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die Sache mit der Repression

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von herzverstand, 27. Juni 2008.

  1. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    4.802
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    Wilhelm Reich befürwortete als einziger Psychologe ein Dasein ohne Repression, ob der Emotionen oder der Sexualität. Repression gibt es aber auch und vor allem im alltäglichen Leben und in der Politik.

    Repression kann man selbst versuchen, ganz zu unterlassen. Ich bin so weit gegangen, dass ich selbst Fliegen nicht erschlage, wenn sie umherschwirren usw. Ich habe herausgefunden, dass nur die eigenen Gedanken verhindern können, daß einem eine Fliege lästig wird. Aber irgendwann war es mir nicht mehr möglich, die Fliegen in Ruhe zu lassen, denn ich bekam einen Alptraum von den Fliegen (wo mich jemand töten wollte). Ich hörte auf, die Fliegen in Ruhe zu lassen, denn ich glaube ich hätte noch mehr Alpträume bekommen.

    Ich glaube, es ist (noch) nicht möglich, alle Arten der Repression zu verhindern. Entweder man unterdrückt andere oder sich selbst. Wie ich schon im Astrologieforum schrieb, litt ich bis zu meinem 24. Lebensjahr unter Minderwertigkeitsgefühlen, Komplexen, Hemmungen und Akne. Da habe ich mich selbst unterdrückt, dafür litt ich nicht unter äußerlicher Repression. Ich hatte Probleme, mich einer Frau würdig zu fühlen, dafür erfuhr ich aber auch keine Repression seitens der Frauen. Mit der Sonnenprogression in den Wassermann im 24. Lebensjahr änderte sich das alles. Ich hatte mich von der inneren Repression befreit und litt von da an an äußerer Repression (schwarzblaue Regierung). Ich wollte mich damals von jeglicher Repression befreien, aber das ist damals eindeutig schief gegangen.

    Ich glaube, es ist schon möglich, ohne Repression zu leben. Vielleicht war Wilhelm Reich einer der wenigen Menschen, die das schafften. Er lebte im inneren (psychisch) und im äußeren (gesellschaftlich) ohne Repression. Sein Problem war, dass er auch anderen Menschen helfen wollte, ohne Repression zu leben. Denn das passte der Obrigkeit, egal ob in Europa oder Amerika, nicht.

    Eine vorherige Stufe, dass ich mich in Repression begeben habe, war, als ich in die Hauptschule kam. Meine ehemaligen Freunde verbannten mich in die Parallelklasse und ich litt dadurch unter völliger Hoffnungslosigkeit bezüglich meiner vor allem sozialen und beruflichen Zukunft. Leider entwickelte ich mich aus Trotz von einem der schlechteren Schüler zu einem der besten. Ich nahm die Repression an, rebellierte jedoch ganz tief drinnen dagegen.

    Ich schätze die erste Stufe der Repression war als ich 3 Jahre alt war. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, aber sie geschah im Elternhaus. Ich schätze, damals suchte ich mir "Helden", welche mir helfen sollten gegen meine unfairen Eltern. Ich war einfach unfähig, mich dagegen alleine zu wehren. Einer dieser Helden war Bud Spencer.

    Mir wurde gesagt von einer Astrologin, ich könnte mich in einigen Jahren von diesen Traumen befreien. Mal schauen.
     
  2. ayole

    ayole Mitglied

    Registriert seit:
    6. Februar 2008
    Beiträge:
    200
    Ort:
    karlsruhe
    hi guenter
    was du schreibst ist alles sehr speziell und es fällt mir schwer darauf einzugehen.
    alles was mir einfällt warum fliegen verschonen?
    gibts nicht wichtigeres?
    :)
     
  3. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    4.802
    Ort:
    es geht darum:
    wie soll ich von anderen verlangen, dass sie nicht zu mir repressiv sind, wenn ich es selbst nicht schaffe. und die nicht-repression, die sollte für alle lebewesen gelten. repression bedeutet, es nicht zu dulden, wenn jemand lästig ist, und ihn, wenn er sehr lästig ist, umzubringen. das geht in meinem kopf vor: ich könnte sehr lästig sein, wenn ich mich gegen alle möglichen repressionen auflehne. nur denke ich, muss ich um mein leben fürchten, wenn ich einen fehler mache. der fehler geschieht meistens dann, wenn der unterdrücker sieht, dass der ehemals unterdrückte lustvoller lebt als er selbst. in dieser situation kommt es oft zu gewaltausbrüchen von seiten des unterdrückers, die oft tötlich sind. ich möchte mich aber trauen, mich gegen repressionen zu wehren.
    grund ist glaube ich: ich habe mich noch nicht von der vorstellung gelöst, eine schöne frau haben zu müssen, obwohl ich weiß, dass es mir nichts bringt. für die gesellschaft gilt die gleichung schöne frau=lustvoller sex. und wenn ich auch noch massiv gegen repressionen vorgehe, riskiere ich rabiate reaktionen derjenigen, die neidisch auf mich sind.
     
  4. ayole

    ayole Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    200
    Ort:
    karlsruhe
    aha, also
    du sollst gar nicht von anderen erwarten. du musst es leider einfach sellber durchziehen. du bist ein körperwesen (fleisch) und das ändert sich nicht von heute auf morgen.
    ich habe die erfahrung gemacht das man bei seinen, du nennst es repressionsfreiheit kompromisslos sein muss sonst ändert sich nichts bzw. es ist dann mal so und dann wieder anderst. (seht, natur der persönlichen realität) und das verwirrt wieder.
    auf dein frauen thema kann ich auch gut eingehen. bin auch ein bisschen so.
    bevor ich meine erste freundin hatte dachte ich das ich so ein schwein bin das es niemals länger klappen kann und was hab ich dann erlebt? ich habe mich ganz neu erlebt auf einmal war ich der liebste und sanftmütigste mensch den du dir vorstellen kannst. total selbstlos. (auch nicht immer richtig)
    farzit: kompromisslos im denken und dann ausprobieren mit geduld. in dem maße in dem du andere verstehst wirst du dich selber besser verstehen.
    oder umgekehrt.
     
  5. Dadalin

    Dadalin Guest

    Danke für deinen Beitrag guenter200.
    Er drückt doch das aus, was ich hier im Forum sehr oft vorfinde.
    Der Mensch sucht einen Ausweg aus seinem Leiden.
    Zwänge haben viele Menschen und diese Gesellschaft leidet mehr und mehr.
    Wichtig ist es, nach sich selbst zu gucken und deine Ehrlichkeit ist vorbildlich.
    Ich meine damit, dass es wichtig ist, sich selbst zu erkennen.
    Es war mir persönlich immer wichtiger zu erkennen, wer ich bin.
    Das ist garnicht einfach, selbst ehrlich zu sein, weil man sich gerne etwas vormacht. Der eigene innere Schweinehund weiß sich zu tarnen.
    Er macht meist aus sich einen Edelmann.
    Ein Leben ohne Repressionen ist in der Tat möglich.
    Es ist ein schrittweiser Bewusstseinsprozess.
    Es ist ein Erkennen, Anerkennen, Annehmen und Begegnen.
    Ich hatte auch sehr viele Ängste und noch habe ich Ängste.
    Es sind für mich keine wirklichen Ängste mehr.
    Ich erlebe mich wieder mehr, wie auch schon bereits in meiner Kindheit als in dieser Welt und doch nicht. Als Kind hat mich das oft verrückt gemacht, weil man das nicht verstehen kann. Ich habe mich von OBEN erlebt und gleichzeitig war ich wieder in dieser Welt. Ich dachte dadurch, dass ich mehr in diese Welt eindringen muss. Das konnte ich aber nie erreichen.

    Was zählt ist das Loslassen. Es ist ein Loslassen und Zulassen.
    Es ist auch ein Fallenlassen. Selbst widerwärtige und aggressive Gedanken dürfen sein. Beschränke dich nicht, gestatte dir alles!
    Worauf es ankommt ist, dass du es "bewusst" machst.

    Wenn du eine unbewusste Handlung vollziehst und dann im Nachhinein sagst,
    MENSCH, jetzt hast du dich wieder so verhalten,
    dann bestrafst du dein Wesen doppelt und dreifach.
    Erstens verweigerst du dir das Erlebenis, zweitens hast du es nicht bewusst vollzogen und drittens konditionierst du dich darauf wieder.
    Jedes Erlebnis, dass nicht bewusst angenommen wurde, wird wiederholt werden. Ich erlebe es selbst. Ich kenne diese Schleifen bestens.
    Es geht nicht von heute auf nachher, denn das Bewusstsein benötigt seine Zeit. Jeder Mensch hat seinen eigenen Rhythmus.

    Wenn du beispielsweise eine Fliege vor dir schwirren siehst und dich dazu "zwingst" Sie nicht anzugreifen. Dann ist das doch noch keine Garantie dafür, dass du gereift bist. Viel mehr gaukelt dir dein Schweinehund vor, dass du ein Edelmann bist. Du bekommst Bestätigung für deine tolle Leistung.

    Echtes Loslassen ist ein Bewusstseinsprozess.
    Du beobachtest die Fliege, du beobachtest dich vielleicht sogar beim Erschlagen der Fliege. Es ist egal, es wird geschehen was geschehen muss.
    Agierst du bewusst und lässt du gewähren, dann gibt es keine Gewalt.
    DAs ist meine momentane Erfahrung. Auch ich werde gerne wütend.
    So soll es eben sein. Zu erkennen ist eine Aufgabe für sich.

    ;)
     
  6. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    4.802
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    sorry dass mir nichts mehr einfällt dadalin. habe mich zuvor echt gut gefühlt. mit der progressiven sonne im wassermann (sonne im exil) fällt es schwer, wegzukommen vom zwanghaften denken und beziehungen zu leben. :cry2:
     
  7. Romaschka

    Romaschka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2005
    Beiträge:
    5.096
    Ort:
    D
    Hi,
    jetzt hab ich mal bei Wikipedia nachgelesen, wovon hier überhaupt die Rede ist.

    Ja, interessantes Thema,
    aber gibt nicht schon die Lehre vom Buddhismus vor, wie man zu diesem Gleichmut allem und jedem gegenüber gelangen kann, und dass sogar ganz ohne Zwang?

    Du schreibst:
    "Wilhelm Reich befürwortete als einziger Psychologe ein Dasein ohne Repression, ob der Emotionen oder der Sexualität."
    Nachdem ich da nun länger drüber nachgesonnen habe, ist mir klar, warum dieser Wilhelm Reich der einzige Psychologe ist, der ein Dasein ohne Repression befürwortet.
    Überlege doch mal selbst, was das bedeutet!

    Vielleicht verstehst du es ja über den Vergleich mit dem Ying und dem Yang, die Dualität?
    Ohne hell kein dunkel, kalt und warm, neu und alt usw. usf.

    Dadalin hat es auch schon wunderbar dargestellt mit dem Los- und Zulassen.

    Lieber guenter200,
    die Fliegen-Geschichte kannst du doch auch noch einer ganz anderen Perspektive betrachten.
    Versuch es doch mal so:
    Die kleinen Tierchen haben genauso ihre Daseinsberechtigung wie du auch.
    Sie dürfen sein.
    Setzen sie sich auf dein Essen, ist es dein Recht, sie zu verscheuchen.
    Krabbeln sie auf deiner Haut und es stört dich, hau sie weg!
    Du hast ja auch ein Recht, ungestört zu sein.
    Trotzdem musst du nicht gleich zum Fliegenhasser oder -mörder werden.
    Sooooo bedeutend sind sie ja nun auch nicht. Oder doch? ;)

    Und wenn sie sich in deine nächtlichen Träume schleichen und dort Unheil bewirken, na dann verbitte dir das, aber nachdrücklich!
    Da gehören sie nicht hin. Da sollten Nettere Dinge ihren Platz haben. :trost:
    Schicke sie weg! Bestelle dir anderes!

    Lass dich nicht so von deinem Unterbewussten quälen!
    Du DARFST dir was Nettes wünschen.

    Ich hoffe, dich nun nicht noch mehr verwirrt zu haben.

    So long,
    Romaschka
     
  8. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.311
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    Hi Guenter200!

    Ich denke, das Wort Repression bringt es schon ganz gut auf den Punkt. Ich bin der Meinung, das alle Probleme von Druck/Angst erzeugt werden, und Angst/Druck als Wirkung entfalten. Der Punkt, wo man ansetzen kann, ist, nicht auf dieser Weise auf eine Wahrnehmung (problematische Situation - Gedanken - ...) zu reagieren. Aber ich glaube, das Du einen Fehler machst. Du teilst in äußere und innere Repression. Außen kann aber immer nur das sein, was Dich zu einer Reaktion veranlasst, die man auch psychischen Selbstangriff nennen kann. Das ist das Wesen von Druck, man macht ihn sich immer selbst.

    Sehe ich nicht so. Es ist kein Entweder-Oder. Der Druck den Du in Dir fühlst, den Du selbst Dir machst, erfordert Aufmerksamkeit weil er ganz simpel Leid ist. Wenn diese Aufmerksamkeit nicht bewusst geschieht, gibt der Verstand Dir Muster vor, wie Du darauf reagierst, gewisse Möglichkeiten ihn zu mindern. Und eine davon ist, das er nach außen getragen wird, etwa das man andere Menschen unter Druck setzt. Aber das ist keine Möglichkeit, ihn nicht mehr zu fühlen, maximal eine Möglichkeit sich kurz davon abzulenken. Es ist beides da. Würde man keine Angst und keinen Druck fühlen (ich unterscheide eigentlich nicht dazwischen), würde man ihn nicht nach außen tragen (können/wollen).



    Das "Motiv" mit Druck zu reagieren, kam aber von außen. Die Gedanken, die Angst und Druck erzeugten, waren Reaktionen auf den Vergleich "Soll" und "Ist-" Situation... also dem Unterschied zwischen dem was Du wünschtest und dem wie Du Dich und die Welt wahrgenommen hast. Du wurdest vielleicht nicht gewollt von anderen unter Druck gesetzt, aber Druck geschieht durch das zur Ursache machen äußerer Wahrnehmungen... etwa wenn Du schreibst...

    ...Wenn Du Dich fragst, warum Du diese Probleme hattest, also Gefühle der Unwürdigkeit, dann wirst Du feststellen, das es wieder um das Außen ging. Das eigene Aussehen vielleicht, was auch immer...

    Das funktioniert solange nicht, wie man auf vermeintliche Ursachen reagiert. Man nimmt etwas wahr und die Reaktion mit Angst darauf zu reagieren, erscheint angemessen, weil man in dieser Wahrnehmung eine objektiv-negative-Ursächlichkeit sieht. Man muss einen Schritt tiefer gehen und sehen, das es ein Spiel mit Überzeugungen ist. Man nimmt etwas wahr, vielleicht einen TV-Bericht über die Regierung, Assoziationen werden ausgelöst, Überzeugungen über diese Regierung, Reaktionen auf diese Überzeugungen und die äußere Wahrnehmung wird damit zu einer Ursache gemacht. Trotzdem läuft der Druck ganz alleine in einem selbst ab.

    Ich weiß nicht, ob es dauerhaft möglich ist, ohne Druck zu leben. Nicht in diesem Bewusstseinszustand, den wir als normal ansehen, glaube ich. Aber es ist v.a. eine ganz persönliche Sache. Mach daraus Deins... Du nimmst die Welt wahr und zwar alles. Ob Du diesen Beitrag liest, oder etwas über W. Reich, ob Du wahrnimmst das irgendeine Obrigkeit Probleme macht... was auch immer... Es ist Deine Sache wie Du darauf reagierst. Die Entscheidung, im Außen eine objektive Ursache für irgendetwas zu sehen, läuft im Inneren ab, und auf der Basis von Überzeugungen... Egal, wie stark man etwas glaubt, welche Gründe der Verstand auch immer anführen mag, warum das eine Wahrheit sein soll... Es sind und bleiben Überzeugungen, und das wird auch klar, wenn man sie kennenlernt und hinterfragt.

    Diese Rebellion ist ja das Problem. Und sie ist gar nicht so "tief in einem". Das ist deutlich wenn man die eigenen Gedanken beobachtet. Wenn man ständig unter Druck ist, Angst fühlt usw. ... Was denkt man die ganze Zeit? Was läuft da in einem ab? Die Gedankengänge erscheinen gerechtfertigt, solange man etwas vermeintlich Objektiv-Äußeres als Ursache ansieht, aber nicht wenn man diesen Kreislauf selbst als Ursache der Angst nimmt. Jeder Mensch (zumindest fast jeder) ist einen Groß-Teil seiner Zeit dabei, sich selbst Angst zu machen. Auch anderen... weil die Strategie davon frei zu werden, logischerweise nach Außen geht, wenn man die Ursache dafür im Außen zu sehen glaubt. Aber es ist ein innerer "Automatismus". ....Reaktion auf Wahrnehmung... Und immer ist es letztlich ein Spiel gedanklicher Wahrnehmung, da dass Außen nur als Reiz funktioniert der Wirkungen in einem entfaltet.

    :D Bud Spencer... Den fand ich auch cool. Allerdings fand ich Terence Hill noch cooler :D

    Letzten Endes findet das sowieso statt. Man wird immer wieder auf sich, auf das Innere zurückgeworfen, weil man feststellen wird, das nichts anderes funktioniert. Die Aufmerksamkeit wird solange immer wieder dorthin gelenkt, bis man nicht mehr wegschauen kann. Aber das kann ein leidvoller Weg sein, bzw. ist es. Schau Dich um, real oder hier im Forum, und Du siehst Leidende, schau Dich selbst an... Und schau Dir Deinen Weg an, von damals zu Jetzt. Hat er nicht dazu geführt, das Du immer mehr Fragen stellst, die Dich selbst betreffen, nicht mehr so sehr die "Welt"? Der Weg führt nach innen, bis zum Erkennen, das selbst das eigene Innere nur Wahrnehmung ist (Persönlichkeit, Überzeugungen). Jeder der glaubt, an Äußerem zu leiden und nicht gewillt ist, das in Frage zu stellen, hat noch einiges an Leiden vor sich, selbst wenn äußere, vermeintliche Ursachen, aus dem Weg geräumt werden können. Dann werden Neue kommen. So oder so funktioniert der Weg... ;)

    VG,
    C.
     
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