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eigene Bedürfnisse erkennen

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von mathilde9, 11. Februar 2008.

  1. mathilde9

    mathilde9 Guest

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    Hallo,

    in meinem Leben kristallisiert sich immer mehr heraus, dass es mal sinnvoll wäre, mich um meine eigenen Bedürfnisse zu kümmern.
    Ich war bisher immer in einem Karussell von Arbeit, Haushalt, Bedürfnisse anderer befriedigen und den Erwartungen anderer zu entsprechen.
    Ich komme aber immer wieder an den Punkt, dass ich entweder krank werde usw.
    Das Thema ist: eigene Bedürfnisse.
    Aber genau das ist das Problem, ich habe nie gelernt, diese zu beachten. Ich war immer in diesem Kreislauf drin, für andere da zu sein. Andere Bedürfnisse zu erfüllen und mich selbst ganz außer acht zu lassen.
    Als Erwachsene habe ich jetzt natürlich die Möglichkeit mehr auf mich zu achten und meine Bedürfnisse zu leben: Aber ich kenne sie nicht. Ich kann in mich hineinhören, mich fragen, was will ich eigentlich. Was tut mir jetzt gut, usw. Nur da kommt keine Antwort. Sie sind wahrscheinlich so tief vergraben, dass ich eben nichts wahrnehme. Wie komme ich aus dem Dilemma heraus?
    Habt ihr evtl. ähnliche Erfahrungen?

    lg mathilde
     
  2. ursulawaeber

    ursulawaeber Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2006
    Beiträge:
    85
    Ort:
    Erlinsbach
    Liebe Mathilde

    Da gibt es viele Möglichkeiten, aber spontan würde ich dir empfehlen doch mal in dein Lebenshaus zu gehen in Form einer Mediation und dich dort mal umzusehen und den Raum mit deinen Wünschen zu suchen.

    Es dürfte in deinem Haus auch ganz viel Gerümpel rumliegen haben welches du zuerst ausmisten, sortieren und entsorgen musst.

    Ein gutes Buch um diesen Prozess in Gang zu setzen ist The Journey (auch CD zum Buch) und die Karten dazu von Brandon Bays. Auch das Buch von Ihr In Freiheit leben - Aufbruch zum wahren Selbst ist toll, aber vorsicht es löst eine Persönlichkeitsentwicklung aus...:)

    Entscheide dich vorher ob du diesen Prozess auch gehen möchtest, denn es kann dauern und verlangt dir viel ab.
     
  3. Beeh

    Beeh Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2008
    Beiträge:
    87
    Liebe Mathilde,
    Das kommt mir bekannt vor, sehr ! Es ist sehr schwierig, aber der grosse Vorteil ist: Du hast erkannt, dass es um Dich geht und gehen muss! Wunderbarer Anfang, wunderbar, dass Du verstanden hast den Faden zwischen Dir und den Krankheiten richtig einzuschaetzen.
    Du kannst bestimmt verschiedene Wege gehen, so denke ich, jedenfalls habe ich das getan und ich kam immer wieder an einen solchen Punkt, wo erneutes Umdenken/neue Aktion gefordert war, ich aber nicht wusste wie.

    Ich habe in einem Fall ein Reading machen lassen: ich kam dort hin mit einigen Fragen, die ich beantwortet haben wollte. Die Frau war sehr gut und ich habe sehr davon profitiert.

    Das naechste Mal habe ich einfach angefangen alles aufzuschreiben aus meinem Leben, dass mir so im Kopf herum ging und auf diese Weise habe ich viele Dinge sortiert/verstanden und letztlich abgehakt.

    Spaeter habe ich dann eine Einheit mit einer ‘Journey’ Anwenderin gemacht, was sich auch sehr heilvoll auswirkte und mir zusaetzlich wieder neue Tueren in eine neue Richtung oeffnete. Die Journey ist das Prinzip von Brandon Bays, leicht im Internet zu finden und ein reiches Angebot von Therapeuten und Seminaren in Deutschland, das Buch ist auch vorhanden und in Deutsch zu lessen, obwohl der Titel Englisch ist.

    Dann wieder habe ich noch tiefer graben muessen und andere Anteile frei legen muessen. Es ist ein permanenter Prozess, weil unsere wahre Natur so verdeckt ist durch Erziehung, gesellschaftliche, religioese und staatliche Richtlinien und Gesetze, dass wir vergessen haben zu denken oder nur schwer an das verschuettete Wissen heran kommen, weil wir, wie Du beschrieben hast, viel zu beschaeftigt sind mit den Beduerfnissen Anderer.

    Aber ich kann Dich nur ermutigen: die Reise der Entdeckung Deiner Beduerfnisse ist unheimlich wertvoll, interessant, herausfordernd und ungewoehnlich, sie hoert nie auf, bringt Dir mehr und mehr inneren Frieden (was ein super gutes Gefuehl ist) und gibt Dir die volle Verantwortung fuer Dein Leben in Deine Haende zurueck.
    Oder besser ausgedrueckt: Du hast Dir die Verantwortung fuer Dein Leben schon genommen, indem Du da bist wo Du jetzt bist!

    Gratuliere! Und weiter , immer weiter geht es: versuche mit Ruhe, Atmen, Meditation, Spaziergaenge allein einfach, mal in diese Richtung zu gehen, Du brauchst ein bisschen Geduld aber es wird sich einstellen.
    Ein Tipp: mir hat es geholfen, dass ich das Radio nicht mehr einschaltete, sehr selten Musik hoerte und TV hatte ich sowieso nicht.
    Also alle Ablenkungen gegen Null gefahren, um meinen Weg zu finden und es hat sich gelohnt!

    Alles Liebe !

    Beeh
     
  4. ursulawaeber

    ursulawaeber Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2006
    Beiträge:
    85
    Ort:
    Erlinsbach
    Hier ist noch der Link zu Brandon Bays http://www.thejourney.com/germany/
     
  5. Beeh

    Beeh Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2008
    Beiträge:
    87
    Das ist lustig: da haben wir beide die Journey als Hilfsmittel gleichzeitig ausgegraben...

    Suche weiter, mache weiter, es ist ein guter Weg!

    Beeh
     
  6. mathilde9

    mathilde9 Guest

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    Hallo,
    vielen Dank für die Antworten.
    The Journey ist mir schon vor Jahren begegnet und habe ich auch schon praktiziert.
    Was ich suche, ist : meine Bedürfnisse zu erkennen , zu spüren im Alltag. Ich habe Zeit, ich habe Potential, um sie zu erfüllen. Das ist ja das kuriose, wie ich finde.
    Ich habe mein Leben schon sehr verändert, indem ich nicht mehr rund um die Uhr für andere da sein muss. Arbeit etc. habe ich runter geschraubt.
    Aber dann sitze ich da und spüre eben nicht, was will ich eigentlich.
    Ruhe, Meditation, Stille, Spaziergänge, waren jetzt gerade Schlagwörter, die mich sehr angesprungen haben.
    Vielleicht erst leer werden um dann Antworten zu hören!?
    Scheint ja doch ein Prozess zu sein und nicht so einfach. Ich tue mich auch sehr schwer mit Entscheidungen, weil ich eben nicht gelernt habe, was ich will.

    lg mathilde
     
  7. Beeh

    Beeh Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2008
    Beiträge:
    87
    Ja, Mathilde,

    das zur Ruhe kommen, nicht immer aktiv sein im Alltaeglichen, dass ist es was man verlernen muss und natuerlich wird man leer, wie Du es so schoen nennst, wenn man mal Ruhe hat.
    Ich finde Spaziergaenge im Wald unglaublich bereichernd, so still und doch so vielsagend mit all den Waldgeraeuschen, die die Bewohner hervorrufen.
    Der Geist nimmt Abstand vom Alltag, Dinge scheinen klein und unwichtig.

    Aber sicherlich ist das noch was, das ich vergessen hatte: frage abends vor dem Schlafengehen, einfach: was sind meine Beduerfnisse? Oder wenn Du das moechtest: Warum bin ich hier (hat mich enorm weiter gebracht)? oder auch: Wer bin ich wirklich? Das sind tiefe Fragen, aber sie fuehren natuerlich zu Dir, zu der Wesenheit, die DU bist.

    Viel Freude, Ruhe und Erfolg!

    Alles Liebe!

    Beeh
     
  8. mathilde9

    mathilde9 Guest

    Hallo, habe noch wirr warr im Kopf und bin auch noch krank.

    Ich werde die Tipps mal beherzigen, aber irgendwie macht es noch nicht "klick" bei mir. Gehe lustlos durch den Tag, mache meine Aufgaben lustlos und merke es ist nicht richtig schlecht, also ich fühle mich nicht unwohl, aber ich freue mich auch nicht auf den Tag.
    Ich kann mein Leben nicht genießen, freue mich auch nichts richtig und habe eher nur Aufgaben im Kopf.

    ...darüber bin ich auch noch mal gestolpert. Was meinst du genau damit?
    Irgendwie fehlt mir momentan noch die Klarheit.

    lg mathilde
     
  9. Beeh

    Beeh Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2008
    Beiträge:
    87
    Ich meine, dass Du einfach aufschreibst, setzt Dich an den PC und was Dir in den Kopf kommst, tippst Du. Das habe ich so gemacht.
    Oder ich hatte mich mit bestimmten Lebenssituationen beschaeftigt und die dann mal aufgeschrieben: ich stellte fest, dass das den Blickwinkel aender, weil Du dann wenn Du es wieder liest, auf einmal von aussen, so zu sagen als Zuschauer auf eine Geschichte schaust und sie so bearbeiten/besser verstehen/abhaken, was auch immer damit tun kannst.

    Geh' doch einfach nach Deinem Gefuehl. Jedoch denke ich, wenn Du beginnst nur duestere Gedanken nieder zu schreiben, dass Du damit sicherlich nicht in eine positive Grundhaltung gelangen oder dort dauerhaft verbleiben kannst.

    Du hast die innere Weisheit in Dir, vertraue darauf, vielleicht ist es auch fuer Dich so, dass Du Dich hinsetzt und malst oder einfach singst/tanzt oder einige Minuten einige Koerperuebungen machst.....es gibt so viele Wege wie es Menschen gibt....Du hast ja schon erkannt, dass Du Deine Beduerfnisse suchst und bist auf dem Weg, also gib Dir auch ein bisschen Zeit, kann Tage/Wochen oder auch laenger dauern, nicht Aufgeben ist die Devise, denn Ablenkungen sinder immer schnell da und Zweifel. Gib Dir ne Chance und nicht den Zweifeln!

    Du bist eine Sucherin und Du kannst nur gewinnen, wenn Du beginnst!

    Alles Liebe!

    Beeh
     
  10. mathilde9

    mathilde9 Guest

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    Beeh, das hast du sehr schön geschrieben.
    Ich glaube ich wollte mir jetzt keine Zeit lassen und es sollte bitte schön klick machen und ich kenne meine Bedürfnisse. Heute habe ich es eher mal ruhen lassen. Das tat mir auch ganz gut. Auf einem Spaziergang fielen mir die Morgenseiten von Julia Cameron ein. Ich weiß nicht, ob das bekannt ist. Aber da soll man auch jeden Morgen einfach 3 Seiten schreiben. Das hatte ich früher mal gemacht und tat sehr gut. Ich denke das werde ich mal wieder aufnehmen.

    liebe grüße
    mathilde
     
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