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Eifersucht

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von RedFlash, 18. Februar 2008.

  1. RedFlash

    RedFlash Mitglied

    Registriert seit:
    31. Januar 2007
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    Hallo ihr lieben!

    Aufgrund von ständigen Konflikten mit meinem Lebensgrfährten, der immer übertrieben eifersüchtig ist, setze ich mich seit längerem damit auseinander um ihn besser verstehen zu können.

    Ein gewisse Maß an Eifersucht kann gut sein, manchmal sogar schmeicheln, aber wo liegt da die Grenze? Habt Ihr Euch auch schon mal intensiv mit dem Thema befasst oder tragt ihr auch Machtkämpfe mit Euren Partnern aus? Villeicht seid ihr selber eifersüchtig?

    Was meint ihr, woher die Eifersucht kommt und wie soll man damit umgehen ohne die Beziehung zu gefährden?
    Wie weit darf man gehen oder wieviel soll man sich gefallen lassen?

    Ich würde mich sehr über Eure Beiträge freuen!
     
  2. RedFlash

    RedFlash Mitglied

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    hm.... hatte mir mehr davon erhofft....... :-(
     
  3. evy52

    evy52 Guest

    Hallo RedFlash - ja, das ist ein sehr sensibles Thema, von dem auch mein Leben geprägt war - das sich wie ein roter Faden durchzog und schon bei meinen Urgroßeltern (oder noch viel früher) seinen Anfang hat - wie auch aus Erzählungen seitens meiner Großeltern zu hören war.
    Urgroßvater (mütterlicherseits) soll so eifersüchtig gewesen sein, dass er im Bett (angeblich) Uromas Nachthemd mit einer Sicherheitsnadel an seinen Pyjama heftete:clown:.
    Natürlich lachten wir Kinder über diese Geschichte, weil wir dachte - na die Nadel würd´ ich aufmachen und wegrennen - das war halt unsere Logik - freilich waren die alten Leute damals etwas naiver :schnl: - denk Dir, ich bin heute 56 Jahre alt - das hat sich im 19. Jahrhundert abgespielt....

    Nun gut - die andere Geschichte ist, dass auch meine Mutter rasend und besitzergreifend eifersüchtig war und ich hab sie oftmals gesehen, wie sie sich außer Rand und Band gebärdet und meinem Vater das Leben zur Hölle gemacht hat - bis er sie dann schließlich nach fast dreißgjähriger Ehe doch wegen einer anderen Frau verlassen hat - fazit - die eifersüchtigen Kämpfe haben ihr nichts genützt - ganz im Gegenteil.

    Aber auch ich blieb von dieser dummen Eifersucht nicht verschont - hab meine erste große Liebe damit vertrieben - ich war wie meine Mutter - schonungslos mit meiner krankhaften Eifersucht hab ich meinen Freund grundlos gequält- bis er endlich ging - und ich hab nie verstanden - warum.
    Heute weiß ich es natürlich und mir ist mein damaliges Verhalten nach vierzig Jahren immer noch schrecklich peinlich - und ich schäme mich!

    Aber auch während meiner Ehe hat diese krankhafte Eifersucht von mir Besitz ergriffen und ich hab meinen Mann drangsaliert - aber er hat´s ausgehalten *gg* - aber bei ihm hatte ich auch Gründe - und das war wohl gut so - denn nun hatte ich die Wahl zwischen daran zu Grunde gehen oder etwas ändern - und genau das habe getan.
    Ich bin dann auch mal fremdgegangen - aber so, dass er es merkt und dann hatten wir beide so viel an unserer Beziehung aufzuarbeiten, dass wir keine Zeit für weitere Eskapaden hatten - und es ging gut - bis heute - wir feiern heuer unseren 38. Hochzeitstag.

    Was ich damit sagen will - diese Eifersucht ist unbedingt eine Krankheit und sie liegt ganz bestimmt in den Genen - davon bin ich heute überzeugt - und sie ist auf alle Fälle heilbar - man muss nur etwas TUN!
    Selbstverständlich ist das individuell - nicht überall muss das funktionieren, wenn man mit gleicher Münze zurückzahlt - doch gibt es viele Wege - denke ich und wichig ist, dass man miteinander redet - den, der leidet (denn Eifersucht ist eine LEIDEN-schaft) - nicht abblockt oder gar auslacht - sondern offen und ehrlich alle Fragen und alles, was ihn bedrückt beantworten, aufarbeiten - nur so kann man dem ,Leidenden´ etwas von dem Druck nehmen.
    Aber - wenn diese Ausbrüche eskalieren und sich zu Gewalt entwickeln (auch verbaler) - dann zieht man am besten einen schnellen Schlussstrich - denn dann leiden wirklich beide - und die Beziehung wird krank.
    Denn ,,Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft!"

    Oh ke - das ist schon wieder so viel geworden - ich hoffe aber, dass mein Beitrag Dir ein wenig - na ja - helfen wäre nicht das richtige Wort - aber doch vielleicht hilfreich sein konnte.

    Alles Liebe:)
     
  4. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.875
    Ort:
    An der Nordsee
    Ich bezweifle stark, dass Eifersucht eine "genetische Krankheit" ist.
    Ihre Triebfeder ist die Verlustangst (in Kombination mit Minderwertigkeitsgefühlen) und das ist meist eine Folge frühkindlicher Erfahrungen.

    Wenn mans auf die Gene schiebt, gibt man lediglich die Verantwortung für sein Verhalten an andere (Ahnen/Urahnen) ab.

    LG, Ruhepol
     
  5. evy52

    evy52 Guest

    Du bezweifelst es - und ich glaube es - und keiner von uns beiden weiß, was richtig ist.

    Für mich persönlich sind es meine Erfahrungswerte - und ich hab an mir gearbeitet - das war nicht leicht....

    Hätte ich die Verantwortung abgeschoben - wäre ich wohl noch immer auf derselben Schiene :)

    :schnl:
     
  6. orion7

    orion7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2007
    Beiträge:
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    Ort:
    Land Brandenburg
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    Hallo RedFlash,
    Eifersucht ist wirklich ein gutes Thema. Wo fängt sie an, wo hört sie auf und was liegt dazwischen.

    Ok, auf was kann man alles eifersüchtig sein? Auf Menschen, Zeit, Orte...

    Wann ist sie schön? Wenn wir merken, dass wir dem Partner nicht egal sind, indem er kleine Eifersüchteleien an den Tag legt....

    Wann ist sie nicht mehr tragbar? Immer dann, wenn es an die eigene Substanz geht. Wenn der Partner plötzlich einen Kontrollzwang entwickelt, der noch nie da gewesen ist. Wenn Du aufeinmal Dinge erklären sollst, die eigendlich immer schon alltäglich waren... Wenn Du Dich wie in der Zwangsjacke fühlst und Dein Partner abstreitet, dass er Dich da rein gesteckt hat.
    Ich denke, dann ist das letzte Signal gegeben, um ein Strich zu ziehen und dieses mal richtig auszudiskutieren.

    Wenn uns etwas krank macht, dann sollte man überlegen, ob wir zulassen wollen, dass es uns zerstört. Denn letztlich führt sowas meistens dahin.

    Nur ein paar Gedanken zum Anregen.
    Licht und Liebe für Dich und die Kraft der Engel
    Orion7
     
  7. RedFlash

    RedFlash Mitglied

    Registriert seit:
    31. Januar 2007
    Beiträge:
    306
    Ort:
    Soest
    Hallo nochmal^^

    Also auf der einen Art kann ich die Eifersucht meines Partners nachvollziehen, vor allem dann, wenn mir klar wird, dass er unheimliche Verlustängste hat und ein geringes Selbstwergefühl.
    Ich versuche dann mich in ihn hinein zu versetzen und überlege, was beihm wohl der Auslöser für diese Eifersucht gewesen sein könnte. Er sagt mir immer, dass es daran liegt, dass meine "Vorgängerinnen" ihn immer wieder verletzt haben und ihn enttäuschten.
    Aber so einfach stell ich mir das nicht vor, denn erstens exestierte sein Problem schon bei seiner ersten Beziehung bis hin zu unserer. Und zweitens ich weigere mich mir meine Fragen von ihm so simpel beantworten zu lassen.

    Wenn ich dann versuche ihm klar zu machen, dass ich vermute, dass er in seiner Kindheit möglicherweise unbewusste verlustängste durchstehen musste, die er jetzt möglicherweise auf seine Beziehung projeziert, dann sagt er immer: " Das kann nicht sein"

    Hm also ich bin kein Psychologe, aber als Gründe für seine Eifersucht sehe ich folgende Problematken wie Trennung der Eltern ( Vater ging mehrmals fremd), Verlassen der ehemaligen DDR ( Trennung der vertrauten Umgebung) und ständig wechselnde Beziehungen der Mutter.
    Dies sind zwar Ereignisse, die bestimmt viele Menschen hinter sich haben, würden mir aber dieses "Klammern" an der Beziehung erklären.

    Ich bin wiederum ein freiheitsliebender und tolleranter Mensch, ich weiß wann ich jemanden ziehen lassen kann oder einen Grund habe um skeptisch zu werden und so trennen sich schonmal unsere Denkweisen.
    Nur wie kann ich lernen damit umzugehen, für mich eine Grenze zu ziehen und ihm gegebenenfalls ein STOP vor den kopf zu kanllen oder mit ihm vernünftig darüber reden ohne uns zu streiten.
    Klar lasse ich mir nicht alles gefallen, was er mir vorwirft aber ich bin immer auf der Suche nach einem Mittelweg.

    Ob es bei ihm genetisch veranlagt ist weiß ich nicht, aber ich habe schon Berichte darüber gelesen in denen ähnliches behauptet wurde und vorstellen kann ich es mir auch. Es ist ja erwiesen, dass Psychische Probleme wie Depressionen auch vererbbar sind. Das weiß ich aus eigenen Praxiserfahrungen. Also warum sollte es dann nicht auch mit der Eifersucht so sein!?

    Mich würde mal interessieren wie ihr so mit euren Partnern umgehen würdet, wenn er sehr/übertrieben eiversüchtig wäre?

    Gruß Sonja
     
  8. wolkenflug

    wolkenflug Mitglied

    Registriert seit:
    9. Oktober 2007
    Beiträge:
    316
    eifersucht ist auch bei mir ein grosses thema, allerdings hat es ein traumatisches erlebnis ausgelöst- vor etwa 3 jahren...
    witzig an der sache finde ich ja, daß ich zuvor nie eifersüchtig war- im gegenteil, meine damaligen beziehungen waren total offen, ich hatte eine weile eine dreierbeziehung, auch da gab es nie probleme.
    seit deisem einen erlebnis aber, ist es EXTREM- und ich komme mal mehr, mal weniger damit klar. manchesmal war ich soweit, daß ich am liebsten gegen eine mauer gefahren wäre mit dem auto- ein andermal kann ich gut damit umgehen, und erledige die schmerzen mit einem bergkristall, den ich bei mir trage, doer mit einfachen übungen...

    ja, meine mutter war und ist auch extrem eifersüchtig. ich habe auch gedacht, daß es vielleicht weiter gegeben wurde, weil sie es nicht auflösen konnte, und daß es sowas wie "familienkarma" gibt, wenn die vorfahren es nicht lösen, wird es weitergegeben an die nachkommen.

    meiner tochter würde ich das sehr gerne ersparen, aus diesem grund habe ich immer die kinder rausgehalten und niemals vor ihnen etwas gesagt zu dem thema.

    eifersucht spüre ich hauptsächlich im solarplexus... und in diesen momenten bin ich oft wie gelähmt und erst nachdem ich wieder halbwegs runter bin, kann ich re-agieren und etwas dagegen tun. (bzw. etwas für mich tun, um wieder schmerzlos leben zu können).

    bei mir ist es so extrem, daß ich teiwleise einegschränkt bin im normalen alltagsleben. ich gehe nur noch an bestimmte orte, besuhce bestimmte leute nicht, vermeide fernsehen, zeitungen, werbungen, plakate (fahre umwege), usw...

    glücklicherweise kann mein partner gut damit umgehen, er hat mich auch schon so kennengelernt- und er hilft mir sehr,w eiterhin daran zu arbeiten, und wir haben auch schon viele erfolge und sind einige schritte weiter.
    trotz allem ist es mir oft zu langsam und ich werde wütend auf mich selbst, wenn ich es nicht schaffe...
    diese wut ist ebenfalls so extrem, daß ich verstehen kann, wieso sich manche menschen ritzen, um diese wut auf sich selbst rauslassen zu können. aber getan hab ich es noch nie. der wunsch war oft da, die haut aufzuschneiden um es raus zu lassen.

    trotz allem habe ich immer noch die hofnung, daß es irgendwann wieder so ist, wie zuvor. ich weiß ja noch, wie es war, wie frei ich da war, wie einfach das leben war und ich spüre, wie schwer ich es mir mache, wie es mich einengt, wie ich mein verhalten ändere...

    man darf einfach nicht aufgeben, und muss ständig an sich arbeiten, auch wenn es manchmal unendlich schwer erscheint...

    alles liebe, wolkenflug
     
  9. ~Kaji~

    ~Kaji~ Guest

    Dem würde ich so zustimmen.

    Eifersucht ist schrecklich. Kenne beide Seiten. Wenn man selbst eifersüchtig ist leidet man ohne Ende und lebt in einem regelrechten "Wahn". Ist der Partner eifersüchtig, ist es extrem einengend.
     
  10. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

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    ich wäre ja kein richtiger skorpion ,wenn das mit der eifersucht beimir gar nicht wäre .ich hab mir schon in der ersten zeit überlegrt -meine güte -was bin ich denn bloss fürn wesen -ist das noch menschlich .mit der zeit beruhigte es sich dann .aber da steckten bei mir auch riesige ängste dahinter -hab jetzt aber keine lust zu psychomässig daherzukommen .bin heilfroh -dass sich da einiges mittlerweile beruhigt hat .
    das ist der segen wenn man nicht mehr so ganz mitten in der pupertät steckt -hat auch vorteile.
    alles liebeHW
     
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