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Die "sensationellen" Yogis

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Pfeil, 15. August 2019.

  1. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Zunächst möchte ich darstellen wie ein Yogi denkt: Ein Yogi betrachtet seinen Körper als einen Tempel Gottes und sich selber als seinen Tempeldiener, dessen Aufgabe es ist, diesen Tempel möglichst perfekt in Ordnung zu halten. Dies bedeutet, möglichst perfekt gesund und kein Über- oder Untergewicht. Wobei Beides nicht optimal ist. Optimal ist eben das Idealgewicht.

    Das wäre die Grundvoraussetzung wie man Gott zufrieden stellen kann. Wir haben diesen Körper als Leihgabe erhalten und unsere Aufgabe ist es nun, dieses wertvolle Gut in perfektem Zustand zu halten, das sind wir Gott als dem wahren Besitzer schuldig. Ganz genau, wir selber sind gar nicht der Eigentümer unseres Körpers, wie meist gedacht wird. In Wirklichkeit haben wir den materiellen Körper nur zeitweise überlassen bekommen.

    Im Licht dieser Überlegung sehen die Taten gewisser "sensationeller" Yogis ganz anders aus. Da gab es Leute, die es als besonders heilig erachteten jahrzehntelang auf einer Säule zu sitzen, halb im Wasser zu stehen, am Ast eines Baumes zu hängen, immer nur zu stehen, nur zu meditieren, nichts zu essen und ähnliche Sensationen.

    Doch das alles sollte man auch im Hinblick auf die Gesundheit sehen, denn nur so können wir Gott erfreuen. Und allzu oft kommt nach der Sensation der Katzenjammer. Die Spätfolgen sind nicht selten katastrophal. Wie bei Prahlad Jani, der nach Jahrzehnten angeblich ohne Essen nicht gerade aussieht wie das blühende Leben:



    Glaubt ihr Gott freut sich über so etwas?
     
  2. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    4.147
    Woher kommt es dann, das viele hohe Yogis Krebs oder andere (teilweise sehr schmerzhafte) Krankheiten hatten? Eigentlich fast alle, die mir bekannt sind.....
     
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  3. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Tja, Indien ist gross und ein Leben lang, wer weiss, was da im Einzelfall alles passiert... ;)

    Es ist auch ganz und gar nicht leicht vollkommen zu sein. Tatsächlich fallen mir spontan einige ein, die an sogenannten Zivilisationskrankheiten starben: Ramakrishna an Kehlkopfkrebs, Vivekananda und Shivabalayogi an Diabetes. Auch Krishnamacharya war mit über 90 ziemlich fertig.

    Im Endeffekt kann man sagen, auch ein Yogi kann sämtliche Krankheiten bekommen. :)
     
  4. Wellenspiel

    Wellenspiel Sehr aktives Mitglied

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    Es ist ganz und gar nicht leicht, den eigenen Vorstellungen zu entsprechen, meinst du wohl. :sneaky:
     
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  5. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Berlin
    Nehmen wir mal das Idealgewicht. Ist das meine eigene Vorstellung, dass ich nicht tierisch fett sein möchte? Oder ist das ein absolutes Ideal.
     
  6. Wellenspiel

    Wellenspiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Jedes Ideal ist eine Vorstellung.

    Es gibt tierisch fette Buddhafiguren.
     
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  7. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Die sind aber Nonsens, denn Buddha war mager. :)
     
  8. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

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    4.147
    Nicht unbedingt.
    Wenn jemand sich mit Prana ernährt, kann er durchaus füllig sein.
     
  9. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Buddha war ein extremer Asket und ass meist nur morgens ganz wenig. Das sieht man auch in alten beinahe zeitgenössischen Abbildungen. Diese modernen Figuren als Fettklops sind Geschichtsverfälschung. :)

    Das mag Leuten passen, die alle ihre Mängel irgendwie zu entschuldigen zu versuchen. Doch es hat nichts mit der Realität zu tun.
     
  10. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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