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eine astrologische und numerologische Vorstellung

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von herzverstand, 11. August 2007.

  1. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
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    Ach wie schön wär es wenn ich dies und das tun/erreichen könnte.

    In meinem Leben herrscht zur Zeit ein unerträglich sinnloser Stillstand. Ich könnte jetzt anfangen zu erzählen und zu behaupten, dass früher alles besser war. Die Wahrheit ist aber wahrscheinlich, dass ich diesen Zustand angestrebt habe. In erster Linie ärgert mich, dass ich einfach nicht den entscheidenden Schritt schaffe, um im Berufsleben Fuß zu fassen. Weniger dringend ärgert mich auch, dass ich zu Hause sitzen muss, während andere bei Schachturnieren glänzen.

    Ich versuche meine Situation immer mit astrologischen Aspekten zu analysieren, vor allem mit den Mondknoten. Zur Information: Mein Mondknoten steht im Skorpion, laut Koch im 4. Haus, laut Placidus im 5. Haus, bildet eine Opposition mit Chiron (wird gedeutet wie Südmondknoten Jungfrau, da Chiron über Jungfrau herrscht) und mein progressiver Mondknoten ist seit meinem zweiten Lebensjahr in der Waage. Dies alles gilt es zu berücksichtigen.

    Im Gegensatz zu vielen Menschen, die den Südmondknoten im 10. Haus haben, habe ich mich mit meiner Mutter immer besser verstanden als mit meinem Onkel (der quasi Ersatzvater war) und meinem Vater (der kaum anwesend war). Das könnte an meinem Krebs-Aszendenten liegen oder an Pluto im vierten Haus (laut Sasportas könnte hier der Vater als besonders mächtig, dunkel und bedrohlich erlebt worden sein – das kann ich nur bestätigen, ich hatte lange Zeit große Angst vor meinem Onkel, der im übrigen selbst astrologische Aspekte besitzt, welche ihn bedrohlich erscheinen lassen) oder an meinem Quadrat zwischen der Sonne und Pluto (bedeutet laut Donna Cunningham einen plutonischen Vater oder Onkel, welcher schroff dominierend ist und dessen Macht- und Geltungsbedürfnis keinerlei Lob für das Kind zuließ, sodass man mit so einem Vater oder Onkel nur verlieren kann – ich möchte einmal wissen, ob sich manche Menschen noch immer so selbstbewusst und unbekümmert geben würden, wenn sie so eine quälende, abwertende Situation durchgemacht hätten – dabei denke ich auch an Menschen, welche im Rampenlicht stehen, welche von Menschen mit Sonne-Pluto-Quadrat verachtet werden, denn in unseren Augen verdienen sie ungerechtfertigterweise für ihre ahnungslose und ignorante Scheiße auch noch Geld – für mich war Schach auch eine (die einzige?) Möglichkeit, es denen, die sich im Rampenlicht sonnen, so richtig zu zeigen).

    Von meinen ersten fünf Lebensjahren weiß ich nicht mehr viel, bis auf einzelne zusammenhanglosen Situationen. Die nächste Lebensphase war ich für mein Alter körperlich sehr stark aber leider auch dick. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass ich damals in der Altersprogression das Zeichen Löwe durchlief. Tatsächlich war ich auch sehr stolz auf meine Kraft und sah mit Begeisterung Bud-Spencer-Filme an. In dieser Zeit (Volksschule) war ich ein mittelmäßiger bis schwacher Schüler. Ich war in Raufereien verstrickt und mein Horizont wurde vor allem durch das Fernsehen bestimmt, war sonst nicht sehr groß.

    Die nächste Lebensphase war davon bestimmt, dass ich mich geistigen Interessen zuwandte. Ich erweiterte meinen Horizont durch das Lesen von Geographie-Büchern und das Lernen der englischen Sprache. Das führte dazu, dass ich mich sehr gut in Geographie auskannte und dass ich in der Hauptschule plötzlich einer der besten Schüler war. Die neuen Interessen brachten mir einen generellen Lerneifer, aber vielleicht wurde ich auch angetrieben im Trotz, dass ich aus meiner alten Schulklasse ausgesondert wurde und in die vorher verhasste „B-Klasse“ abgeschoben wurde. Fakt ist, dass ich meinen Horizont erweiterte, auch um aus der etwas engen Welt zuhause auszubrechen (mein Onkel hat Südmondknoten Zwillinge). Auch interessierte ich mich immer mehr für Schach (Altersprogression Jungfrau?), fand einen Freund, welcher ebenfalls gern Schach spielte (eine Jungfrau!) und war zu dieser Zeit recht glücklich, bis auf die neuen Probleme der Pubertät.

    Nur begann damals schon meine Flucht vor „dem Ernst des Lebens“, indem ich es vermeiden wollte, später im Leben in so einer tristen Situation wie mein Onkel gefangen zu sein. Wenn ich daran denke, was ich mir von einer Lehre in einer vielleicht auch noch dazu von meinem Onkel ausgesuchten Firma erwarten hätte können, sehe ich nur einen unendlichen Tunnel, in dem mir schwarz vor den Augen wird. Wenn ich mich auch noch erinnere, wie die Männer auf der Baustelle später dahergeredet haben (beim Ferialjob), also ausländerfeindliche bis nazistische Sprüche bis zum Abwinken (das war auch die Zeit, als bei uns Jörg Haider richtig groß wurde), dann kann ich mir erst recht nicht vorstellen, dass ich das lange ausgehalten hätte. (Wie gesagt, habe ich mich immer schon mit meiner Mutter besser verstanden als mit Männern, und so schloss ich mich auch in politischer Hinsicht eher meiner Mutter an als den Männern – auch mein Onkel verkehrte mit solchen Männern, mein Vater aber ist nicht ausländerfeindlich sondern „nur“ gewerkschaftsfeindlich und kapitalistisch, wahrscheinlich wegen seines Schütze-Südmondknotens.)

    Also, jedenfalls war ich auf der Suche nach etwas ganz Anderem als es mein Onkel und mein Vater vertraten, von meiner Mutter konnte ich mich damals noch nicht richtig distanzieren. Jetzt muss ich zugeben, dass mein Onkel etwas Gutes getan hat, als er meine Mutter zwang, sich außerhalb vom Bauernhof eine Arbeit zu suchen, auch wenn er sie damals zum Weinen brachte. Was mit der Zeit immer mehr zum Abgeschlossensein am Bauernhof dazukam war die wirtschaftliche Misere der Bauern, welche sich besonders mit dem EU-Beitritt Österreichs 1994 verschärfte. Leider war auch mein Vater Bauer. Eigentlich wäre ich stolz gewesen, selbst ein Bauer zu werden, aber all diese Faktoren machten es mir unmöglich, diesen Weg zu beschreiten. Auch war es so, wenn ich jetzt zurückdenke, dass ich verpflichtet war, in der Hauptschule schulischen Erfolg vorzuweisen und keine Zeit hatte, an den Bauernhof zu denken. Aber meinem Onkel war es ohnehin nicht recht, wenn ich ihm half, immer gab es etwas auszusetzen, genauso wie meinem Vater bei meinen seltenen Besuchen (Anita Cortesi in Zukunftsblick über Mondknoten 4. Haus: Man nimmt alles, was Sie tun, für selbstverständlich. Oder man hat überall etwas hinzuzufügen oder auszusetzen – das war eine Schlüsselsituation für mich, oft wird bei der Behandlung der Mondknoten verschwiegen, dass es den 4. Haus-Mondknoten so geht, obwohl ich jetzt nicht weiß, ob es allen so geht. Jedenfalls war ich nicht stark genug, mir trotz dieses Gegenwinds mir eine berufliche Existenz aufzubauen, so wie z.B. Schachweltmeister Kasparow.)

    Ich bevorzugte es, auf eine andere Weise in die Erwachsenenwelt einzutreten. Zuerst einmal über Schach: Ich wurde auf die Idee gebracht, in den Schachverein zu gehen. Dort lernte ich neue Freunde kennen und einen Vater und seinen Sohn, welche beide schachbegeistert waren. Der Sohn, welcher ebenfalls zu einem Freund wurde, war ein kleines Schachgenie (er hat den Mondknoten im Steinbock, in Opposition zum Mond!). Er ist drei Jahre älter als ich und war mir in Punkto Schachkunst meilenweit voraus, war damals glaube ich schon Jugendstaatsmeister geworden. Nur hatte er schon damals große Probleme mit den Konventionen des arbeitenden, vor allem männlichen, Volks, noch größere als ich. Außerdem hatte und hat er eine sehr geringe Körperkraft. Er sollte zu meinem Vorbild werden, sodass auch ich ein starker Schachspieler wurde, aber leider auch an Körperkraft einbüßte (Vorbei die Zeiten, als ich körperlich stark war).

    In dieser Zeit hatte ich in dieser Hinsicht wirklich Erfolge zu verbuchen und fühlte mich auch wohl mit meinen Freunden. Dieser Freund und ein weiterer Schachfreund, welchem ich mich auch heute noch verbunden fühlen sollte, haben einen Krebs-Aszendenten, zweiterer sogar mit Krebs-Sonne. Die beiden bestärkten mich in meiner Ablehnung von Vater und Onkel und in meinen politischen Ansichten. Ich konnte also meinen Nordmondknoten im 4. Haus ausleben, ohne meinen Südmondknoten im 10. Haus zu vernachlässigen, denn mein Ehrgeiz im Schach brachte mir ungeahnte Erfolge ein. Am Ende durfte ich gar bei der Herrenstaatsmeisterschaft, der Elite des Landes, mitspielen und erreichte eine beachtliche Platzierung.

    Ich war damals in einer komfortablen Situation (Komfort wird vom Südmondknoten Stier angestrebt), konnte Erfolge im Schach verbuchen, mit Freunden zusammen sein, welche die gleichen Ansichten hatten, mich mit ihnen austauschen (Leider waren meine neuen Freunde alle älter als ich und hatten mir einiges an Lebenserfahrung voraus, was nur den Komfort, die Bequemlichkeit und die Abhängigkeit verstärkte), mit ihnen ausgehen und sogar auf Aufriss gehen, was mir damals ebenfalls gelang. Die Schule (die Handelsakademie) lief nur so nebenbei mit, ich strengte mich nicht besonders an, gute Noten zu erreichen, ich hatte es nie ins Auge gefasst, in Wettbewerb mit den klassenbesten Mädchen (Ja, es war hauptsächlich eine Mädchenschule) zu treten. Nur bei der Aufnahmsprüfung zeigte ich was ich kann und erreichte die meisten Punkte der Klasse. Ich konzentrierte mich auf Intelligenztests, also etwa das Schach, schätzte Intelligenz vor allem aufgrund des Einflusses meines klugen Freundes.

    Ich war offen gesagt in diese Schule gegangen, weil ich gehört hatte, dass sich Schachspieler in dieser Schule befanden. In die HTL (Höhere Technische Lehranstalt) wollte ich nicht gehen, weil mir manche Schüler dort so vorkamen, als würden sie nie eine Freundin bekommen. Sie ist zwar schwerer als die HAK, ich bin mir aber sicher, dass ich auch diese Schule geschafft hätte. Nur musste ich im Nachhinein enttäuscht feststellen, dass die HTL eine etwas bessere Ausbildung geboten hätte.

    Später kam noch ein weiterer Grund dazu, wieso ich mich für wirtschaftliche Fragen interessierte und also doch in der richtigen Schule war. Doch richtig interessiert hat mich das erst in der Studienzeit. In der HAK-Zeit war ich der Auffassung, dass ich von Wirtschaftspolitik und somit von der Welt, wie sie funktioniert, keine Ahnung hätte. Mich interessierte das Ganze damals noch nicht, auch weil ich keinen Zugang zu einigermaßen neutraler Information hatte. Das brachte mir manchmal verständnisloses Lachen ein, manchmal wollte man mich aber auch deswegen in die Pfanne hauen. Ein Gefühl, dass etwas mit der Wirtschaftspolitik nicht stimmen könne, war wohl auch schon damals vorhanden, und es ist bis heute nicht gewichen.

    Erst in der Zivildienstzeit (nach der HAK) wurde ich in dieser Frage voll entflammt, auch weil ich sonst wohl eine Sinnkrise erlitten hätte und mich dazu entschließen hätte müssen zu arbeiten zu beginnen. Anfangs beschäftigte ich mich bloß mit globalisierungskritischer Literatur, welche, wie ich auch heute noch finde, durchaus auch ihre Berechtigung hat. Dies mündete schließlich in der Verfassung meiner Diplomarbeit, welche sich mit der wirtschaftlichen Globalisierung beschäftigt.

    Ob es mir besser gegangen wäre, wenn ich arbeiten gegangen wäre, ist eine Frage, welche man wohl nie beantworten wird können. Denn auch im Studium hatte ich einen schweren Stand, sowohl mit dem zu lernenden Stoff als auch mit manchen Studienkollegen, bei welchen ich mit ganz anderen Ansichten konfrontiert wurden. Aber mit meinem Ehrgeiz hatte ich anfangs auch trotz größerer Hindernisse keine Probleme, im Studium voranzukommen. Viele meiner Studienkollegen kannten das Gefühl nicht, wenn man in einer beengten Umgebung aufwuchs und zum Teil mit engstirnigen Menschen zu tun hatte. Für viele war außerdem ein Leben in Erfolg und Schönheit eine Gewohnheit, welche ich nicht vorweisen konnte.

    Manche versuchten auch, mich auf politischem Gebiet zu desillusionieren. Ich wehrte mich dagegen, indem ich in eine linke politische Vereinigung eintrat. Dort herrschte überhaupt kein Zwang, aber wir hatten auch so viele Vorhaben, dass meines Erachtens die große Gefahr eines sich Verzettelns bestand. Wir waren sehr idealistisch und altruistisch. Ich erkannte die Nachteile, wenn niemand Chef ist, auch wenn ich weiterhin an das Ideal der jugoslawischen Genossenschaften glaube. Das große Problem war nämlich, dass ich selbst keine Initiative setzen konnte, um die anderen anzuführen. Ich wollte lieber gute Bücher suchen, um Ideale herauszufinden, welche wir dann hoffentlich umsetzen könnten (Südmondknoten 11. Haus statt Nordmondknoten 5. Haus). Ich fühlte mich einfach nicht stark genug, um für diese Gruppe nach außen zu treten, wenn es doch vielleicht tausende Punkte gab, die nicht den höchsten Idealen entsprachen. So blieb ich eher ein Mitläufer und machte bei den Aktionen der anderen mit. Um so größer war dann die Enttäuschung, als ich erkannte, dass sich viele Menschen überhaupt nicht überzeugen ließen. Denn ich war der Ansicht, dass es sich bei meiner Meinung um die einzig Richtige handeln müsse (dies ließe sich numerologisch analysieren: First Challenge lt. decoz.com – bis etwa 30 Jahre). Auch bei meinen Mitstreitern stieß ich auf Unverständnis, dass ich „objektiv“ gesehen recht hätte. Ich fiel dann auch in ein Riesenloch, als absehbar war, dass unsere politischen Aktionen zum Scheitern verurteilt waren.

    Ich hörte zu studieren auf, denn ich hatte mich mehr mit den Ideen identifiziert als mit der Berufsausbildung auf der Universität. Früher war die Universität für mich ein Ort des Freidenkens, bald war sie nur noch ein grauer Block. Jetzt kam für mich eine kurze Zeit von hemmungslosem Hedonismus, ohne Zeit für Verpflichtungen. Ich sah mir intensiv Fernsehsendungen an, die ich früher für dekadent hielt, im Innersten tat ich es auch weiterhin. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich denen, die ich hasste auch nur ein klein bisschen Recht gab, und meine Pläne auch weiterhin gelingen könnten.

    Aber bald darauf wurde ich des Hedonismus überdrüssig und wurde von Psychologen wieder auf Spur gebracht: Ich sollte ein Studium beenden, welches nicht mehr uneingeschränkt Meines war. Das tat ich auch: widerwillig, leidend, nie 100%ig von der Sinnhaftigkeit überzeugt und einen Schritt weg von meinen Gefühlen machend. Jedoch ist die Frage noch immer offen, ob meine Gefühle jemals einen würdevollen Platz in dieser Welt haben dürfen.
     
  2. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

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    Ein Gewinn, wie ich es damals empfand, war jedenfalls mein neu entfachtes Interesse für wirtschaftspolitische Kritik. Und die erschien mir erstmals durchschlagend. Es handelte sich um Silvio Gesells Freiwirtschaft, welche den Zinsen ihre Existenzberechtigung absprach und die meisten Probleme der Wirtschaft und Gesellschaft zu besiegen versprach. Aber gleichzeitig ist diese Analyse auch eine Hypothek für denjenigen, der an sie glaubt: Er wird nie wieder gutgläubig den Job eines Bankangestellten ausüben können, was für mich als Wirtschaftsabsolventen die ideale Karriere bedeutet hätte. Das habe ich davon, wenn ich wie ein Magnet auf andere für Angriffe aufgrund von Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft wirke (Dafür müsste es auch einen astrologischen Aspekt geben, der mir jetzt jedoch nicht einfällt). Ich habe es mir auf die Fahnen geschrieben, für Fairness in der Gesellschaft zu kämpfen (mit meinen bescheidenen Mitteln), um in Zukunft geschützt vor solchen überraschenden Angriffen zu sein. Das Blöde ist, dass kaum jemand diese Kritik an den bestehenden Verhältnissen annehmen will (Diesmal seid ihr die Bequemen!), mit der doch fast alle Probleme gelöst werden würden. Nach meiner Diplomarbeit über Globalisierung habe ich mir schon überlegt, eine Doktorarbeit über die Freiwirtschaft zu schreiben, doch das Blöde ist nur, dass schon jetzt so viel gute Literatur über dieses Thema geschrieben wurden, ohne dass dies zu irgendwelchen Veränderungen geführt hätte. Ich will nicht, dass meine Doktorarbeit in irgendeiner Schublade landet. Zwar wäre der Inhalt meiner Doktorarbeit die Verbesserung einer vielleicht zurecht von meiner Betreuerin kritisierten These, jedoch glaube ich kaum, dass ich auf Beifall hoffen kann. Der blieb schon aus, als ich lange und intensiv an der Diplomarbeit schrieb.

    Anscheinend werden nur jene geehrt, welche auch in der Praxis etwas bewirken. Auch als Schachspieler wurde mir von bestimmten Menschen die Anerkennung kategorisch verweigert, trotz aller Erfolge. Nochmal zurück zum Schach: Nach der Handelsakademie habe ich weniger Schach gespielt, habe nicht mehr so viel Ehrgeiz entwickelt. Vielleicht auch, weil es mir unattraktiv erschien, mich plötzlich bei den erwachsenen Schachspielern und nicht nur bei den Jugendlichen behaupten zu müssen. Das hätte einiges an Kraftanstrengung bedurft, ohne jedoch ein deutliches Plus an Anerkennung und Geld zu erhalten. Außerdem fühle ich mich an der allzu dünnen Luft nicht wohl, sprich, wenn es nur noch wenige Spieler gibt, die mit dir mithalten können, sodass man in einsame Höhen vordringt. So hätte ich mich vielleicht zum sozialen Außenseiter gestempelt. (Was mir auch mit der Zeit zu Schaffen machte beim Schach waren „stillose“ Spieler, die „hässliche“ Züge machten, bloße Rechner waren und auch noch aggressiv spielten. Ich lehnte also wahrscheinlich immer mehr den Südmondknoten Widder (progressiv) und vielleicht auch den Südmondknoten Jungfrau (Chiron) ab, zumindest soweit um nicht mehr mit ihren Exponenten zu haben. Lieber setzte ich mich auf gesellschaftlichem Gebiet für Frieden ein – Nordmondknoten Waage progressiv.) Da erschien es mir attraktiver, mich auf ein Studium zu konzentrieren, von dem ich überzeugt war und welches mir vielleicht auch Anerkennung und Geld bringen könnte. Heute ärgert es mich aber, wenn andere Spieler Erfolge im Schach verbuchen, der Südmondknoten im 10. Haus ruft. Jedoch klappt es einfach nicht mehr. Theoretisch bin ich einer der besten Spieler, da ich einiges an Analysearbeit geleistet habe, kann es jedoch nicht mehr umsetzen, da ich nicht mehr die Persönlichkeit eines erfolgreichen Schachspielers habe. Bin auch zuwenig Fachidiot, da mich außerdem mein Studium und meine Parteikollegen zum Ablegen des Fachidiotismus aufgefordert haben.

    Ich muss sagen, bis jetzt war mein Text schon eine gehörige Leistung, da ich es geschafft habe, in einem Zug einen zusammenhängenden Text zu schreiben. Leider versperre ich mir jedoch durch eine Denkweise, welche Stimmigkeit fordert, die Möglichkeit zu mehr Ausführungen.

    Jetzt befinde ich mich in der Gegenwart. Und hier wartet eine Herausforderung (numerologisch the Second Challenge lt. decoz.com – von etwa 30 bis 60 Jahren): Diese hängt zusammen mit meinen Problemen bei der Arbeit (nach all den Herausforderungen des First Challenge in Verbindung mit Idealen). Ich bin unorganisiert und habe Schwierigkeiten, Projekte fertigzustellen. Ich bin unpraktisch und tue mich schwer Projekte zu finden, welche wirklich einen Wert haben (etwa die Freiwirtschaft – lach). Ich bin mir zu wenig über Details im Klaren. Ich neige dazu, über Projekte zu phantasieren, welche wenig Wert oder Zukunft haben. Das ist die Herausforderung der Arbeit (Zahl 4).

    Leider habe ich auch zwei karmische Lektionen (lt. decoz.com), welche besonders schwierig zu erfüllen sind, weil sie zusammen die Summe 10 ergeben, nämlich die Lektion 4 (wieder Arbeit) und die Lektion 6 (Liebe, Beziehungen). Wen wundert es da, dass ich fast am Verzweifeln bin, dass ich weder Arbeit noch Partner finde und mich immer wieder an die Hoffnung klammere, wenigstens das Eine durch das Andere zu erreichen.

    Wie gesagt, tue ich mir auch schwer, eine aktive und führende Rolle zu spielen. Das hat wahrscheinlich mit meinem Third Challenge lt. decoz.com zu tun (Dieses ist die ganze Lebenszeit über wirksam.). Es bedeutet, dass ich übersensitiv bin und überwältigt werde vom Bewusstsein meiner Gefühle. Ich fürchte, dass hinter meinem Rücken über mich geredet wird. Als Ergebnis werde ich gehemmt und unterdrücke meine eigene Individualität (Für jene, die glauben, es sei ja so einfach kreativ zu sein, sei das bestimmt). Ich lasse meine Gefühle und Emotionen eine zu große Rolle spielen. Das resultiert in Angst und fehlendem Selbstbewusstsein. Mir fehlt die innere Stärke, mein eigenes Zentrum zu bleiben und versuche, mich der herrschenden Atmosphäre anzupassen. Diese negativen Eigenschaften haben mit positiven Charakteristika zu tun, welche ich habe: Ich habe Mitgefühl, Empathie und Intuition und kann mich leicht in andere Menschen einfühlen und Menschen mit emotionalen Problemen Gutes tun.

    Das Blöde ist nur, dass ich kaum mehr Freunde haben, deren emotionale Probleme auch nur annähernd so groß sind wie meine finanzielle Probleme. Ganz besonders blöd ist, dass die dritte Herausforderung die Probleme in der Arbeit nur noch verstärkt, denn wenn man sich dauernd Gedanken über die Gefühle anderer Menschen machen muss, auf diese auch noch Rücksicht nehmen soll, kann man sich kaum ehrgeizigen Zielen widmen. Außerdem ist es nicht gerade hilfreich, wenn man so viele Gefühle hat und dann dauernd spüren muss, wie hart die Arbeit doch ist.

    Die dritte Herausforderung läßt es angeraten sein, eine soziale Arbeit auszuüben, denn Mitgefühl ist hier sehr gut angebracht. Doch ich habe ein Studium abgeschlossen und müsste, wenn ich in der Altenbetreuung (in Österreich) Fuß fassen wollte, müsste ich eine spezielle Ausbildung machen, welche ich jedoch selbst bezahlen müsste (ist teuer), weil ich schon eine Ausbildung habe. Ich könnte auch in Deutschland Altenbetreuer werden, möchte mich jedoch nicht vor Dezember bewerben, weil ich noch einen Buchhaltungskurs mache, für welchen ich viel bezahlt habe und der mir vielleicht auch weiterhilft, einen Job zu finden.

    Ich habe grundsätzlich aus der HAK eine kaufmännische Ausbildung, jedoch dürfte es jedem, nicht nur mir, komisch vorkommen, dass ich erst jetzt, nach dem Studium draufkomme, dass mir diese Arbeit vielleicht doch gefallen könnte. Außerdem ist nicht klar, ob mir diese Arbeit auch wirklich liegen könnte. Man hat zwar keine körperlichen Belastungen, jedoch muss man sich bei so einer Arbeit stark konzentrieren (kann also nicht immer auf irgendwelche Gefühle Rücksicht nehmen) und braucht auch ein mehr oder weniger starkes Durchsetzungsvermögen, sonst geht man auch im Büro unter (wieder dieselbe Ursache). Ich könnte auch eine ganz andere Arbeit ausüben, jedoch wäre mir hier klar, dass es sich nicht um eine Dauerlösung halten kann, genauso wie auch nicht bei der Büroarbeit. Mit Zahlenkolonnen und Taschenrechner zu werken mag ich nicht mehr allzusehr. Zwar mag ich es, Texte zu verfassen, jedoch ist die Textverarbeitung im Büro eher lapidar und weit entfernt von einer schriftstellerischen Tätigkeit, wie sie mir gefällt. Um Schriftsteller zu werden, habe ich viel zu seltene Eingaben. Außerdem gebe ich meist nur die mehr oder weniger verarbeiteten Ideen anderer weiter.

    Ich war immer gerne in der Schule, weil ich so viele Ideen aufnehmen konnte und nicht verpflichtet war, selbst aktiv zu werden (Südmondknoten im 11. Haus). Diese Zeit ist jedoch vorbei, außer ich gehe noch länger in irgendwelche Ausbildungen.

    Ein Ziel von mir könnte auch noch sein, im Sozialmanagement Fuß zu fassen. Dafür habe ich ja die richtige Ausbildung aus meinem Studium. Leider ist jedoch die Situation am Arbeitsmarkt in Österreich besonders trist. Kein einziger derartiger Job wird in Österreich angeboten! Ich hoffe, dass ich mehr oder weniger bald einen Job im Sozialbereich finde, auch wenn ich immer wieder höre, dass in diesem Bereich gespart wird. (Wann wird endlich einmal die Freiwirtschaft beherzigt, damit dieses Treiben, dass man immer bei den Armen spart, ein Ende hat und stattdessen Großzügigkeit Einzug hält?) Ich hoffe, dass es das Schicksal gut mit mir meint oder dass ich darauf nicht mehr angewiesen bin, nun dass ich diese Erkenntnisse hatte.

    Vielleicht kommt irgendwann wieder so ein Beitrag.
    Bitte um konstruktive und hilfreiche Antworten!:nudelwalk :liebe1: :weihna1 :schnl:
     
  3. februar

    februar Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    2
    Willst du mir deine Daten per PN schicken?
    Ich würde mal weggehen vom Mondknoten und auch von Koch... Vielleicht mal aus einer anderen Perspektive betrachten. (Muss ehrlich sagen ALLES habe ich nicht von dir gelesen!)
    Wenn du im Sozialbereich was machen willst, dies als deine Berufung empfindest, dann warte nicht darauf, dass dir jemand den Job GIBT,
    sondern überlege, was du einbringen kannst und vielleicht auf privater Basis machen kannst!

    schaun wirs uns gemeinsam an-sofern du willst!

    32
     
  4. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

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    Sitara Mittag bietet Ausführungen zum Stier-Südmondknoten, welche relativ gut zu mir passen - den zweiten Typus des Stier-Südmondknotens.

    "Ein intelligenter Krafteinsatz im Einklang mit seinen wahren Bedürfnissen gehört zu seinen wichtigsten Lernaufgaben in diesem Leben. Dies gilt auch für den zweiten Typus des Stier-Südmondknotens, der aus einem Leben der Dekadenz un der kompletten Unbeweglichkeit kommt. Er ist antriebslos, möchte weiterhin ein bequemes Leben ohne große Höhen und Tiefen führen und wehrt alles ab, was seine heilige Ruhe stört. Dazu gehören meistens auch andere Menschen. Für diesen Typus ist es am wichtigsten, seine Energien zu mobilisieren und aus seiner Lethargie herauszukommen."

    Vielleicht passt da auch ein Erlebnis dazu, welches ich vor kurzem bei meiner Arbeitstherapie hatte: Die Mitarbeiterin sagte zu mir, nachdem ich hart gearbeitet hatte, dass ich jetzt LEBENDIG aussehen würde.

    Dazu noch ein weiterer Absatz von Sitara Mittag:
    "Aufbauen und Gestalten gehört zur Welt des Stiers, das kann er und damit fühlt er sich sicher. Loslassen, Risiken eingehen und am Rande des Abgrunds zu leben, gehört zur Welt des Skorpions. Der Wert dieser Dimension des Lebens wird dem Stier-Südmondknoten erst allmählich klar, doch wird sie sein Dasein zutiefst bereichern. Er muss in diesem Leben Risiken eingehen - materiell, emotional, intellektuell und spirituell -, damit er seine LEBENDIGKEIT zurückgewinnt.:schnl: :weihna1
     
  5. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Deutschland
    Hallo Guenter!

    Ja das hört sich nach dem Mars in 6 an, der im Quadrat zu Mond in 10 steht.
    Im 6. Haus ist das System der Gesellschaft auch ein Them; es ist der Begriff "System", den man überhaupt dem 6. Haus zuschreiben kann: und zwar auf mehreren Ebenen: Das System unserer eigenen Ganzheit zwischen Gefühl und Verstand, das funktionale System unserer Körpers, Einordnung in ein System (Dienen), - und eben Kritisieren der Gesellschaft wenn ein entsprechender Faktor darin steht. Die Sonne zB macht sich viele Gedanken darüber.
    Bei Mars setzt man sich nun nicht nur mit dem System der Gesellschaft auseinander, sondern setzt sich auch ein, viel mehr als nur das Nachdenken, setzt auch Impulse, sorgt für Reibung, weil Mars immer ein Faktor ist, der so individuell ist, dass es für andere offensichtlich wird. Und dadurch kommen dann Reibungen zustande. Es ist das haus des Mars immer ein Feld von Auseinandersetzungen. Und es ist typisch, dass es immer Menschen gibt, die irgendwie davon nur angeeckt werden.

    Im 6. Haus geht es um die Art, wie alles (innerhalb eines Systems) zusammenwirkt, und wenn da etwas nicht richtig ist, wenn etwas nicht vernünftig ist, dann macht es "Aha, da stimmt etwas nicht", das wird einem bewusst.
    Natürlich sind diese Feststellung individuell und basieren auf den persönlichen Haltungen, weil man selbst ja Teil des Ganzen ist und alles nach den eigenen Gesichtspunkten bewerten muss.

    Und mit dem Mond in 10 hat man das Bedürfnis, von der Öffentlichkeit in gewisser Weise akzeptiert zu werden. Mit dem Quadrat zwischen Mars und Mond erzeugt das Kritisieren und Entlarven mit Mars dann einfach etwas, was dann nur sehr schwer mit dem Übereinklang findet, wie man sich dann in der Öffentlichkeit (10) erlebt.

    Man ist auch oft etwas überhastet mit dem, was man zu sagen hätte. Vielleicht hat man auch den Eindruck, dass sofort ein Echo kommt, wann immer man etwas zum System sagt.

    Aber das sind alles nur Grunderfahrungen, in Wirklichkeit kann man natürlich versuchen, ein wenig drauf Acht zu geben, wie man etwas sagt. Vor allem hilft dir hier das Trigon Chiron-Mars. Weil Chiron sensibilisiert, lernt man mit der Zeit, den richtigen Einsatz der Mars-Energien (Durchsetzung persönlicher Interessen und Pläne oder der Ideen). Man muss nur bereit sein,geduldig und verantwortungsvoll aus seinen Erfahrungen zu lernen. Denn so erspart man sich weiteres Leiden. Dieses Ersparen von Leid und der richtige Umgang damit ist eine Essenz, die uns Chiron bringt. Mit dem Trigon fällt es leicht, sich darüber bewusst zu werden. Auch kann das Trigon zwischen Mars und Chiron für eine gewisse Kraft sorgen, nämlich viele Dinge gleichzeitig zu erledigen bzw. die Übersicht zu wahren.
    Aber das ist oft erst nach einem gewissen Alter mögich zu nutzen, dass du aber jetzt so um die 30 erreicht hast. Und du hast selbst geschrieben, dass du dich da ab nun vor den Angriffen besser schützen willst. Aber gewissen Leuten wird mans nie recht machen können.

    P.S.: grosse Schachmeister haben oft einen gut gestellten Chiron und einen aktiv gestellten Mars. So würde ich fast sagen, dass dies bei dir auch der Faktor ist, der für da Schach steht: Chiron Trigon Mars. Hast du immer SChach gespielt, und dabei ganz besonders jenen Fakt "des gewinnen wollens" vor Augen gehabt? Denn meiner Meinung nach ist es gerade dieser Wille, der einen guten Schachspieler ausmacht und Kasparov hat das ja auch oft gesagt. Und Mars ist deshalb auch ein Garant für das gute Schachspielen. Und mit Chiron findet man die "richtigen Züge", die richtigen Entscheidungen, lernt man aus den Erfahrungen (in einer Partie wiederkehrende Stellungstypiken).

    Es gib auch gutes Online Schach mit sehr guten Schachspielern über 2000.

    LG
    Stefan
     
  6. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

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    Die nächsten Zeilen sind besonders an Kollegen mit Mondknoten im Skorpion oder im achten Haus gerichtet:

    Sitara Mittag meint, dass dieser Mondknoten loslassen sollte, die Schränke ausmisten (hab ich schon gemacht), eine Diät machen (bin ich gerade dabei), Beziehungen hinter sich lassen, die ihn nicht mehr nähren (ich kann die einen nicht gut von den anderen unterscheiden) oder ganz generell Einstellungen, Ideen, Gewohnheiten oder einengende Glaubenssätze loslassen (also ich weiß nicht - von der Freiwirtschaft bin ich wirklich überzeugt, von der bringt man mich nicht so schnell ab).:nudelwalk

    Dieser Mondknoten soll sich zuerst einmal für die Begegnung öffnen. Er lernt, sich auf das Risiko tiefer Beziehungen einzulassen, er lernt, seine Liebe, seine Energie, seine Ängste, seine Sexualität und seine materiellen Mittel mit anderen zu teilen, statt sich zu isolieren oder sich in seinen Beziehungen nur bequem einzurichten. (Ich muss zugeben, dass ich davon immer geträumt habe, und doch fällt es mir so schwer, mich auf Liebesbeziehungen einzulassen, denn gerade die Frauen, die mir gefallen, fordern mich zu so einer Hingabe auf, vor der ich zu viel Angst habe):escape:

    "Alles, was ihn energetisiert und ihn aus seiner Stagnation reißt, unterstützt ihn auf seinem Weg. Seine Lebensaufgabe ist es, das Leben wieder in all seinen Höhen und Tiefen auszuschöpfen." Und weiters stellt sie fest, dass der Skorpion hellwache Bewusstheit und hohe Intensität bedeutet.

    Mir ist schon klar, dass gefährliche Situationen oft zu hellwacher Bewusstheit führen und intensiv sind. Ich weiß aber nicht, ob man das auch in anderen Situationen erfahren kann, vermute aber dass dem nicht so ist. Erstens frage ich mich, ob ich nur durch gefährliche Situationen energetisiert werden kann und ein Entkommen aus dieser misslichen Situation (zweiter Typus - siehe oben) nur über ein Überwinden der Angst geschehen kann. Zweitens frage ich mich und euch, was ich tun kann, damit ich energetisiert werde.

    Soll ich etwa Jan van Helsing-Bücher lesen (was relativ wenig bedrohlich erscheint), obwohl ich weiß, was Selbsterfüllende Prophezeiungen anrichten können, was besonders hinsichtlich seines Buchs über den Dritten Weltkrieg verhängnisvoll sein könnte? Die Ratio sagt also, dass es wenig bringt, sich mit solchen Dingen zu beschäftigen. Was treibt die Menschen dazu und was soll mich dazu treiben, sich mit solchen negativen (oder etwa nicht?) Dingen zu befassen?

    Ich habe mich schon mal in solche negativen Visionen hineingesteigert. Dies führte zusammen mit anderen destruktiven (ähnlich skorpionischen) Gedanken dazu, dass ich in der Psychiatrie landete.

    Sitara Mittag empfiehlt, dass man als Skorpion-Mondknoten regelmäßig spendet (mache ich) und Geld verschenkt (habe ich auch schon gemacht). Das Blöde ist nur, dass meine finanziellen Mittel immer mehr zur Neige gehen, sodass ich hier vielleicht bald nicht mehr so viel ausgeben kann.

    Ich möchte euch mal ganz offen fragen, die ihr Skorpion (oder 8. Haus) Mondknoten habt (hoffentlich ist jemand dabei, der dem zweiten Typus angehört), wie ihr das macht, dass ihr euch energetisiert und raus kommt aus der Stagnation. Vielleicht ist ja jemand dabei, der schon mehr Lebenserfahrung als ich hat. Denn ich soll vor allem jetzt arbeiten und ich fürchte, in meinem Zustand wird das schwer gehen.

    Außerdem kosten viele Dinge, welche mich den Skorpion-Mondknoten ausleben lassen, Geld. Was haltet ihr etwa davon, an der Börse zu spekulieren? Weitere Möglichkeiten sind, in ein gefährliches Land zu fahren (z. B. Russland), eine riskante Sportart auszuüben (z. B. Rafting), sich mit Schlangen zu beschäftigen (ich habe nach wie vor große Angst vor Giftschlangen:escape: ), eine Kampfsportart zu lernen, Achterbahn zu fahren oder Kriminalromane zu lesen bzw. Krimis oder Spionagefilme anzusehen (ich habe mir immer gerne etwa Columbo angesehen - gut, hier ist man in sicherer Distanz).

    Was gibt es sonst noch für Dinge, welche Skorpionen Spaß machen? Schwarze Magie etwa. Ich habe schon Magie ausgeübt, glaube aber, dass sie weiß war. Aber erstens hat schwarze Magie leider negativen Einfluss auf das Karma und zweitens hat mir leider die Magie, die ich ausgeübt habe, so gut wie überhaupt nichts gebracht. Drogen sind ein weiteres Thema. Davon wurde mir aber von Mutter und Freunden wiederholt abgeraten, sodass der Spaßfaktor völlig verloren gegangen ist.:nudelwalk Rauchen tue ich sowieso nicht, weil ich mir die Folgen des Rauchens eindringlich eingeprägt habe.

    Na, was habt ihr für Ideen, damit ich meinem Leben mehr Schwung geben kann, ohne gleich ein Jahr später unter der Erde zu liegen?
     
  7. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.023

    Hallo Guenter,
    das stimmt ja alles, könnte aber auf andere persönliche Planeten im 8. Haus auch zutreffen.
    Meiner Meinung nach bist du zu sehr auf den Mondknoten "fixiert". Auch ein Thema des 8. Hauses.
    Ich habe meinen Nordknoten auch im 8. Haus. Habe aber überhaupt kein Bedürfnis mich mit irgendwelchen gefährlich Aktionen zu energetisieren. Das ist mit einer Sonne im Stier auch nicht weiter verwunderlich.
    Ich will damit sagen, dass die Verwirklichung des Mondknoten natürlich auch von den anderen Faktoren des Horoskops abhängig ist. Nur "Mondknoten in 8" zu deuten, ist nicht aussagekräftig genug.

    Hast du eine Skorpion/Pluto-Betonung?




    He Guenter, du musst doch nicht jeden Rat von Sitara Mittag befolgen.:)
    Spenden kannst du natürlich nur, wenn es deine Finanzen zulassen.


    Meinen Mondknoten im 8. Haus lebe ich zumindest teilweise über meinen Partner aus, der eine starke Skorpionbetonung hat, ich bekomme alle seine skorpionischen Krisen hautnah mit - das reicht.
    Energetisieren muss ja nicht nur über die körperliche Schiene laufen, es gibt auch ein inneres Feuer. Man sollte für sich ein Thema finden, dass dieses innere Feuer entfacht. Bei mir war es die Astrologie.

    Warum kannst du nicht arbeiten? Wenn ich mich recht erinnere, hast du doch eine gute Ausbildung.

    Wie könnte jemand anderer wissen, was dir Spaß macht und Schwung gibt?
    Ich befürchte, das musst du selbst herausfinden.
    Untersuche doch mal deine anderen Horoskopfaktoren.

    Liebe Grüße
    Gabi
     
  8. Rote Zora

    Rote Zora Mitglied

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    Ich hab diesen Hardcore-Mondknoten (Skorpion in 8). Kollegen sind wir allerdings nicht, denn Deiner steht ja in 4 oder 5. Nach Sitara Mittag bspw. Kuchen backen, Kühlschrank füllen und Freunde einladen. Also mach mal... :weihna1

    Grüsschen
    Zora
     
  9. Rote Zora

    Rote Zora Mitglied

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    20. November 2004
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    Demgegenüber erwähnt Jan Spiller* als zu entwickelnde Eigenschaften: Unterstützung von anderen akzeptieren (Ideen, Geld, Chancen)


    * Astrologie und Seele, Die Mondknoten als Schlüssel zur Persönlichkeitsentfaltung, Knaur-TB
     
  10. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

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    Hallo Leute!

    @ lakchus: Danke für deinen Beitrag. Jetzt bin ich wieder etwas klüger geworden bezüglich Schach und Astrologie. Ich kann nur bestätigen, dass das "gewinnen wollen" die größte Antriebsfeder ist und war, um mich im Schach zu verbessern.

    Auch deine Worte zu Mars im sechsten Haus fand ich erhellend, auch wenn ich nicht alles genau verstanden habe. Ich möchte auch einwerfen, dass es mich verwundert, dass ich in der Arbeitswelt nicht gut reüssieren kann, obwohl ich doch laut Placidus drei Planeten im sechsten Haus habe.

    Leider kann ich mich derzeit nicht auf einem Onlineserver mit guten Spielern einloggen (v. a. schach.de), denn ich habe jetzt zwechs Virenvermeidung eine Linux-Benutzeroberfläche, welche keine exe-Dateien aufrufen kann. Aber ich kenne die verschiedenen Server von früher zur Genüge (bei pogo.com habe ich mit 2140 Punkten die höchste Wertungszahl erreicht).

    @Gabi0405: Ich habe Venus im achten Haus, Uranus im Skorpion, Pluto im vierten Haus, sonst abgesehen vom Mondknoten keine Skorpion-Aspekte.

    Mag schon sein, dass ich auf den Mondknoten fixiert bin, aber mir gefällt es einfach, wenn ein Aspekt etwas über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aussagt, vor allem weil ich daraus die Abfolge von Lebensphasen verstehe, unerlöste Merkmale zuordnen kann und Handlungsvorschläge herausfinden kann. Leider habe ich wenig Ahnung davon, wie man die verschiedenen Aspekte eines Horoskops kombiniert deuten kann, sodass ich mich auf die Einzelanalyse beschränke. Leider habe ich auch noch kein Buch gefunden, in dem die Aspekte der Planeten zu den Mondknoten aufschlussreich beschrieben sind (in Sakoian/Acker steht größtenteils Blabla drinnen).

    Ich würde mir auch einen Skorpion-Partner wünschen. Meine erste Liebe hatte auch eine starke Skorpion-Betonung: AC, Mond, Merkur, Venus, Uranus und die progressive Sonne im Skorpion. Aber kannst du mir auch Tips geben, wie ich einen Skorpion-Partner erhalten und halten kann? Wenn du ein Mann wärst, wär das noch besser.

    Ich weiß nicht, wieso ich keine Arbeit bekomme. Vielleicht wehrt sich auch meine Steinbocksonne dagegen, einen Sozialberuf zu ergreifen, was laut Numerologie, Mondknoten und Aszendent das Richtige wäre.

    @ Rote Zora: Dein Unterstützungsbegriff ist ein noch weiter gefasster, das kann ich so akzeptieren.

    Ich habe das Gefühl, dass der Mondknoten im 4. Haus grundsätzlich die Verstärkung weiblicher Eigenschaften bedeutet Laut Arnold von der API-Schule soll man sich hier auch mit einem Elternteil versöhnen - bei mir ist das der Vater und nicht wie Sitara Mittag annimmt, die Mutter. (Ich mag an meinem Vater nicht, dass er seinen Südmondknoten Schütze lebt, d. h. unsensibel und verletzend seine Meinung über andere preisgibt, was meinem Krebsaszendenten besonders schmerzt - und dass er seinen Nordmondknoten im 1. Haus unerlöst - ich schätze das gibt es auch -, darauf beharrend lebt, d. h. aggressiv ist und mich zu Aggression gegenüber anderen zwingt, wenn ich mich vor ihm schützen will - bei diesem Menschen heißt es für mich echt aufpassen.) Ich habe in meinen ersten Artikeln schon gezeigt, dass ich das vierte Haus schon einigermaßen lebe, ohne aber erreicht zu haben, dass ich einen Sozialberuf ausübe(n kann).

    Wenn du den Mondknoten im Skorpion in Haus 8 hast, dann erzähl doch mal, wie du dein Leben ausrichtest.

    lg, Günter :weihna1 :zauberer1
     
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