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Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Krin le Fee, 15. November 2008.

  1. Krin le Fee

    Krin le Fee Mitglied

    Registriert seit:
    9. März 2007
    Beiträge:
    362
    Ort:
    Bei Orks, Gnomen, Gremlins... hin und wieder Feen
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    Hallo ihr Lieben!
    Da ich keine gebürtige Deutsche bin, vermute ich einigen Fehler in meinem heute geschriebenen Gedicht...Würde jemand nachschauen und mir helfen,eventuelle N-Deklinationen und anderen möglichen Fehler zu verbessern ?Ich würde euch sehr dankbar sein..Ich habe bisher nur in meiner Muttersprache geschrieben und das ist der allerlersten Versuch , etwas davon zu übersetzen..Also ich bitte um Gnade!:))))))))
    Bin euch dankbar im Voraus!
    Hier nun "DAs Werk" :)

    Das Geigenspiel

    In Minuten gezählt, mit Gewalt unterworfen
    und weinend, die Einsamkeit zaubert Akkorden…
    Klänge ohne Rhythmus, chaotisch und dreist,
    verspotten den Sinn und versklaven den Geist…
    Gedankenverführende Noten und Reimen,
    versteckt in Crescendo, die Stille zerreißen.
    Minuten verwandeln sich grausam in Stunden…
    Die Klänge berühren unsichtbaren Wunden…
    Schlaflose Nächte die Geige belebt.
    Düsteren Ängsten, in Träumen versteckt,
    nehmen Besitz vom Vernunft und Verstand
    und stecken die Seele im qualvollen Brand…
    Beißen sich durch im verwirrenden Hass.
    Gesichter erscheinen im Traum tränennass.
    Akkorden zerreißen veralteten Fesseln.
    Der Geist weint befreit, aber matt und vergessen.
    Die Finger lassen den Bogen laut fallen…
    Die Tränen, verwandelt in dreckigen Krallen,
    bemalen die Wangen mit narbigen Spuren.
    Die Ewigkeit dreht an die Zeiger der Uhren…
    Mit krächzenden Schreien Gedanken verschwinden
    weil Keiner sie braucht, um sie wieder zu finden:
    sie plagen und fressen. Sie bändigen Seelen.
    Sie töten Gefühle, und foltern. Und quälen.
    Die Noten verstreuen sich. Die Geige zerbricht.
    Die Klänge sind jetzt nur noch ein Gedicht-
    geschmacklos und blass. Monoton wie das Leben,
    weil Keiner es will, um ihm Rhythmus zu geben…
    Die Einsamkeit breitet sich. Die Angst wieder dröhnt…
    Die Geige spielt nicht mehr.
    Sie kichert.
    Sie stöhnt….
     
  2. Tucholsky

    Tucholsky Guest

    Das Geigenspiel

    In Minuten gezählt, der Gewalt unterworfen
    und weinend die Einsamkeit, zaubert Akkorde.
    Klänge ohne Rhythmus, chaotisch und dreist,
    verspotten den Sinn und versklaven den Geist.
    Gedankenverführende Noten und Reime,
    versteckt im Crescendo, die Stille zerreißend.

    Minuten verwandeln sich grausam in Stunden.
    Die Klänge berühren nicht sichtbare Wunden.
    Schlaflose Nächte, die Geige belebt.
    Düstere Ängste, in Träume versteckt,
    nehmen Besitz von Vernunft und Verstand
    und stecken die Seele in qualvollen Brand.

    Beißen sich durch im verwirrenden Hass.
    Gesichter erscheinen im Traum tränennass.
    Akkorde zerreißen veraltete Fesseln.
    Der Geist weint befreit, aber matt und vergessen.
    Die Finger lassen den Bogen laut fallen.
    Die Tränen, verwandelt, in dreckige Krallen,

    Bemalen die Wangen mit narbigen Spuren.
    Die Ewigkeit dreht an den Zeigern der Uhren.
    Mit krächzenden Schreien Gedanken verschwinden,
    weil keiner sie braucht, um sie wieder zu finden:
    Sie plagen und fressen. Sie bändigen Seelen.
    Sie töten Gefühle, sie foltern und quälen.

    Die Noten verstreuen sich. Die Geige zerbricht.
    Die Klänge sind nur noch ein leises Gedicht -
    geschmacklos und blass. Monoton wie das Leben,
    weil keiner es will um ihm Rhythmus zu geben.
    Einsamkeit breitet sich aus, die Angst wieder dröhnt.
    Die Geige spielt nicht mehr.

    Sie kichert,

    Sie stöhnt.

    love

    :)
     
  3. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Januar 2008
    Beiträge:
    3.223
    Ort:
    Wien
    Puh! Meine Hochachtung! :kiss4:
     
  4. Krin le Fee

    Krin le Fee Mitglied

    Registriert seit:
    9. März 2007
    Beiträge:
    362
    Ort:
    Bei Orks, Gnomen, Gremlins... hin und wieder Feen
    @Tucholsky, Vielen Vielen Lieben Dank!:)))))))))))))))))

    Dir auch, Schrödingers Katze !:)
     
  5. Bigenes

    Bigenes Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2005
    Beiträge:
    2.936
    Ort:
    Hamburg

    Jetzt bin ich doch froh, dass es getan wurde.
    Gestern dachte ich, es lässt sich nichts korrigieren -
    es steht so perfekt da, als würde die Dichterin es uns vorlesen.
    Inzwischen hab ich mich so sehr an all die Dialekte gewöhnt,
    dass mir etwas fehlen würde, ohne ein paar Fehler.


    :umarmen:
     
  6. Tucholsky

    Tucholsky Guest

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    Hi Krin,

    Danke, dass ich es machen durfte.

    Dein Diener :)

    T.
     
  7. paula marx

    paula marx Guest

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    die konzertante Auführung berührt genossen. :danke: an beide Protagonisten.
     

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