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Die Umstände sind Schuld an meinem Unglück

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Bibo, 30. Mai 2009.

  1. Bibo

    Bibo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2007
    Beiträge:
    3.069
    Ort:
    sehr im Süden Deutschlands
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    So fühle ich: dass es mir so mies geht liegt an den Umständen und hat nichts mit mir zu tun. Ich bin unschuldig! Ich sehe nicht meine Verantwortung für mein Unglück, ich will doch nur das Beste! Die anderen sind schuld, die schlechte Welt, die üblen Launen meiner Mitmenschen, die komplizierten Zusammenhänge aus Wünschen und Leidenschaften der anderen sind Schuld. Die Gier und der Neid und die Aggressionen der anderen haben alles Übel in der Welt hervorgebracht und nicht ich. Ich bin nur ein armes unschuldiges Opfer. So empfinde ich, obwohl ich ganz anders denke. Kennt das jemand?

    Bibo
     
  2. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    15.868
    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Natürlich, so ist es leichter zu ertragen.

    Du suchst Trost.
     
  3. Bibo

    Bibo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2007
    Beiträge:
    3.069
    Ort:
    sehr im Süden Deutschlands
    ja, genau, und wie ich Trost suche! Jemand der sagt, ja genau, so ist es, Du kannst gar nichts dafür, Du armer schwarzer Kater! Stimmt genau! Auch wenns gar nicht stimmt. Ich mag aber nicht mehr es hören, daß ich selber schuld bin.
     
  4. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

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    11.896
    Ort:
    An der Nordsee
    Klar, Selbstmitleid nennt man sowas, die Esos bevorzugen den Begriff Opferhaltung.

    R.
     
  5. Bibo

    Bibo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2007
    Beiträge:
    3.069
    Ort:
    sehr im Süden Deutschlands
    Aber ich kann doch gar nichts dafür, ich wollte doch nie was Schlechtes, ich habe es nicht gewählt, dass es so kommt, wie es gekommen ist. Es ist mir alles nur passiert und ich hatte keine Wahl, ich konnte nie anders, als ich konnte...
     
  6. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

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    27. Januar 2005
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    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
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    Was glaubst du sage ich zu meinem Kind wenn es von der Leiter fällt obwohl es nicht hochdurfte?

    Es wird getröstet und nicht mit Kritik zugedeckt.
     
  7. Bibo

    Bibo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2007
    Beiträge:
    3.069
    Ort:
    sehr im Süden Deutschlands
    Wie kam die Leiter dahin wo das Kind war? Wie hat es seinen Schritt auf die erste Sprosse gemacht und dann den nächsten? Was kann das Kind dafür, daß es runtergefallen ist? Das Leben hat es so gemacht, das Kind hat keine Schuld, weiss von nichts und deshalb muss es Trost erfahren, ja! Das ist doch alles, was ihm bleibt.
     
  8. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

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    15.868
    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Das Kind lernt selbst, dass es ein Fehler war. Auf Kritik folgt nur Selbstmitleid.
     
  9. Bibo

    Bibo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    sehr im Süden Deutschlands
    Ich habe zwei Kinder. Beim älteren habe ihc mir von anfang an angewöhnt es dauernd zu kritisieren, beim zweiten tröste ich nur. Es ist so frappierend wahr, was Du sagst, zu beobachten, wie Kritik zu einer totalen negativen Selbstüberhöhrung führt und herzlicher Trost zu natürlichem Selbstvertrauen. Und genau dasselbe habe ich als Erstgeborener auch so erfahren - ich wurde immer kritisiert und so bin ich der Selbstüberschätzung im Sinne von viel zu viel Aufmerksamkeit für Fehler und Verfehlungen verfallen. Ha. Und was habe ich daraus gelernt? Ihc mach den selben Scheiss bei meinem eigenen Kind! Und kann es nicht unterbinden, das ist das Verrückte! Wie ein Fluch.
     
  10. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

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    Wissen und Tun sind zweierlei Dinge.

    Ich habe auch viel falsch gemacht.
     
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