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Die Schöpfung nach Vedischer Schriften

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von anadi, 23. Juni 2013.

  1. anadi

    anadi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Januar 2007
    Beiträge:
    1.856
    Ort:
    Uttenreuth bei Erlangen
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    Zuerst nach der Vedischen Schriften alles was ein Anfang hat, hat auch ein Ende.
    Das bezieht sich auf die materiellen Welten, und damit soll verstanden werden, dass die Schöpfung auf die materiellen Welten bezieht.

    Die materielle Welt ist die relative Welt.
    Die spirituelle Welt ist die absolute Welt.

    In dem Buch Bhagavat Puran 2.5.22 ist es aufgenommen wie das erste wahrnehmbare Lebewesen in unseren Universum,
    der Herr Brahmaa, erklärte seinem Sohn Narad Muni:

    kālād guṇa-vyatikaraḥ / pariṇāmaḥ svabhāvataḥ
    karmaṇo janma mahataḥ / puruṣādhiṣṭhitād abhūt


    In der spirituellen Welt , eine Erweiterung des Herrn puruṣa erzeugte janma
    das Prinzip der materiellen Welten mahatah und die materielle Zeit kalat,
    welche, Umwandlungen pariṇāmaḥ der inneren spirituellen Energie sva-bhavatah (sind)
    und durch das Quirlen vyatikarah (dieses materiellen Prinzips – mahataḥ)
    durch den Herrn puruṣa-adhiṣṭhitāt
    erschienen die materielle Erscheinungsweisen guna
    (nämlich Tugend sattva, Leidenschaft raja und Unwissenheit tama)

    Zu unterstreichen ist die Tatsache, dass gemäß des ursprünglichen Wissens der Vedischen Schriften,
    sind die materielle Welten nicht aus nichts entstanden,
    sondern sind sie eine Umwandlung der inneren spirituellen (ewigen) Energie des Herrn.

    Zuerst wurde das Prinzip der materiellen Welt geschaffen,
    und zwar die falsche Identifizierung oder das falsche Ego, und die materielle Zeit,
    die nur Vergangenheit und Zukunft beinhaltet
    als Beschreibung der Umwandlung des Falschen Ego in verschiedensten Variationen;
    wobei die spirituelle Zeit nur Gegenwart beinhaltet.

    Wichtig ist auch, dass die spirituelle Welt ewig ist,
    niemals geschaffen also auch unzerstörbar,
    nämlich außerhalb der Kausalitätsprinzip der materiellen Natur.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juni 2013
  2. anadi

    anadi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.856
    Ort:
    Uttenreuth bei Erlangen
    Manche stellen sich die Frage, "warum wurden die relativen, materiellen Welten überhaupt geschaffen"?

    Antwort:
    Weil der Höchste Herr ein illusorischer Spiel spielen wollte,
    was in der spirituellen, absoluten Welt nicht möglich ist;
    deswegen hat Er zuerst das Falsche Ego,
    gefärbt von den Haupt materiellen Erscheinungsweisen
    (Tugend, Leidenschaft und Ignoranz) geschafen;
    wodurch die spirituellen, absoluten Seelen, die in den materiellen Welt gefallen sind,
    eine falsche, materielle Identität akzeptieren können.

    Die Seelen können grundsätlich nicht von der spirituellen Welt in dem materiellen Welt fallen,
    außer der Herr will seine illusorischen Spiele mit bestimmten Protagonisten spielen.

    Der Regel ist aber eine andere. Die Seelen werden in der Pufferzone,
    zwischen den spirituellen und materiellen Welten zuerst gebracht.
    Von dieser Zone, welche eingentlich der Ozean der Ursache (Karana Jala) ist,
    sehen sie die zwei Welten, die beide sehr anziehend sind.
    Manche wählen die materiellen Welten und landen zuerst
    auf der höchsten Positionen in der Hierarchie des Universums.

    Andere wählen die spirituellen Welten, wir haben es nicht,
    aber wir können auch da gelangen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Juni 2013
  3. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    Uttenreuth bei Erlangen
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    In Bhagavata Purana Kanto 1 Capitel.2 Vers 30 wird gesagt:

    sa evedaḿ sasarjāgre / bhagavān ātma-māyayā
    sad-asad-rūpayā cāsau / guṇamayāguṇo vibhuḥ


    Am Anfang der Schöpfung der Höchste Herr schafte - agre bhagavān sasarja
    aus Seiner internen spirituellen Energie - atma-myaya,
    aus der eweigen spirituellen Existenz - sat
    die zeitweiligen materiellen Welten - asat
    die auch die Form dieses Universums darstellt - ca rupaya sa evedaḿ.
    Derselbe Herr der unvorstellbar riesig ist - asau vibhuh
    hat keine Eigenschaften gemäß der Erscheinungsweisen der materiellen Natur -agunah guna maya.

    Die unpersönlichkeits-Anhänger deuten damit, dass der Höchste Herr gar keine Eigenschaften hätte,
    keinen Körper, also auch keine Form, weil das würde Ihn begrenzen.
    Sie projzieren damit ein materiellen Körper auf dem Höchsten Herrn.
    Aber sein Körper ist spirituelle, und hat spirituelle Eigenschaften.
    Sein Körper ist unbegrenzt und kann verschiedensten Formen annehmen.
     
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