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Die unendliche Weisheit Gottes

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Pfeil, 29. Dezember 2017.

  1. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    In den Veden steht, die Überseele (Paramatma) und die individuelle Seele (Jivatama) sitzen im Geistkörper wie zwei Vögel in einem Baum. Die Überseele sieht jedoch immer nur bei allem zu. Sie macht gar nichts, sieht nur zu. Sie lässt die individuelle Seele einfach immer handeln, das sind wir. Wir individuelle Seelen können aber kaum anders als immer nur stets und ständig zu handeln. Es ist uns so gut wie unmöglich auch nur einen winzigen Augenblick "gar nichts" zu tun.

    Wenn wird das könnten, das wäre Yoga. Denn Yoga ist die Beendigung der Aktivitäten der Gedanken wie es Patanjali am Anfang seines Yoga Sutra schreibt.

    Wir können also davon ausgehen, die Überseele sieht Alles, was wir tun, getan haben und jemals tun werden. Das wird in mehreren Stellen der Veden bestätigt, unter anderem auch in der Bagavad-Gita (7.26), wo Krishna sagt:


    "Ich weiß alles, was in der Vergangenheit war,
    was in der Gegenwart geschieht
    und was sich in der Zukunft noch ereignen wird.
    Auch kenne Ich jedes Lebewesen -
    doch niemand kennt mich."


    Dieser ist zu meinem Lieblingsvers geworden. Er sagt so unendlich viel aus und ist doch so schlicht formuliert. Sag mal selbst, würde es dir jemals in den Sinn kommen so etwas zu sagen? Im Leben nicht. Man würde überhaupt nicht auf die Idee kommen so etwas jemals zu sagen. Es übersteigt einfach den Bewusstseinsbereich eines normalen Lebewesens, so etwas auch nur zu denken.

    Das kann nur Gott gesagt haben.

    Das führt zu der Frage wie die Veden überhaupt entstanden sind. Sie wurden von den Rishis der Vorzeit niedergeschrieben, das ist klar. Offenbar waren sie in der Lage sich geistig in eine andere Ebene zu versetzen und dort an andere Orte zu reisen. So wie der Autor der Bhagavad-Gita zu der Schlacht von Kurukshetra gereist sein und dort diese Worte aus Krishnas Mund vernommen haben muss.

    Diese Wort sind so schlicht und und einfach, doch offenbaren sie sie die ganze unendliche Weisheit Gottes. Das Wort "alles" bekommt hier einen nie geahnten Umfang. Es bedeutet im wahrsten Sinn des Wortes "alles". Eben alles aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und das ist für uns einfach unvorstellbar. Das umfasst nicht nur alles aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sondern auch alles von der ganzen Welt und sogar alles aus dem gesamten Universum!

    Dieses Wissen um "alles" braucht man unter anderem um Karma beurteilen zu können. Deswegen kann das nur Gott und einige wenige von ihm besonders eingesetzte Wesen. Da alles mit allem zusammenhängt hat auch alles auf alles Auswirkungen. Eben diese Zusammenhänge muss man kennen um Karma völlig beurteilen zu können.

    Doch der Höhepunkt kommt am Schluss. Er kennt auch alle Lebewesen. Doch niemand kennt ihn. Gerade in diesem letzen Satz liegt ein unbegreiflicher Zauber. Es ist alles, romantisch, künstlerisch, logisch, klug, wahr, schön, umfassend, faszinierend, philosophisch, einfach göttlich. Etwas, über das man immer wieder nachdenken kann und nie an ein Ende gelangt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Dezember 2017
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  2. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

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    Wer war "vor" Herbert George Wells, wer kommt "nach" Steven Spielberg, wenn ich da eine sichtende Vorstellung von bekomme, dann wird mir das "alles" durchaus vorstellbar.:)

     
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  3. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Ich weiss ja nicht mal wer Herbert George Wells war.
     
  4. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

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    Zeitmaschine (1895)

    Unheimliche Begegnung der dritten Art (1977)

    Der eine die Fortsetzung des anderen....
     
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  5. Laerad

    Laerad Aktives Mitglied

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    Ist auch nicht notwendig.
    Zu wissen das Alles symbolisch zu verstehen ist und unsere wahre Natur die Krishna- Natur ist reicht vollkommen. :)
    Das was wir Gott nennen kennt nur sich selbst und spielt nur mit sich selbst (Auch kenne Ich jedes Lebewesen - ) , alles was sich außerhalb von "Gott" aufhält kennt er nicht ( denn ein außerhalb gibt es nicht) und diese kennen Ihn nicht( denn sie leben in Illusion) auch wenn sie Ihn anbeten und meinen seinen Willen zu erfüllen und glauben ihn zu kennen. ;)
     
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  6. petrov

    petrov Sehr aktives Mitglied

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    Ich brauch keinen Gott ! (auch keine religion)
    Ich bin ein freier mensch.
    Zum gluck.
     
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  7. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Berlin
    Wenn Gott plötzlich weg wäre würde alles verschwinden, da die Elektronen und Protonen Gottes Energie sind. Das heisst, es geht gar nicht.
     
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  8. Laerad

    Laerad Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    350
    Naja ich weiß nicht aber der glaube keinen Gott zu brauchen macht einen nicht grade frei denn der Mensch ist Sklave seines Körpers, wenn er Hunger hat muss er essen wenn er schlafen will muss er schlafen wenn er auf Toilette muss dann muss er gehen oder macht in die Hose.
    Freiheit kann nur geistig verstanden werden und auch nur wenn man sich selbst kennt ansonsten kommt man vom Regen in die Traufe.
     
  9. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Nordrhein-Westfalen
    Deine Erklärungen führen bei mir nicht dazu, darin eine unendliche Weisheit zu erkennen.
     
  10. Laerad

    Laerad Aktives Mitglied

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    Sorry aber einen Gott gibt es nicht also kann auch nicht etwas weg sein was nie da war.
    Wir müssen das was wir Gott nennen richtig verstehen.
    Gott ist eine Erfindung des Menschen der sich seine Existenz nicht anders erklären kann.
    Ob wir es nun Gott nennen oder Atman oder wie auch immer ist egal denn es gibt keinen Namen dafür was ist.
    Die letztendliche Wirklichkeit hat keinen Namen.
    Diese letztendliche Wirklichkeit erfährt sich selbst in Form von Vielen.
    Und diese letztendliche Wirklichkeit ist das was wahr ist.
    Alles andere ist Illusion und das aufdecken der Illusion ist was wir Erwachen nennen.

    Aber richtig wenn Einer der Vielen glaubt unabhängig von der Letztendlichen Wirklichkeit zu sein lebt er ebenfalls in Illusion.
    Es ist nicht einfach damit umzugehen, zu erkennen das man die letztendliche Wirklichkeit in Person ist und doch ist man nicht die letztendliche Wirklichkeit im Ganzen obwohl sie nicht teilbar ist.
    Die Wahrheit ist nur als Paradoxon zu verstehen.
    Versteht man das Paradoxon versteht so gut wie alles. ;)
     
    Leopold o7 und Pfeil gefällt das.
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