 60er Jahre Rathauses gibt es ein Einkaufsparadies. Die Bus Nummern haben sich allesamt gendert, so dass ein stadtinterner Verdruss bei über dreissigjährigen entsteht, nämich so aus der Kontinuität und Verlässlichkeit der Erinnerung gerissen zu werden, weil man sich an die alten Bus Nummern dermassen gewöhnt hatte, dass die Neuorientierung mit geänderten Bus Nummern für jeweilige Fahrtrichtungen nun einfach eine totale Desorientierung bedeutet und zum neu Lernen, ist es einfach nicht mehr an der Zeit, weil man jetzt den Bus nur noch auf ganz bestimmten das Heim verbindenden Linien fährt.
    Das war ja so überflüssig, wegen der Sinnlosigkeit dieser angeblichen Ökonomenie. Geistig-mentale Verrenkungen die es in ganz EUROPA gibt, (Angebot Politk /Nachfrage komische Zulieferer), nicht Planungen sondern auch METHODEN der Markt-Wirtschaft (erinnert an Planwirtschaft). KEINE HUMANITÄT!
    Das ist zweitrangig, sicher, es ist zweitrangig, also HUMANITÄT und MENSCHENWÜRDE, und NOTAUSGÄNGE - also gewisse geschriebene und ungeschriebene Gesetze , aber meist nur geschriebene Gesetze - das sind sehr wichtige zweitrangige DINGE, aber erstrangig ist das marktwirtschaftliche Interesse oder irgendein ökonömonemonisches Interesse, das aber als Planung und Durchführung gewollter Verbesserungen dann zum rein erstrangigen Marktwirtschaftlichen Interesse wird, wenn es diesen Zweck der Verbesserung gar nicht entspricht, und es Experiment blieb, denn es gab keinen Sinn für die Umbenennung der Bus Nummern. DAS Interesse dieser Herren zeigt sich darin, dass sie das in voller Absicht eines marktwirtschaftlichen Interesse gewöhnlich durchziehen, weil sie auch schon die Bushalltestellen-Namen gesponsert kriegen.
    Aber die Bushaltestellen-Namen heissen jetzt auch einige nach Firmen.

    Doch die Wälder können sie nicht erobern.
    Was will ich erobern? Die Stille? enenenenene

    DIE NEUE ZEIT GEHÖRT HUMANISTISCHEN IDEALEN
    wo ich sinne
    ist ein Minne,
    drumme Ecke komm.
    Und ist dieser
    einer unter vielen,
    sinngleich Repräsentant für alle.
    +ist es stille
    +ist es wille
    +ist es pille
    palle
    talle kralle.
     
  2. ahkamelie

    ahkamelie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2005
    Beiträge:
    1.100
    Ort:
    *
    hai,

    lieber stefan,
    gelesener text, welcher an ein vorpunktwort erinnert:

    .assessment.

    gruß
    amelie


    .|.
     

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