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Du bist mein himmlischer Bruder

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von AphroditeTerra, 18. Mai 2008.

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    Du bist mein himmlischer Bruder


    Es war frühmorgens als sie den langen, noch leeren Strand abging.
    Die Sonne war gerade hochgestiegen und warf goldene Reflexe auf das Wasser und den nassen Sand, gab den Muscheln welche die Wellen an Land gespült hatten, eine wie magisch schimmernde Oberfläche.

    Morgendunst lag über dem Wasser, vermischte Strand und Meer. Es war, als befinde man sich in einem Niemandsland, angestrahlt durch die Strahlen der Sonne, die zunehmend kräftiger wurde.
    Wo begann das Land? Wo begann das Meer und wo endete der Horizont, der verborgen durch den Dunst, irgendwo war?

    Sie bückte sich und sammelte ein paar Muscheln, steckte sie in die Tasche und ging weiter, denn sie wollte heute nachdenken und dazu suchte sie immer das Wasser auf.

    Ja, mein Leben! Sie atmete einmal die Luft tief ein und aus und fand, dass sie nur dankbar sein konnte für alles. Das Leben ist ein Geschenk, dachte sie glücklich, und genau in diesem Augenblick erblickte sie die Muschel. Die Muschel war anders, sie leuchtete besonders intensiv, ja… fast geheimnisvoll.
    Sie bückte sich und hob sie auf, um sie näher zu betrachten. Ich werde mich hinsetzten, dachte sie spontan und hockte sich ein wenig weiter oben hin, dort wo der Sand trocken war.
    Die Muschel war eine groβe Schnecke, und sie glänzte Silbergolden. Irgendwas war geschehen, das bemerkte sie, aber sie wusste nicht genau was, denn sie war wie hinweg getragen und wurde von inneren Bildern überflutet.
    So wie die Wellen sanft an den Strand fluteten… so fluteten die Bilder.

    Da sah sie sich im Urwald, unten vor den Stufen einer hohen Pyramide. Und da war ein junger Mann. Sie hatten sich an den Händen gefasst, die Arme überkreuz, das war wohl dort so Brauch und sie sahen sich tief in die Augen, und sie nannte ihn: „Mein himmlischer Bruder“.
    Die Bilder verblassten sehr langsam, sie hörte immer noch ihre eigene Stimme, die zu ihm sagte: „Du bist mein himmlischer Bruder.“
    Dann war alles vorbei. Sie war wieder allein mit ihrer Muschel und bemerkte, dass ein wenig von dem Glanz der Augen des jungen Mannes sich auf der Oberfläche der Muschel wieder fanden. Sie dachte lange nach, ein wenig unschlüssig. Etwas in ihr wollte diese Muschel unbedingt besitzen, aber in ihrem Herzen meldete sich ein leise Stimme: „Die Muschel gehört hierher und nicht in dein Haus, wo sie irgendwann nur verstaubt…“

    Entschlossen stand sie auf und brachte die Muschel genau zu jenem Platz, wo sie sie gefunden hatte und legte sie liebevoll dorthin zurück.
    Dann machte sie sich auf den Rückweg. „Ja, du bist mein himmlischer Bruder“, flüsterte sie. „In alle Ewigkeit!“

    Juli 2007




    Ali:liebe1:
     
  2. Dorlis

    Dorlis Mitglied

    Registriert seit:
    30. Dezember 2006
    Beiträge:
    907
    Ort:
    Bayern
    DAZU inspirierten mich deine gefühlten Worte damals, liebe Aphrodite, nachdem ich sie mehrmals las. Sei bedankt !

    :liebe1:


    Bruder...

    ich, die Muschel -
    bin zurückgekommen-
    um dir zu flüstern,
    dass es mein grösstes Erleben war -
    hier auf Erden,
    dir und deiner Seele zu begegnen.

    Niemand anders hätte mich
    die mir zugedachte Bestimmung
    weiter leben lassen.
    Nur du Bruder !

    So kann es sein,
    dass es auch dein grösstes Werk
    auf Erden hier war :
    Dich und mich -
    in einem einzigen,
    im selben Augenblick zu erkennen.

    Nun rauscht das Meer weiter
    in mir und für dich.
    Dank' dem Blick in dein Herz !
    Ja, ich spüre Liebe für dich.
    Meeresprisenzart...

    Doris S.
     
  3. O Dank du liebe Menschin
    die es versteht
    diese zarte, kaum fassbare Liebe

    eine Liebe
    die nur lassen kann
    in Freiheit und dem tiefen Verstehen

    dass wir Menschen alle nie
    niemals je getrennt waren und sind:liebe1:



    Ali:liebe1:
     
  4. Dorlis

    Dorlis Mitglied

    Registriert seit:
    30. Dezember 2006
    Beiträge:
    907
    Ort:
    Bayern

    .... "DAS" ging so sehr aus deiner ERzählung hervor - und hat mich unfehlbar berührt, und mir von deiner dir selbst nicht fremden "inneren Grösse und Weite und Tiefe, dem Souverän - "geflüstert".
    Dass du heute mit ALI gezeichnet hast, hab ich jetzt erst so richtig wahrgenommen.
    Gesten vermögen " meist" mehr - als "alles erdenklich Gute"...
    Ich danke dir sehr, " Ali ".


    [​IMG]

    Dorlis
     
  5. Ja, liebe Dorlis,

    um die Tiefe und Weite
    darum geht es wohl
    wer will auch gerne einbetoniert werden?

    der Geist verlangt nach Freiheit
    wie ein Adler, der sich hoch hinaufschwingt
    und ruhig und erhaben seine Kreise zieht



    Ali:liebe1:
     
  6. Atreya

    Atreya Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2008
    Beiträge:
    563
    Ort:
    Bregenz, Österreich
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    Mein himmlischer Bruder
    ich weiß
    immer schon warst du an meiner Seite
    im Strahlen um mich
    und tief in mir
    in Nöten warf dein leiser Atem
    mir goldene Fäden
    du fingst mich bevor ich fiel
    du begleitest meinen leuchtenden Tanz
    deinem Licht aus der Muschel
    begegnet mein Licht
     
  7. giocanda

    giocanda Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2008
    Beiträge:
    100
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    Du kennst es, das sättigende Rauschen, wenn wir eine Muschel ans Ohr legen, dieses stille werden, dieses eins sein -
    Du sagst mit dem himmlischen Bruder.



    Im Innern der Muschel
    ist Stille zu hören
    das Rauschen des Meeres
    des Feuers Glut
    das Wogen der Wipfel
    der Wind und der Regen
    inneres Tosen
    das eigene Blut

    Aus dieser Stille
    erwächst uns das Leben
    sprudelnd und reich
    der Quelle gleich

    Rauschen und Wogen
    beide verwoben
    in Harmonie,
    einem Muster gleich

    by giocanda


    Herzliche Grüße
    von amo



     

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