1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

EHEC und Curcumin

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Alice94, 3. Juni 2011.

  1. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
    Werbung:
    Hallo!

    Die beunruhigenden EHEC-Infektionen grassieren fortwährend. Mittlerweile breiten sie sich zunehmend auch außerhalb Deutschlands aus. Erste Verdachtsfälle wurden bereits sogar aus den USA gemeldet. Mit Entsetzen zählt man zugleich die sich häufenden Fälle von EHEC-Patienten, die die katastrophalste Komplikation dieser bakteriellen Erkrankung, das hämolytisch-urämische Syndrom, entwickeln.

    Nicht das EHEC-Bakterium selbst, sondern das von diesen Erregern emittierte Shiga-Toxin attackiert spezifische Nierenzellen und treibt selbige offenbar in den apoptotischen Suizid. Darunter leidet das betroffene Nierengewebe so extrem, dass ein totales Nierenversagen die fatale Konsequenz sein kann.

    Wenn ich die folgende In-Vitro-Analyse (http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0006291X01947497) richtig verstanden habe, ist das phytochemische Polyphenol Curcumin, das z. B. dem Kurkuma-Gewürz seine gelbe Farbe verleiht, imstande, die Anbindung der Shiga-Toxine an die entsprechenden Nierenzellen zu blockieren. Auf diese Weise entfaltet sich durch die Verabreichung von Curcumin ein zytoprotektiver Effekt, der die von diesen Giften ins Visier genommenen Zellen vor dem Zelltod durch Apoptose schützen kann.

    Curcumin kommt vor allem in Kurkuma vor. Es besitzt herausragende antioxidative Eigenschaften, die sogar das antioxidative Potential von Vitamin E übertreffen. Zugleich wirkt Curcumin entzündungshemmend und antimikrobiell. Curcumin ist das pflanzliche Molekül mit dem potentesten entzündungshemmenden Profil. Da Curcumin allerdings auch antibakteriell wirksam ist, kann ich kaum beurteilen, wie ratsam sein Konsum bei einer EHEC-Infektion ist. Denn antibiotische Therapien der Pharmaindustrie sind bei dieser Krankheit eine Kontraindikation, die durch die Zerstörung der Bakterien die Freisetzung der in die Blutbahn aufgenommenen Gifte maximiert.

    Viele Grüße

    Alice
     
  2. Akwaaba

    Akwaaba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2006
    Beiträge:
    4.451
    Danke für den Beitrag.
    Ich koche viel mit Kurkuma, dann wird mir wohl nichts passieren.
    Nebenwirkungen (ca. ein gehäufter Esslöffel pro Teller Speise) hab ich noch nicht beobachtet.
     
  3. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
    Hallo!

    Mir sind keinerlei Nebenwirkungen von Kurkuma bekannt. Zum Curcumin schreibt Wikipedia: "Außer einer Förderung des Gallenflusses bei hohen Dosen (8 bis 12 g/Tag) und einer möglichen Magenverstimmung sind keine Nebenwirkungen auf den menschlichen Organismus bekannt. Es gilt als unbedenklich." (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Curcumin#Medizin).

    Einen Teelöffel Kurkuma sollte jeder Mensch täglich zu sich nehmen, um von den zahlreichen gesundheitsfördernden Effekten dieses Gewürzes zu profitieren.
     
  4. skadya

    skadya Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Dezember 2008
    Beiträge:
    10.266
    Ort:
    wasserkante
    ja,bei ehec-infektionen wäre curcuma durch die antibiotische wirkung kontraindiziert:.http://www.welt.de/newsticker/dpa_n...nt/article13409751/Gefaehrliche-Chimaere.html
     
  5. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
    Ja, nur stellt sich die Frage, ob dies tatsächlich auch für Kräuter und Lebensmittel gilt oder tatsächlich nur für spezifische antibiotische Therapien (Antibiotika, Chemotherapien etc.) der pharmamzeutischen Industrie.

    Ich lebe in Schleswig-Holstein und hatte neulich einen wässrigen Durchfall. Dennoch hörte ich nicht auf, Kurkuma zu essen und antibakteriellen Grüntee zu trinken. Weißt Du, aktuell verzichte ich schon auf rohes Gemüse. Allerdings sehe ich nicht ein, auf alles Gesunde zu verzichten, nur weil ich eventuell so einen Erreger bekommen/haben könnte...
     
  6. zwiIIing

    zwiIIing Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2010
    Beiträge:
    4.767
    Werbung:
    Die Aussage "antibiotisch" bezieht sich in diesem Fall auf die entsprechenden Antiinfektiva.
     
  7. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
    Gut, danke.
     
  8. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    6.880
  9. Nerd

    Nerd Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2011
    Beiträge:
    12.054
    ich war zu der zeit in SL nähe HH, bis heut sei bei mir nix schlechtes aufgefallen.
     
  10. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
    Werbung:
    Ich lebe in Schleswig-Holstein und mir ist auch nichts geschehen. Ich kenne auch niemanden aus meinem Verwandten-, Bekannten- und Freundeskreis, der an EHEC erkrankte.
     

Diese Seite empfehlen