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einbrecher

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von moonlight1305, 11. August 2011.

  1. moonlight1305

    moonlight1305 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2011
    Beiträge:
    280
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    jede nacht ein neuer traum.

    einen traum dieser art hatte ich schon oft.

    diesmal bin ich wieder in der wohnung meiner kindheit, ich bin aber kein kind, sondern so alt wie real auch. meine tochter ist auch anwesend.

    wir wohnten ganz oben, obendrüber war der dachboden, der mir schon immer recht unheimlich war.

    im traum war ich irgendwie zunächst dabei, meinen koffer zu packen. wie so oft im traum tat ich mich sehr schwer damit, fand irgendwie nicht die richtigen sachen, die ich mitnehmen wollte.

    dann hörte ich, dass jemand oben auf der treppe zum dachboden ist. schaute aus der tür raus, sah niemanden, hörte aber jemanden. ich bekam angst und schloss die tür zu. diesmal gelang es mir auch, den schlüssel konnte ich mehrfach umdrehen.

    ich hatte dennoch angst, dass es dem einbrecher gelingt, die tür zu öffnen.

    ich wollte ihn auf jeden fall aufhalten und vertreiben und suchte nach einem gefäß, welches ich mit heißem wasser füllen wollte, was ich auf ihn gießen wollte, wenn er zur tür reinkommt.

    ich sah, wie er an der tür rüttelte und klingte, sie hielt aber stand.

    dann war der traum zu ende.

    ich hatte schon oft ähnliche träume, gleicher ort, gleiche handlung... nur hab ich es nie geschafft, die tür sicher abzuschließen.

    Und warum "bewaffne" ich mich mit heißen wasser, statt z.b. mit einem messer ???

    hmm.

    vielleicht habt ihr ja wieder eine idee für mich.


    lg !
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.548
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Moonlight,

    mit Häusern und Wohnungen wird Dein Seelenhaus beschrieben, also ein Blick auf Dich selbst und Deiner Lebenssituation. Bei der Wohnung aus der Kindheit geht es deshalb um Dinge, welche mit der Vergangenheit in Verbindung stehen. Das wird nun noch näher beleuchtet, denn auf dem Dachboden werden oft Sachen aus der Vergangenheit aufbewahrt, die man nicht mehr braucht und eigentlich ordnen sollte. Wie man sehen kann, geht es da um etwas, vor dem Du Dich fürchtest.

    Von alledem möchtest Du Dich nun trennen und mit allem was Dir wichtig erscheint (die Tochter) in ein neues Seelenhaus ziehen. Neben Deiner Tochter sind da aber auch andere Dinge aus der Vergangenheit, welche Du noch in den Koffer packen möchtest (aufbewahren).
    In dieser Sequenz wird Dein innerer Konflikt zwischen der Einsicht einer notwendigen Trennung und dem Wunsch der Bewahrung von liebgewordenen Erinnerungen und Werten sichtbar.

    Die Gründe, warum Du das Seelenhaus verlassen möchtest, wird dann mit der Sequenz um den Einbrecher sichtbar. Einbrecher verkörpern in unseren Träumen Einflüsse von außen, welche wir uns nur schwer erwehren können und uns bildlich versuchen in Besitz zu nehmen: also ein Angriff auf Deine Integrität. Wie man sehen kann, hängt diese Bedrohung mit der Sache vom Dachboden zusammen, welche Dich nicht losläßt und immer wieder einholt. Die Gründe für Deine Angst scheinen Dir aber nicht bewußt zu sein, denn Du kannst den Einbrecher in Deinem Traum nicht sehen.

    Das wirklich Gute und Erfreuliche an diesem Traum ist aber, daß es Dir gelungen ist mit dem Schlüssel (Lösungsmöglichkeit) Deine Integrität bewahren zu können. Du schreibst ja, daß dies in den vergangenen Träumen nicht möglich war: also ein deutlicher Fortschritt. Diese Veränderung des Traumgeschehens könnte darin liegen, daß Du Dich zwischenzeitlich mit Deinen Träumen beschäftigt hast.

    Präge Dir für die kommenden Träume diesen Schlüssel als Lösung für die Traumsituation gut ein. Stell Dir dazu für ein paar Tage immer in der Einschlafphase diesen Schlüssel vor und verinnerliche Dir diesen Schlüssel zu nutzen, um Dein Seelenhaus zu schützen. Das klingt jetzt sicherlich etwas kindlich und albern vor, aber das ist die bildhafte Seelensprache, mit der sich die Dinge in der Seelenwelt verändern lassen.

    Ich habe auch Deine anderen Träume einmal überflogen und bin der Ansicht, daß alle Träume in einem Zusammenhang stehen. Die Suche nach der Fahrkarte ist zum Beispiel die Suche nach einer Möglichkeit.


    Ein wenig von meinem Mondstaub, der schöne Träume verspricht :zauberer2
    Merlin
     
  3. moonlight1305

    moonlight1305 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2011
    Beiträge:
    280
    lieber merlin,

    danke für deine ausführliche antwort. :danke:

    wer/was den einbrecher symbolisiert - ich komm nicht drauf.

    ich träume diesen traum schon seit meiner kindheit, als ich noch tatsächlich dort wohnte, schon als ca. 5 jährige.

    vllt war es früher als kind auch die reale angst vor einem einbrecher, mein kinderzimmer lag direkt neben der wohnungstür, das schlafzimmer meiner eltern war der am weitesten entfernte raum in der wohnung.

    auch kam der einbrecher im traum nie, um irgendwas zu stehlen, er kam, weil er nach meinem leben trachtete. ich habe in den träumen regelrecht todesangst. der einbrecher ist auch immer männlich, ein fiktiver fremder, quasi ohne gesicht. er stand mir im traum nie direkt gegenüber.

    ein schlüssel war in den träumen immer an der tür (vllt. weil der real auch immer innen steckte), aber die tür ließ sich nicht verschließen, das schloss war marode oder verzogen oder der riegel des schlosses passte auf der anderen seite nicht in die öffnung.

    kann es sein, dass mit dieser sequenz mein selbstschutz schlechthin gemeint ist ?

    ich habe es lange zeit nicht geschafft, mich aus selbstschutz gegen andere abzugrenzen, erst seit meiner erkenntnis hinsichtlich dieser letzten beziehung hat es irgendwie bei mir click gemacht, mir wurde klar, dass mich meine intuition nie getäuscht hat, sogar kleinste regungen bei meinen gegenüber wahrnahm... ich diese jedoch lange nicht beachtete. das gibt mir sicherheit und nun habe ich auch das gefühl, dass ich mich schützen kann.

    Was die koffer angeht, habe ich mich sicher nicht deutlich genug ausgedrückt. ich packe diese im traum nicht, um auszuziehen, sondern um in urlaub zu fahren.

    und im traum ist diese wohnung meine wohnung, nicht die meiner eltern.
    Aber oft genug stehe ich im traum in dieser wohnung, in meinem kinderzimmer, so wie es früher aussah und will die urlaubskoffer packen und weiss nicht, was ich mitnehmen soll. :confused:

    das hat sich auch schon auf mein realleben übertragen, ich krieg jedesmal eine krise, wenn ich kofferpacken muss... entweder zuviel, das falsche... oder angst, etwas wichtiges zu vergessen... aargh* :)

    liebe grüße

    moonlight
     
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.548
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    wer/was den einbrecher symbolisiert - ich komm nicht drauf.
    Mit dem Einbrecher sind nur symbolisch die Einflüsse von außen gemeint. Er tritt immer dann auf, wenn Du Dich in deinem Leben in eine unangenehme Situation gedrängt fühlst und meinst Dich nicht wehren zu können.

    kann es sein, dass mit dieser sequenz mein selbstschutz schlechthin gemeint ist ?
    Mit dieser Überlegung hast Du den Einbrecher auf frischer Tat ertappt: Um genau diese Sache geht es da.

    auch kam der einbrecher im traum nie, um irgendwas zu stehlen, er kam, weil er nach meinem leben trachtete. ich habe in den träumen regelrecht todesangst. der einbrecher ist auch immer männlich, ein fiktiver fremder, quasi ohne gesicht. er stand mir im traum nie direkt gegenüber.
    Klar, die wesentliche Funktion eines „Einbrechers“ in den Träumen ist in Deine Seelenwelt einzudringen und damit Deine Integrität zu verletzen und nicht Dir etwas wegzunehmen. Männer verkörpern neben der rationalen Logik auch um „Kraft und Stärke“, deshalb muß es in Deinem Traum um einen Einbrecher gehen. Daß Du ihm nie direkt begegnest und er auch kein Gesicht hat umschreibt, daß es da um eine nicht greifbare Kraft (Gefahr) geht und ihr deshalb bildlich nicht begegnen kannst, um sie abzuwenden.

    ich träume diesen traum schon seit meiner kindheit, als ich noch tatsächlich dort wohnte, schon als ca. 5 jährige.

    vllt war es früher als kind auch die reale angst vor einem einbrecher, mein kinderzimmer lag direkt neben der wohnungstür, das schlafzimmer meiner eltern war der am weitesten entfernte raum in der wohnung.
    Diese beiden Aspekte bilden den Hintergrund für Deine Stimmung in diesem Traum. Es soll genau dieses Gefühl der Angst und Ohnmacht von damals in Dir erzeugt werden. Es ist eine Art Traummuster, das zusammen mit dem „Einbrecher“ als Erinnerung gespeichert ist.

    ein schlüssel war in den träumen immer an der tür (vllt. weil der real auch immer innen steckte), aber die tür ließ sich nicht verschließen, das schloss war marode oder verzogen oder der riegel des schlosses passte auf der anderen seite nicht in die öffnung.
    Bei den Schlüsseln geht es immer um eine Lösung, das wird ja auch umgangsprachlich so angewandt Da geht es schon um eine Lösung, nur fehlten Dir bisher die Möglichkeiten diese Probleme zu lösen – siehe auch Fahrkarten.

    ... sicherheit und nun habe ich auch das gefühl, dass ich mich schützen kann.
    Deshalb läßt sich auch der Schlüssel nun auch im Traum benützen.

    Was die koffer angeht, habe ich mich sicher nicht deutlich genug ausgedrückt. ich packe diese im traum nicht, um auszuziehen, sondern um in urlaub zu fahren.
    Ob Du nun umziehst oder in Urlaub fährst (Urlaub = der Wunsch nach Erholung), spielt im Traumgeschehen keine so große Rolle, es geht im Wesentlichen um das Einpacken bestimmter Werte und Erinnerungen, welche Du erhalten möchtest.

    und im traum ist diese wohnung meine wohnung, nicht die meiner eltern.
    Aber oft genug stehe ich im traum in dieser wohnung, in meinem kinderzimmer, so wie es früher aussah ...
    Das habe ich schon richtig verstanden, es geht aber hier um Deine Selenwelt, die mit jenen Tagen verbunden ist, aus der dann auch Dinge mitgenommen werden sollen. Die Wohnungen und Häuser sind nur bildlich gemeint und mit welchem Zeitabschnitt die Stimmung in diesem Traum verbunden werden soll (Vergangenheit, Kindheit – Einbrecher, Angst).

    ... und will die urlaubskoffer packen und weiss nicht, was ich mitnehmen soll.
    Es geht um den inneren Konflikt, welche Gefühle und Erinnerungen Du zurücklassen und welche Du mitnehmen möchtest.

    ... oder angst, etwas wichtiges zu vergessen... aargh*
    Genau um das geht es!

    Ich denke, daß Du schon auf dem richtigen Weg bist. Was Du über Dein reales Leben schilderst, paßt zu Deinem Traum. Es sollen mit diesen Träumen nicht direkt alte Geschichten aufgewärmt werden, sondern aktuelle Situationen, welche Dich an Stimmungen und Gefühle von damals erinnern: „Das ist doch genau so, wie damals!“

    Dennoch ist in diesen Träumen neben einer Situationsbeschreibung Deiner aktuellen Befindlichkeit auch eine versteckte Botschaft aus der Vergangenheit verborgen: Du solltest daran arbeiten, klare Grenzen gegenüber Deinen Mitmenschen abzustecken, damit die „Einbrecher“ in der Zukunft keine Chance mehr haben in Deine Aura einzudringen. Wenn Dir bewußt wird, wenn jemand versucht diese Grenze zu überschreiten, bist Du schon ein gutes Stück weitergekommen.


    Merlin
    :zauberer2
     
  5. Hexerchen1969

    Hexerchen1969 Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2005
    Beiträge:
    42
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    Hessen
    Hallo,
    sowas habe ich auch schon geträumt. Mehrere Varianten. Ich wollte abreisen und mein Flugzeug ging, ich war knapp dran. Nur ich war nicht angezogen oder hatte meinen Koffer noch nicht gepackt. Einmal habe ich mein Hotelzimmer nicht mehr gefunden.
    Der letzte Traum war, dass ich gefragt habe, wann wir abreisen. Der andere sagte mir die Uhrzeit, ich war aber ganz entspannt, weil ich bereit war.

    Heute Nacht hatte ich auch einen Traum mit einem "Einbrecher"
    Ich bin durch den Flur in Richtung meiner Wohnung gegangen (wohne zur Miete)
    dann sehe ich meine Wohnungstür, sie ist offen. Ich überlege wer sie aufgeschlossen haben könne und wer einen Schlüssel hat. Komme zu dem Schluß, dass ja keiner den Schlüssel haben kann.
    Ich gehe in die Wohnung und sehe das fast alles weg ist. Ich bekomme Panik und gehe raus auf den Flur. Da sehe ich meine Sachen, die ich vorher nicht bemerkt habe und denke, ich muss sie ja nur noch einräumen. Ich fange an wieder einzuräumen.
    Was hat das zu bedeuten?
    Ich spiele mit dem Gedanken demnächst mal hier auszuziehen. Weiss nur noch nicht wohin.
    LG
    Marina
     
  6. moonlight1305

    moonlight1305 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2011
    Beiträge:
    280
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    @ merlin

    vielen dank für deine antwort, das hilft mir weiter. bitte entschuldige, dass ich erst jetzt antworte, ich war verreist.

    nochmal vielen dank :danke:
     
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