1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Die Sprache des Traums ist das Symbol

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von MaTrixx, 13. Juli 2006.

  1. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2005
    Beiträge:
    2.139
    Ort:
    Ganznah
    Werbung:
    Hallo an euch Ratsuchende in Sachen Traumsprache

    Das Symbol erweckt Intuitionen. Die Sprache kann nur erklären. Das Symbol schlägt alle Saiten des menschlichen Geistes zugleich an. Die Sprache ist genötigt, sich immer nur einem einzigen Gedanken hinzugeben. Bis in die geheimsten Tiefen der Seele treibt das Symbol Wurzeln.

    Die Sprache berührt wie ein leiser Windhauch nur die Oberfläche des tieferen
    Verständnisses. Jenes ist nach innen, diese nach aussen gerichtet. Nur dem Symbol gelingt es, das Verschiedenste zu einem einheitlichen Gesamteindruck zu verbinden. Die Sprache reiht einzelnes ineinander und bringt immer nur stückweise zum Bewusstsein, was, um allgemein zu ergreifen, notwendig mit einem Blicke der Seele vorgeführt werden muss.

    Worte machen das Unendliche endlich. Symbole entführen den Geist über die Grenzen der endlichen, werdenden in das Reich der unendlichen, seienden Welt.

    Die Symbole sorgen als "Mahnmale" oder "Wächter" dafür, dass Sie sich nicht völlig in der Dranghaftigkeit und Unüberschaubarkeit Ihres Augenblickserlebens verlieren, sondern an die
    Entwürfe und an das Ganze Ihres Lebens erinnert werden.
    Leider entzieht sich das Symbol der genauen Begriffsbestimmung. Es gehört zu seinem Wesen, dass es sich nicht auf einen festen Rahmen einengen lässt, da es ja gerade die Extreme,
    Unvereinbares, Konkretion (Gegenständliches) und Abstraktion (Begriffsbildendes) vereint und
    dazu dient, mit den Sinnen wahrnehmbares Zeichen etwas anzudeuten, das mit den Sinnen nicht wahrnehmbar ist.
     
  2. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2006
    Beiträge:
    2.208
    Ort:
    Schleswig Holstein
    Hallo MaTrixx!

    Schön geschrieben. :D Im Grunde ist das, was man von dem Traum erzählt, ja immer nur ein Teil dessen, was man im Traum wirklich erlebt hat. Es spielen da so viele Faktoren eine Rolle und es ist manchmal garnicht so einfach, die Gefühle, die man im Traum hatte, in Worte auszudrücken. Dann gibt es ja auch noch einige Dinge im Traum, an die man sich eventuell garnicht mehr erinnert oder man erachtet sie als unwichtig und erwähnt sie überhaupt nicht.

    Die allgemeine Symbolbedeutung ist ja eigentlich nur ein kleiner Denkanstoß, um dem Unterbewußtsein die wahre Bedeutung des Traumes zu entlocken.

    Aber dank deiner Hilfe klappt das ja immer hervorragend. :D

    Liebe Grüße
    Nordluchs
     
  3. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Das hast aber wirklich fein geschrieben, die "Saiten des Geistes" finde ich ein sehr schönes Symbol. Also kann man durch Sprache schon Symbole schaffen- jedes Wort und jeder Buchstabe haben ja schon eine Kernaussage. Oft sind aber Wort und das Symbol, das dazu paßt verschoben. Dem Wort "Annehmen" zum beispiel werden zweierlei Symbole zugeordnet: einem das Hingabe assoziiert und eines, das Unsicherheit (im Sinne von "vermuten") ausdrückt. Und dazu kommen dann im Bewußtsein noch jede Menge andere Worte dazu, Satzfragmente, denen mitten im Entstehen die Energie verloren geht, weil sie woanders benötigt wird uns so weiter. Also stets eine Unmenge von Worten und Symbolen, die andauernd von einem möglichen Verständnis zum anderen hin und her wandern. Es gibt eben nichts Festes an Bedeutung- es ist eben so, Du sagst es ja.

    Aber doch ist da etwas Festes und das bist hier in dem Falle des Threads ja Du als Matrix, auf dem wir unsere Beiträgen erspinnen. Du bist das grundsätzliche Netz, der Gott und Name des Threads. Du hast das Urwort des Threads geprochen und jetzt entspringt daraus ein ganzes buntes Wort- und Symbol-Universum- keine und keiner kann sagen, wie es aussehen wird. Und in diesem Sinne wünsche ich Dir einen Thread, in dem der Umgang miteinander symbolhaft ist und vom Verständnis für das Wort des anderen gezeichnet ist und nicht von abgrenzendem Denken und Verhandeln um Teilwahrheiten, die sich in Worten und Symbolen leider ebenso entdecken lassen, wenn man "Lust" darauf hat.

    Liebe Grüße, Christian
     
  4. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2005
    Beiträge:
    2.139
    Ort:
    Ganznah
    Hallo Christian, Hallo Nordlüchsin,

    Bitte kein Lob, derText ist nicht von mir, weiß auch nicht, wo ich den rausgesogen habe. Er entspricht meinen Empfinden und ich fand ihn würdig, ihn hier reinzustellen. :geschenk:
    Vieles wird umschrieben mit der Sprache und der Wahrnehmung jedes Einzelnen in einer Ausdrucksweise, die von den Empfindungen der Sinne des/der Träumenden beschrieben eine andere Sprachform entwickelt als ein Träumende, die/der vom Typ her visuell oder vom Geruch her beschreibt. Es entsteht eine andere Struktur der Sprache. Die bei dem, der den Traum erzählt bekommt oder liest anders in seiner Kategorie der Wahrnehmung aufgefasst und gedeutet wird, da er ebenfalls anders wahrnimmt.
    Manchmal kommen wir im Gespräch darüber auf eine Ebene, dass es nur ganz feinen Nuancen sind. Doch wir meinten nur angleichend das Gleiche. Da liegt der Hund begraben, wir können nicht Gleiches mit Gleichen angleichen, Missverständnisse sind vorprogrammiert.

    Deshalb gehe ich immer bei einer Deutung von Symbolen archetyptischer art des kollektiven Bewußtseins. Diese Hauptpfeiler der Traumsymbole bilden die Eckpunkte. Jeder Mensch auf der Welt egal wo er lebt, träumt diese Symbole: Meer, Mutterfigur, Vaterfigur, Haus, Katze , Feuer, Wasser u.v.m.
    Diese sind uns vererbt worden von Anfang an durch die Generationen.
    Dann gibt es Länder -bezogenen Symbole die in der Kultur des Landes auch ihrer Legenden weitergegeben werden.
    Dann die, der eigenen Familie und ihrer Generations-Übertragung im Kollektivs.
    Zu guter letzt die eigene persönlichen Symbole.

    Wenn keine Symble vorhanden sind, wenn nur beschrieben wird, was der/die Träumende sieht und fühlt, können wir das Symbol hinter dieser Aussage suchen und mit dem, je welche Situation der Träumende durchlebt, verbinden.
    Erst dadurch entsteht ein Symbol, für eine bestimmte Eigenschaft oder unbewußte Ahnung die dadurch sichtbar, greifbar gemacht wird.

    Alles Liebe
     
  5. Unterwegs

    Unterwegs Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. September 2005
    Beiträge:
    1.206
    Ort:
    zu Hause, zu Hause, zu Hause!
    Das hast du wirklich wunderschön ausgedrückt, liebe Matrixx. :liebe1:
     
  6. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Werbung:
    das sehe ich auch, was Du da beschreibst. Aber warum begrenzt Du das auf das "Traumbewußtsein"? Das ist doch eigentlich immer so, egal in welchem Bewußtsein man gerade "rumschreibt" in seiner bebilderten Wortgeschichte. Oder ist die Matrix von Traum und Realität verschieden ;-)
     
  7. Unterwegs

    Unterwegs Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. September 2005
    Beiträge:
    1.206
    Ort:
    zu Hause, zu Hause, zu Hause!
    Oft denke ich, dass Sprache nicht ausreicht, um Traumbilder zu erklären. Wie Matrixx schon gesagt hat, es wird einige Mal aneinander vorbei geredet.
    Ich träume in den wunderschönsten Farben, blau - rot unterirdisch schön, gelbt-grün-braun Altantis mäßig, aber ich kann weder dem Traumgefühl noch dem Anblick der Farben durch Worte Ausdruck geben.

    Seit einigen Jahren übe ich mich im analogen Denken nach den astrologischn Urprinzipien und bin dadurch erheblich weitergekommen. Dafür bin ich dankbar.
    So ordne ich einen Berg und dessen Besteigung dem Steinbock - Saturn - Prinzip zu, eine Landschaft mit Feldern und Weiden dem Venus -Stier und eine Abendstimmung der Waage - Venus. Eine Bibliothek geht in das Zwillings-Prinzip und in meiner Traum - Bibliothek ist auch immer jemand, der mit mir kommuniziert.

    Einer meiner ersten Träume nach meinem Nahtoderlebnis war, dass ich als Baum im Hof des Hauses gegenüber Wurzeln schlug: Oben Kopf, unten Baum. Danach habe ich angefangen, mich mit Träumen zu beschäftigen und gemerkt, dass ich schon in Archetypen geträumt habe, bevor ich davon gehört hatte. :zauberer1
     
  8. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2005
    Beiträge:
    2.139
    Ort:
    Ganznah
    Begrenzungen mache ich nicht wenn ich vom Bewußtseinskollektiv spreche.
    Realität und Träume wirken sich wechselseitig aus.
    Traum und Realität haben den selben Ursprung in der Matrix des Bewußtseins.
    Wir wechseln auch am Tag die Bewußtseineben, haben Tagträume.Was unterscheidet den Tagtraum von einem Klartraum?
    Bei kreativen Vorgängen sind wir fern von der Realität die uns umgibt. Dieser Ebenen kennzeichnet sich aus durch Versunkenheit in die Konzentration des Hineinhorchens in Innere. Das kommt schon einer geführten Astralreise nahe.

    Alles Liebe
     
  9. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2005
    Beiträge:
    2.139
    Ort:
    Ganznah
    Hallo Unterwegs


    Nein, Worte reichen da nicht aus, Farben könnte ich mir gut in Musik und ihre im Ausdruck vermittelbare Stimmung als gefühlsmäßige Angleichung vorstellen.

    Dann ist es dieses Wissen über astrologische Urprinzipien, die dich in Lösungen
    deiner Träume und der von anderen Personen weiterbringen.
    So wird die Landschaft mit Weiden und Feldern zu einen von deinen Wissen
    geprägte Form in das Symbol Venus-Stier. Und dann wie gehst du weiter vor?
    Sind astrologische Urprinzipien nicht auch archaische Symbole die in der Sprache der astrologischen Wissenschaft diese übesetzt? Von der Bedeutung her die Beziehungen zu uns und anderen, zu uns und der Welt beinhaltet?

    Die Archetypen des kollektiven Bewußtseins in unseren Erinnerungsspeichern des Bewußtseins durch Vererbung weitergegeben. Wenn wir diese Tür öffnen kommen wir auch ohne Traumbücher klar. Wir haben alles in uns das die Lösung hervorbringen kann. Wir können nun diese Symbole in allen Aspekten, die diese Symbole für uns beinhalten, d. h. im gefühlten negativen und positiven Bereichen, für die Situation in der wir uns zur Traumzeit befinden in Beziehung setzen.
    Doch kann es sich dabei um Vorgänge in der Vergangenheit beziehen. die durch unser Denken darüber uns anregen soll, es von einer anderen Sichtweise anzusehen, um uns in der gegenwärtigen Situation weiterzubringen möchte.
    Dieses führt auch in die Zukunft
    des Träumenden. Es ist ein allumfassender Prozess der viele Ebenen miteinschließt und beeinflußt.
    Nicht zuletzt auch Auflösungen bringt in den vererbten Familienmustern die ebenfalls in partnerschaft. Beziehungen miteinfließen. Dabei helfen uns die archaischen Archetypen von Mutter und Vater als Traumsymbol da es immer
    gerade in der eigenen Auseinandersetzung mit diessen vielschichtigen Figuren
    dieser und andere Archetypen im kollektiven Bewußseins des Unbewußten.
    Es geht um Erinnern und um Auflösen im Vergangenen für Zukünftiges.
    Da wir dies nicht einsehen können oder wollen, träumen wir davon, wenn dieses Muster aus der Vergangenheit sich meldet um endlich aufgelöst zu werden. Als Symbol aus dem Unbewußten.
    Da greifen auch Kontrollfunktionen des Unbewußten auf, die uns das für unerklärlich weis machen wollen. Die schwarzen Flecken die jeder mit sich mitschleppt.

    Alles LIebe
     
  10. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Werbung:
    Ich möchte zugeben dürfen, daß ich anders vorgegangen bin. Ich habe tagsüber gelesen und nachts die "Filme" dazu gesehen, so war das als Kind. Ich war dann mal diese und mal jene Figur, allerdings entsprach der Erleben immer meinem Persönlichkeitstyp im Enneagramm, dem man auch die Traumaspekte beiordnen kann. Später bin ich dann dazu übergegangen mein Bewußtsein nicht mehr geteilt wahrzunehmen und so ist es mir z.B. gelungen, endlich meinen Vater wiederzusehen, der vor 25 Jahren gestorben ist und träumend mit ihm zu sprechen.
    Heute ist es so: ich wache nicht auf und schlafe nicht mehr ein. Diese Zeitpunkte konnte ich früher identifizieren, weil da ein Übergang war, eine Art "Sprung". Jetzt ist der weg und ich spüre tags wie nachts meinen Körper und seine Energie. Das macht Bilder und Träme zur Verarbeitung von Erleben unnötig, soweit ich das jetzt seit 6 Wochen bemerke, wo das so ist. Die den Bildern und Träumen und der Materie "vorgelagerte" Ebene ist ja das Wort, das dann die daraus entstehende Materie an die universale Matrix bzw. in das innere Universum plaquet. Also habe ich in den ersten Wochen erlebt, wie lauter Worte durch alle Zellen meines Körpers gesaust sind, während ich schlief. Jetzt, nach 6 Wochen, scheint das aber weg zu sein und jetzt ist endlich Ruhe, wenn ich schlafe. Nur: ich muß eigentlich kaum schlafen, das ist etwas schade. Das Bedürfnis hat sich über die Jahre durch die Tiefenentspannung, die ich mache, relativiert.

    Liebe Grüße, Christian
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen