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Die unliebsame Arbeit...

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von HintermHorizont, 27. März 2010.

  1. HintermHorizont

    HintermHorizont Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2009
    Beiträge:
    821
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    Da klingeln in Deutschland all morgendlich die Wecker, Radios und sonstiges Weckgelage und ein müdes und träges Menschlein steht auf, schlingt das Frühstück hinunter und müht sich ab, noch pünktlich zur Arbeit zu kommen.
    Bald hofft es schon insgeheim, muss doch der Feierabend sein? Doch die Stunden ziehen sich dahin, und die Träume welken schnell. Doch, endlich es ist Feierabend, nun geht es nachhaus zu Fernseher und Telefon. Doch der nächste Morgen und die Arbeit beginnt schon bald und es rappelt sich wieder müde hoch. Na, bald ist doch das Wochenende? Aber, die zwei Tage ziehen sich nicht lange hin und bald ist wieder Montag da. Ach, zu träumen beginnt das Menschlein klein, bald muss doch wieder Urlaub sein?

    Wie steht ihr zur Arbeit?
    Muss Arbeit sein?

    Ansonsten...her mit den Witzen zur Arbeitsunlust, Anekdoten aus Eurem Leben, Sketche, Weisheitssprüche...:)..um uns die Arbeit zu "versüßen".:)
     
  2. marlon

    marlon Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. August 2008
    Beiträge:
    2.573
    es ist wohl eine dieser Lernphasen die Mensch durchlebt, ob gern oder nicht...es gibt sicher wichtigere Gründe um hier zu sein als irgend etwas für irgend jemand zu erledigen....
    wir ,oder einige:rolleyes: haben dieses System erfunden wo wir für Leben arbeiten und damit bezahlen müssen, für etwas das eigentlich der Sinn der Sache ist :lachen:...aber es setzt ja grosses Umdenken ein...jetzt müssen wir halt sehen wie wir aus dem ganzen wieder rauskommen, da wir festhalten bis es nicht mehr geht(Angst vorm loslassen und neuem), leitet das Universum? die ersten Schritte wie Krisen, Pleiten die immer weltumgreifender werden oder Katastrophen in immer kürzern Abständen usw für uns ein... auch erkennen immer mehr unter uns durch das steigende Bewusstsein das WIR uns weiterentwickeln sollten, nicht ein Konzept namens Wirtschaft;)... in Zukunft werden wir wohl nur arbeiten um Dinge aus unserer Seele zu erschaffen, was uns fördert und den Geist anregt und erweitert...weil nur das uns weitere Horizonte eröffnet,den Weg um weiter zu gehn.
     
  3. HintermHorizont

    HintermHorizont Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2009
    Beiträge:
    821
    Ja eben, wir haben dieses System erfunden- aber viele passen sich dem auch an und ich sehe nicht das neue Zeitalter kommen...aber vielleicht bin ich in dieser Hinsicht auch etwas pessimistisch...
     
  4. Solange noch nichts anderes erfunden wurde, wie ich meine Miete usw. bezahlen kann, werde ich wohl arbeiten müssen....obgleich ich meine Arbeit sehr gerne mache.

    Übrigens:

    meine Freundin nahm sich eine Auszeit und schippert seit 1 Jahr mit dem Segelschiff durch die Meere.
    Seit Monaten ist sie in der Karibik, Traumstrände....Sonne pur....und was schreibt sie? Ihr ist sooooo langweilig, sie möchte wieder zu Hause sein, Wohnung putzen, frieren, in die Arbeit gehen (die sie vorher so gehasst hat...)

    Was sagt uns das?

    Der Mensch ist immer ein bisschen unzufrieden...:D
     
  5. Xchen

    Xchen Guest

    Nachdem in der Nacht die Verdauungsorgane auf Hochtouren arbeiten, und sich redlich abmühen das Fastfood und Alkohol zu verwerten, ist ein Menschlein morgens ganz natürlich, biologisch müd`. Dann, zwischen 9 und 11 drückt noch die Bauchspeicheldrüse auf die Pedale und das Menschlein ist einigermaßen fit, um HappyHour zu geniessen. Hamsterrad. Das eine.

    Das andere, ich kann nur einer selbstständigen Tätigkeit nachgehen, einer Tätigkeit, die zugleich meine Interessen bündelt. Somit arbeite ich nicht, sondern bekomme das Honorar für mein nicht zu geringes Vergnügen. Arbeit und Pflicht - das erste zeitlebens, das zweite ein Jungbrunnen.
     
  6. HintermHorizont

    HintermHorizont Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2009
    Beiträge:
    821
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    Das heißt jeder nimmt Fastfood und Alk zu sich?:confused:
     
  7. Xchen

    Xchen Guest

    muß man immer ein :ironie: Smilie hinfügen? meine Wortwahl spricht nicht für todernste Aussage, wobei die Verdauungsargumente an sich schon stimmen. Ein gesunder Mensch ist nach der Nachtruhe ausgeruht, theoretisch. À priori Leberschwäche, chronische Krankheiten, Nachteulenrhythmus kommen zum Fastfood, Alk und Aufputschmittelpalette dazu.
    Oder meinst Du, Arbeit an sich ist das Grundübel?
     
  8. zwiIIing

    zwiIIing Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2010
    Beiträge:
    4.767
    Die Frage ist wirklich interessant.

    Wenn man sich fragt, ob die Arbeit der Sinn des Lebens ist, und dieses verneint, muss man sich fragen, ob arbeit nicht eine zu zentrale Rolle in unserem Leben einnimmt.

    Jetzt wird gerne argumentiert, der Mensch müsse arbeiten. Im Sozialschmarotzer-Thread kam das Argument auf, dass Leute ohne Arbeit teilweise depressiv werden.

    Aber warum ist das so?

    In meinen Augen ist das ein Zeichen dafür, wie sehr wir an unserer und an der Natur vorbeiarbeiten.

    Viele, vor allem Männer, kommen nach 8,5h arbeit nach hause, haun sich aufs Sofa, glotzen bis nachts in die Glotze, gehen schlafen, stehen auf, gehen arbeiten usw. Im Großen und Ganzen war es das.

    Da ist gar kein Drang mehr zur Selbstverwirklichung, wie auch immer die im Einzelnen aussieht. Der Mensch verliert sich, so scheint es, in der arbeit.
    Nicht alle, klar, aber die Tendenz ist da.

    Auf einem Planeten, mit begrenzten Ressourcen, muss man sich irgendwann auch die Frage stellen, wie zeitgemäß und sinnvoll eine 40+h Woche, das hecheln nach Wachstum und das Streben nach immer neuen Superlativen überhaupt ist.

    Und letztendlich, wofür überhaupt? Ich habe mir schon mit 15 oder 16 Jahren so in dem Dreh gedacht, dass es ein Zeichen ist, dass man zu viel Zeit seines Lebens im Büro verschwendet hat, wenn man ein dickes Schiff von einem Auto fährt und ähnliches.
    Da rackert man fast nur für das Statussymbol, dass man eigentlich fast nur benutzt, um zur Arbeit zu kommen und einmal im Jahr dann Ballermann.

    Das heißt wir, also die Gesellschaft, sollte auch die eigene Wertorientierung mal hinterfragen, ob da nicht Wesentliches durch Fassadäres verdeckt wird...
     
  9. Xchen

    Xchen Guest

    Aber wir haben doch soviele Vereine im deutschsprachigen Raum, von Angler bis Zwetschkenrösterliebhaber. Ich nehme an, u.a. dort verwirklichen sich die Menschen, die tagsüber in einer ungeliebten Hacke, Job, Arbeit ihre Lebensexistenz sichern.
     
  10. zwiIIing

    zwiIIing Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2010
    Beiträge:
    4.767
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    Ja, das tun sie auch. Also sowas gibt es. Genauso gibt es aber auch die von mir angeprochenenen "Fernseh und Arbeitsmenschen".

    Es gibt also beides. Beim Schreiben vorhin kam mir auch der Gedanke, dass es in einem Esoforum wohl überdurchschnittlich viele Selbstverwirklicher und weniger reine Malocher gibt.

    Die Frage ist aber auch, wo es hingeht, und da entwickeln wir uns zu einer totalen Verwirtschaftlichung, die durch materielle Begierden getrieben, die Menschen und die Natur immer mehr ausnimmt, und einen Kurs eingeschlagen hat, der sich selbst, also auch den Menschen die Existenzgrundlage entzieht.

    Es ist natürlich hier im Thread erstmal nur meine Meinung, die eben darin besteht, dass das goldene Kalb Malochertum mal ernsthaft hinterfragt werden sollte, im Interesse aller.

    Wenn die Arbeit immer mehr vereinnahmt, und das tut sie, durch Stellenabbau z.B. bleibt eben auch weniger Zeit für Vereine, oder wirklich einfach mal nichts tun.

    ===

    In D (ich weiß nicht wo du jetzt herkommst) wird die Diskussion um Arbeitszeitverkürzung gar nicht öffentlich geführt. Es wäre aber wirklich notwendig. Auch die Kirche, die nicht ohne Einfluss ist, äußert sich zu all diesen Ungereimtheiten so gut wie gar nicht. Aber gerade auch in Sachen Werte wäre es notwendig.
     
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