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Differenzierungsfähigkeit: Ethnizität, Ethnisierung bzw. Kulturalisierung ..

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von PT 1976, 8. Juli 2009.

  1. PT 1976

    PT 1976 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. April 2008
    Beiträge:
    969
    Ort:
    Wien
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    hallo ..

    ein mensch ist oft mitglied mehrerer gruppen - in diesem forum sind es interessengemeinschaften (IGs) - und verfügt über mehrere identitäten (gruppe = identität) .. hier und überall grenzen sich verschiedene interessengemeinschaften voneinander ab, um ihre verschiedenheit würdig zu repräsentieren ..

    in manchen situationen könnte schon passieren, dass bei einem menschen eine identität dominiert, ohne all seine identitäten sich auf ethnizität zu stützen .. aber manchmal haben seine mitgliedschaft seine ursache in der basis ethnischer beziehungen ..

    wenn ein mensch versucht, seine gruppeninteresse geltend zu machen, werden dabei seine ethnische identität in schwung gebracht ..

    wenn man aber jedoch mitglied einer gruppe aufgrund von herkunft, sprache oder blutsverwandtschaft wird, dann wird oft diese mitgliedschaft zur basis rassistischer überlegungen dienen .. in diesem fall versucht man einen menschen wegen seines aussehens zu bewerten .. das führt zur ethnisierung, während man versucht jeglicher kultur eine funktion zuschreiben und identität für menschen und interessengemeinschaften zu schaffen ..

    lg
    PT
     
  2. Traumhaus66

    Traumhaus66 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2009
    Beiträge:
    2.571
    ..die Basis rassisistischer Überlegungen hat etwas mit sozialer Unzufriedenheit und Mangel an Selbstwert zu tun und nicht mit ethnischem Selbstbewusstsein. In unserer Zeit "haben" Kulturen bereits verschiedene Funktionen..jedoch nicht, weil sie diese unbedingt ausführen möchten.^^
     
  3. sage

    sage Guest

    Ich würde Immanuel Kant nicht als sozial unzufriedenen und unter Mangel an Selbstwert leidenden Menschen bezeichnen...trotzdem hat er mit seiner "Rassentheorie" erheblich zum wachsenden rassismus beigetragen...
    http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/95111.html



    Sage
     
  4. PT 1976

    PT 1976 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. April 2008
    Beiträge:
    969
    Ort:
    Wien
    ich habe nichts gegen ethnizität oder ethnische identität, sondern gegen ethnisierung! .. und soziale unzufriedenheit kann niemals eine BASIS darstellen .. nur die mitgliedschaft bei einer gruppe aufgrund von GEBURTSORT, HERKUNFT, SPRACHE oder BLUTSVERWANDTSCHAFT kann als BASIS dienen ... soziale unzufriedenheit und mangel an selbstwert mögen hier nur als verstärkung dienen .. und wenn die ablehnung, diffamierung und herabsetzen durch die eigene eltern in der frühen kindheit eingeprägt ist, dann wird die verborgene angst vor den eigenen eltern auf einen menschen ausserhalb eigener gruppe gelenkt .. und der nationalismus und der dumme nationalstolz dienen hier als guter vorwand, um sich hervorzuheben ..

    PT
     
  5. Traumhaus66

    Traumhaus66 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2009
    Beiträge:
    2.571
    Geburtsort, Herkunft, Sprache, u.v.m. sind Ablenkung!

    Nicht die Zugehörigkeit/Identität ist das Übel, sondern der Irrglaube Minderwertig zu sein und die Kompensation in den Status (=Rasse)

    Gruppe ist Familie, Status ist bereits Rassismus! ^^
     
  6. Mensch

    Mensch Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2008
    Beiträge:
    191
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    Das ist das Problem des Nationalismus . Im Nationalismus wird oft die Ethisierung radikalisiert . Er ist ein sehr schillernder Begriff. Im Laufe der Zeit hat er viele Wandlungen durchgemacht und wurde von verschiedener Seite instrumentalisiert .

    :morgen:
    Mensch
     
  7. RonS

    RonS Mitglied

    Registriert seit:
    21. März 2009
    Beiträge:
    816
    Ort:
    Brandenburg
    diese Aussage halte ich für konstruiert zumindest als grundsätzliche verallgemeinernde Aussage

    das mag wohl sein...aber wo ist der Sinn dieser Aussage ?? analysierst du etwas ??

    was sind Gruppeninteressen ?? woher stammen Gruppeninteressen und welches Ziel verfolgen sie ??... Diese Aussage ist zu allgemein formuliert

    das mag wohl so sein jedoch zeigt sich, rückblickend auf die Geschichte der Menschheit, wohl doch eine Auflösung mit zunehmender Globalisierung und zunehmendem sozialen Bewusstseins bis hin zur lösung weiterer sozialer Probleme welche in den anderen Kommentaren schon angeführt wurden...

    es gilt die wirklichen Ursachen zu ermitteln und nicht sich an Erscheinungen festzuhalten... aber das ist nur meine Sichtweise und sicher nicht sehr Gesellschaftskonform...jedoch weiss ich auch das ich mit dieser Meinung nicht alleine dastehe :)

    LG Ron
     
  8. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.224
    Ort:
    Saarland
    Hallo PT

    Ich denke, dass das (übersteigerte) Nationalgefühl eine kulturelle Verschiebung der ursprünglichen Tendenz des Menschen darstellt sich in Kleingruppen zu organisieren (siehe steinzeitliche Stämme) Das gleiche gilt aber auch für das Zugehörigkeitsgefühl zu anderen Gruppen (zum Beispiel Anhängern einer Musik- oder Politikrichtung oder einer Religion). Im Grunde droht in jedem Falle, dass es zu einer Konfliktsituation kommt, sobald die Interessen der Gruppen in Konflikt geraten oder unterschiedliche (Welt)anschauungen vorhanden sind, und das umso stärker je umfassender diese
    Gruppenzugehörigkeit das Individuum bestimmt. Die Gruppe der Taubenzüchter
    wird sich gesellschaftlich kaum organisieren. Bei religiösen, politischen oder
    ethnischen Gruppierungen sieht das anders aus. Hier ist viel Konfliktpotenzial.
    Ein besonderes Merkmal der gefühlten Zugehörigkeit zu einer Rasse, was auch immer man damit meint, ist lediglich, dass es keine Möglichkeit gibt, dieser Gruppe von außen (andere "Rasse") beizutreten. Dadurch ist es nicht verwunderlich, dass man nicht bestrebt ist diese anderen miteinzubeziehen. Das Nicht-Mitglied ist also nicht mal potentiell Mitglied der Gruppe und kann daher niemals in der Gruppe akzeptiert werden, und wird oft auch zum festen
    Feindbild.

    LG PsiSnake
     
  9. PT 1976

    PT 1976 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. April 2008
    Beiträge:
    969
    Ort:
    Wien
    hallo .. aus meinen gegebenen definitionen ist sie eine exakte konstruktion, ja! .. es ist ein konzept irgendeiner gruppe, die sich konstruiert .. sie ist eine für sich selbst bestehende aussage .. damit gebrauche ich sie als substantiv: eine aussage, die einen begriff bezeichnet: gruppenidentität bzw. ethnizität! ..

    der sinn?! .. hmm.. vielleicht konstruktivität anstatt destruktivität?! .. kreativität ansatt zerstörungstrieb?! .. individualismus anstatt konformismus?! ..

    analyse?! .. also, ich befasse mich mit mir, und das ist recht schwierig! .. nennt man es analyse?! .. ich weiss noch nicht, wohin es mich führen wird .. ich war ohne zweifel jahrelang eine eindeutige wie starke gegnerin von national socialism .. es ist mir aber auch wichtig, die frage der selbsterkenntnis immer dringender zu stellen .. nicht bloss zu sagen "ich hasse nazis" oder "national socialism zerstört alles was menschlich ist", was bloss eine wiederholung dessen ist, was ich in der schule gelernt, in den büchern gelesen und von den eltern gehört habe und das daher ganz nutzlos ist .. dieser satz erfordert sehr viel verständnis, weil es mit wahrnehmung zu tun hat, die denken ist: vor paar monaten hatte ich erfahrungen mit einigen menschen - radikalen linken, radikalen anhänger des judaismus, radikalen israeliten - gemacht, die trost brauchten, die einen bequemen stuhl brauchten, einen bequemen sündenbock oder eine bequeme idee .. sie klammerten sich so schrecklich daran, dass sie dabei leider vergessen haben, dass sie dieselbe diktatorische und totalitäre methode angewandt haben, die zu recht kritisiert wird .. und wenn man sie darauf aufmerksam gemacht hat, dass es ebenfall unsinn ist, wurden sie wütend, regten sie sich auf ..

    es gibt noch andere faktoren .. ich muss nicht all diese verschiedenen faktoren untersuchen .. wenn ich das auf einen blick hin sehe, habe ich es eingefangen .. denn durch das verneinen dessen, was keine menschlichkeit ist, ist das andere da .. ich muss nicht danach fragen, was menschlickeit ist .. in meiner analyse, die illusionslios und unverzertt ist, muss ich nur alles ablehnen, was sie nicht ist ..

    gruppeninteresse sind meistens sichere und angeneheme vorstellungen, die durch nichts erschüttert werden sollen .. derjenige, der diese vorstellung ins wanken bringt, wird als evil dargestellt .. ich muss nun nicht das alles im detail durchgehen ..

    eine ursache kommt aus der vergangenheit .. und auch wenn man anhänger einer gruppe aufgrund von herkunft, cognation oder sprache wird .. solche zugehörigkeit dient zur basis rassistischer überlegungen ..

    lg
    PT
     
  10. PT 1976

    PT 1976 Aktives Mitglied

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    hallo psi! .. sehr interessant .. das gefällt mir! .. wie kann die identifikation oder zugehörigkeit durchbrochen werden?! ..

    lg
    PT
     

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