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Die Würde des Menschen ist unverletzbar (eine Verarschung?)

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von ElaMiNaTo, 27. Januar 2013.

  1. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Wie kommt das Grundgesetz darauf, als Tatsache einfach zu bestimmen, dass die Würde des Menschen unantastbar ist?

    Welche empirischen Überprüfungen wurden durchgeführt, dass dies tatsächlich der Realität entspricht? Oder ist das einfach ein Wunschdenken unserer Verfassungsväter gewesen?

    Das Verbrechen, dass wir an den Juden begangen haben zeigt doch eigentlich ganz eindeutig, dass die Würde des Menschen verletzbar ist. Artikel 1 Grundgesetz so schön er auch klingt steht meines Erachtens im Widerspruch zur Realität. Was haben unsere Verfassungsväter sich also dabei gedacht etwas als Tatsache zu behaupten, obwohl sie sicherlich genau wussten, da sie noch einen nahen Bezug zu den Juden hatten, dass die Würde definitiv verletzbar ist. Warum wird Artikel 1 Grundgesetz nicht gestrichen?

    Außerdem: Wenn die Würde tatsächlich unverletzlich wäre, dann wäre dies ein Allgemeinsatz und auf alle Menschen anwendbar. In Amerika gibt es die Todesstrafe. Zur Würde des Menschen gehört es, dass er nicht umgebracht wird. Auch dies widerspricht dieser Tatsachenbehauptung.

    Der Realität kann der Satz "Die würde des Menschen ist unverletzlich" nicht standhalten.

    Ich bin also dafür Artikel 1 Abs. 1 Grundgesetz abzuschaffen, weil der Satz einfach eine Lüge ist.
     
  2. flori776

    flori776 Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    der mensch wird wohl ein hohes ziel anstreben dürfen?
    auch wenn es einzelne oder auch manchmal mehrere nicht zu erfüllen vermögen.
    mfg
     
  3. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

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    Natürlich darf er das. Aber ist es nicht widerlich, dass im Grundgesetz eine Tatsachenebhauptng steht, die offensichtlich eine Lüge ist?

    Etwas anderes wäre, wenn das Grundgesetz zugeben könnte, dass die Würde verletzbar ist, es aber alles daran tut, dass dies nicht geschieht. So steht es aber eben nicht drin.
     
  4. flori776

    flori776 Neues Mitglied

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    salzburg
    für die die diesen satz festgestellt haben ist es so.
    und dadurch darf er auch so stehen bleiben.
    mfg
     
  5. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

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    Das kann ich so nicht akzeptieren. Wenn für die einen irgendwas irgendwie so ist, wo kommen wir denn dahin?

    Nur zu Laberei!

    Wenn ich ins Grundgesetz schreibe 2+3=6 dann ist das so? Dann ist diese Feststellung richtig? Das kann doch nicht dein Ernst sein?
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Januar 2013
  6. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Das ist eine Absichtserklärung. Darum auch "Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."
    Wenn man nicht dagegen verstoßen könnte, würde der Rest ja keinen Sinn machen.

    Man hätte auch schreiben können: "Die Würde des Menschen ist unantastbar !"
     
  7. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    2.896
    Dies ist eine Diskussion in der sich selbst Philosophiegenies und andere Koryphäen nicht einig sind, was denn nun Würde ist.

    Ferner zitierst Du wie Du willst oder flapsig gesagt: völlig flasch.

    Es heißt: Die Würde des Mesnchen ist unantastbar.

    Für mich stimmt dieser Satz vollständig, doch habe ich ihn nicht immer begriffen und begreife ihn heute so, dass Würde eine innere Qualität ist, die vollkommen bestehen bleibt, was auch immer im aussen geschehen mag. Beispiele für mich sind der jüdische Anwalt aus dem Warschauer Ghetto, vor dessen Augen seine geliebte Frau und seine geliebten Kinder erschossen wurden, in ein KZ eingeliefert, wurde er zum Licht aller dort, nicht nur der Häftlinge, auch der Aufseher und Nazis, er überlebte ... oder die Frau, die der Richter fragte, warum sie keinen Hass und Groll gegenüber ihrem Vergewaltiger empfinde und die antwortete: er hat sich zwei Minuten meines Lebens genommen - warum sollte ich ihm noch mehr geben?

    Dies ist meine undiskutierbare private Meinung - niemand muß diese haben wie ich. Mir tut sie gut.

    Du willst nicht sehen, dass Würde durch Mord nicht antastbar ist, die Würde dieses Menschen, der ermordet wird bleibt seine Würde, der einzige, der eventuell seine Würde untergräbt, untergraben könnte, ist der Mörder, ja, vielleicht ist der Mörder der Einzige, der keine Würde empfindet, der die Würde a priori negiert und so überhaupt auf die Idee kommt, durch Mord etwas in seiner Welt in eine Ornung zu bringen ...

    Unantastbar ist ja auch was anderes als unverletzbar - bereits die Worte liefern den Hinweis, worum es sich handelt: Verletzbar ist eher eine Aktion die auf einen physischen Körper abzielt, auch wenn im juristischen Kontext Ideen und Werte verletzt werden können - zielt dohc allein schon das Wort „unantastbar“ eher auf Werte und Ideen, also innere Welten oder seelische Wahrheiten, die dem Menschen ja ebenso implizit sind wie äussere Wahrheiten.

    Beides wild zu mischen führt meist zu den wilden Mißverständnissen, in denen ich Dich vermute.

    Meine Würde ist unantastbar, ebenso wie meine Unschuld - sie bestanden immer und bestehen weiter.

    Anhaltspunkte worum es sich bei Würde respektive Menschenwürde handelt auch hier:





    damit wird auch klar, dass Du für eine erfolgreiche Diskussion definieren musst, auf welcher Ebene Du diskutieren willst:

    - rechtsphilosophisch
    - rechtstheoretisch
    - anhand von Gerichtsurteilen
    - allgemein philosophisch
    - religiös
    - spirituell
    - esoterisch
    - sozialwissenschaftlich
    - geschichtlich
    - philosophiegeschichtlich
    - rechtsgeschichtlich
    - pädagogisch
    - allgemein
    - privat
    etc.

    und diese Ebenen haben Unterebenen - wenn Du die mischst, kommst Du in Teufels Küche.

    Das Grundgesetz hat ja eine Präambel - dies ist die Einleitung, wie und woher das Grundgesetz zu verstehen ist - das macht Sinn - auch bei einer Diskussion.
     
  8. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

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    Ich diskutiere hier rein rechtstheoretisch!
     
  9. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

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    Du hast Recht aber nach rechtstheoretischer Auffassung gilt folgendes:

    Man kann niemandem die Würde wegnehmen oder jemandem Würde geben. Die Würde könne auch desweiteren nicht verletzt werden.

    Das dürfte die verbreitete Meinung in der Jurisprudenz sein.
    Was genau da geschützt wird weiß ich gerade nicht. Allerdings kann das auf keinen Fall implizieren, dass die Würde in irgendeiner Art und Weise verletzt werden könne.
     
  10. jupi

    jupi Aktives Mitglied

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    lustig deine signatur..elaminato...dann hast ja die antwort drehen wir doch nur mal die worte um..
    (verarschung)eine unverletzbar ist...menschen des würde die..."genau elaminato...weil die würde des menschen unantastbar sein sollte...
    sorry elaminato bist du deutscher..."zit.ich bin also dafür artikel 1 abs.1 grundgestz abzuschaffen..."zitat ende...
    was schwebt dir denn vor ,so als regierungswechsel ein grundgestzt muss doch erts einmal von der regierung verabschiedet werden...oder..
    was elaminato wirst denn wählen wollen...,2013...?oder hast angst vor was..?
    da gibt`s spd,fdp.npd,grüne,bündnisse,cdu.piratenparteien usw.usw.
    was glaubst welche parteien werden es schaffen 82 mill.deutsche um das grundgesetzt zu ändern...
     
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