1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Ein außergewöhnlicher Dialog

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von sybillejennifer, 3. Januar 2011.

  1. sybillejennifer

    sybillejennifer Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2011
    Beiträge:
    46
    Werbung:
    Ein außergewöhnlicher Dialog


    I
    mmer wieder passiert es mir, dass durch manche Aussagen oder Berichte von mir, Fragen aufgeworfen werden.
    Heute möchte ich ein paar Antworten dazu geben und auch ein paar Fragen stellen, welche die Formulierungen mancher Worte für mich ergeben haben.

    Fangen wir also an.

    In einem Brief, den ich schrieb gab ich folgende Worte wieder.

    ICH BIN AM VERZWEIFELN. Meine Kleine hat hohes Fieber und einen Infekt und das wenige Tage vor der Operation. Kann es denn wirklich noch schlimmer kommen. Ich habe das Gefühl ich renne förmlich gegen Windmühlen. Ich kann keinen zur Rechenschaft ziehen, keinen anbrüllen um meinen Gefühlen Luft zu machen. Mir zerreißt es die Seele, und mein Körper scheint den emotionalen und körperlichen Strapazen nicht mehr lang gewachsen zu sein. Und dennoch kann und will ich nicht aufgeben. Obwohl ich mich so hilflos und schwach fühle und weiß nicht ob ich es als gutes oder schlechtes Zeichen sehen soll, denn der erste Termin für die Operation wurde ja schon abgesagt! Soll ich vor der OP noch Zeit mit Jennifer verbringen, weil Ihre Zeit nun begrenzt ist. Wie soll ich den Wink des Himmels, des Schicksals nur deuten. Meine Träume, die extreme Anhänglichkeit meiner Kleinen. Manchmal glaube ich es ist alles nur ein Traum. Ich möchte losrennen und schreien, anklagen und toben. Und manchmal bin ich so gelähmt, dass alles wie ein undurchsichtiger Nebel an mir vorbeizieht. Dunstig, schwer und ohne Hoffnung auf Besserung. Warum, muss mein Kind so leiden?

    Antwort:
    Liebe Sybille!

    LOSLASSEN und GOTT ÜBERLASSEN.

    Ich befürchte je mehr das Du ankämpfst um so dramatischer wird es für Dich und Jennifer.
    Jenny ist Dein persönlicher Engel, der dir ganz viel Liebe schenken möchte..., damit Du wahre Liebe leben lernst. Und wahre bedingungslose Liebe heiß nun mal: Bedingungslos in Liebe loslassen, mit aller Konsequenz. Bist Du Dir wirklich sicher das es Dir Deine Seele zerreist, oder ist es eventuell doch Dein - nicht loslassen wollen? Jede Mutter muss früher oder später sein Kind
    loslassen. Damit es selbst sein Leben „leben“ kann. Und wenn Deine kleine Jenny, nun so schnell wieder ins andere Leben zurück gehen soll, dann gönne es ihr doch

    Sybille
    Lange habe ich vor deiner Antwort gesessen, und oft habe mir deinen Text oft durchgelesen. Heute möchte ich dir ein paar Antworten dazu geben und auch ein paar Fragen stellen, welche die Formulierungen deiner Worte für mich ergeben haben. Fangen wir also an:

    “LOSLASSEN und GOTT ÜBERLASSEN.“
    War dein erster Satz:
    Sicher kann ich dir in manchen Dingen Recht
    geben. Jenny ist mein persönlicher Engel, der mir ganz viel Liebe schenkt. Und durch sie habe ich – und lerne ich jeden Tag auf neue die wahre Verkörperung der Liebe. Was Liebe ist, und wie tief und rein Liebe sein kann. Durch sie hat sich mein Leben verändert, es wurde bereichert und die schönen Momente die ich mit ihr hatte und habe, können sicherlich nicht, das ganze Leid, das wir erleben aufwiegen.

    Ich habe geschrieben – „mir zerreißt es die Seele...“ – und nach längerem Nachdenken bin ich zur Erkenntnis gekommen, dass es wirklich, „das nicht loslassen wollen“ bedeutet. Natürlich soll sie ihr Leben so leben so wie sie es möchte, so wie sie sich es vor unbestimmter Zeit gewünscht hat. Und sicher muss jede Mutter, ihr Kind irgendwann loslassen. Dennoch kann ich bei all meiner Liebe nicht soviel Energie aufbringen, sie einfach so gehen zu lassen. „Ich spüre: Die Zeit ist noch nicht gekommen.“
    Ich glaube, wenn es Zeit ist, für eine Seele, den menschlichen Körper zu verlassen, dann spürt man das. Ich habe von vielen Begebenheiten gehört, das schwerkranke Menschen, insbesondere Kinder, genau wissen, ob sie noch Zeit haben. Ich glaube Jennifer wird mir zu verstehen geben, wenn der Zeitpunkt gekommen ist.

    Antwort:
    Untersuche deine Gedanken, untersuche dein Gefühle und werde frei davon Dich von Ihnen beherrschen zu lassen. Denn das wahre Göttliche in Uns Allen macht sich bemerkbar durch diese kleine Innere Herzensstimme. Und nicht durch alle möglichen Gefühle und Kopfgedanken. Nur wir müssen erst mal lernen dieser kleinen oft zaghaften Stimme in uns zu hören und zu vertrauen. Unsere mächtigen Gefühle und Gedanken blockieren uns doch nur davor. Wer immer noch glaubt Gefühle wie Angst, Ärger, übertriebene Fürsorge, Neid, Eifersucht, etc. hätten Ihre Berechtigung im Leben und müssten „gelebt“ werden, Der ist noch weit davon weg zu begreifen was wirkliche Liebe ist.

    Meine Antwort:
    Starke Worte die du schreibst... „Denn das wahre Göttliche in Uns Allen macht sich bemerkbar durch diese kleine Innere Herzensstimme. Und nicht durch alle möglichen Gefühle und Kooperationsgedanken.“

    Ich sage dir:
    Ich weiß nicht, inwiefern, sich diese innere Stimme, die ich sicherlich auch schon in vielen Situationen gehört habe, sich mit den mächtigen Gefühlen und Gedanken so einfach trennen lassen. Ich weiß, Wahrheit und Klarheit ist nicht immer leicht zu ertragen, aber ich denke auch, ich kann zwischen Realität und Wunschvorstellung gut unterscheiden, dennoch bin ich mir sicher, man nicht beides exakt voneinander trennen. So wie es zwischen Schwarz und dem Weiß, noch ein Grau gibt, so gibt es auch für im Leben, eine gewisse Grauzone, in der wir uns manchmal befinden.

    Ich weiß:
    Die Seele ist unsterblich, denn die Seele ist ein Teil Gottes und wir sind nie von Gott getrennt. Wir sind hier, jeder für sich um seine Erfahrungen zu sammeln, um das – was wir wissen, auch zu erfahren. Niemand kann sterben, weil es den Tod im eigentlichen nicht wirklich gibt. Sterben ist – ein auf andere Art weiterführendes Leben. Der Tod, trennt uns vom körperlichen Wesen und die Seele kommt zurück zu Gott, sowie eine Welle im Meer an den Strand gespült wird und nach gewisser Zeit zurück ins Meer fließt.

    Ich sage dir:
    Ich habe gelernt und lerne immer noch, was tiefe und unermessliche Liebe ist. Ich habe Demut gelernt, gehe oft über meine Grenze des vorstellbaren hinaus, und versuche Gedanklich das allumfassende zu begreifen. Ich habe konzentriert in mich hineingehört und fand folgende Zwiespältigkeit, die in immer wiederkehrender Regelmäßigkeit in mir laut werden.

    Du schreibst:
    „Ich möchte damit nicht anprangern sondern vielmehr wachrütteln. Denn ich weiß die Lösung. Und ein jeder der sie möchte kann sie durch mich für sich selbst erarbeiten.“ „Aber wer wie ich von Gott, von Reinkarnation, vom Leben nach dem physischen Tod etc. weiß, der hört endlich auf sich in diesem Leben selbst zu bemitleiden und ist somit in der Liebe und dem Leben frei.“
    Mache mal eine Rückführung und Du wirst erleben, wie schön das andere Leben ist. Danach wirst Du wissen, wie gut es Jenny
    geht, wenn sie wieder gehen darf. Das sie dann frei von Schmerzen und Leiden ist. Und Du wirst dann wohl begreifen, das Deine momentanen Gefühlen eher reine Ego-behafteten
    Pseudo-Liebes-Gefühle sind, die wir hier von klein auf anerzogen bekommen.

    Antwort von mir:
    Das klingt für mich erzürnt und ärgerlich, weil es anscheinend deiner Meinung nach, viele nicht begreifen...! Warum also „dieser etwas härtere Unterton“, den ich da rausgelesen habe. Sollte man nicht frei von solchen Urteilen sein?

    Über den Satz „....begreifen, das Deine momentanen Gefühle ehr reine Ego-behafteten Pseudo-Liebes-Gefühle sind,....“ habe ich besonders lange gesessen und offengesagt habe
    ich mich über deine Ausdrucksweise hier geärgert. Bitte verzeih mir... Weil ich mich als Mutter, als Mensch, in allen Bereichen angegriffen gefühlt habe. So wie du es ausgedrückt hast, habe ich mich als jemand gefühlt, der nur an sich denkt, ohne Rücksicht auf Jennifer. Und als jemand der sich nur selber bemitleidet? „Wie einfach wäre es doch“... einfach zu sagen. „lass den Dingen doch einfach seinen Lauf“...Es ist so wie es ist, weil Jennifer sich dieses Leben so ausgesucht hat. Warum mache ich mir dann eigentlich Gedanken?

    Sybille
    Meine Frage:
    „Würdest du deine menschliche Einstellung, die du hier offen gelegt hast, genauso vertreten und deine Frau einfach so gehen lassen, sollte sie heute „nach Hause“ gehen?“ „Überlege genau:“ „Würdest du es wirklich?“ „Würde es dich nicht innerlich zerreißen?“ Du sagst auch, du würdest für zwei Dinge in deinem Leben sterben. Für Gott - und für deine - von Gott geschickte Seelenliebe, deiner Frau. Meine Frage die sich hier aufwirft:
    „Warum sollte Gott auf die Idee kommen, dein irdisches Leben, für deine Frau oder für Ihn selber beenden zu lassen?“

    Antwort:
    Liebe Sybille,

    mir tut es nicht weh wenn Du Dich über einen
    Satz von mir ärgerst. Wenn ich mich über etwas ärgere, tut es mir weh. Ich trenne mich dadurch von dem Anderen, von der Liebe. Und da Du auch noch sehr offen damit umgehst und Dich trotz Deinem Ärger hier der Auseinandersetzung stellst, ist das wirklich toll von Dir und die Vergebung somit schon geschehen bevor ich das las.

    „Ja ich würde sie gehen lassen.“ „Wenn ich spüren würde das sie vielleicht Angst hätte zu gehen, ich würde ihr versuchen zu helfen das sie nicht so lange im Kampf festhalten müsste.“ „Vor langer Zeit hatte ich schon einmal ein sehr starke Liebe zu einer Frau.“ Als sie eines Nachts im Koma lag und keiner so genau wusste was da los war betete ich folgendes:
    „Lieber Gott, wenn heute Nacht hier jemand sterben soll, dann bitte nimm mich.“ Und dies war damals auch meine Wahrheit. Heute hat es sich verändert. Ich würde immer noch sterben für meine geliebte Frau. Aber ich würde meine Frau auch genauso liebevoll beim Sterben begleiten. Und das schöne daran ist, ich weiß das es Ihr genau so geht da sie ähnliche Erfahrungen hinter sich hat und auch auf meinem Level von Leben nach dem Tod und Gottvertrauen ist.

    Sybille:
    Dein zweiter Teil deiner ersten Antwort kommt mir sehr bekannt vor. Auch ich habe schon oft am Bett meiner Tochter gebetet, Gott möge mich bitte zu sich nehmen, und mein Kind leben lassen. Ich würde gern für meine Tochter sterben, wenn nur sie dafür Leben könnte. Heute sagst du, würdest du deine Frau gehen lassen, wenn du spüren würdest, dass sie vielleicht Angst hat zu gehen. Und genau das ist der Punkt.
    Wenn ich es spüren würde, dass Jennifer gehen will, wäre es für mich leichter und du kannst mir glauben: ICH WÜRDE SIE GEHEN LASSEN und - ich würde sie dabei in Liebe und aus Liebe begleiten, ihr all meine Liebe mit auf die Reise geben und sie ziehen lassen.

    ZITAT von dir
    „Alle Bemühungen dich zu ermuntern vielleicht mal wirklich an zu fangen auf zu räumen... magst Du nicht annehmen. So kann ich Dich nur immer wieder in Liebe loslassen und ab und an ein paar aufrüttelnde Worte schreiben. Und zu hoffen das Du vielleicht irgendwann doch mal fragst: Was kann ich tun um wirklich auf zu räumen.“

    Meine Antwort:
    Verzeih mir meinen nun unterschwelligen Ton. Aber Deine Frau, war und ist stets an deiner Seite. Aber das Kind, das ich in meinem Bauch getragen und geboren habe, kommt, war und ist immer von und in meinem Herzen. Und die Menschen von denen ihr schreibt, die ihr losgelassen habt, lagen schon im Sterben und ihre Körper nicht mehr wirklich lebensfähig. Da ist es sicherlich einfacher In Liebe loszulassen.
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen