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Ehemann lernt seine Seelenverwandte kennen und ich, seine Frau soll damit klar kommen

Dieses Thema im Forum "Seelenverwandtschaft" wurde erstellt von Misli, 7. Januar 2009.

  1. Misli

    Misli Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2009
    Beiträge:
    14
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    Hallo an alle indirekt Betroffenen einer Seelenverwandschaft,
    ich bin nach mehrmaliger, wenig Erfolg bringender Suche nach Erfahrungsberichten dazu über gegangen das Thema selbst einzustellen.
    Ich finde es gibt viel zu wenig Möglichkeiten für Partner oder Ehepartner, die unfreiwillig mit dem Thema „Seelenverwandtschaften“ konfrontiert wurden, sich über ihre Gefühle und Erfahrungen auszutauschen.
    Ich wurde vor ca. drei Monaten von meinem Ehemann mit dem Thema konfrontiert als ich einige Ungereimtheiten in Bezug auf eine (damals noch) Bekannte zur Sprache gebracht habe und dabei das Ausmaß der bestehenden Bekanntschaft erfuhr.
    Ich fühlte mich betrogen und war mit meinen Gefühlen und Nerven am Ende. Ich wusste nichts mit dem anzufangen was er mir erzählte und konnte meine Gefühle nicht ordnen oder beschreiben.

    Angefangen hat alles, als mein Mann sich entschloss in der 30 km entfernten Stadt eine Fortbildung an einer Akademie zu machen die über ein Jahr zwei Mal in der Woche stattfand.
    Nach den ersten Treffen und dem ersten kennenlernen stellte sich heraus, dass eine der Mitschülerinnen in demselben Dorf wohnt wie wir und dass sie sogar in der Wohnung wohnt in der wir gewohnt haben.
    Daraufhin haben die beiden eine Fahrgemeinschaft gegründet und sind gemeinsam zur Akademie gefahren.
    Nach einigen Monaten merkten die beiden dass sie sich gut verstehen und entschlossen sich dazu auch außerhalb der Fortbildung etwas miteinander zu unternehmen. Also riefen Sie ihre Partner an und wir verabredeten uns zu viert. Die Harmonie stimmte und es fanden mehrere Treffen statt.
    Irgendwann ließen die gemeinsamen Treffen nach und ich bekam durch Zufall eine SMS mit in der stand: „Weiß nicht wo wir uns heute treffen sollen. Vielleicht wieder am Rhein.“ Worauf ich sehr stutzig wurde und meinen Mann und sie darauf ansprach. Beide versicherten mir, dass sie sich nur zum Reden treffen würden und er meinte dass es zu zweit was anderes wäre als zu viert.

    In den folgenden Gesprächen bekam ich dann zu hören:
    • Ich kann mit ihr total gut reden
    • Ich fühle mich bei ihr geborgen und total wohl ohne dass ich etwas sagen muss
    • Wir sind uns verdammt ähnlich in unseren Gewohnheiten, Vorlieben, Gedanken, Wünschen, Verhaltensweisen, Geschmäckern, Interessen…
    • Wir haben Schwierigkeiten Unterschiede zu finden
    • Wir können viel Quatsch miteinander machen und rumalbern und haben immer Spaß wenn wir zusammen sind
    • Wir denken oft das gleiche oder sagen das was der andere grad gedacht hat oder sagen wollte
    • Wir treffen uns um miteinander Alkohol zu trinken und reden/Spaß haben
    • Da ist nichts Sexuelles zwischen uns
    • Ich habe keine Gefühle für sie/bin nicht in sie verliebt

    Das ganze machte mich schon ziemlich fertig und ich dachte lange Zeit er würde mich anlügen und betrügen und mich für blöd verkaufen dass ich ihm das glauben solle.
    Ich fühlte mich sehr verletzt auch wegen den Gefühlen die er beschrieb, denn es gab vorher niemanden außer mir bei dem er sich so fühlte und ich beanspruche diese Gefühle auch für mich alleine. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass mein Mann solche Gefühle für eine andere Frau empfindet, ohne dass da mehr dahinter steckt.

    Auch wenn ich den sexuellen Aspekt meiner Eifersucht ausklammern konnte, war mein Vertrauen ihm gegenüber durch die Heimlichtuereien kaputt.
    Ich war wie sein Schatten hinter ihm und verfolgte seine Handlungen in der Hoffnung nicht nochmal Anlass zu Misstrauen zu finden. Was natürlich enttäuscht wurde.

    In den folgenden Monaten bekam ich dann hin und wieder mit, dass sie oft nicht in die Schule gingen sondern den Abend miteinander verbrachten ohne etwas davon zu sagen. Und dass sie Dinge miteinander unternahmen die er (seit 5 Jahren) davor mit mir ablehnte zu tun.

    So kamen sie eines Nachmittags auf die Idee Schlittschuh laufen zu gehen.
    Mein Mann war noch nie auf dem Eis hatte Angst davor und wollte es mit mir nie tun. Er wusste aber wie gerne ich dies mit ihm getan hätte. Als … den Vorschlag brachte suchte er im Netz die passende Adresse für eine Eishalle in der nächstgrößeren Stadt raus (darüber hab ich es am Abend gesehen), nahm die noch neu verpackten, vor zwei Jahren gekauften Schlittschuhe aus unserem Gästezimmer (meine für sie –selbe Schuhgröße; und seine)und verbrachte den Nachmittag mit ihr in der Eishalle, während ich am Arbeiten war.

    Abends pünktlich zu Schulschluss kamen sie nach Hause und hatten geplant bei uns noch etwas zusammen zu sitzen. Ich habe meinen Mann dann auf die Suchanfrage „Eishalle …“ angesprochen und bekam nur ausweichende Antworten. Also fragte ich direkt ob sie Schlittschuh laufen waren, bekam jedoch ein Nein zu hören und er versicherte mir, dass es nicht so war.
    Nachdem sie gegangen war fragte ich ihn, wo denn unsere Schlittschuhe seien, bekam aber nur zur Antwort das wisse er nicht. Als ich dann nachsah und sie nicht im Gästezimmer fand fragte ich nochmals und seine Antwort wiederholte sich. Ich wusste sicher wo ich sie platziert hatte und bekam noch zur Antwort „vielleicht im Keller oder?“.

    Also schaute ich im Keller nach fand sie dort und bemerkte, dass sie benutzt waren, es waren kleinere Schrammen am Plastik, die Kufen waren nass und eine Schlaufe vom Bändel abgerissen.Mit diesen „Beweisen“ ging ich nun zu meinem Mann und setzte mich vor ihn. Ich zeigte ihm was ich bemerkte, brachte fast kein Ton heraus vor zittern und versuchte ihm klar zu machen, dass ich wisse dass es so war.

    Da hatte er die Dreistigkeit mir eine Minute lang in meinen tränenden Augen zu schauen und mir zu sagen: „Wir waren nicht Schlittschuh laufen. Ich lüge dich nicht an. Wir waren heute in den Schule und sind danach her gekommen. Warum sollte ich dich anlügen.“ Er nahm mich in den Arm und tröstete mich.
    Ich glaubte ihm kein Wort, gab jedoch die Diskussion angesichts seiner Anstrengungen mich zu überzeugen des Frieden Willens auf.

    Erst zwei zweifelserfüllte quälende Tage später fand ich in seinem Kofferraum im Auto noch die warmen Socken und stellte ihn mit Nachdruck zur Rede, woraufhin er nachgab und es mir erzählte. Sie seien auf die Idee gekommen und er habe sich von ihr überreden lassen. Er habe zwar gewusst, dass es mir gegenüber fies und unfair sei hatte aber mehr Lust es auszuprobieren und mit ihr das zu machen.

    Auch weil er wusste wie scheiße das war wollte er es vor mir verheimlichen. Ich solle ihm verzeihen, er würde mich nicht mehr anlügen und er wolle mit mir demnächst auch mal Schlittschuh laufen gehen, denn das habe ihm Spaß gemacht.

    Ich lies mich besänftigen fand aber in den nächsten Tagen wieder heraus, dass sie sich heimlich verabredeten. Er sagte er hätte mir das nicht gesagt, damit ich es nicht falsch verstehe, damit ich nicht denke sie hätten was miteinander.

    In den Gesprächen danach bekam ich zu hören
    • dass er lieber was mit … alleine unternimmt als zu viert,
    • dass er sich mit … viele Unternehmungen vorstellen könnte (mit mir alleine hat er schon seit Jahren auf fast nichts Lust)auch sportlich mit anderen Personen aber mit mir weniger,
    • dass er mit … lieber irgendwo sitzt und gar nichts tut als mit mir ganz egal was zu tun,
    • dass er oft an … denken muss und wissen will was sie macht,
    • dass er sich ihr total verbunden fühlt, sich ihr seelenwandt fühlt, sie wie eine Schwester lieb hat, sie ihm sehr wichtig ist und er bei ihr wirklich er selbst ist und
    • dass wenn wir zu dritt weg waren es ihm alleine mit ihr besser gefallen hätte.

    Sie haben sich täglich mehrere SMS geschrieben und er hat sich geärgert, wenn sie nicht direkt geantwortet hat. Morgens nach dem aufstehen als erstes eine SMS von ihr und zurück und abends schon im Bett kommt die letzte und geht zurück.

    Wenn ich angesprochen habe, dass das unangemessen für eine „normale Freundschaft“ sei und mehr mit dem Verhalten eines Verliebten zu tun habe, bekam ich nur zu hören, dass ihn das nerve und dass da nichts sei und dass das mein Problem sei wenn mich das stört. Auch auf meine Anmerkung dass andere Frauen so etwas nicht mitmachen würden sagte er nur wenn ich ihn vor die Wahl stellen würde, würden wir (mein Mann und ich ) ein Problem miteinander haben.

    Während der ganzen beschriebenen Zeit war er sehr mit sich selbst beschäftigt, sagte dass er sich leer fühle, nicht wisse wer er sei und dies herausfinden wolle. Er meinte er könne mir nicht viel geben und wisse nicht ob er eine Zukunft mit mir oder irgendwo anders ganz neu anfangen möchte. Wohl gemerkt, da waren wir 7 Jahre zusammen und 2 Jahre davon verheiratet.
    Jedenfalls wurde er sich seiner Gefühle für mich und seiner Zukunftspläne mit mir wieder bewusst und wir versöhnten uns. Sogar … erzählte er scheinbar davon wie viel ich ihm bedeute und dass er mich auf gar keinen Fall verlieren möchte.

    Er versicherte mir dass er sich ändern werde, dass wir mehr mit einander unternehmen werden und dass er mir beweisen werde dass er es ernst meint.
    Danach waren ein paar Tage harmonisch, bis an Silvester der Hammer kam.
    Wir feierten bei einer Bekannten, machten Raclett und spielten Activity schon vor Neujahr und danach weiter. Es war sehr lustig und auch mein Mann hatte Spaß.Wir waren um fünf Uhr daheim und ich bekam am Morgen den Schock meines Lebens, als ich seine SMS an … las.

    Darin stand abgeschickt um halb vier:
    „Wir sind noch am spielen. Wird heute wohl nichts mehr. Tut mir echt leid. Wäre jetzt echt lieber bei dir aber … (ich) würde sonst blöd machen. Hab dich lieb und nicht böse sein. Hast die Woche noch Zeit? Vermiss dich schon.“

    Das obwohl sie sich vier Tage zuvor erst gesehen hatten bzw. den Abend miteinander verbracht hatten.Als ich diese SMS las zitterte ich am ganzen Körper und konnte es nicht glauben, dass mein Mann nach der ganzen Geschichte so eine SMS schreibt. Ich habe ihn darauf angesprochen und ihm gesagt, wie verarscht und scheiße ich mich fühle und wie sauer ich auf ihn sei.

    Er hat mir gesagt, wie leid es ihm tue und dass das aufhören wird. Dass er sich ändern will und den Kontakt zu … reduzieren wird, um mich nicht zu verlieren. Dass ich für ihn die wichtigste Frau sei und er alles für mich machen würde. Ich konnte wenig darauf eingehen und wollte nur noch weg. Ich bin dann über Nacht zu meiner Mutter und habe mich abgelenkt.

    Als er nachts noch anrief machte ich mir meinem Frust richtig Luft und sagte ihm wie scheiße sich das alles anfühlt. Er versprach nochmals, dass sich das ändern würde und dass er den Kontakt zu … abbrechen würde wenn ich es wolle bzw. es sein müsse.

    Die Tage danach hatten sie keinen Kontakt und wir haben viel miteinander unternommen. Es waren echt schöne und kraftgebende Tage.

    Nun überlege ich wie das alles weitergehen soll.

    Mein Mann ist bereit den Kontakt mit ihr zu reduzieren. Dazu möchte er sich demnächst persönlich mit ihr treffen um ihr das zu sagen. Mir wäre alleine das schon am Telefon lieber und dass sie sich mal einen Monat nicht mehr sehen und keinen Kontakt miteinander haben damit wir das zwischen uns wieder stabilisieren können.

    Ich merke, dass es mir beschissen geht, wenn sich die beiden treffen. Auch wenn ich weiß, dass da sexuell nichts ist, könnte ich glaube ich nicht damit umgehen, dass sie sich regelmäßig sehen. Selbst wenn sie sich nur sehr selten sehen, wäre es mir glaube ich unerträglich.

    Es ist für mich unerträglich zu wissen, dass er zu einer anderen Frau eine so enge Verbindung mit solchen Gefühlen der Sehnsucht und Liebe (platonisch oder was weiß ich) hat.

    Auf der anderen Seite weiß ich durch die Recherche hier im Forum auch, dass es fast unmöglich ist den Kontakt zu einem Seelenverwandten ganz zu beenden oder zu unterbinden. Natürlich wäre es mir am liebsten wenn der Kontakt beendet wäre, aber ich weiß nicht ob ich dann damit leben könnte ihm eine solche Freundschaft genommen zu haben. Aber soll bzw. kann ich ein Leben lang die Freundschaft zwischen den beiden dulden?

    Wenn ich nicht damit klar kommen würde, dass der Kontakt bestehen bleibt, müsste ich die Ehe wahrscheinlich aufgeben und das kann ich mir am wenigsten vorstellen.

    Ich könnte mich ja auch darüber freuen, dass er sich für mich entschieden hat und den Kontakt zu ihr bereit ist einzuschränken. Aber hält das lange an? Und wie soll ich damit umgehen, wenn sie sich wieder treffen wollen.
    Dann würde ich am liebsten sagen nicht alleine und nur tagsüber und an öffentlichen Orten… Das wäre dann auch unangebracht.

    Ich habe mich in letzter Zeit so häufig gefragt warum mir das angetan wird. Dass das so fies und ungerecht ist nach einer so langen Beziehung und der ganzen eingebrachten Mühe.

    Auf der anderen Seite kann es auch sein, dass der Kontakt zu … meinem Mann über seine Selbstfindungsphase hindurch geholfen hat und er vielleicht auch dadurch mir wieder näher kommen konnte und zu mir zurück gefunden hat.

    Dann müsste ich dem Kontakt fast noch dankbar sein aber das möchte ich absolut nicht. Es fällt mir schwer daran zu glauben, dass das ganze einen guten Zweck gehabt haben soll. Aber vielleicht ist es so. Es wird ja auch immer wieder beschrieben dass eine Seelenverwandtschaft den Betroffenen eine Aufgabe stellt und sie daraus etwas zu lernen haben. Wenn das Ganze nicht so verdammt kompliziert und schmerzhaft wäre!

    Wie würde es euch in meiner Situation ergehen?

    Wie würdet ihr Handeln wenn ihr an meiner Stelle wärt?

    Hat jemand vielleicht schon mal Ähnliches durchgemacht?



    Danke für eure Hilfe

    Würde mich über einen Erfahrungsaustausch sehr freuen :danke:

    Misli
     
  2. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2007
    Beiträge:
    18.071
    Vergiss das Seelenverwandtschafts-Zeugs und gib ihm einfach Zeit. Er sagt dir doch, was wirklich ist:

    LG Loge33
     
  3. Suena

    Suena Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2008
    Beiträge:
    1.835
    Liebe Misli!

    Dein Mann hat Glück, eine Frau zu haben, die ihm soviele Chancen gibt....Du fragst, was wir machen würden an Deiner Stelle.

    Ich würde ihm auch noch die Chance geben zu erleben, ob seine Seelenverwandtschaft auch alltagstauglich ist.

    Ich würde ausziehen und meinen Platz anbieten. Und zwar sofort.:rolleyes:

    Nach einiger Zeit würde er wissen, ob er mit ihr tatsächlich glücklich sein kann.

    Ich hab mal in einem Film einen Spruch gehört, der da jetzt passen würde: "Die unerfüllte Liebe hat den Vorteil, dass man sich bis zu seinem Tod einreden kann, sie wäre die größte gewesen."

    Soll sie sich erfüllen.

    Mich gibts dann allerdings nicht mehr - denn auch andere Mütter haben Söhne, die mit mir aber sowas von seelenverwandt sein können.;)

    Liebe Misli, ich möchte damit sagen, dass man oft - wenn eine Situation lange genug angedauert hat, überhaupt kein Selbstwertgefühl mehr hat. Du beschreibst Szenen, wo jede normale Frau bereits gegangen wäre - und Du bleibst und wunderst Dich nur....

    Liebe Grüße
    Suena
     
  4. Sayalla

    Sayalla Guest

    Hallo Misli

    Puh* das ist aber alles ganz schön viel!

    Liebe ist Leichtigkeit. Sie hat nichts mit Mühe oder Eifersucht gemeinsam.
    Dass es Dir nicht gut geht, kann ich nachvollziehen, denn Du bist voll in der Angst. Dort geht es niemandem gut.
    Eine Bitte an Dich: Komme in Deine eigene Kraft, fang an für Dich gut zu sorgen und lerne wieder unbeschwert und fröhlich zu sein.
    Diese Dinge haben nichts mit deinem Gegenüber zu tun, sondern leben in Dir selber- insofern sie denn da sind.
    Dass Dein Mann Dich enttäuscht hat, tut Dir sicher sehr weh, verständlicherweise. Schau Dir bitte an, was das mit Dir zu tun hat. Bist Du leichtgläubig? Kommst Du noch nicht so in Deine Intuition, die es Dir ermöglicht Dir selbst vertrauen zu können? Daran könntest Du dann auch arbeiten, falls es so ist und Du magst.
    Liebe Misli, Du kannst soooooooooviel tun, was für Dich gut ist.
    Pack die Gelegenheit doch bitte beim Schopf.
    Du brauchst gar nicht dafür sorgen, dass ein anderer weiss- was er will. Das darf er mal schön für sich selbst heraus finden.
    Wissen beide es, können sie sich liebevoll auf gleicher Augenhöhe begegnen. Das ist dann ehrlich und offen.
    Bitte denke daran: Es kommt immer so, wie es für Dich am Besten ist.:):banane:

    LG Sayalla :umarmen:
     
  5. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier
    Hi, Misli!


    Was mich mal interessiert, hast du schon mal jemanden verloren, den du geliebt hast? Vielleicht in deiner Kindheit?
    Denn dein Mann sagt dir ja, dass er dich liebt, aber du kannst ihm offensichtlich nicht vertrauen! Deshalb denke ich, dass du vielleicht noch eine alte, vergessene Wunde mit dir rumträgst, die du jetzt anschauen könntest!

    Ich wünsche dir viel Kraft, um die Situation zu bewältigen!


    Liebe Grüße

    believe :)
     
  6. mara77

    mara77 Mitglied

    Registriert seit:
    23. August 2008
    Beiträge:
    285
    Ort:
    Steiermark
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    hallo liebe misli!
    ich kann mich suena nur voll und ganz anschließen.
    ich bewundere dich wieviel geduld du hast!unglaublich!!!
    ich würde es nicht so schlimm finden wenn der kontakt zu viert stattfinden würde-aber ich würde es mit sicherheit nicht dulden wenn er mit ihr sms schreibt, sich heimlich mit ihr trifft und dich noch anlügt (zb eislaufen)!!!!
    frage dich was dir diese beziehung bringt??dein mann macht es sich einfach zu leicht-ich würde gehen und irgendwann triffst auch du deinen "seelenpartner".
    schau auf dich, tue dinge die dir gut tun (zb mit freundinnen weggehen).
    ich könnte diesem mann nicht mehr vertrauen!
    liebe grüße
    mara
     
  7. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.858
    Ort:
    An der Nordsee
    Hier kommen auch betroffene (Ehe-)Partner zu Wort http://seelenverwandte.ning.com/

    Lg., Ruhepol
     
  8. mongol

    mongol Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Beiträge:
    204
    Ort:
    Steiermark
    hallo misli!

    Ich habe vor nicht allzulanger Zeit ähnliche Erfahrungen gemacht wie du.
    Ich war mit meinem Mann 14 Jahre zusammen, davon 8 mit ihm verheiratet, als genau so eine Geschichte anfing. Deine Schilderungen erinnern mich sehr stark daran.
    Es war ein dauerndes auf und ab- er hat immer wieder beteuert, daß er bei mir bleiben möchte, dann hat er den Kontakt für kurze zeit reduziert, aber danach war alles wieder beim Alten. Bis er auch gemeint hat, er muß ihr das ganze persönlich sagen- das geht nicht am Telefon, wonach alles noch intensiver wurde, weil er nicht von ihr losgekommen ist.
    Ich habe 2 Jahre lang zugesehen und immer wieder gehofft, daß es wieder in Ordnung kommt. Habe aber in dieser Zeit schon begonnen an mir zu arbeiten- Klangmassagen, Selbstfindungsseminare, Familienaufstellungen,....
    Das hat mir auch im Bezug auf unsere Beziehung viel geholfen und ich bin seit Juni geschieden. Gleich darauf habe ich meinen "Seelenpartner" gefunden.

    Liebe Grüße
     



  9. liebe misli



    habe jetzt nicht viel Zeit vertieft in das Thema einzugehen

    Seelenliebe... ist Liebe
    und Liebe ist Freiheit

    so einfach ist das und so schwierig wiederum...

    hier ein Link über Dreiecksbeziehungen


    ich selbst habe alle drei Ecken des Dreiecks erfahren
    da waren sehr bittere Lektionen dabei in der Opferrolle

    hätte ich nicht auch die anderen beiden Ecken
    des Dreiecks kennengelernt: Täter und Räuber
    so wäre ich verzweifelt


    ich selbst bin sechsunddreissig Jahre verheiratet
    mein Mann liebt mich über alles und ich ihn...


    aber auch ich habe eine Seelenliebe erfahren
    nur ist sie nie im Realleben ausgelebt worden
    und das ist auch gut so


    bei dem ganzen Prozess gibt es verschiedene Phasen



    hier der Link:



    Nichts tritt in unser Leben, das nicht auf irgendeine Art mit unserer individuellen Lebensreise zu tun hat. Dabei geht es nicht um Schuld oder Kausalität, sondern um einen tieferen Sinn, der diejenigen verwandeln kann, die bereit sind, diesen Sinn zu suchen. Wenn wir in eine Dreiecksbeziehung verwickelt werden, dann hat das eine Bedeutung. Es steht uns frei, mit Verbitterung und Wut zu reagieren. Aber wir können uns auch entschließen, dieses Dreiecksverhältnis als Sprungbrett für wirkliche Seelenerkundung zu nutzen. Das ist besonders schwierig, denn die Erfahrung einer Demütigung mobilisiert für gewöhnlich alle Verteidigungsmechanismen aus unserer Kindheit. Und es ist sehr schwer, über solche spontanen Impulse hinwegzugehen und eine distanziertere Perspektive einzunehmen.

    http://www.astro.com/astrology/in_triangle_g.htm




    Ali:umarmen:

     
  10. Huperzia

    Huperzia Guest

    Werbung:
    Hallo Misli,

    ich kann mich meinen Vorschreiberinnen anschliessen die von deiner "Geduld" sprechen, ich hätte ihn schon vor die Türe gesetzt. Irgendwo drängt sich mir beim Lesen deines Beitrages auf, daß ihr in der letzten Zeit eher eine Mutter/Sohn-Beziehung geführt habt? Sein Verhalten erscheint mir jedenfalls extrem unreif, er lügt und hintergeht dich und erwartet von dir vollkommens Verständnis.

    Seelenverwandtschaft hin oder her (inzwischen kommt mir schon vor daß der Begriff ständig als Ausrede für Fehlverhalten von irgendjemand hinhalten muss), ich würde an deiner Stelle mal auf dich schauen und nicht mehr auf ihn. Wenn es für dich unerträglich ist, ziehe dir zuliebe einen Schlussstrich drunter, entweder entscheidet er sich für den Kontaktabbruch oder....

    @
    Achja genau, wahrscheinlich sollte sie mal schauen was sie falsch gemacht hat. *ironieoff* :rolleyes:

    LG Hupi
     
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