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Die Sache mit dem Wnschen

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von SalixAlba, 24. April 2006.

  1. SalixAlba

    SalixAlba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2004
    Beiträge:
    978
    Ort:
    Österreich - Kreis Voitsberg
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    Ich mach mir so meine Gedanken über die Dinge und stecke selbst auch in diversenen Situationen, die mich dazu bringen, Wege zu suchen, die die Lage verbessern könnten.

    Unter anderem lese ich auch Bücher, in der Hoffnung, sie können mir schlaue Tips geben. Da sind diese verschiedenen Bücher über das richtige Wünschen und sich keine Sorgen machen, weil ja eh alles von alleine läuft und so weiter. In diesen Büchern heißt es meist, man solle schön cool bleiben beim Wünschen, sonst würde das nicht funktionieren. Manche dieser Schmöker tragen sogar Titel in Richtung von "Sorge dich nicht, lebe". Ist ja alles wunderbar und für den, der kaum Probleme hat, sicher gut machbar.

    Wie ist das aber mit den Leuten, bei denen so einiges unter den Fingernägeln brennt? Wenn man so richtig in der einen oder anderen Tinte steckt - egal ob selbst verbockt oder nicht - kann ich mir nicht vorstelllen, daß man es schafft, über den Dingen zu stehen und so richtig cool zu wünschen. Und ich denke, der liebe Gott (oder wie auch immer ihr die oberste Instanz nennt), weiß das auch. Wenn ich in die Ecke gedrängt werde, bin ich wahrlich nicht mehr cool. Und dann habe ich buchstäblich Schiß und schaffe es nicht, so ruhig zu bleiben, wie das empfohlen wird. Dann schwitzen meine Hände und mein Herz klopft und ich denke: "Bitte lieber Gott, tu was, ich komm da alleine nicht raus. Ich hab Angst und kann dich nicht cool bitten oder sorglos wünschen, aber hilf mir bitte trotzdem." Und ich bin sicher, Gott hört mir zu und schaut so schnell wie möglich, was er machen kann. Zumindest in den meisten Fällen. Und er weiß auch ganz genau, daß ich in dem Moment das große Flattern nicht in den Griff kriege. Aber als liebender Gott wird er mich kaum abblitzen lassen, nur weil ich jetzt gerade nicht cool bitten kann.

    Vor vielen Jahren war ich in so einer Situation, die mir viel Angst machte und das über längere Zeit hinweg. Und ich verhielt mich ganz gegen alle Regeln aus den Wünschebüchern. Ich betete jeden Tag mehrmals und ich bettelte regelrecht. Und was tat Gott? Er bereitete mir den Weg und schickte mir alles, was ich brauchte, um da raus zu kommen. Es funktionierte buchstäblich wie am Schnürchen.

    Also nach diesen Büchern bekommen dann nur die Leute, die cool wünschen können, ihre Wünsche auch erfüllt? Das wäre sehr unfair und ungerecht, denn heutzutage sind bestimmt eine Menge Leute in Bedrängnis. Vielleicht reicht ja einfach nur der Glaube und der Gemütszustand ist völlige Nebensache. Jedenfalls habe ich diese Erfahrung gemacht.

    Auch vermitteln diese Bücher, daß man im Grunde immer nur glücklich sein darf. Vielleicht stimmt das ja, aber wieso gibt es dann die Hürden und Hindernisse zu bewältigen? Ich wäre heute nicht, wo ich bin ohne all diese Steine auf meinem Weg. Und das waren garantiert nicht die letzten Steine. Das Leben ist ein Auf und Ab und nicht Lieferant für ununterbrochenen Erfolg. Mißerfolge stacheln doch im Grunde an, weiter zu gehen und auszuprobieren. Dauerhafter Erfolg wäre doch so eine Art Stillstand.

    Das waren meine Gedanken zum Dienstag.

    Gute Nacht :)

    Alles Liebe
    Moonrivercat
     
  2. Salaya Ayjanda Rii

    Salaya Ayjanda Rii Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2003
    Beiträge:
    11.448
    Ort:
    Zwischen Melk und St.Pölten
    mir gefallen Deine Gedanken zum Dienstag :liebe1: Gestern habe ich das erste Mal meine Engel gebeten, mir beim Chaosbeseitigen zu helfen.
    Wie im Innen, so im Außen - eines der geistigen Grundgesetze. Ich blicke mich um, sehe das Haus, meine Familie, meine Tiere, mein Umfeld und bis gestern habe ich mir gedacht: BITTTTTTTTTTEEEEEEEEEEEE, wie soll ich das schaffen:escape: Alles, wirklich alles, zeigt mir mein Chaos in mir.
    Gestern Nacht bin ich im Bett gelegen und habe meine Schutzengel gebeten, mir zu helfen. Heute Früh ist das Chaos zwar noch immer da, aber ich bin ruhig und gelassen und ich habe eine "Aussicht", eine Perspektive und einen Plan.
    Ich habe mir vorgenommen, jeden Raum (vom Keller angefangen) zu strukturieren und auszumisten. Und das gilt auch für mein Leben: Alles, was ich nicht mehr brauche, wird ausgemistet (mein Schatzi, meine Kinder und die Tiere bleiben:weihna1 ).
    So, das waren meine Gedanken zum Mittwoch.
    Viele liebe Grüße
    Ingrid
     
  3. Roter Baron

    Roter Baron Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Februar 2006
    Beiträge:
    6.140
    Ort:
    Dort wo jeder willkommen ist
    Liebe Moonrivercat

    Meine Meinung:

    Cool bleiben nicht fürchten und so ist ja alles gut und schön, aber jeder Mensch hat so seine Grenzen, wo das nicht mehr geht. Und Selbstbetrug hilft sicher nicht.
    Meiner Erfahrung nach werden die Grenzen erweitert, wenn man sie überschreitet. Mir hat mal wer gesagt, es ist nicht wichtig immer in Balance zu sein, es ist wichtig, wenn Du die Balance verlierst so schnell wie möglich wieder in Balance zu kommen.


    g*
     
  4. Niviene

    Niviene Mitglied

    Registriert seit:
    13. Februar 2006
    Beiträge:
    950
    Ort:
    Stmk.
    So ist es mir auch einmal gegangen, ich habe genauso wie du immer gebettelt und gefleht, ich habe gott nicht in ruhe gelassen, bis ich dann endlich langsam das gewünschte bekommen habe... :)
     
  5. SalixAlba

    SalixAlba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2004
    Beiträge:
    978
    Ort:
    Österreich - Kreis Voitsberg
    @ Ingrid

    Es freut mich, daß du gleich so einen Erfolg hattest. Ich hoffe, dein Tag hat sich weiterhin so entwickelt, daß du manches auf die Reihe kriegst. Aber mach auch schön Schritt für Schritt. Rom haben sie ja auch nicht an einem Tag erbaut :liebe1:

    @ Hotei

    Gerade darum geht es ja. Es ist schön, wenn man die Balance wieder hinkriegt. Aber da wir alle Menschen sind, ist es manchmal einfach nicht zu schaffen.

    @ Niviene

    Vielleicht muß man ja echt manchmal bemsen (nicht locker lassen), damit man geholfen ist :D.

    @ all

    Na, mir ist da heute noch was dazu durch den Kopf gegangen. Es geht wieder um die Tipsbücher, das Wünschen betreffend. Hauptsächlich rede ich da von Bärbel Mohr. Ist ja alles recht und schön, was sie so schreibt und auch recht unterhaltsam, wenn man es liest. Nur habe ich bei mir da einen seltsamen Effekt entdeckt:
    Wenn ich wünsche nach dem Rezept von der guten Bärbel und es funktioniert nicht, dann denke ich, ich mach was falsch. Auf diese Weise kann man mit der Zeit einige Mißerfolgserlebnisse sammeln, was bestimmt nicht förderlich für das Selbstwertgefühl ist.

    Also mißglückter Wunsch = ich habs verbockt = vermindertes Selbstwertgefühl

    Ich weiß mal wieder nicht, ob ich verständlich rüberbringe, was ich meine. Wenn ich also nicht genau den Regeln entspreche: die Ruhe selbst sein, von Herzen wünschen, loslassen und nicht mehr dran denken - dann kann ich es gleich bleiben lassen, weil es ja dann laut diesen Regeln nicht funktioniert.

    Ich geh und schmeiß die Bücher weg und mach mein eigenes Ding. Mir fiel das nämlich zuerst gar nicht auf. Kleine Sachen haben schon funktioniert, aber große Dinge eben nicht. Und zuerst merkte ich nicht, daß ich meine Selbstkritik immer mehr anstieg. Dieser Tage dachte ich mir, daß das so nicht gehen kann. Wenn man sich selbst mies macht, weil es nicht geht, wie es vorgeschlagen wird, kann es noch weniger gehen.

    Und da Gott die Mütter machte, weil er selbst zu wenig Zeit hat, alles zu überblicken, somit Mütter (Verzeihung an Väter und Männer :D) Gott ähnlich sind und ich meine Kinder auch nicht abblitzen lasse, nur weil sie nicht allen Regeln der Kunst wünschen (die Gründe sind dann schon andere, wenn...), denk ich mir halt, daß Gott das so ähnlich macht. Und ich denke mir auch, daß er die Menschen nicht einfach so abblitzen läßt, nur weil sie jetzt mal kräftig am Schlottern sind.

    Beispielsituation: Ich fahre auf der Autobahn. Plötzlich komm ich in eine brenzlige Lage. Was denk ich im Affekt: Lieber Gott hilf, aber schnell!!!! Ich bin im Schreck, im Schock, was weiß ich, auf jeden Fall weit weg von Balance. Aber was tut Gott? Er hilft mir und holt mich da raus. Und wieso? Weil er Gott ist und ich nur ein einfacher Mensch.

    Naja.. ich lass das mal so stehen. Irgendwie komm ich momentan nicht weiter.

    Alles Liebe
    Moonrivercat
     
  6. handwerker

    handwerker Sehr aktives Mitglied

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    1.593
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    hallo,

    was soll das denn genau bedeuten... dieses coole wünschen ? wie wünscht man denn cool ? vielleicht geht es u.a. darum... diesen wunsch, wenn er denn existiert bzw ist, auf den markt (der wünsche) zu schmeissen. denn möglicherweise gibt es einen oder diesen anderen wunsch... so stelle ich mir das vor, dieser ist aber allerdings für den markt (zu verwirklichung) noch gar nicht hinreichend formuliert.

    die meisten leute die einen wunsch formulieren sollen können es gar nicht. und die meisten die einen frei hätten... fällt spontan eigentlich auch nichts "vernünftiges" ein. glücklichsein... ist ein häufiger wunsch. aber wie und warum... weiss auch keiner. denn: wie möchte man denn glücklich sein ? denn man kann sich ja vorstellen... so oder so glücklich zu sein. was glück ist wissen wir nicht einmal. wie soll daraus dann ein wunsch formuliert werden ??

    cu
     
  7. Roter Baron

    Roter Baron Aktives Mitglied

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    8. Februar 2006
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    6.140
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    Dort wo jeder willkommen ist
    hi,

     
  8. mone11

    mone11 Mitglied

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    177
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    Baden-Württemberg
    Bei mir ist das mit der Wunscherfüllung so:

    kleine Wünsche werden bald erfüllt, große Wünsche brauchen länger, manchmal sehr lange.
    Wenn nicht, kann (muss) ich auch damit leben.
    Die Bücher sind eine Hilfe, aber beten (zu wem auch immer) hilft mir am ehesten.

    LG
    Mone11
     
  9. handwerker

    handwerker Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2006
    Beiträge:
    1.593
    eines ist mir noch eingefallen...

    ist es nicht so, dass sich eigentlich ein urwunsch in der kindheit bereits manifestiert hat ? und ist es nicht so... dass wir heute die person eigentlich sind, zu der wir einst werden wollten ?

    gibt es wünsche eigentlich ? oder sind sie lediglich eine abhilfe (als formulierung) gegen unzufriedenheit ? denn wenn es wünsche tatsächlich geben würde... woher dann all die probleme ?

    ein beispiel: viele meinen, eine eigene meinung zu haben. so kann man mitdiskutieren. wer keine eigene meinung hat, reagiert lediglich. aber ist es nicht so... dass wir auch lediglich immerzu mit meinungen reagieren ? das was heute meine meinung (über etwas) ist, sieht morgen schon ganz anders aus.

    was ich mir heute wünsche... geht mich morgen nichts mehr an. wenn ich den einen wunsch nicht erfüllt bekomme, nämlich dass ich mir alle wünsche im leben erfüllen kann... dann kann es sich m.e. nicht um einen wunsch handeln.

    :-|

    cu
     
  10. JimKnopf

    JimKnopf Mitglied

    Registriert seit:
    23. April 2006
    Beiträge:
    159
    Ort:
    Zwei Stunden zum Meer :-)
    Werbung:
    Liebe Moonrivercat!

    Manche davon kenn ich, von den Wünsche- und Visualisierungsbüchern, von Dale Carnegie über Tepperwein bis zu Bärbel Mohr. Für Parkplätze verwende ich das Wünschen auch und bin immer wieder erstaunt, wie gut es klappt. Wohl deshalb, weil es da nicht schwer ist, zu vertrauen.

    Aber fürs wirkliche Leben außerhalb der Parkplätze bin ich davon abgekommen. Denn: 'Lieber Gott, hilf mir bitte da raus' ist zu vage und bei den genaueren Wünschen kommt oft was ganz anderes heraus als erwünscht (bitte, bitte, viiel Geld - und du bekommst einen Job in einer Bank...)

    Meine Erfahrung (auch wenn sie auf die Kurze zu simpel klingen mag):

    1. Such Dir einen Begriff aus, der dem Begriff Gott (oder Urlicht oder was auch immer) sehr nahe steht (Freude, Glücklichkeit, Licht, Lebendigkeit, innerer Friede usw.) und fokussiere ihn, so oft Du kannst
    2. Gehe ins Außen, indem Du versuchst, Dich für alles ernsthaft zu interessieren, was um Dich ist (ja, ich weiß, ist bei so vielen Kindern wohl nicht immer einfach...)
    3. Versuche, zu spüren, was von dem, was nun auf Dich zukommt, für Dich bestimmt ist. Das tu und das andere laß.

    Es wird funktionieren, weil Urgesetzmäßigkeiten damit angestoßen werden.

    Tashi delek

    JimKnopf
     
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