1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Dualseelen und ihre Psyche

Dieses Thema im Forum "Seelenverwandtschaft" wurde erstellt von ~Kaji~, 30. Dezember 2007.

  1. ~Kaji~

    ~Kaji~ Guest

    Werbung:
    Hallo ihr Lieben,

    klingt vielleicht seltsam dieses Thema, doch mich würde folgendes interessieren:

    scheinbar gibt es in diesem ganzen Drama Dualkontakt immer zwei Seiten. Die eine liebt und gibt, der andere Teil, rennt davor weg und verschließt sich.
    Für mich ist das ein interessantes Phänomen, da ich selbst von einer schizoiden Persönlichkeitsstörung betroffen bin. Und das, was ich hier so oft lese, sind einfach die Verhaltensweisen einer solchen Person, wie ich sie z.B. bin. Vor Nähe davon rennen, auf Anrufe nicht reagieren (bzw. sind selbst diese schon wieder zu viel des Guten), dicht machen usw.
    Auch das hier hauptsächlich Personen schreiben, die ihre Liebe gerne geben möchten (und nicht die um Hilfe rufen, die sie nicht annehmen können) ist faszinierend.

    Wenn ihr euch das jetzt mal durchlest (obgleich es nicht die beste Beschreibung ist):

    http://de.wikipedia.org/wiki/Schizoide_Persönlichkeitsstörung

    - in wie weit würde das auf eure Dualpartner zutreffen? Und vor allem: sind sie immer so (falls ihr das beobachten könnt) oder nur dann, wenn IHR ihnen nahe kommt?

    Meine Gedanken sind folgende: entweder gibt es da eine kuriose Ebene, weswegen sich Dualsseelen treffen, oder es sind keine Dualseelen oder der eine Teil der Dualseelen wird (wenn sie ansonsten ein normales Leben führen) in eine Schizoidität geworfen, wenn sie ihrer anderen Hälfte begegnen (und diese ihnen dann zu nahe kommt).

    Das ist jetzt sicher sehr verallgemeinert, doch nachdem was ich hier jetzt über die letzen Wochen immer wieder gelesen habe, stellen sich mir diese Fragen.


    Vielleicht fällt ja jemanden was dazu ein.

    Kaji
     
  2. Chirra

    Chirra Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2006
    Beiträge:
    3.368
    Ort:
    Chemnitz
    Also ich weiss nicht, aber ich habe das Gefühl das manche oder sehr viele Verhaltensstörrungen nur ein Bild eines Charaktertypes von Menschen sind und keine wirkliche Krankheit. Ich kann damit hinsichtlich des Themas "Dualseelen" keinen Zusammenhang erkennen der Nennenswert wäre. :clown:
     
  3. ~Kaji~

    ~Kaji~ Guest

    Es muß ja nicht zwingend auf eine Krankheit hinauslaufen (steht auch ganz unten auf der Seite, daß die Psychologen sich nicht einig sind, ob es nun eine Störung ist oder nicht). - Es geht mir in erster Linie um die Verhaltensweisen, die mich daran erinnern. :dontknow:

    Und wenn man es eben als Charaktertyp ansieht - gibt es dann bestimmte Charaktertypen von Dualseelen? :) Oder einfacher ausgedrückt: in mir baute sich das Bild auf, daß es eben den einen Teil gibt, der liebt und den anderen, der diese Liebe annehmen soll, es aber, aus welchem Gründen auch immer, nicht tut.

    Womit hängt das zusammen? Sind Dualseelen sowas wie eine Seele, die sich aber in zwei komplette Gegenteile gespalten hat? Oder kommt es mir nur so vor, weil es im Forum nur so wirkt als ob? Zugegeben, ich habe keine Bücher oder sonstiges zum Thema gelesen, habe also keine Ahnung. Gehe einfach nur von dem aus, was ich hier lese. :confused:

    Kaji
     
  4. Chirra

    Chirra Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2006
    Beiträge:
    3.368
    Ort:
    Chemnitz
    Weisst du Kaji, diese Phase macht jeder mal durch, seine Dualseele zu treffen oder kennenzulernen und möchte dann am liebsten vor ihr fliehen. Auch ich war in dieser Phase gewesen, wo ich regelrecht tiefe Abneigung gefühlt habe gegenüber meiner DS, weil sie so war wie ich und die Schwächen die ich an mir hatte und net leiden konnte zur Schau stellte als würde es sie nicht störren. Ich habe mich am Anfang wirklich gefragt was das soll; da kommt so jemand daher, der mich spiegelt und mich wohl ärgern möchte... naja, irgendwann fand ich dann herraus dass er (ich) garnicht so schlecht war und lernte ihn und mich selbst dann lieben. Vorher wollte ich nicht mal was mit ihm anfangen wenn ich auf ner einsamen Insel mit ihm wäre und heute ist er für mich so wertvoll wie ein Schatz. Die Liebe zu seiner DS kann man nur zulassen, wenn man sich selbst so nimmt wie man ist. Wenn man das nicht kann ist halt weglaufen angesagt :escape: :weihna1

    Es ist also normal das man seine Dualseele am Anfang sogar hasst und es ist tragisch, wenn der eine Part sich aktzeptieren kann wie er ist und den anderen liebt und der andere mag sich nicht so wie er ist und kann diese Liebe nicht fühlen. :cry3:
     
  5. ~Kaji~

    ~Kaji~ Guest

    Danke Chirra.

    Magst Du kurz beschreiben, wie sich diese Ablehnung für Dich anfühlte? Also Deine jetzt gegenüber Deiner DS. Was hast Du da über ihn/sie gedacht? Wie auf die Person reagiert?

    Kaji
     
  6. Chirra

    Chirra Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2006
    Beiträge:
    3.368
    Ort:
    Chemnitz
    Werbung:
    Es war so wie wenn ich in den Spiegel sehe und denke; da ist schon wieder ein dummes Pickel, das weg muss... ich habe mich nicht perfekt gefühlt, ich habe mich total dumm, schwach und als nix besonderes gesehen als ich im Spiegel "Dualseele" sah... das hat mich irgendwie total runtergemacht... und ich habe auf die Person reagiert, indem ich ihm am Anfang ignoriert habe oder verbal sehr grob mit ihm umgegangen bin, was mir später dann Leid tat, weil es mich selbst verletzte... so mehr sage ich nicht^^
     
  7. ~Kaji~

    ~Kaji~ Guest

    :)

    Okay, danke Dir auch hierfür.

    Kaji
     
  8. ziniel

    ziniel Mitglied

    Registriert seit:
    30. Dezember 2007
    Beiträge:
    52
    Ort:
    zw. linz und wels
    hallo
    also das was kaji schrieb kommt mir irgendwie bekannt vor muss ich sagen
    hab das selbst erlebt mit dem einen teil der liebt und gibt und dem andeeren der zwar liebt aber davor davon läuft lustigerweise kenne ich beide seite. eine zeit lang war ich diejenige der das alles zu nahe war und die geflüchtet ist und dann irgendwann hat sich das umgedreht und ich war diejenige die lieben und geben wollte woraufhin er immer ausgewichen ist, schon seltsam oder?
    so als sollte es eben einfach nicht sein, oder als ob man auf der sichern seite wäre wenn man nicht umsetzt was man sich wünscht um nicht gefahr zu laufen alles zu verlieren...
    nur so ein gedanke
    lg
     
  9. FrauLuna

    FrauLuna Guest

    Guten Abend lieber Kaji,

    danke für Deinen Beitrag, den fand ich höchstinteressant. Bei meinem Expartner war es so, dass er sogar wegen der sogenannten Persönlichkeitsstörung mehrfach in stationärer Therapie in einem psychiatrischen Haus war.

    Es passt sehr gut auf meine "Geschichte". Einerseits der schon fast übertriebene Wunsch nach Perfektion, Nähe und extrem häufiger Sexualität und andererseits diese vollkommene Konfliktunfähigkeit und Gesellschaftsunfähigkeit. Er konnte nie in einer Gruppe (Familie) leben,
    nur alleine in einer Einsiedelei fast.

    Gerade mit Wut und Wahrheit konnte er schlecht umgehen. Für mich ist es subjektiv gesehen vollkommen normal, auf etwas wütend zu sein und diesem halt Ausdruck zu verleihen. Damit konnte er gar nicht klarkommen. Auch extreme Reaktionen auf vor allem Kritik waren üblich. Ein extremer Rückzug bei Kritik oder Wahrheit, der sehr stark auch in die Suchttendenz ging.
    Übertriebenes Essen, übertriebenes Sexualverhalten, übertriebener Konsum von Nikotin, übertriebenes Mass aber auch an Spriritualität.

    Er fand nie Maß und Mitte. Entweder war er himmelhochjauchzend oder zu Tode betrübt. Aber so die gesunde Mitte, die gesunde Art zu leben hat vollkommen gefehlt.

    Er spaltet tatsächlich Teile von sich weg. Im Moment hat er für sich entschieden, dass er spiritueller Lehrer ist. Er bastelt sich hier ein Projekt, befasst sich ausschliesslich mit hochgeistigen Themen, findet wohl auch in einer neuen Partnerin hier Resonanz und spaltet seine inneren Verpflichtungen wie eben die Vaterschaft von seiner Tochter total weg.
    Er gibt mir z.B. spirituelle Tipps und hat selbst eigentlich null Ahnung von der Realität und Pflicht des Lebens. Ich kann ihn, mit Verlaub, nicht mehr ernst nehmen, weil ich sehe dass er in einer Welt lebt, die es so nicht gibt.

    Seine Pflichten, die er als Vater hätte, spaltet er mit spirituellen Zitaten total weg und fühlt sich fast schon hell erleuchtet. Seine andere Seite scheint er tatsächlich nicht zu sehen. Das ist für mich sehr interessant, er sieht sie nicht und lebt in einer lichten Helligkeit.

    Und wenn die Dunkelheit in Suchttendenzen, Depression oder ähnliches auf ihn zukommt, sperrt er sich ein und tut so, als ob es irgendein Suchtrückfall wäre. Wird auch relativ cool behandelt. Deswegen könnte er nie mit einem Menschen zusammenziehen, weil er seine Einsiedelei braucht für eben jene Dunkelheit, die auch in ihm lebt. Aber eben abgespalten.

    Diese kommt immer wieder unkontrolliert auf ihn zugerannt. Sie nimmt ihn förmlich ein, aber er hat da keine Kontrolle. In diesen Momenten "sperrt" er sich ein und vergißt eigentlich alles, was er sonst so an spirituellen "Ratschlägen" erteilt.

    Interessant ist, dass er es wirklich nicht merkt, dass zwei Persönlichkeiten in ihm "Wohnen". Man könnte sagen es ist Himmel und Hölle zeitgleich. Für mich ist das heute nach wie vor eine Skurilität wie diese beiden Anteile in ihm leben können und wieviele Menschen aber diese "Dualität" gar nicht erkennen können. Es gibt viele "Anhänger", die er hat und ich vermute, dass er sich hauptsächlich Menschen in sein Leben zieht, die nur den hellen Anteil sehen können und den dunklen nicht. Letzere sind dann schockiert, wenn sie ihn zu sehen bekommen, aber er hat das gut ihm Griff, dass sie es nicht sehen.

    Dass er sich von mir getrennt hat, liegt ganz sicher daran, dass ich ihn in seinen beiden Anteilen erkannt habe und er sich mit mit mir aber nicht mit dem "dunklen" Anteil beschäftigen möchte. In oberflächlichen, nicht zu tief beziehungstechnischen Beziehungen lässt sich dieser dunkle Anteil ja durchaus "vertuschen". Bei mir und seiner Tochter ist das unmöglich und deswegen durchtrennt er den Kontakt, weil er sich nicht mit der inneren Dunkelheit, also der anderen Persönlichkeit befassen möchte.

    Ganz und heil kann man aber halt nur dann werden, wenn man gezielt JA zu beiden Persönlichkeiten sagt und versucht in die Mitte zu finden und in der Mitte zu leben. Alles andere ist natürlich eine Art Geisteskrankheit.

    Ob das nun Dualseelanspezifisch ist kann ich sehr schlecht sagen, aber diese Tendenz ist da. Allerdings würde ich ganz frech behaupten, dass so ziemlich jeder eine Persönlichkeitsstörung hat, der sich selbst nicht mit seiner inneren Dunkelheit beschäftigt, die ja jeder hat.

    Liebe Grüsse zum Abend
    Luna
     
  10. ~Kaji~

    ~Kaji~ Guest

    Werbung:
    Hallo ziniel,

    ja, bei uns hat es auch gewechselt. Dadurch konnte ich ganz gut lernen, wie es sich anfühlt, abgestoßen zu werden. War recht lehrreich. (auf Wiederholungen kann ich dennoch verzichten :) ).

    Kaji
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen