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Direkte Erkenntnis, Hellsehen

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Gnosis_Student, 10. Oktober 2005.

  1. Gnosis_Student

    Gnosis_Student Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2005
    Beiträge:
    54
    Ort:
    Salzburg, Österreich
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    10. Kapitel aus dem Buch "Perfekt Ehe" von Samael Aun Weor


    Direkte Erkenntnis

    "Jeder Student des Okkultismus wünscht direkte Erkenntnis, er möchte
    wissen wo er steht, er möchte seine eigenen inneren Fortschritte kennen.

    2 Das grösste Anliegen eines jeden Schülers ist es, sich zu einem bewussten
    Bewohner der höheren Welten zu entwickeln und zu Füssen des Meisters
    zu lernen. Leider ist Okkultismus nicht so leicht wie es auf den ersten
    Blick erscheinen mag. Die inneren Kräfte der menschlichen Rasse sind total
    verschüttet, völlig verkümmert. Die Menschen liessen nicht nur ihre physischen
    Sinne verkümmern, sondern auch, und das ist viel schlimmer, ihre
    inneren Kräfte. Das ist das karmische Resultat unserer schlechten Gewohnheiten.
    Der Schüler sucht allerorts und liest sämtliche Bücher über Okkultismus
    und Magie, die ihm in die Hände fallen. Das einzige, was der bedauernswerte
    Aspirant erreicht, ist sich mit schrecklichen Zweifeln und intellektuellen
    Verwirrungen vollzustopfen. Es existieren Millionen von Theorien,
    von tausenden Autoren in die Welt gesetzt. Die Einen wiederholen die
    Theorien der anderen. Jene sind gegen diese, alle sind gegen einen, und
    Einer ist gegen Alle. “Kollegen” verspotten einander und bekämpfen sich,
    alle sind einfach gegen alle. Einige Autoren empfehlen dem Schüler, vegetarisch
    zu leben, andere sagen das Gegenteil. Jene empfehlen Atemübungen,
    diese lehnen sie ab. Das Ergebnis ist für den armen Suchenden eine
    Katastrophe. Er weiss nicht was er tun soll, er sehnt sich nach dem Licht,
    fleht nach ihm, bittet - und nichts, kein Erfolg, absolut nichts.

    3 Was soll man also tun?

    4 Wir haben äusserst mystische Menschen gekannt, sogenannte “Gruppenhelden”.
    Viele von ihnen sind Vegetarier, abstinent, tugendhaft usw., usw. -
    meistens sind sie sehr aufrichtig, wünschen für ihre Anhänger das beste,
    aber leiden wie alle, weinen im Verborgenen. Niemals haben diese Armen
    ihre Lehren auch in der Praxis erfahren. Sie kennen ihren Guru nicht, hatten
    niemals das Glück, sich mit ihm persönlich zu unterhalten. Niemals sahen
    sie die Ebenen des kosmischen Bewusstseins, die höheren Ebenen oder
    Welten, von denen sie wunderschöne Diagramme zeichnen und die sie so
    interessant beschreiben. Wir, die Brüder des Tempels, empfinden aufrichtiges
    Mitleid mit ihnen und versuchen, ihnen zu helfen. Wir versuchen es,
    aber es ist umsonst. Sie hassen alles, was mit Sexualität zu tun hat, ja ihr nur
    in die Nähe kommt. Wenn man ihnen die Perfekte Ehe erklärt, lachen sie und
    protestieren zornig dagegen, wobei sie ihre Enthaltsamkeit verteidigen. Diese
    armen Blinden, die andere Blinde führen! Sie selbst würden dringend einen
    Führer brauchen. Sie leiden sehr darunter, nicht das Glück zu haben, sich
    der direkten Kenntnis zu erfreuen. Sie leiden still, schweigend, um ihre Anhänger
    nicht zu demoralisieren oder zu enttäuschen. Wir, die Brüder des
    Tempels, lieben sie aufrichtig und bedauern sie. Es ist unerlässlich, mit dem
    Theoretisieren aufzuhören!


    5 Das Opium der Theorien ist bitterer als der Tod. Der einzige Weg, die
    verlorenen Kräfte wieder zu erobern, ist die Sexualmagie. Das Grosse Arkanum
    hat den Vorteil, den Menschen zu regenerieren. Der Mensch benötigt
    die Regeneration - aber dies ist keine Frage von Autoren oder Bibliotheken.
    Wir müssen mit dem Kern der Sache arbeiten, mit dem Samen. So wie der
    Schwanz der Eidechse nachwächst und der Wurm sich regenerieren kann,
    so kann auch der Mensch seine verlorenen Kräfte zurückerobern. Der verlorene
    Schwanz dieser Tiere kann mit Hilfe ihrer Sexualkraft wieder nachwachsen;
    mit der gleichen Sexualkraft kann der Mensch seine inneren Kräfte
    zurückerobern, auf diesem Weg können die leidenden Pilger zur direkten
    Kenntnis gelangen. Sie werden so zu wahren, erleuchteten Priestern für ihre
    Brüdergruppen. Der Weg ist die Sexualmagie. Jeder Führer muss Hellsichtigkeit
    und Hellhörigkeit entwickelt haben.


    6 Nachstehend lehren wir eine Übung für die Entwicklung der Hellsichtigkeit
    und des Inneren Hörens. Nach dem Erwerb dieser Kräfte sollte man
    sich einige Zeit in die tiefsten Wälder zurückziehen, fern vom Leben der
    Städte. In der Harmonie der Natur lehren uns die Götter des Feuers, der
    Luft, des Wassers und der Erde ihr hehres Wissen. Es geht nicht darum, nur
    im Wald zu leben. “Was tut der Heilige im Wald?” Aber wir sollten einen
    langen Urlaub auf dem Land verbringen. Das ist alles.


    7 Für den geistigen Fortschritt ist das vollkommene mentale Gleichgewicht
    von höchster Bedeutung. Fast alle Aspiranten der Esoterik verlieren
    leicht ihr mentales Gleichgewicht und verfallen auf die absurdesten Dinge.
    Wer die direkte Kenntnis erfahren will, muss darauf bedacht sein, seinen
    Geist in einem Zustand des absoluten Gleichgewichtes zu halten.


    Übung

    8 Der Grosse Meister Huiracocha lehrt eine sehr einfache Übung, die Tattwas
    zu schauen (Tattwa ist die Vibration des Äthers).

    9 Die Übung ist wie folgt: Der Schüler verschliesse seine Ohren mit den
    Daumen. Dann schliesse er die Augen und bedecke sie mit seinen Zeigefingern.
    Die Nase wird durch die Mittelfinger und der Mund schliesslich durch
    die Ring- und kleinen Finger verschlossen. In diesem Zustand soll der Schüler
    versuchen, mit seinem 6. Sinn die Tattwas zu schauen. Das entsprechende
    Auge befindet sich zwischen den Augenbrauen.


    10 Yogananda lehrt die gleiche Übung wie Krumm-Heller und empfiehlt,
    darüber hinaus das Mantram OM zu verwenden. Yogananda lehrt, der Schüler
    solle seine Ellbogen auf einem Tisch liegenden Kissen abstützen. Der
    Schüler setze sich nun an den Tisch, Gesicht nach Osten und führe die Übung
    aus. Yogananda rät ferner, dass der Stuhl, auf dem der Schüler während der
    Übung sitzt, durch eine Wolldecke bedeckt sein soll. Dies erinnert uns an
    Apollonius von Thyana, der sich völlig mit einem Überwurf aus reiner Wolle
    bedeckte, um sich gegen alle störenden Strömungen abzuschirmen.

    11 Viele Autoren empfehlen diese Übung und auch wir finden sie sehr gut.
    Wir glauben, mit dieser Übung können Hellsichtigkeit und Hellhörigkeit
    entwickelt werden.

    12 Anfangs wird der Schüler nur Dunkelheit sehen. Je mehr er sich aber
    bemüht, umso eher entwickeln sich seine Hellsichtigkeit und sein inneres
    Hören - langsam, aber sicher.

    13 Zu Beginn wird der Schüler nur seine eigenen physiologischen Töne
    hören. Allmählich aber wird er während der Übung immer schönere Klänge
    vernehmen. So erwacht sein Drittes Ohr.

    14 Statt sich mit so vielen einander widersprechenden Theorien zu übersättigen
    wäre es besser, der Leser übe und entwickle seine inneren Kräfte. Der
    Prozess der Regenerierung muss Hand in Hand mit den esoterischen Übungen
    gehen. Die Wissenschaft sagt, dass ein Organ, das nicht benützt wird,
    verkümmert. Daher ist es notwendig, diese Organe der Hellsichtigkeit und
    des Dritten Ohres zu benützen. Wir müssen diese Organe trainieren und
    regenerieren, um die innere Verwirklichung zu erreichen.

    15 Diese Übungen richten sich gegen keine Religion, Sekte, Schule oder
    Glauben. Alle Priester, Führer, Instruktoren von Schulen und Orden können
    diese Übungen zur Entwicklung ihrer Kräfte durchführen. So können sie
    ihre Gruppen besser führen.

    16 Das Erwecken der inneren Fähigkeiten muss Hand in Hand mit der kulturellen,
    intellektuellen und spirituellen Entwicklung gehen.

    17 Der Hellsichtige muss auch alle Chakras entwickeln, um schwerwiegende
    Fehler zu vermeiden.

    18 Der Grossteil der Hellseher beging sehr grosse Fehler. Fast alle berühmten
    Hellseher haben der Welt Tränen gebracht. Fast alle grossen Hellseher
    haben ihre Mitmenschen verleumdet. Falsch angewandte Hellsichtigkeit
    führte zu Ehescheidungen, Totschlag, Ehebruch, Gewaltverbrechen, Raub
    usw.

    19 Der Hellseher braucht logisches Denken und ein exaktes Konzept. Der
    Hellseher muss in völligem mentalen Gleichgewicht sein.

    20 Der Hellseher muss auch ein starker Analytiker, mathematisch genau
    bei seinen Untersuchungen und anspruchsvoll im Ausdruck sein.

    21 Um wirklich korrekt funktionieren zu können, muss die Hellsichtigkeit
    mit der vollständigen Entwicklung der Hellhörigkeit, der Intuition, der Telepathie,
    der Vorherempfindung und der übrigen Kräfte Hand in Hand gehen."
     
  2. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.942
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    -0- Was ist der Unterschied zw. HellSehen und WahrSagen?

    :)

    W die Praxis....

    Caya
     
  3. tetragamma

    tetragamma Guest

    wenn ich meine nase und den
    mund meinen fingern abdecke, bekomme ich aber keine luft und die innere übung dauert nicht lange. oder hab ich da was falsch verstanden?

    ich finde den text fantastisch. viel zu viele laufen irgendwelchen Ideen anderer hinterher, integrieren sie in ihr weltbild, ändern selbiges ständig im aufnehmen und wieder fallenlassen von Ansichten, Meinungen und Richtungen.

    Anstatt einfach die äusseren Sinne abzuschalten, und die inneren ein.
     
  4. Gnosis_Student

    Gnosis_Student Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2005
    Beiträge:
    54
    Ort:
    Salzburg, Österreich


    Hier ist die Übung bezüglich der Atemtechnik besser beschrieben.

    Übung:
    Setzen Sie sich an einen Tisch, Gesicht nach Osten, stützen Sie beide Ellbogen auf den Tisch und gehen Sie folgendermaßen vor: Verschließen Sie mit dem rechten und linken Daumen die entsprechenden Ohren. Mit den Zeigefingern bedecken Sie die Augen, mit den Mittelfingern verschließen Sie die Nasenlöcher und mit den Ring- und kleinen Fingern die Lippen. Atmen Sie langsam ein, indem Sie bis zwanzig zählen. Halten Sie den Atem an und zählen Sie von eins bis zwanzig. Atmen Sie langsam aus und zählen Sie dabei wiederum von eins bis zwanzig. Die Mittelfinger müssen von den Nasenlöchern abgehoben werden, um ein- und ausatmen zu können. Während des Atemanhaltens jedoch müssen die Mittelfinger die Nasenlöcher hermetisch verschließen. Während des Atemanhaltens müssen Sie versuchen, die Tattwas mit dem Dritten Auge zu sehen. Das Dritte Auge hat seinen Sitz zwischen den Augenbrauen. Am Anfang werden Sie nichts sehen, aber nach einiger Zeit werden Sie die Tattwas sehen und an ihren Farben erkennen können. Akascha ist schwarz, sein Planet ist der Saturn. Vayu ist grünlich-blau und sein Planet ist der Merkur. Tejas ist rot wie das Feuer, sein Planet ist der Mars. Prithvi ist goldgelb und sein Planet ist die Sonne. Auch Jupiter wird davon beeinflusst. Apas ist weiß und seine Planeten sind die Venus und der Mond."



    (Tattwa ist die Vibration des Äthers)

    Grüsse
    student
     
  5. Samariter

    Samariter Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2008
    Beiträge:
    45
    Hallo Student,

    es ist ja nicht anders zu erfassen, das es sich
    bei deiner Person um jemanden handelt der auch
    versucht hat in der Lehre von Samael Aun Weor
    eine Orientierung zu finden.

    Der vorhergenannte Autor lässt wissen, dass
    wir mit dem Vokal "O" die Intuition erwecken können.

    Es sollte sich aber immer um ernstgemeinte
    Anstrengungen handeln, und es ist die Zeit-
    vorgabe von einer Stunde pro Tag empfohlen.

    Bis zu drei Jahre sollte sich die Übungsperiode
    aufrechterhalten, und es kann auch als "ON"
    ausgeführt sein, sollte sich jemand finden der
    diese alte Kunst für sich haben möchte?

    Das ist nicht geschenkt, sondern nur für echte
    Fakire der Meditation.
     
  6. TopperHarley

    TopperHarley Sehr aktives Mitglied

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    27. Januar 2005
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    3.809
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    Hallo Samariter,

    ist schon alt der Eröffnungsbeitrag (2005). Da sind zwar ein paar gute Sachen enthalten, aber ich stelle die Motivation in Frage, die der Methode hier zugrunde liegt. Was will ich damit erreichen? Hellsichtigkeit und Hellhörigkeit? Wenn es das ist dann enthält ja der Text zugleich eine Warnung:

    Warum also etwas erreichen was meinem spirituellen Fortschritt Steine in den Weg legt? Oder glaubt irgend jemand er wäre besser als der Großteil der Hellseher? Okkulte Kräfte sind ein unbedingtes Hindernis auf dem spirituellen Pfad und man kann sich nur wünschen, dass sie nicht zu bald auftreten. Sie blasen das Ego auf und halten den Menschen im Netz des Stolzes und der niederen Verlangen gefangen.

    lg
    Topper
     
  7. Gnosis_Student

    Gnosis_Student Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2005
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    54
    Ort:
    Salzburg, Österreich
    Eben, wer die Fähigkeiten entwickelt und nicht gegen sein Ego, seine psychologischen Schwächen wie Stolz, Fanatismus, Mythomanie usw. kämpft ist auf dem "Holzweg".

    Wer aber die "buddhistische Selbstvernichtung" praktiziert , für denjenigen sind diese Kräfte auch "Nebeneffekte" um anderen Menschen besser helfen zu können,
    in spiritueller Hinsicht.
     
  8. Develop

    Develop Mitglied

    Registriert seit:
    14. Oktober 2007
    Beiträge:
    213
    Ein bemerkenswerter Eintrag! Das Ego erkennen und mit umgehen lernen wird demnach immer ein wichtiger Beiwagen im Lokexpress bleiben.
     
  9. Samariter

    Samariter Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2008
    Beiträge:
    45
    Ein Witz!

    Wie begrüßen sich zwei Hellsichtige?

    - Du siehst okay aus, aber wie gehts mir?
     
  10. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
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    3.288
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    Das ist eigentlich der Witz wie sich zwei behavioristische Psychologen begrüßen.

    Bei Hellsichtigen müsste es doch so lauten:

    Wie begrüßen sich zwei Hellsichtige?

    Schön dich zu sehen, du wirst bald im Lotto gewinnen! Wie sieht es bei mir aus?

    Frag lieber nicht, du brauchst dich nicht darauf zu freuen, den Gewinn mit mir zu teilen.

    ;-)
     
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