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Die Schlange vom Balkon geworfen

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Berlinerin, 7. März 2010.

  1. Berlinerin

    Berlinerin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2007
    Beiträge:
    4.552
    Ort:
    Berlin - Charlottenburg
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    Hallo ihr Lieben,

    ich hatte heute Nacht/früh noch einen 2. Traum:

    Ich hatte eine sehr große Schlange in meiner Wohnung. Die lief mir immer hinterher und sie schlief auch in der Nacht in meinem Bett am Fußende immer (wie mein Kater).

    Sie ging durch meine Jacken hindurch und war lustig und lustiges Gesicht, aber anfasst habe ich sie nie.

    Eigentlich wollte ich sie loswerden, aber konnte es nie. Dann war ich auf meinem Balkon und plötzlich kam mir zum ersten mal die Idee, ich könnte sie vom Balkon nach draussen werfen, dann bin ich sie ja los. Komischerweise kam mir die Idee früher nie. Obwohl ich sie längst loswerden wollte.

    Also ich habe sie nie angefasst und überlegte, wie ich sie zum Balkon locken konnte. Mir kam die Idee einfach zum Balkon zu gehen, weil sie mir ja sowieso immer hinterherschleicht.
    Ja und das war dann auch so, sie schlich sich zum Balkon zu mir, als ich da war.
    Ich fand es eklig, aber fasste Mut und hob sie irgendwie zum Gitter rauf. Sie schlängelte sich am Gitter fest am Balkon.
    Noch einen kleinen Schupps - und sie war unten. Ich schaute runter, ja jetzt bin ich sie für immer los.

    Ich lief auch runter mit einer Freundin, um nachzuschauen draussen. Sie war ganz weg und verschwunden.

    Dann liefen wir die Haustreppen wieder hoch und Nachbarn vor mir. Meine Freundin sagte: na, die bist du ja nun endlich los.
    Ich sagte: Ja, falls hier keiner der Nachbarn sie wieder mit nach oben genommen hat!!!

    Der Nachbar stutzte fragend weil er nicht verstand. Ich sagte, eine Schlange mit nach oben genommen. Er sagte: Achso. Nein eine Schlange habe wir nicht mitgenommen.

    Ende

    Bin ich jetzt bald irgendwelche (inneren) Feinde los?

    lg Wally
     
  2. muluc

    muluc Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    539
    Ort:
    Am Lande, Österreich
    Hallo,

    ja der Traum gefällt mir, ich glaube da geht es um das "Authentisch-Sein". Also um den Mut, du selbst zu sein und ja sagen wenn ja notwendig ist, nein sagen wenn nein notwendig ist und gar nichts sagen wenn gar nichts notwendig ist, etwas plakativ beschrieben.
    Die Schlange windet sich gerne um die Dinge herum, zeigt sich nach Außen hin lustig, also ich assoziiere damit, es ist vieleicht das Bild, wie man im Außen gesehen werden möchte, das steht vieleicht im Spannungsverhältnis zu den eigenen Gefühlen (denk einfach mal an die Politiker, die können das "Schlangenspiel" besonders gut).

    Das schöne ist, du hast offenbar bereits begonnen, dich auf das "Authentisch-Sein" mal einzulassen, aber ja, da kommen noch die Zweifel, die Nachbarn, deine Umwelt kennt dich da noch nicht so, aber es ist ja nicht wichtig, ob die "Nachbarn" mit deiner neuen Freiheit leben können, denn eine neue Freiheit provoziert diejenigen sehr, die noch gefangen sind. Dann finden sich eben neue "Nachbarn", also Menschen, mit denen du "fassadenfrei" kommunizieren kannst - immerhin diese "Potemkischen Dörfer" waren ja auch nicht so das "Wahre", ja und Freiheit bedeutet letztlich, "du selbst zu sein" oder anders gesagt, die wahre Freiheit ist die innere Freiheit.

    Liebe Grüße,

    Muluc
     
  3. Berlinerin

    Berlinerin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2007
    Beiträge:
    4.552
    Ort:
    Berlin - Charlottenburg
    Hallo Muluc,

    ja, das ist - bzw. war - nämlich auch so ein Thema von mir.
    Toll und gut, dass du so gut deuten kannst, ich hätte den Traum nicht deuten können und DARAUF wäre ich gar nicht gekommen (wie öfters). Ein Thema von mir ist es nämlich tatsächlich.
    Zum Glück kommen meißt die richtigen Leute zur richtigen Zeit. Da bin ich echt dankbar.

    Ja. Manche Leute kennen mich noch anders. Ja das ist nicht wichtig, stimmt.

    Das ist sehr richtig und schön gesagt!

    Ich bin auf dem Weg.
    (und noch bei vielen anderen Sachen)

    Ich hoffe, du bleibst uns als Deuter/in hier im Forum erhalten *hoff.
    Bei mir gibt es momentan viel zu tun :D:umarmen:

    HERZLICHEN DANK!

    Lieben Gruß, Wally
     
  4. muluc

    muluc Mitglied

    Registriert seit:
    8. März 2009
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    539
    Ort:
    Am Lande, Österreich
    Hallo,

    herzlichen Dank auch für die Rückmeldungen bei beiden Träumen. Das freut mich einfach.

    Beim vorherigen heutigen Traum, mit dem "sich annehmen" fällt mir noch was ein, es passt irgendwie zu beiden Träumen: die Tiere haben kein Problem mit dem "sich annehmen". Nur der Mensch hat ein Problem. Denn tief im Inneren gibt es da so eine Stimme, die sagt, ja eigentlich könnte man (innerlich) frei sein. Und wenn ich da an mich denke, dann ist es das, was oft in mir weint, das "ich könnte eigentlich frei sein".

    Liebe Grüße

    Muluc
     
  5. Berlinerin

    Berlinerin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2007
    Beiträge:
    4.552
    Ort:
    Berlin - Charlottenburg
    Hallo Muluc,

    ja stimmt. Nur der Mensch. Jetzt wo du es sagst, fällt das auf.
    Die Unfreiheit liegt wohl eher meißt nur in den eigenen Gedanken.
    Ja, dankeschön nochmal!
    Bis bald!
    und
    wünsche einen schönen Restsonntag
    lg Wally
     
  6. Kraeutergnom

    Kraeutergnom Mitglied

    Registriert seit:
    3. Dezember 2008
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    Ort:
    Petershagen bei Berlin
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    Hallo Wally,

    als Ergänzung kommt mir der Gedanke, dass die Schlange vielleicht Dein Krafttier werden will.

    Schönen Gruß
    von Andreas
     
  7. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Hallo Wally!
    Ich sehe diesen Traum nicht wirklich verschieden von dem anderen Traum.
    Nur dass dieses Bild (meiner Empfindung nach) mehr auf das eingeht, was Dich daran hindert "in den Keller zu fahren".

    Ich denke dass das negative Empfinden, dass Du damit verknüpfst die Schlange darstellt
    Mit so etwas (kriechen, schleimen etc) willst Du nichts zu tun haben

    Nun, man kann auch FREIWILLIG darunter gehen..

    Wenn man jemanden zB um einen Gefallen bitten muss, der einem keinen Gefallen schuldet
    sollte ich den anbrüllen und Ihn befehlen?
    Wie sinnvoll wäre das?

    Und wenn man diesen jemanden auch noch liebt, wäre GAR KEIN Scham oder Schmerz damit verbunden, WENN man versteht
    dass die MODALITAS BEIDES ZULÄSST, ein JA UND ein NEIN!

    Viele denken JA ist Liebe und NEIN ist das nicht
    Es ist aber eine Frage der Modalitas, des Umstandes
    Manchmal kommen einfach UNTERSCHIEDLICHE Bedürfe zusammen

    Wer will dann BESTIMMEN können, wessen Bedarf größer, essentieller ist?

    Wenn man das einmal wirklich verstanden hat, wenn man wirklich einmal tiefer geschaut hat, dann erkannt man das
    oder weiß zumindest, dass das, was man darüber WEISS NICHT GENUG IST.

    Mir (zB) macht es nichts aus ZU BITTEN, wenn einer größer ist als ich
    Mir macht es auch nichts aus ZU BITTEN, wenn ICH der BEDÜRFTIGE bin
    UND
    Mir macht es nichts aus zu GEBEN, wenn ich der Gebende bin, ich fühle mich dadurch weder besser noch überlegen

    ich weiß, das Rad hat sich nur gedreht (jetzt bin ich "oben") und es wird sich WIEDER drehen, (dann bin ich erneut "unten")

    mir macht es daher auch nichts aus DER zB WISSENDE oder Erfahrene oder Besitzende zu sein,
    AUCH DANN fühle ich mich weder besser noch überlegen

    ist DAS ALLES doch nur eine Frage der MODALITÄT!!!
    der BETRACHTUNG !

    und Gott?
    dem kann man sich genau genommen gar nicht unterwerfen
    da er (so gesehen ;-)) kein Teil des Erschaffenen ist
    er ist ALLES, er steht ÜBER oder UNTER oder ZWISCHEN ider AUSSERHALB solchen Betrachtungsansätzen

    es gibt aber eine ORDNUNG, die einen unter sich wirft, einmal, weil es dieser Ordnung dann eben gerade entspricht
    (bewegung des Rades)
    oder
    wenn man sie nicht beachtet
    das hat dann mit DER EINHEIT VON ALLEM zu tun
    am Ende mit dem SINN

    mit dem darunter und darüber gehen
    so kannst Du Dir das wie ein Rad vorstellen
    einmal bist Du darunter (wärst Du an EINER STELLE des Rades) und einmal darüber

    solange Du diese Perspektive beibehältst wird es so sein

    aber das Rad WÄRE NICHT das Rad, wäre seine Narbe nicht
    genau genommen ist der Drehpunkt des Rades kein Teil des Rades
    und doch richten ALLE TEILE DES RADES sich dannach aus

    das ist die Ordnung, die es zu beachten gilt
    wenn die Ordnung, weil FUNKTIONALITÄT und so der SINN des Rades erhalten bleiben soll,
    IST DAS SO
    nicht die Narbe richtet sich nach all Ihren Teilen
    sondern alle Teile nach Ihrem einen Dreh und Angelpunkt

    DAS MACHT DAS RAD ALS RAD ERST AUS

    vielleicht hat das Bild ja geholfen

    wenn man nun absolute Wahrheiten nimmt
    (Gott ist die Liebe, zB)
    und damit zum Rad geht
    so ist dieses Absolutum nur IN DER SUMME ALLER SEINER ANTEILE
    und
    in der Narbe, dem Dreh und Angelpunkt DER NICHT TEIL DES RADES IST verwirklicht
    je näher diesem Zentrum der Narbe oder je UMFASSENDER, um so realer

    Die erfahrene REALTITÄT selbst ist aber IMMER nur EIN TEIL des GANZEN RADES


    jetzt zu Deinem Traum

    Die Vorstellung in der Beziehung zu diesem Gefühl (darunter zu gehen) ist zwar Dein Wegbegleiter,
    in Berührung willst Du aber nicht damit kommen
    auch wenn Du der bist, mit dem Bedarf, willst Du auch dann noch immer gerne der sein,
    der es bestimmt, der "drüber steht" (und nicht der Bittende)

    Es mag ja lustig aussehen, wenn wer bittet, aber in so eine Situation willst Du nicht kommen
    solche Situationen willst Du besser los werden
    nach dem Motto, besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende


    wenn man nicht in die Verlegenheit kommen will zu bitten, macht man es brüsk und öffentlich
    man wartet auf die passenden Gelegenheit (bei solch einer Situation der zu sein, der etwas braucht, ersehnt)
    und entledigt sich dann der BEDARFSLAGE
    (siehe Dein Beziehungstraum)
    Solange sich diese Bedarfslage (Beziehung) nicht wiederholt, weil sie durch benachbarte Menschen wieder Deine Welt betritt,
    bist Du nun "sicher"

    am sichersten wäre es aber zu erkennen, dass DU FREI BIST
    und
    DASS DU NICHTS ZU VERLIEREN HAST
    wo Du nichts erzwingen kannst und dennoch ein Bedürfnis hast, kannst Du MIT EINER BITTE, als BITTSTELLER
    eigentlich nur noch gewinnen

    Du aber beendest/veränderst scheinbar immer nur Deine BEDARFSLAGE
    um genau dieser Möglichkeit zu entgehen
    wenn es so weit ist, die "Gefahr" da ist, dass Du bitten "musst" ..siehe die Situation mit Deinem Freund (Traum)
    ich kann Dir nur raten, trau Dich darüber hinaus zu gehen!
    es ist eine WICHTIGE Erfahrung! die Position des SCHWÄCHEREN=BEDÜRFTIGEN einzunehmen!

    auch deshalb, weil dann Empfindungen wie ÜBERHEBLICHKEIT (zB lustig machen)oder UNVERSTÄNDNIS
    gegenüber BEDÜRFTIGEN schwinden

    dass waren die Gedanken, Dir mir gestern so nach und nach zu Deinen Träumen kamen, ich hoffe sie sind passend für Dich!

    lG

    Regina
     
  8. Berlinerin

    Berlinerin Sehr aktives Mitglied

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    4.552
    Ort:
    Berlin - Charlottenburg
    Liebe Regina,

    oh herzlichen Dank.
    Ich habe alle 1 x gelesen, die anderen Antworten zu den Träumen auch.
    Ich will das nochmal Lesen. Es war viel und interessant.
    Sehr schön, freut mich!!
    Da ist schon was dran!

    Liebsten Dank dir
    Regina!
     
  9. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Hallo Wally!
    Ich erkenn oft MEIN Problem, indem ich mir DEIN Problem ansehe

    meines liegt dann häufig genau am anderen Ende der Skala

    was MIR Probleme macht? (g)*
    das DARÜBER gehen
    ich
    kann
    mich
    mit dem Gefühl wirklich nur Schrittchen für Schrittchen anfreunden

    und doch scheint es notwendig
    mir das selbst nun Schritt für Schritt
    AUF DIE RICHTIGE WEISE beizubringen

    die meisten machen dass wohl durch ABTRENNEN von Ihrer Gefühlswelt
    aber es schein nicht notwendig zu sein
    bei vollem Bewusstsein der Lage (Modalität) ist es wohl nicht notwendig deshalb aus der Liebe zu gehen
    nur es sich BEWUSST zu machen, dass es nun eben so ist
    und daher die GEFÜHLE des anderen NICHT zu teilen und dem eigenen Bewusstsein gemäß "was so ist" vorrang zu geben
    (ich schreib Dir dass, weil Du ja vielleicht auch Deine gefühlte Sichtweise dazu beisteuern willst)

    mich (einem Grossen oder einem Geliebten) zu unterwerfen fällt mir LEICHT, es ist für mich wie die leichteste Übung der Welt
    mich aber ZU ERHEBEN, da sträuben sich mir alle Glieder, so fühlt es sich an...
    auch wenn der, dem ich mich dann unterwerf WEDER "Gross" NOCH "geliebt" ist

    Ich fürchte hier muss ich üben
    Da hilft es auch mich an meine größten Lehrer zu erinnern, die auch Menschen sind
    wie sich dass anfühlt, wenn sie sich erheben, anderen so Ihren Platz zuweisen, OHNE dabei aus ihrer Liebe zu gehen..
    (darüber muss ich selbst noch nachdenken)

    Mein Traum dazu..(von heute)

    Ich war so etwas wie ein "Geschöpf der Nacht", einer der sich verbergen muss, wie ein Vampier(?)
    Und ich muss aufpassen, damit ich den anderen meine Flügel nicht zeige, und sie mich so erkennen...

    Dann springt das Bild und ich sehe mich bei meinem Pferd. Immer wenn er schlafen will, sich ausruhen will, stürzt er hin
    und verletzt sich. Zum einen will er deshalb nicht schlafen zum anderen wird es so auch nicht besser.
    BESSER wäre es, er könnte sich WIRKLICH einmal ausruhen, sich wirklich einmal ausschlafen, OHNE dass er deshalb zu Boden stürzt.
    Ich überlege, ob man nicht so ein Traggestell basteln könne, wie für Pferde mit einem gebrochenen Bein auch.
    Das würde das hinfallen verhindern, aber ich habe Zweifel, ob er sich daran geöhnen ließe.
    Er liebt seine Bewegungsfreiheit über alles. Obwohl Ihm dienlich, ließe er sich wohl kaum auf so etwas ein.
    Ich frage einen früheren Reitlehrer, der nur meint, "passieren können nichts, diese sind ja anatomisch korrekt geformt"
    Aber er versteht nicht um was es mir GEHT. Es geht mir nicht um seinen KÖRPER, es geht mir um seine GEFÜHLE.
    Auch wenn seinem Körper nichts passiert, seine Seele/Gefühle könnten bei dieser Art der Hilfestellung leiden
    UND DANN IST ES WERTLOS (für mich), wenn auch scheinbar sinnvoll..

    Dann sehe ich wieder mein altes, gebrechliches Pferd, WIE ES SICH STUR VOR EINEN WAGEN STELLT UM EINGFESPANNT ZU WERDEN!
    Es WILL auf diese Weise dienen!
    Wie soll das gehen! Es ist viel zu alt, gebrechlich und VON SEINER BESCHAFFENHEIT HER kein Wagen,
    sondern ein zartes, schnelles REITTIER!
    Ich sehe auf die Wagenpferde, die man zum Einspannen führt, dessen Arbeit mein Pferd da machen will
    STARKE, GROSSE, DUNKLE Tiere!
    Sie wiehern laut und brüsten sich mit Ihrer Männlichkeit. Der eine wirft sich "nur mal so" auf die Kühlerhaube
    eines geparkten Autos und versucht es zu decken..es ist seine Art des Imponiergehabes,
    denn natürlich weiß er, dass das nur ein Auto ist, aber er will eben seine Stärke und Kraft und Männlichkeit zur Schau stellen
    (Obwohl ich nicht dass Gefühl habe, dass es wirklich Hengste sind, nur sehr hengstische, schwere Kastraten (Wallache))

    Mir wird ganz anders. DAS -diese wuchtigen Tiere- das ist viel zu schwere, starke Konkurrenz für mein Pferd!
    Was will er in seinem Alter ALS WAGENPFERD (ich bin dagegen)

    Dann gehe ich mit meinem Pferd durch eine Art Bürogebäude, lass es dabei aber keinen Augenblick los und weiß,
    dass es EIGENTLICH gar nicht hier her gehört, ich muss ständig auf Ihn aufpassen (so etwas künstliches wie dieses Gebäude,
    das ist ja eine für Ihn völlig unpassende Welt)




    Auf den "Vampir" kann ich mir keinen Reim machen...

    Aber vielleicht ist es so wie im eigentlichen Mythos, weg von Dichtung und Hollywood
    da ging es vor allem um die "Magie"/Energie die man bei bestimmten Leuten ablehnte
    und die Angst davor, vor Ihrer "Wiederauferstehen aus dem Grab"
    vielleicht geht es auch hier nur um Ängste/Gefühle anderer, die ich geneigt bin anzunehmen, anstatt zurückzuweisen


    Ich leg mich noch mal hin und träume erneut


    Ich bin scheinbar in Wien, aber im Innersten Bezirk. Dort wo Gebäude und Strassen zum Teil verschmelzen.
    Der NOBELSTE Teil von Wien. Hier scheint auch so eine Art Universität zu sein, viel Stuck, viel Prunk, viel Altes,
    Wien eben.
    Und ich geh da mit meinem Hund (Hündin, real schon tot). Sie ist schon alt und natürlich brav, wie immer.
    Unauffällig, still, ruhig, geduldig, mein alter Hund eben.
    Und ich führ sie an der Leine und unterhalte mich mit jemanden über das Gesetz, die Vorschrift, Hunde (hier) an der Leine zu führen.
    Ja, mich regt das auch auf, dass sich viele nicht darum scheren bzw. sie nicht erziehen..
    Da geht der Karabiner von meiner Leine auf. Er ist scheinbar kaputt, aber das passiert nun zum ersten Mal
    und mir ist vorher NIE aufgefallen, dass er nicht in Ordnung wäre. Es ist die grüne Stoffleine, die ich gerne hatte
    und der Karabiner ist nun scheinbar kaputt. Er schließt nicht ganz, rutscht zurück und dadurch geht nun die Leine auf
    bzw vom Halsband ab.
    Und ein alter Mann (Professor) hört mir zu. Und da ist noch einer neben Ihm gestanden, bis jetzt unauffällig,
    aber plötzlich ist das einer der Ordnungshüter und der will mich jetzt bestrafen, weil ich ja quasi meinen Hund nicht angeleint habe!
    Und OBWOHL das RECHT auf meiner Seite IST, ich den Hund gleich wieder angeleint habe und der Hund sich eh nicht bewegt hat,
    habe ich Angst, das das Recht auf seiner Seite ist, weil, das ist ja Interpretationsache.
    Recht und Gerechtigkeit ist für mich nicht mehr das selbe seit 2001. Wenn das RECHT ungerecht ist, dann kann man das nicht vergessen.
    Das erscghüttert einen nachhaltig und darum ist es nun so für mich, auch im Traum.
    Ich gehe DARUNTER anstatt DARÜBER. Ich VERTEIDIGE mich nicht, sondern BITTE mich nicht zu bestrafen,
    OBWOHL es UNGERECHT wäre.
    Früher hätte ich mein RECHT verteidigt, nun ist (durch dieses erlebte Unrecht), dieser richtige (weil gerechte) Reflex weg...

    Es ist ZUFALL (das der Karabiner auf ist)! Ich MÜSSTE es verteidigen und TUE es nicht!
    NATÜRLICH kann man ein "Unrecht" daraus basteln indem man mir mangelnde Sorgfalt anhängt.
    Aber es ist was es ist. Ein ZUFALL, ein UNGLÜCK und etwas dass ich zuvor SELBST nicht wahrgenommen habe.

    Ich frage ob dass jetzt sein muss, ob er nicht weiß dass ich wenig Geld habe etc, ich sage alles was ein SCHULDIGER sagen könnte,
    nur nicht, dass ich gar keine Schuld HABE!

    Er läßt mich schließlich gehen *gnädigerweise*, aber eigentlich IST das gar keine *Gnade* und trotzdem fühle ich diese
    Erleichterung, wie Hunde es fühlen, wenn man sie aufhört zu treten.

    Zum einen BIN ich empört, unfähig aber mich zu wehren, zum anderen erleichtert, obwohl ich DAS SO gar nicht fühlen SOLLTE!

    Das Bild springt

    Ich sitz in einer Art Uni oder Schule und einer der Mitschüler macht mich auf Verleihbücher aufmerksam, die an der Wand bei einer Bank lehnen.
    Die stehen tatsächlich zufällig grad hinter mir.
    Ich seh zuerst nur kurz hin (weil man mich darauf aufmerksam gemacht hat), aber die Autoren kommen mir irgendwie bekannt vor.
    Es sind englischsprachige Pferdebücher. Also nehme ich sie in die Hand.
    Jetzt kommen sie mir NOCH bekannter vor.
    Ich nehme die Bücher in die Hand und klappe sie auf, sehe auf den Verleihzettel, der innen klebt.
    Da kann man sehen, wer sie sich als letzter ausgeliehen hat. Jeder der sie ausgeliehen hat ist da aufgelistet in der Reihenfolge.
    Und ich sehe tatsächlich dass ICH der letzte bin. Mein Name steht da aufgelistet, als letzter, bei ALLEN Büchern die da lehnen.

    Langsam erinnere ich mich an die Geschichte, die auch im Traum schon 1 Jahr oder länger zurück liegt.
    Ich habe mir die Hand verletzt. Darum war ich ein halbes Jahr nicht in der Schule (Arbeit?).
    Und weil ich wußte, ich würde so lange nicht kommen, habe ich die Bücher der Bibliothek per post zurück gesendet
    (und nicht persönlich).
    Plötzlich ist auch die Verleihtante da, die mir nicht glauben will, dass das ZUFALL ist, dass ich die Bücher SELBST soeben erst
    gefunden habe und auch nicht weiß, warum sie nun hier stehen!

    Sie erklärt sie hatte sie nicht annehmen können, denn sie hätte den Code gebraucht, der auf meinem Verleihausweis steht.
    Darum konnte sie sie nicht zuordnen und auch nicht wieder zurück schlichten, weil mein Code dafür gefehlt hat.

    Aber inzwischen hatte sie ohnehin schon die Nase voll..und WILL sie gar nicht mehr. Sie will dass ich den "Schaden" bezahle,
    100 Euro, und mir die Bücher behalte..

    Ich denke mir: warum hat sie mir das nicht mitgeteilt? Ich wäre ja dann gekommen!
    Aber sie tut so, als wäre alles meine Schuld und ich bin in Gefahr diese Empfindung von Ihr ANZUNEHMEN,
    es auch so zu empfinden, dass ICH SCHULD BIN und die 100 Euro einfach zu bezahlen!

    EIGENTLICH aber WILL ich diese Bücher nicht kaufen!
    Trotzdem überlege ich es zu tun, NUR um RUHE zu haben!


    Noch ein letztes Bild/Ebene hat dieser Traum: noch eine Empfindung.
    Sie knüpft die Verbindung, auf dass ich mich an das alles (die Bilder dieses Traumes) erinnern kann.
    Dass Gefühl, dass man hat, wenn man verliebt ist. Man schwebt so ein bischen dahin, ist glücklich.
    So fühle ich mich in diesem Bild. Ich bin auf dem Weg VON der Uni und habe mich lustig und glitzernd geschminkt,
    so wie man es auch im Fasching tut und auch so eine Art glitzerndes (Kopf)Tuch oder Schal..
    Und ich lache und strahle wegen dem Gefühl und ein Kollege sieht mich und sagt: er versteht nicht warum ich plötzlich so "fesch" bin

    Ich lache! Ich könnte es Ihm sagen: ich bin verliebt, aber das wäre zwecklos,
    denn über meine Liebe kann ich nicht reden.
    Also zwinkere ich Ihm nur für das Kompliment lachend zu.

    Das Gefühl ist es an das ich mich dann erinnere..




    An den ersten Traum/Traumsequenz aber knüpft dieses GANZ ANDERE Gefühl, nämlich die ANGST als "Geschöpf der Nacht"
    *entdeckt* zu werden

    zwei Seiten oder Perspektiven wohl
    nur einer Botschaft

    einmal das Glück der Liebe
    einmal die Angst der Verfolgung/Verfolgten

    ich glaub über das alles muss ich selbst erst nachdenken..

    aber Inputs sind natürlich immer willkommen

    lG

    Regina
     
  10. Berlinerin

    Berlinerin Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Regina,

    Vielleicht nicht immer kann das sein, aber oft schon. Warum nicht.

    ZUERST WOLLTE ich sagen: ach das ist gar nicht nötig zu üben/lernen - aber doch! Du hast recht!
    Denn:

    Wie Abraham (E.+J. Hicks) schon richtig sagte:
    Verstehst du? also hast du hiermit ganz recht!

    Wie immer und überall ist die "Balance" wichtig und dazu ist es schon richtig die Kontraste/Dualität/Polarität bzw. das Gegenteil auch zu kennen. So würd ich jetzt meinen.

    Aber mir selber muß ich das auch noch üben!
    Und zwar im gegenteiligen Sinne ungefähr.

    Zu den Träumen jetzt:
    (ich sehe nur Bruchstücke und vllt. nicht richtig)

    Ein Pferd in einem Verwaltungsgebäude ist normalerweise wirklich ungewöhnlich und auch in Hollywoodfilmen zu finden - stimmt.
    Was will das mächtige Lebendige Tier in einer Verwaltung, will es etwas verwalten (?) Oder nur mal reinriechen in "völlig fremdes Gebiet" um hinterher bewußter zu merken, dass es ein "Pferd" ist? Keine Ahnung.


    Du bist hier in deinem allerinnersten (Herzen, Bauch, Bewußtsein/UB o.ä.).

    In dem Moment/Situation bist du dir treu und geduldig, ruhig - so wie du immer bist eben.

    Du hälst dich an der Leine sozusagen (nicht lange Leine, nicht kurze Leine, sondern deine Gesetzmäßige normale Leine) Diese geht aber auf einmal auf... als ob du jetzt einen anderen Blickwinkel/Perspektive hast, nicht geschlossen, offen.

    Der Ordnungshüter bist du selbst. Du willst dich schuldig sprechen für etwas, wo du eigentlich keine Schuld hast bzw. kein (großes) Vergehen getan hast. Dich verurteilen, dass mal die Leine los war sozusagen.

    sag ich ja, siehe oben.

    Vielleicht weil du erkannt hast, erkennen willst oder im Unterbewußtsein erkannt hast, dass AUCH ER - von seiner Sicht aus eben - auch recht hat ?
    Bzw. es gar nicht anders sehen kann, als was er sehen/wahrnehmen konnte.

    Einerseits ist es dir wichtig, dass DU recht bekommst, andererseits aber - da du nichts dagegen tust - scheint es soch wohl nicht so ganz wichtig zu sein.

    wg. Büchertraum:
    Hier fällt auf, dass du nicht auf dein Recht bestehst, wie oben, sondern lieber aufgibst um der lieben Ruhe willen - genau wie oben mit dem Ordnungshüter.


    Vielleicht ist es anders so, wenn man mit dem Herzen sieht und einmal, wenn man mit dem Verstand sieht?



    Wohl ja. Öfters in Träumen hat man in EINER Szene mit dem Thema "Gefühl und Verstand" zu tun. Bei dir ausführlich und in mehreren Traumszenen.

    Vampiere sind sowas wie Lebensenergiesauger, Angst und NUR nach Verstand leben, nehmen Energie weg (?)

    Ja, Liebe/Herz/Gefühl und im Gegensatz Angst/Verstand o.ä. (Das Gegenteil von Liebe ist wohl auch nicht Hass, sondern Angst).

    Ich habe WIRKLICH keine Ahnung von Traumauslegung. Ist wahrscheinlich Zufall, falls hier eine Idee richtig von mir ist. Jedenfalls ist mir nur das obige eingefallen, mehr weiß ich nicht.

    Lieben Gruß,
    Wally
     
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