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Die Porno-Romane aus dem KZ

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Himmel, 16. Oktober 2012.

  1. Himmel

    Himmel Mitglied

    Registriert seit:
    14. September 2012
    Beiträge:
    174
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    Sie handeln von Sexspielen zwischen SS-Aufseherinnen und Gefangenen und fanden in den Sechzigern einen reissenden Absatz . Ein Dokfilm geht dem bizarren Phänomen der Groschenromane auf die Spur.

    Auf den ersten Blick erscheint das Ganze völlig paradox. Da sind diese Schundheftchen mit den vollbusigen Frauen auf den Titelbildern, die sich von amerikanischen Pin-up-Girls nur durch ein Accessoire unterscheiden: die Binde am Oberarm mit dem Nazi-Symbol. Die SS-Aufseherinnen stehen da mit geballter Faust, Pistole in der Hand oder einer schwarzen Peitsche, die Uniform jeweils tief aufgeknöpft.

    Ihre Opfer: wehrlose Gefangene mit entblösstem und verletztem Oberkörper, mit Sack über dem Kopf an einem Seil hängend oder auf allen Vieren am Boden. Ausgerechnet in Israel waren diese pornografischen Groschenromane, in denen sich Nazis an wehrlosen jüdischen oder alliierten Gefangenen vergreifen, ein unglaublicher Hit.

    Riesiger Erfolg an israelischen Kiosken

    Besonders bei den jungen Israeli waren die Schundhefte beliebt.
    1961 war der erste derartige pornografische Groschenroman an israelischen Kiosken erhältlich. «Stalag 13» hiess er und verkaufte sich 80'000 Mal. In der Folge kamen immer mehr Hefte auf den Markt und sie wurden von Mal zu Mal brutaler und grausamer. Das führte so weit, dass 1962 ein Gericht einschreiten musste und diverse Hefte verbieten und sogar vernichten liess, darunter ein Taschenbuch mit dem Titel «Ich war Oberst Schultzes Hündin». Es handelte davon, wie ein SS-Offizier eine französische Insassin eines Gefangenenlagers foltert.


    Die Geschichte der Stalag-Romane ist immer derselbe. Gefangener wird ins Konzentrationslager eingeliefert, wo er von lüsternen, vollbusigen SS-Aufseherinnen sexuell missbraucht und misshandelt wird. Ein Happyend gibt es jeweils auch: Der Gefangene kann seine Peinigerinnen überwältigen, vergewaltigen und töten. Die israelischen Autoren verwendeten jeweils englischsprachige Pseudonyme und schrieben in Ich-Form.


    http://www.hagalil.com/archiv/2010/12/26/porno/

    http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/kino/Die-PornoRomane-aus-dem-KZ/story/24077553
     

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