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dunkle Flecken

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von pluto, 13. November 2006.

  1. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
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    Hallo miteinander,

    in der Literatur heißt es öfters, dass Aufstellungsleiter sog. blinde Flecken haben können. Dies äußert sich dann darin, dass sie bestimmte Themen nie aufstellen. Und es heißt dann, als Teilnehmer von Seminaren würde man erkennen, ob der A-leiter offen ist oder eine begrenzte Sicht der Familienstrukturen hat.

    Woran kann ich erkennen, ob mein Aufstellungsleiter blinde Flecken hat?
    Oder umgekehrt: Wie merke ich, dass mein Aufstellungsleiter für alles offen ist, was sich zeigen kann und möchte?

    Liebe Grüße pluto
     
  2. MariaMarmelade

    MariaMarmelade Mitglied

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    20. Januar 2005
    Beiträge:
    914
    Ort:
    Berlin
    Das möcht ich auch gern wissen.
    MM
     
  3. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Hallo Pluto,

    Das betrifft nicht nur die Aufstellungsarbeit, sondern JEDE therapeutische Arbeit. Das gehört zur Ausbildung, dass man die eigenen blinden Flecken verkleinert - zB. zur therapeutischen Selbsterfahrung während der Therapie.

    Eine wichtige Möglichkeit ist es also, auf die Ausbildung eines Aufstellungsleiters zu achten.

    Wobei es immer so sei wird, dass ein Aufstellungsleiter spezielle Stärken und Schwächen haben wird. Das gibt es ja genauso umgekehrt : dass jemand ein spezielles Näschen für bestimmte Themen hat, die von anderen leicht übersehen würden.

    Am sinnvollsten ist es, wenn man seiner Intuition traut (wenn man sie geübt hat) : dann spürt man gut, wer, wann und was. (Es hat ja auch ein erfahrener Aufsteller seine schwachen Tage.)

    Liebe Grüße, Reinhard
     
  4. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
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    Hallo Reinhard,

    leider hat nicht jeder Aufstellungsleiter eine psychologische u./od. psychotherapeutische Ausbildung, die einem den Blick für Übertragung u./od. Gegenübertragung nahe legen.

    Mir ist mal gesagt worden, dass ein Therapeut, der offen ist, auch seine Ausbildung offen darlegt, bei Nachfrage.

    Ich frage mich auch, ob jemand, der sich mehr der Verhaltenstherapie und Couching hingezogen fühlt, überhaupt tatsächlich für das systemische bei einer Aufstellung offen ist und nicht eher einen großen Anteil der Verstrickungen am Verhalten des Klienten sieht.

    Intuition: Wenn ich nach meiner Intuition gegangen wäre, wäre ich oft nicht zu manchen Therapeuten hin und oder nicht mehr hin. Wenn man tief verzweifelt ist, weil ein paar Themen im Leben immer wieder anecken, nimmt man jeden Strohhalm wahr, der einem helfen könnte, auch entgegen seiner Intuition. (So ging es mir. Mich würde auch interessieren, ob ich alleine bin, der gegen seine innere Stimme gehandelt hat.)

    Stärken und Schwächen: Wäre es nicht sinnvoll, dass ein Aufstellungsleiter zugibt, wo seine Schwächen sind?

    Schlechte Tage:
    Darüber habe ich mir schon oft Gedanken gemacht. Gehe ich nach mir, agiere ich an mir schlechten Tagen wirklich schlecht. Deshalb habe ich mich auch schon gefragt, ob es dann nicht sinnvoller wäre, das Seminar zu verschieben. Schließlich wird der gleiche Preis gezahlt, als an guten Tagen des AL. Ich finde, dass hier die AL entgegenkommender sein müssten, denn gerade eine Aufstellung ist so tiefgreifend und kann derart lebensverändernd sein, dass sie auch nach hinten losgehen kann und den Klienten schwächen kann.

    Kann es ein "Gütesiegel" des AL sein, wenn er für Fragen zur Aufstellungsarbeit offen ist, oder wenn er gar diesen ausweicht, mit der Begründung, man würde sonst das Bild schwächen?

    Liebe Grüße pluto
     

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