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Die Zähne eines Indigokinds... ?

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Joey, 16. April 2015.

  1. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
    18.909
    Ort:
    Hamburg
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    Ein Zahnarzt, der auch diversen "alternativen Heilmethoden" zugetan ist, zieht einem Patienten auf dessen Wunsch alle Zähne. Der Patient leidet allerdings unter einer Psychose, und ist auch unter psychiatrischer Therapie. Der Vormund des patienten verklagt den Zahnarzt.

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/skurriler-prozess-um-mediziner-zahnlos-gluecklich-1.2436891

    Was denkt Ihr zu diesem Fall - insbesondere auch zu der Begründung des Zahnarztes für sein Handeln?
     
  2. Loop

    Loop Überaus aktives Mitglied Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10. Oktober 2008
    Beiträge:
    28.871
    Ort:
    Wien
    Das ist wie diese eine psychische Krankheit, wo die Betroffenen sich Körperteile amputieren lassen wollen und manche sich wegen dem hohen Leidensdruck sogar auf die Schienen legen, weil Ärzte natürlich nicht einfach ein Körperteil abschneiden können, was völlig gesund ist.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Body_Integrity_Identity_Disorder
     
  3. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.475
    @Tarbagan, Du kennst dich da doch rechtlich aus, magst mal schauen, wieso es in diesem Fall so schwer wäre, seine Zulassung einzukassieren?

    Wieso legt der Richter dem Zahnarzt nahe, seine Berufung freiwillig niederzulegen? Bedeutet das, er hätte, wenn er das nicht wollte, weiterhin als Zahnarzt praktizieren können? Und bedeutet Berufung niederlegen, dass er einfach freiwillig seinen Job nicht mehr ausübt oder ihm seine Appobration entzogen werden würde?

    Und wie wäre es gesetzt dem Fall, er hätte dem Patienten ohne "Indigoesokram" alle Zähne gezogen, hätte das hinsichtlich des Urteils (Schmerzensgeld) einen Unterschied gemacht? Hätte er dann weiter praktiziert und nur das Schmerzensgeld zahlen müssen?

    Danke vorab. :)

    Lg
    Any
     
  4. ralrene

    ralrene Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    18.557
    Ort:
    Insel Sylt
    Ich denke der Zahnarzt hätte dem Patienten auf keinen Fall Zähne, die noch gesund sind, ziehen dürfen.
    Egal aus welchem Grund, wenn es nicht um Gesundheit geht.
    Für mich ist ein Zahnarzt dafür verantwortlich, Zähne, die noch zu retten sind, zu retten & nicht einfach auf Wunsch alle zu entfernen.
    Zumals der Patient verwirrt schien.
    Ich denke jedoch, daß es ihm nur schwer nachzuweisen ist, daß er die Verwirrung tatsächlich bemerkt hat.
     
    Loop, Anevay und SunnyAfternoon gefällt das.
  5. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
    18.909
    Ort:
    Hamburg
    Dem stimme ich im großen und ganzen zu. Ich kann mir zwar Situationen vorstellen, wo ich es für moralisch vertretbar (nach meinen Moralvorstellungen) gehalten hätte, diese Behandlung durchzuführen... das sind aber sehr spezielle Situationen und in keinster Weise irgendwie frei und allgemein übertragbar.

    Er hat ja zumindest bemerkt, dass der Patient sich "anders" verhält, als es "normale" Menschen tun. Das hat er nur nicht Psychose genannt, sondern damit für sich erklärt, dass der Patient ein Indigokind wäre.

    Sein esoterisches Weltbild hat da also scheinbar sein Urteil beeinflusst... auf negative Art.
     
  6. Possibilities

    Possibilities Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    7.357
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    Der Umstand, Rohköstler zu sein und im Wald zu leben, wäre allein noch kein Hinweis auf eine Erkrankung.
    Schleierhaft ist mir, dass der Zahnmediziner nicht gewusst hat, dass sein Patient unter Betreuung steht.
    Oder hat er?
     
    McCoy gefällt das.
  7. ralrene

    ralrene Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juli 2011
    Beiträge:
    18.557
    Ort:
    Insel Sylt
    Ja, auch meine Meinung ist hier sehr gespalten, denn ich denke, Entscheidungen "dieser Art" sollten evtl. individuell getroffen werden & auch nur nach psychischen Abklärung.
    Ich habe letztens eine Doku gesehen, über einen Mann, der über viele Jahre hinweg einen Arzt suchte, der ihm sein linkes, gesundes Bein amputiert.
    Doch auch nach zig Jahren Suche, hat er niemanden gefunden, der bereit war das zu tun.
    Dann hat er sein Bein für mehrere Stunden in Trockeneis gelegt & was danach passierte, kannst Du Dir denken.
    Nach dieser Doku war mir klar, daß es auch in "solchen Fällen", einen ziemlicher Leidensdruck geben kann, der sich auf das gesamte Leben auswirkt.
     
  8. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
    Ein Zahnarzt ist für die bestmögliche Gesunderhaltung der Zähne da. Das müsste er selbst auch wissen. Und m.E. als korrekt und seriös arbeitender Zahnarzt die Behandlung ablehnen. (Angebliches) Indigokind hin oder her.

    Und der Richter gehört ebenso verwarnt bzw. belangt wie der Zahnarzt.

    Was soll das?
     
  9. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
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    Ort:
    Hamburg
    Ja, auf solche Fälle hat Loop auch schon hingewiesen.

    Da stimme ich Dir größten Teils zu. Wie gesagt: Ich kann mir Spezialfälle vorstellen, in denen ich eine solche behandlung für moralisch ok halten würde... das sind aber wirklich nur Spezialfälle und nicht so leicht übertragbar.

    Dass der Zahnarzt in seinem Patienten ein Indigokind erkannt haben will, hat seinen Sensor dafür, dass etwas nicht in Ordnung ist, offensichtlich gestört. Im Gegenteil hat er dadurch die Anzeichen dafür, dass etwas nicht in Ordnung ist, entsprechend umgedeutet.
     
  10. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
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    Zugegeben, ich hab' den Thread nicht durchgelesen. Spezialfälle sicher, aber das können ja nur medizinische Indikationen sein und keine esoterischen.

    Du brauchst mir das nicht zu übersetzen, ich weiss durchaus, was gemeint ist. Ich kopier's nochmal rein.

    Weil der Zahnarzt auch alternative Methoden anwendet, merkt er nicht, was mit dem Patienten los ist. Und der Richter hält ihm das noch zu Gute, so unter dem Motto "du verwendest alternative Methoden, da fehlt die Sensorik für "normales" medizinisches Diagnostizieren bzw. Verhalten.

    Hallo? Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
     
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