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Die wahren Gefühle

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von HeiligerGeist, 15. Dezember 2012.

  1. HeiligerGeist

    HeiligerGeist Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2011
    Beiträge:
    400
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    Welche Gefühle sind die Erstrebenswerten?

    Ich lebe nun schon 20 Jahr.
    Und ich für meinen Teil wage zu behaupten:
    Negative Gefühle schränken gedanklich ein: Sei es Trauer, sei es Hass, sei es Selbstmitleid, sei es Wut, sei es körperlicher Schmerzen (das schlimmste aller Gefühle¹).
    Auch positive Gefühle schränken gedanklich ein: Euphorie, Spass, Lachen.
    Wem würdest du lieber eine kompetente Aufgabe anvertrauen: Einem ruhigen Mann oder einem Mann, der auf der Stelle los tanzen könnte?
    Viele wollen glücklich sein. Immerdar. Jedoch vergessen sie, dass oft das Wichtige des Lebens dadurch vergessen geht, sei es die geistige Weiterentwicklung. Denn wer glücklich ist, der hat schon. Der braucht nichts mehr.

    Erstrebenswert ist die Vernunft, die innere Ruhe, die innere Gelassenheit, aber eine wachsame Gelassenheit. Dieser Gefühlszustand existierst abseits des Negativen und der Euphorie.
    Ja, dieser Zustand ist angenehm, aber er ist nicht einschränkend, denn man sieht klar.
    In diesem Zustand fällt es einem leicht, kreativ zu werden, die Gedanken sind realistisch, man weiss, was man nicht weiss, man sieht, wo einem die Wege offen stehen.

    Was sind eure erstrebenswerten Gefühle und mit was sind diese verbunden? ;)


    ¹Wer glaubt, dass körperlicher Schmerz nicht das Schlimmste ist, sondern vielleicht der Verlust des eigenen Kindes, der liegt meiner Meinung nach falsch, denn Folter ohne Hoffnung auf Erlösung treibt dich blitzschnell in den Suizid, der Verlust des Kindes nur selten.
     
  2. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.476
    Du hast bereits alles Wichtige gesagt .
    Wieviel Prozent des Tages lebst du das ?
    Wenn du diese innere Ruhe bereits hättest ,würdest du kein Thema dazu aufmachen ,glaub ich.
    Wie bekommt man innere Ruhe ,seelischen Frieden und wieviele veschiedene Wege dorthin gibt es und wie findet man diese ?
     
  3. HeiligerGeist

    HeiligerGeist Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2011
    Beiträge:
    400
    Danke ;)

    Schwer zu sagen. In letzter Zeit wieder mehr.

    Innere Ruhe zu erlangen, ist nicht schwer. Wenn du mal nichts zu tun hast: Geh in einen Wald, hock dich auf einen Baumstumpf und du hast deine Ruhe.

    Da es ja ein neutrales Gefühl ist, ist es (normalerweise) nicht wirklich schwer zu erlangen.
     
  4. boddhisattva78

    boddhisattva78 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2004
    Beiträge:
    927
    Um es aus meiner Sicht zwar nicht vollständig, aber ansatzweise zu beschreiben. Ich denke jeder sucht nach Glück. Doch Glück ist etwas völlig anderes als Vergnügen.
    Ich habe durch eine lange und heftige Phase starker Depressionen erfahren dürfen, was es bedeutet richtig zu leiden. Ja, ich sage "dürfen"....denn diese Erfahrung war zwar fürchterlich und grausam zermürbend (mir fehlte nicht viel zum Selbstmord)....aber dann strahlen die schönen Momente in unvorstellbar goldenem Licht. Wenn ich Glück und Liebe spüre, spüre ich dies hundertfach. So wie das eine Extrem zu Tage tritt, verstärkt sich auch sein Gegenteil.
    Ohne Liebe ist die Welt sinnlos. Ohne Leiden ebenso. Wir leiden um lieben zu dürfen. Liebe aus reiner Euphorie ist Tagesgeschäft. Liebe, die aus Leid erwächst oder dem Leiden standhält....das ist wahre Liebe.
    Liebe ist alles.
     
  5. lumen

    lumen Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Dezember 2008
    Beiträge:
    7.471
    Ort:
    Weltenbummler

    wie wahr. Keine Liebe ohne Opfer.
     
  6. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
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    Einem, der weiß, wann es angemessen und sinnvoll ist, ruhig zu sein; und der gleichzeitig weiß, wann es angemessen und sinnvoll ist, auf der Stelle "loszutanzen".
     
  7. HeiligerGeist

    HeiligerGeist Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2011
    Beiträge:
    400
    Mag sein. Aber du vergisst die Fälle, wo der Depressive depressiv bleibt und dann verreckt, ohne noch in den Genuss der Freude gekommen zu sein.
    Du schreibst, ohne Leid wäre die Welt sinnlos.
    Sag das einem Kind, dass an Hunger elendig verreckt.
    Sag das einem Menschen, während er gefoltert wird.
    Wie können diese Menschen bitteschön noch lieben, wenn sie dann entweder tot sind oder ihr Gehirn kaputt ist? :confused:
     
  8. Sunset77

    Sunset77 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2011
    Beiträge:
    1.825
    Wie kommst du darauf?
    Neben den Rahmenbedingungen ist für mich ein individuelles Glücksempfinden durchaus auch von der jeweiligen Einstellung und (geistigen) Entwicklung des Einzelnen abhängig.

    Ich verstehe deinen Text so, daß du die Mitte suchst, aber gerade deshalb braucht es ja wie bei einer Waage stets ein Gegengewicht.

    Der Eine schließt für mich den Anderen nicht aus. :)
     
  9. HeiligerGeist

    HeiligerGeist Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2011
    Beiträge:
    400
    Es ist für mich sicher, dass reine Glückseligkeit den Verstand einengt.
    Stell dir vor, ein wilder Bär ist hinter dir her. Ist da die reine Glückseligkeit nicht fehl am Platz, irgendwie hinderlich?
    (Hier ist Angst und Wachheit das bestmögliche Gefühl)

    Oder du stehst vor der Wahl, entweder an einer Eliteuniversität oder an einer normalen Uni zu studieren.
    Mit dem Glück kommt (häufig) auch der Übermut und du wirst dich für die Eliteuni entscheiden.
    Bist du jedoch nüchtern, wirst du (als Normalsterblicher) eher zu normalen Uni tendieren.

    Hast du dich in Glückseligkeit für die Eliteuni entschieden, wird sich das wahrscheinlich später als Fehler herausstellen, da du hinausfliegst.

    Was ich sagen will: Entscheidungen aus negativen/positiven Gefühlen heraus sind weniger sinnvoll/weiterbringend als Entscheidungen aus nüchternem Verstand heraus.
    Aber wer aufgepasst hat, widerspreche ich mich hier, denn der Fluchtreflex am Beispiel Bär entstand aus einem negativen Gefühl heraus.

    Ich sag mal so, in Situationen, wo wichtige Entscheidungen nur aus negativen und positiven Gefühlen heraus entstehen können, da muss dies so geschehen.
    Wenn es jedoch Situationen gibt, wo eine Entscheidung aus einer negativen bzw. positiven Sichtweise und einer nüchternen Sichtweise gefällt werden können, da sollte die nüchterne Sichtweise bevorzugt werden.

    Aber da widerspreche ich doch gar nicht?
     
  10. Sunset77

    Sunset77 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2011
    Beiträge:
    1.825
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    Es liegt in der Natur der Sache, daß wenn ein Bär hinter mir her wäre, ich instinktiv die Flucht ergreifen würde. :D
    Weshalb sollte ich diesen Vorfall mit Glückseligkeit in Verbindung bringen :confused:

    Ob ich rational und sachlich handeln möchte oder "aus dem Bauch raus" und intuitiv steht mir doch jederzeit frei.
    Ich fürchte ich verstehe dein Anliegen nicht. :)
     
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