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die Schule der Zukunft?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Sadivila, 2. Juni 2009.

  1. Sadivila

    Sadivila Guest

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    Ich finde wir lernen in der Schule nichts fürs LEBEN
    Wir lernen um zu überleben.....
    Wenn ich nachdenke hab ich in der Schule nichts "wirkliches" gelernt.
    Was sagt ein Schulsystem über sich aus, wo nur Leistung beurteilt wird die hauptsächlich aus Theorie besteht ?
    ICh hoffe es gibt in Zukunft mehr Alternativen die vom Staat gefördert werden. Vor allem am Land...

    Wie sollte eure Schule aussehen, was sollte gelehrt werden?
    Was würdet ihr euch für eure Kinde wünschen?
     
  2. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    Nun Schule jeglicher Art schafft in erster Linie Wissen ob wichtig oder nichtig....die Praxis folgt in der Regel später fast immer!

    LG
     
  3. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    39.468
    Ort:
    Wien
    Pauschal ist es schwierig, ich weiss nicht meinst du jetzt Volksschulen oder Hauptschulen oder höhere Schulen. Man kann da nicht alles in einen Topf werfen. Die Kleinen brauchen natürlich was anderes als die Großen.

    Aber insgesamt wär es vor allem wirklich an der Zeit, dass die Kids wirklich was lernen. Die kommen aus dem Gymnasium und haben teilweise nicht mal die Rechtschreibung richtig drauf oder das kleine Einmaleins. Ich bekomme hier Bewerbungsschreiben von Jugendlichen, das stellt es mir die Nackenhaar auf.
    Ausser Englisch gehört noch eine zusätzliche Fremdsprache, vielleicht wahlweise Französisch oder Spanisch, Italienisch oder auch Russisch - und das nicht nur am Gymnasium, sondern auch an den Hauptschulen. Hauptschüler bleiben auf der Strecke, weil ihnen wirklich nicht mal das notwendigste beigebracht wird in der Schule. Allgemeinbildung gleich Null.

    Mir persönlich würde es gefallen, wenn es ein Fach für Kultur geben würde und zwar nicht zum Ausrasten, weil die Mathestunde so anstrengend war, sondern wo tatsächlich auch was gelehrt wird.


    :)
    Mandy
     
  4. peterle

    peterle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2008
    Beiträge:
    2.771
    Ort:
    halle
    schwieriges thema


    wichtig ist eigentlich eher ein gesundes elternhaus als ein schulsystem
    vieles wird auf die schule abgewälzt - was aufgabe der eltern ist

    aber trotz alle dem ist grundlagenvermittlung etwas praktikables - zum anderen leben wir in einer gesellschaftstruktur für die das schulsystem gemacht ist - es bildet nicht lebensfähige - sondern primär ARBEITSfähige aus

    zumindest ist das der ideelle schwerpunkt - die natürliche spannung die aus diesem missverhältnis entsteht zeigt sich heutzutage überdeutlich




    das schulsystem müsste also bereits in seiner ausrichtung hinterfragt werden - an lösungsansätzen wäre ich spontan überfragt - habe nur gehört dass pädagogen schon seit über 40 jahren versuchen dieses veraltete system zu reformieren - bisher erfolglos, da kein ansatz beachtung fand
     
  5. Sadivila

    Sadivila Guest

    Also ich fände es zB. sehr toll in der Natur zu lernen.
    Eine Schule am Waldrand mit der Möglichkeit jederzeit raus zu gehen.
    So wenig Theorie wie möglich und soviel praktsich wie möglich.
     
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    Matthias Reim
    _______________
    wir waren jung
    so wild und frei,
    doch als die schule kam,
    war das vorbei.
    sie stopften uns mit wissen aus,
    mit allem möglichem was man nie braucht
    physik, chemie und algebra
    und wann napolion in russland war
    und wie der mensch sich hier vermehrt,

    gott und die propheten,
    was sünde ist und beten
    alles hat man uns gelehrt

    doch wie man liebt,
    dass hat uns keiner beigebracht
    ich weiß bis heut noch nicht genau,
    wie man das richtig macht
    ich hab geglaubt es wär ganz einfach,
    das kann doch jeder hier,
    doch dass man lieben lernen muss
    weiß ich erst von dir

    wir lernten wie man ruhig sitzt
    und die entfernung zu den sternen misst,
    wie man korrekt die wörter trennt
    und zahlenreihen aneinander hängt
    und auch wann rom einst unterging
    und wie man feinde an den galgen hing,
    warum die welt armeen braucht

    alles über kriege,
    niederlagen, siege
    man hat mir der kopf geraucht

    doch wie man liebt,
    dass hat uns keiner beigebracht
    ich weiß bis heut noch nicht genau,
    wie man das richtig macht
    ich hab geglaubt es wär ganz einfach,
    das kann doch jeder hier,
    doch dass man lieben lernen muss
    weiß ich erst von dir

    was intressierts mich,
    warum atom sich spalten muss,
    ich hätt viel lieber schon viel früher
    mehr über dieses ding gewusst

    doch wie man liebt,
    dass hat uns keiner bei gebracht
    nein für das wichtigste der welt,
    gibts heute noch kein fach
    ich hab geglaubt es wäre einfach,
    dass kann doch jeder hier,
    doch dass man liebe lernen muss
    weiß ich erst von dir

    DAS WEIß ICH ERST VON DIR

    ich hab geglaubt es wär ganz einfach,
    das kann doch jeder hier,
    doch dass man lieben lernen muss
    weiß ich erst von dir

    DAS WEIß ICH ERST VON DIR


    Gruß Nica:umarmen:
     
  7. Sadivila

    Sadivila Guest


    Danke schön :umarmen:

    gefällt mir:)
     
  8. baubeau

    baubeau Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    635
    Ort:
    Ich nenne es das Santa Fé von NRW...
    Hallo,

    das finde ich eine spannende Frage.

    Wie eine Schule aussehen soll, das hängt davon ab, nach welchen Zielen sie sich ausrichtet.

    Es stellt sich also die Frage, wie wir leben wollen. Und welches Menschenbild wir haben und ernst nehmen.

    Und natürlich auch, was wir darüber wissen, wie sich Menschen "am besten" entwickeln, was sie brauchen.

    So weiß man eigentlich schon seit Ewigkeiten, dass Lernen, dass Entwicklung eine individuelle Geschichte ist. Eine Schule, die dies fördern wollte, würde also mehr auf die Talente und Fähigkeiten eingehen, die das Individium schon mitbringt.

    Dass würde u.a. auch eine völlig neue Zeitstruktur erfordern; keine festen Einheiten mehr, eher fließende Übergänge.

    Für mich stände im Vordergrund nicht die eindimensionale Wissensvermittlung sondern eine Persönlichkeitsentwicklungsförderung (MonsterWort), die eher die eigenen Kompetenzen fördert, und eher die Bewertungsfähigkeit von Informationen zum Ziel hat.

    Wichtig auf jeden Fall auch Inhalte wie: Umgang mit Ernährung; Umgang mit Beziehung;

    Wichtig wäre auch eine Körpererfahrung, die den Körper nicht nur als Nutzobjekt (als "Turngerät" im "Sport") begreift, der damit ebenso unter Leistungszwang gerät und so zu Selbstentfremdung führen kann. Der Körper soll als ZUHAUSE und ZUGEHÖRIG erfahren werden. Ich finde das ganz wesentlich.

    Konzepte wie Montessori und Waldorf finde ich gut, aber athmosphärisch verstaubt. Ihnen fehlt auch der Körper im Konzept.
    Neuere Konzepte sind sogenannte "Kreativ Schulen", die gerade wie Pilze aus dem Boden sprießen.

    Staatlich wird da nix passieren, das Schulsystem wird in den nächsten fünf bis fünfzehn Jahren kollabieren, oder ist es schon, wenn man "Amok"-Läufe als Symptm betrachtet.

    Die einzige Chance um seine Kinder zu schützen: selber Schulen gründen! Privat - Konzepte fördern.

    Schulpflicht abschaffen!!! Denn im derzeitigen Schulsystem ist die Schulpflicht Angstpflicht!

    Zwischen 40 und 60% der Schüler haben Angst vor der Schule: vor dem Leistungsdruck, Prüfungen, Lehrern, Mitschülern etc. Damit in Verbindung stehen psychosomatische Erkrankungen und vermehrte Aggressionen und Drogengebrauch. Schule wird immer mehr verweigert;Und betroffen sind nicht nur wie oft geglaubt, soziale Randgruppen sondern immer öfter intakte Familien.

    Die Schule erlebt zur Zeit und in Bälde den Höhepunkt ihrer Strukturkrise. (Ja, das ist der Witz: die Struktur ist betroffen, weil der Inhalt nicht mehr stimmt.) Diese Krise ist eine gesamtgesellschaftliche Krise, es ist vor allem eine geistige Krise, die sich begründet in der Abkehr und Negierung von der Wirklichkeit des Menschen und der / seiner Natur.


    LG, Baubeau
     
  9. baubeau

    baubeau Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    635
    Ort:
    Ich nenne es das Santa Fé von NRW...
    Ja, das trifft es: man kann lernen, wie man Beziehung führt! Das halte ich für wesentlich!
     
  10. Sadivila

    Sadivila Guest

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    Ja, so ist es.

    Danke für deinen Beitrag finde ich wunderbar.


    lg
     
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