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Die Würde des Lebens - und Kath.net

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von RitaMaria, 14. März 2005.

  1. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
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    http://www.kath.net/detail.php?id=9821

    Bitte lest euch das mal durch, und ich denke, der Kernsatz dabei ist
    Aber wäre ohne das künstliche Eingreifen des Menschen dieser Zeitpunkt denn nicht schon längst gekommen? Wer genau ist es da, der gegen den normalen Lauf der Dinge eingreift?
    Warum hat man so viel Angst vor dem Tod, dass das Leben um jeden Preis so betont wird??


    Meinereine hofft tatsächlich inständig, dass ihr niemals die "Gnade eines künstlich verlängerten Lebens " erwiesen wird, wenn der Körper alleine nicht mehr kann....

    Gruß von RitaMaria
     
  2. Cintamani

    Cintamani Mitglied

    Registriert seit:
    22. Februar 2005
    Beiträge:
    131
    Ort:
    Graz Umgebung
    In diesem Zusammenhang ist doch auch der frühere Satz von Bedeutung:
    Der Glaube an die technische Machbarkeit in der Medizin manövriert uns in solch verzwickte Situationen. Da beide Zitate ja von katholischen Würdenträgern stammen, ist der Widerspruch umso interessanter. Denn wenn niemand richten darf als Gott, hätte man konsequenterweise ja von vornherein schon jede Maßnahme unterlassen müssen. Wie dem auch sei, in jedem Fall liegt eine erschreckende Unwissenheit über das Wesen des Lebens zugrunde. Für die Seele bedeutet es eine Qual, in einem gebrauchsunfähigen Körper zwangseingeschlossen zu sein und für mich ist klar, daß diese arme Frau ihren Körper nur zu gerne verlassen würde.

    Im übrigen würde ich gerne mal wissen, was denn diese viel beteuerte Menschenwürde nun eigentlich ist.

    Liebe Grüße
    C
     
    Romaschka gefällt das.
  3. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Nun es ist bekannt, dass das größte Problem von Menschen die zu Fundamentalismus neigen (egal in welchem Namen) die Angst ist.
    Diese Angst ist dann Grundlage für Ihren Glauben.
    Und eines der Früchte dieser Angst vor zB. dem Tod (der hier mit künstlichen Mitteln verhindert wird), ist so alles um das man "kämpft".
    Der Gläubige kämpft so um sein "Gottvertrauen" gegen die "Unreinheit" gegen die "Sünde" gegen den "Teufel" gegen...
    Es entspringt der Angst und nicht der Liebe und dem Vertrauen (oder Wissen).

    Vers 123 des Vijana Bhairava

    Die Reinheit, die von Menschen vorgeschrieben wird, die ein begrenztes Wissen haben, wird in der Tradition Sivas als Unreinheit betrachtet.
    In Wirklichkeit gibt es weder Reinheit noch Unreinheit.
    Wenn man von dieser Vorstellung befreit ist, erlangt man Freude.


    LG
     
  4. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2004
    Beiträge:
    3.703
    Ort:
    Köln Höhenhaus
    Ist's nicht eher die Angst davor das man sich seiner eigenen Sterblichkeit bewusst wird, wenn man so vehement dagegen vorgeht das jemand einen anderen Menschen einschlafen lässt?

    Ich, für mich persönlich, wollte nicht dieser kalten Gerätemedizin ausgeliefert sein, wenn mein Körper seinen Dienst versagt. Ist Würde nur die Erhaltung des Körpers, oder ist Würde wenn man einen Menschen seinen Stolz und seine Freiheit gibt?

    Schwieriges Thema...
     
  5. Maulwurf

    Maulwurf Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2004
    Beiträge:
    6
    Ort:
    Tirol
    ...und mich würde ausserdem noch interessieren, warum die Kirche diese bestimmen darf. Meinem Glauben als Hellenist widerspricht diese Lehre vom "Abbild Gottes" ziemlich, und sowas als Begründung zu nehmen ist mE mehr als zweifelhaft. Um es gleich vorweg zu nehmen, bevor mich wer fragt: ich glaube an keinen Schöpfergott, und meine Beziehung zu meinen Göttern basiert auf dem "Verhältnis einer Art Freundschaft zwischen ungleichen Partnern", nicht auf einem Abhängigkeitsverhältnis - also rufen mich meine Götter nicht zu sich, "wenn es an der Zeit ist", sondern ich bin "zufällig" geboren worden, habe einen Körper erhalten, der gewisse Mängel hat, die ich durch meine Lebensentscheidungen verändern kann, und irgendwann läuft die Maschine halt nicht mehr. Da hat kein Gott was damit zu tun (ausser ich verärgere einen sehr, dann fällt mir vielleicht ein Klavier auf den Kopf oder so).

    So, nun aber (blöderweise bin ich Altenpfleger und das Thema wirft sich mir schon berufsmäßig dauernd an die Brust) kommt dazu noch sowas wie eine Seele und ein Geist (Seele als unsterbliches Teil, Geist als die persönliche Persönlichkeit der jeweiligen Person ;) ) - der Körper ist also nicht allein.
    Jetzt kanns vorkommen, dass der Körper im A....rgen liegt und das unbefangene Auge würde vermuten, "jetzt isses aus". Die Mediziner machen sichs nicht so leicht und haben Richtlinien für die Frage "wann ist einer wirklich tot?" Wachkomapatienten sind das definitiv nicht.

    Folgt also die Frage nach der Lebensqualität - "was hat die gute Frau denn noch vm Leben?". Ich möcht ihrem Mann ja nicht unterstellen, dass er sie "hamdrahn" will, damit er endlich seine hübsche blonde Sekretärin heiraten kann, also unterstelle ich ihm mal nur die normalen Gedanken eines 08/15-Angehörigen, nämlich , dass er die Frage nach der Lebensqualität stellt. Was hat meine Frau noch vom Leben? Und wenn ich nicht 100% weiss, dass sie noch mal "voll da" sein wird, halt ich das einfach nicht aus....!

    Die Eltern hingegen (es gibt für Eltern kaum was ärgeres, als das eigene Kind beerdigen zu müssen!) geben die Hoffnung nicht auf - sie reden sich also erfolgreich ein, dass da noch Lebensqualität da ist oder irgendwann wieder sein wird, schliesslich wachen ja soundsowiel Prozent der Apalliker wieder mal auf....

    Was ist Lebensqualität denn?
    Hat das 10jährige indische Mädchen, das 20 Stunden am Tag Nike-Schuhe näht, Lebensqualität? Oder der Obdachlose, der halb am Erfrieren, seine Leberzirrhose mit Billigrotwein nährt?
    (Beide sind übrigens mehr oder weniger unschuldig an ihrem Los, nicht zu vergessen)

    Wird meine Lebensqualität größer, weil ich mir darüber Gedanken machen kann? Hurra, ich kann frei denken. Kann selbst aufs Klo gehen. Kann mir selbst mein Essen machen und auch selbst essen. Suche mir meine Kleidung selbst aus und ziehe sie auch selbst an.

    Im Alter oder durch schwere Krankheit wird die obige Liste immer kleiner.

    Aber diese Liste wird nie ein leeres Stück Papier sein.

    Das Leben hat Qualität, bis zum Schluss.

    (und nicht vergessen: das Herz ist nicht nur eine Blutpumpe!)
     
  6. Galahad

    Galahad Guest

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    Ich finde es schon Seltsam, wie viele Gedanken der Mensch an den Tod verschwendet. Schlieslich ist doch der Tod unseres Körpers das einzige was bei unserer Geburt schon feststeht. Warum also Angst vor etwas haben das sich nicht ändern lässt.


    Gruß
    Galahad
     
  7. Maulwurf

    Maulwurf Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2004
    Beiträge:
    6
    Ort:
    Tirol
    Der Mensch "verschwendet" eben gern Gedanken an Sachen, die ihm unbekannt sind... oder vor denen er Angst hat.

    Wer kennt das nicht: man hat nächste Woche eine Prüfung und grübelt sich einen Wolf "Welche Fragen werd ich wohl bekommen? Ist der Prüfer gut aufgelegt? Was ist, wenn ich eine schlechte Note bekomme?" usw

    Der Tod ist zwar ein Faktum, aber eines , vor dem man Angst hat,
    a) weil man nicht weiss, was nachher ist,
    b) weil man keine Ahnung hat, wann es soweit ist (man könnte ja etwas versäumen),
    c) weil er einen Abschied, einen Verlust bedeutet (und wer verliert schon gern was, auch wenn er evtl. was anderes dafür kriegt)

    So isses halt bei den meisten.

    Wir haben halt leider noch immer keine Sterbevorbereitungskultur entwickelt.

    eirene
    A
     
  8. Galahad

    Galahad Guest

    Hallo

    Da bin ich ja richtig froh, an die Wiedergeburt zu glauben.
    1.) ist der Tod für mich nichts endgültiges.

    2.) verpasse ich auch nichts. Ich bin ja eh gleich wieder da :rolleyes:


    Gruß
    Galahad
     
  9. intrabilis

    intrabilis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Februar 2005
    Beiträge:
    1.541
    Ort:
    ungefähr da
    Hallo,

    Na das is eine Einstellung. Nichts braucht uns zu kümmern, lasst sie einfach alle verrecken. Denn es ist Gott, der entscheidet.

    Danke Johannes Paul.

    gruss
     
  10. Galahad

    Galahad Guest

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    Moin Intrabilis
    Also diesmal muß ich passen, aber diese Aussage verstehe ich nicht.
    Was braucht mich nicht kümmern und wen soll ich verrecken lassen?

    Und nicht hinter allem Schlechten steckt der Papst( nur hinter dem meisten :D )

    Gruß
    Galahad
     
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