1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

die Visionssuche

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von zanzil, 3. Juni 2006.

  1. zanzil

    zanzil Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2005
    Beiträge:
    180
    Ort:
    Niederösterreich
    Werbung:
    dem schamanen als archetyp wird doch immer wieder nachgesagt, alsdass er besondere fähigkeiten habe. schamanen werden von klein auf zum schamanen berufen, das fängt schon damit an oder sie werden durch ein spezielles erlbniss zu einem schaman gemacht, das erst im späteren verlauf des lebens eintritt.

    aufgaben des schamanen gibt es viele. er ist heiler und beschützer der gemeinschaft und mittler zwischen den welten. heutzutage, das ist schon richtig, werden schamanen menschen sein die speziell an sich selbst arbeiten, denn ohne erfahrung kein prozess. das ist aber auch ein vorurteil, denn das genaue gegenteil kann auch der fall sein. deswegen würde ich zwischen einem gruppen-involvierten schamanen reden und einem okkult veranlagtem menschen sehen.

    die frage ist was ein jeder für möglichkeiten dem anderen oder sich selbst geben kann. das heißt ein jeder von ihnen ist ein wenig anderst in seinen qualitäten. das ist auch ein grund warum grundsätzlich jedem der titel schamane zu diensten stehen sollte. interessieren würde mich die überzeugung von leuten sein, die meinen, ja es können nur bestimmte menschen schamanen sein. wäre doch logischer lebensphasen als schamanische tätigkeiten zu sehen.

    da sind wir jetzt beim leben, dessen handlungen und das eigene benehmen, daher handeln. das ist bei allen menschen gleich, sagen schamanen, deswegen spricht man auch von einer welt die grenzen hat, in den grenzen aber doch viel spielraum zu finden ist. dennoch sind wir alle ziemlich gleich, ob schwarzer, weißer oder gelber. das war jetzt nich polarisierend gemeint noch die gemüter erhitzend sondern es spricht die tatsache, dass in unser heutigen zeit so ziemlich jeder mensch die gleichen möglichkeiten hat.

    und weil es jetzt jedem zum gebot steht sich so zu entwickeln wie man will, aber die entwicklung dennoch in ähnlichen bahnen verläuft, ist die frage ob nicht soetwas wie das volk mensch, sich daran misst, ob alle etwa das gleiche erleben sollen. ist das ein tick oder doch eine visionssuche des schamanen?
     
  2. chela

    chela Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Juni 2006
    Beiträge:
    19
    Ort:
    Lüneburg
    Ich glaube nicht, daß es in jedem Menschen angelegt ist, sich an einem anderen zu messen.
    Jemand der sich messen muß, der sucht sich, sucht das was immer ist, ewig ist.
    Jeder ist, wie er ist, war und sein wird in seiner Essenz.
    Dieses Sein ist Zufriedenheit, Ruhe und absolute Annahme.
    Nur die Person ist es nicht, ist geprägt von Anlagen und Konditionierungen.
    Im ausssergewöhnlichen Bewußtseinszustand verläßt der Schamane seine Person, ist in diesem Sein, der, der er ist und wirkt verbunden mit all denen, die aus der Quelle aller Schamanen entsprungen sind.
    So empfinde ich es - andere mögen es anders empfinden.

    Jedem sein Sein, sein Menschen und - weltbild.

    Mir ist es egal, ob ich einen Titel trage, der Schamanin heißt, oder nicht, weil es vielleicht aus irgendwelchen Gründen in einem meiner Leben für irgendwen oder irgendetwas ausserhalb von mir wichtig ist.
    Mich interessiert das was ich ohne jeden Titel bin und das braucht sich nicht messen, warum auch.

    Chela
     
  3. zanzil

    zanzil Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2005
    Beiträge:
    180
    Ort:
    Niederösterreich
    hi chela

    du hast eine interessante annahme vom leben. hat mir echt etwas weiter geholfen. besonderst die zeilen, die sich so rein anhören:
    zum thema visionssuche möchte ich noch das thema träume aufwerfen die ebenfalls zu einer visionssuche werden können.

    lg zanzil
     
  4. traumtaenzerle

    traumtaenzerle Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2006
    Beiträge:
    127
    Ort:
    Irgendwo in Niedersachesen..meistens
    Werbung:
    Na, die Überschrift Visionssuche finde ich doch etwas irritieren. Passender fände ich was ist ein Schamane. Doch dieses Thema ist schon so oft abgehandelt worden. Die Aussagen von Chela finde ich absolut treffend. ich denke,das jeder, der sich Schamane nennt doch etwas an seinem Ziel vorbeigeschrabbt ist. Dabei ist es egal ob ihm der Titel zugeschustert wurde oder was auch immer. Dies trifft meiner Meinung auf viele dieser Wundertitel zu. Ich glaube, das es keine Menschen mit solchen Wundertiteln gibt. Doch es gibt Menschen mit einem enormen Wissen, Einfühlungsvermögen..... Und wenn sie dieses nicht verkaufen haben sie bei mir schon mal ein Stein im Brett.Es gibt viele kraftvolle Rituale und Prozesse die Wissenswert und erlebenswert sind. Nach meiner eigenen Erfahrung gibt es schon so etwas wie ein persönliches Trauma, das uns auf den Weg schickt tiefer in diese Praktiken zu schauen. Ob wir dabei auch zum Wissensvermittler werden hängt nicht nur von unserer Absicht ab sondern von unserer Wirkung. Somit gibt es auch ganz klar den gruppeninternen schananisch Wissenden. Doch auch er braucht seinen Input von ausen.
    Deinen Ansatz zum Weltbild finde ich passend aber auch erweiterungswürdig. Nach meiner Auffassung gibt es sehr ähnlichkeiten in den verschiedenen Traditionen. Ob du in den afrikanischen oder europäischen Götterhimmel schaust....überall gibt es paralellen. Durch unser Völkergemisch haben wir die Chance ohne große Reisen vermeindlich fremden Kulturkreisen mit ihren Wirken kennen zu lernen und durch ihr Wissen unserer eigenen Kulturstamm zu erkennen. Ich sehe darin die Chance endlich aus dogmatischen Strukuren heraus zu wachsen und Wandlung zum Mensch, Erdenbürger...nicht mehr und auch nicht weniger....zu schaffen. Damit bin ich auch schon beim Thema Träume. Denn dies ist ein Aspect meines heiligen Traumes. Träume sind ein Teil des Motors, der für unsere Wandlungen zuständig ist. Meist haben sie so was wie ne Schlüssellochfunktion. Sie spiegeln unsere Wünsche und Verletzungen wieder. Wenn wir die Energie aufbringen mit ihnen zu arbeiten werden wir es schaffen sie angstfrei in der Realität zu etablieren.
    Liebe Grüße SEven
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen