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Einbruch des Göttlichen in die Alltagswirklichkeit

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Nadida, 21. März 2015.

  1. Nadida

    Nadida Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2014
    Beiträge:
    321
    Ort:
    Bayern
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    Guten Morgen...Allseits

    Heute bin ich aufgewacht mit einem frisch aufgeblühten Entschluss im Herzen...der sich anfühlt wie ..." Vögel füttern".

    Die letzten Jahre brütete ich in einer dunklen Kiste vor mich hin...oder war in einem Ei...in einem Kokon...und gestern ist es aufgeplatzt...das Leben hat mich wieder...

    Dieser Faden ist für all jene, die bestimmte " Zustände" erfahren haben, die einem Einbruch, wie oben beschrieben , gleich kommen.

    Ich möchte mit euch kontemplieren...in aller Ruhe betrachten....

    Als Diskussionsstoff stelle ich 2 Themen gegenüber.

    Beim ersten Link gefällt mir, die Wortwahl des " Erwachten":

    https://www.sein.de/kein-buddha-ist-jemals-erwacht/

    Das Buch von demjenigen habe ich übrigens nicht gelesen...denn es geht mir nicht darum meine Erfahrungen mit dem " Nichtweg" des ( Neo) Advaita abzustimmen.

    Dennoch...persönlich stimme ich mit der "Tatsache" überein, dass beim " Einbruch" jegliche Art und Zugang von metaphysischen Gesichtspunkten so nach und nach geschrettert wird...und das ist schwer zu verkraften....

    Meister Eckard beschreibt das so:

    Nicht zweierlei Trank

    Kein Gefäß kann zweierlei Trank in sich fassen. Soll es Wein enthalten, so muß man notgedrungen das Wasser ausgießen; das Gefäß muß leer und ledig werden. Darum: sollst du göttliche Freude und Gott aufnehmen, so mußt du notwendig die Kreaturen ausgießen. Sankt Augustinus sagt: “Gieß aus, auf dass du erfüllt werdest. Lerne nicht lieben, auf dass du heben lernst. Kehre dich ab, auf dass du zugekehrt werdest.” Kurz gesagt: Alles, was aufnehmen und empfänglich sein soll, das soll und muß leer sein. Die Meister sagen: Hätte das Auge irgendwelche Farbe in sich, wenn es wahrnimmt, so würde es weder die Farbe, die es hätte, noch eine solche, die es nicht hätte, wahrnehmen; weil es aber aller Farben bloß ist, deshalb erkennt es alle Farben.

    ....

    Wenn dann Alles leer wird, dann auch das Darum und Darin...es ist nicht willkürlich herstellbar, dieses DAMIT in Beziehung SEIN. Somit verflüchtigt sich erstmal auch jegliches üben im Sinne von metaphysischen Kontextherstellungen...mit gewollten Spürigkeiten....es erscheint wie Selbstbetrug, wenn da drauf praktiziert...oder etwas da drüber geübt wird...hohl...Phrasen....stereotyp...mechanisch.....

    Eine nackter Mensch unter Seinesgleichen ist das was wirklich bleibt...sonst nichts!

    Eine nackter Mensch mit einem bewegten Herzen...unter anderen Kreaturen mit bewegtem Herzen...das ist Viel!

    Jörg Zink schreibt in seinem Buch “Erde, Feuer, Luft und Wasser. Der Gesang der Schöpfung und das Lied des Menschen”:

    “Wer mit dem Herzen denkt, weiß, dass keiner seiner Gedanken zu Ende gedacht ist, sondern immer noch andere Gedanken nachfolgen müssen, und dass alles Erkannte der Veränderung, der Bewährung und der Wandlung bedarf.

    Wer mit dem Herzen denkt, der ist unterwegs unter den Wolken und den Winden und weiss, dass er kein Ziel, sondern immer nur Rastplätze seines Denkens und seines Glaubens erreicht hat und dass die Wege weitergehen bis an ein Ziel, das ein anderer gesetzt hat.”

    ...und so komme ich zum 2. Thema, bei dem mir die Aussage sehr gut gefällt:

    Sehr schöner Link darüber:

    https://www.sein.de/missverstaendnis-erwachen/

    Meister Eckart findet solche Worte:

    Wille und Vernunft

    Die Meister sagen, die Seele habe zwei Gesichter, und das obere Gesicht schauet allezeit Gott, und das niedere Gesicht blickt etwas herab und das berichtet die Sinne, und das oberste Gesicht ist das oberste der Seele, das steht in der Ewigkeit und hat nichts mit der Zeit zu schaffen und weiss nichts von der Zeit und vom Leibe. Und ich habe manchmal gesagt, dass darin etwas verborgen liege wie ein Ursprung alles Guten und wie ein leuchtendes Licht, das allezeit leuchtet, und wie ein brennender Brand, der allezeit brennt, [und der Brand ist nichts anderes als der heilige Geist].

    Die Meister sagen, aus dem obersten Teil der Seele fliessen zwei Kräfte. Die eine heisst Wille, die andere Vernunft, und die Vollkommenheit der Kräfte liegt in der obersten Kraft, die da Vernunft heisst. Die kann nimmer ruhen. Sie will nicht Gott wie er der heilige Geist ist und wie er der Sohn ist, und fliehet den Sohn. Sie will auch nicht Gott wie er Gott ist. Warum? Da hat er Namen, und wären tausend Götter, sie bricht sich immer mehr Bahn, sie will ihn da, wo er keine Namen hat: sie will etwas Edleres, etwas Besseres als Gott, wie er Namen hat. Was will sie denn? Sie weiss nicht: sie will ihn, wie er Vater ist. Sie will ihn, wie er ein Grund ist, aus dem Güte entspringt; sie will ihn, wie er ein Kern ist, aus dem Güte fliesst; sie will ihn wie er eine Wurzel ist, eine Ader, in der Güte entspringt, und da ist er allein Vater.

    (..möchte hinzufügen...und Mutter...)

    Gut....was übt ihr?
     
    Bukowski gefällt das.
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