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"Die Patientenfabrik" und was die "Fallpauschale" veränderte

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Amant, 11. Januar 2013.

  1. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.088
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    Durch den Thread "Unbestechliche Ärzte" und das Gespräch dort ist gestern auch diese Sendung erwähnt worden, da sie gerade im ZDF lief.


    http://zoom.zdf.de/ZDF/zdfportal/pr...012ec8ac62/20108485?generateCanonicalUrl=true

    Kliniken sind geradezu gezwungen so ökonomisch wie irgend möglich zu arbeiten. Kürzeste Verweildauern in den Krankenhäusern, "blutige Entlassungen" nach OP u.v.a.m..

    Der Patient im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit?
     
  2. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.716
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD



    immer diese "unterstellungen": "dei patienten im mittelpunkt der aufmerksamkeit"...wo kämen wir da hin?



    shimon
     
  3. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.088
    Guten Morgen,



    ich habe die Sendung gestern nach Verlinken noch einmal von Anfang bis Ende geguckt, es ist grob beängstigend.

    Das ganze System nach "Fallpauschalen" honoriert zu werden, ist derart verquer, daß man wirklich nur noch die Empfehlung geben kann, mit einem Arzt seines Vertrauens Rücksprache zu halten, wenn eine Operationsempfehlung gegeben wurde. Oder aber sich selbst soweit es geht kundig machen und nach Alternativen schauen oder/und sich selbst eine Zweitmeinung bilden.

    Krass.
     
  4. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.088
    Bei der Meniskus-OP vor gut einem Jahr, also da ahnte ich so etwas bereits. Das ging damit los, daß ich das Belegbett des niedergelassenen Chirurgen nicht annahm, sondern eine Klinik meiner Wahl aussuchte, die die ich am besten kannte. Das war schonmal ein No-Go.

    Im weiteren unter großem Hin und Her eine Nacht Verweildauer ausgehandelt, mit extra Antrag bei der KK usw., da Menisken heutzutage (eben auch der Fallpauschale wegen) in der Regel ambulant operiert werden. Da hatte ich aber Null Bock drauf, da ich mich postop ganz gut kenne.

    Dann wird am Entlassungstag das Redon gezogen und gleich ab dafür. Also zu Hause dann erst mit Krücken zum Hausarzt wegen der AU und weiter recht alleine gelassen mit dicker und dicker werdendem Knie, es schwoll und schwoll weiter an, Erguss und Nachblutung. Also die drei Nächte in der Folge, die möchte ich nicht noch mal haben, echt.

    Ob die OP unter dem Strich wirklich nötig gewesen wäre (3 Ärzte sagten "ja unbedingt"), ich weiß es nicht, habe es aber damals bewusst so entschieden, wohl wissend, daß es u.U. auch ohne ginge.

    Hätte auch anders laufen können, klar.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Januar 2013
  5. bornfree

    bornfree Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2012
    Beiträge:
    1.858
    Stimmt genau und wenn ich mich nicht schlau gemacht hätte und andere Ärzte auf eigene Kosten aufgesucht hätte, würde ich hier heute nicht sitzen und diesen Beitrag schreiben.
     
  6. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.088
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    Mhm.

    Sie haben einen Notarzt auf Tour begleitet und interviewt. Auf die Frage: "Sehen Sie denn das Patientenwohl gefährdet?" sagte er: "Ich sehe das Patietenwohl massiv gefährdet und einige meiner Kollegen und ich überlegen schon beim Einsatz, ob die Wahl der Klinik wohl die richtige ist."

    Problem ist: Das System geht völlig aus dem Ruder. Die Kliniken können kaum anders als so, wie sie es machen, so wenig Verluste wie möglich, besser Gewinne. Und das geht nur über Patienten-Masse und Personalabbau.

    :morgen:
     
  7. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.088

    na und was das bedeutet kann man sich ja ausrechnen. Siehe z.B. Frühchen-Sterben im Inkubator durch Hektik und mangelnde Hygiene z.B.
     
  8. lumen

    lumen Sehr aktives Mitglied

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    31. Dezember 2008
    Beiträge:
    7.471
    Ort:
    Weltenbummler
    Fest steht, dass neu Ideen gefragt werden.

    Geriatrische Krankenhäuser die besser bezuschusst werden,
    bessere Versorgung zu Hause post Op. Denn es stimmt schon, dass man nach Meniskus nach Hause kann, nur hats da meist Treppen, alleine bis man zu Hause ist...Knie beugen, damit man ins Auto einsteigen kann....es gibt bestimmt Lösungen dafür. NAchblutungen sind vorprogrammiert.

    Muß!

    Weil so geht es einfach nicht weiter.

    Wenn die Krankenhäuser alle schließen müssen, die Anfahrtswege für ein Krankenhaus mehr als 30 KM sind und für die Notfallpraxen ein Anfahrtsweg von 40 km ist....

    Wohl dem, der nicht am Wochenende oder zwischen den Feiertagen krank wird.

    Die Bevölkerung wird insgesamt alt. Sie kostet.

    Aber es ist auch so, dass Leute wegen jedem Sch.... ins KH gehen. Jeder unterdrückte Furz mus Notärztlich behandelt werden. Sie können sich nicht mehr selber helfen.

    Für jeden Schmerz gibts eine Tablette, oder eine OP....

    Bin so froh, dass ich mir selber helfen kann.

    LG
    Lumen
     
  9. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.088
    Hallo Lumen, :)



    Du hast recht, Komplikationen sind vorprogrammiert und müssten nicht sein, da gäbe es Lösungen, gewiss.

    Das Problem ist, daß dieses Systeme ein totgeborenes Kind ist. Unsere Nachbarländer sind da weiter. Da wird jede Handlung, jeder Eingriff dokumentiert und auch abgerechnet. So wie früher ja ähnlich hier.

    Aber vor allem mal könnten wir schauern, ob es nicht ein Honorierungssystem für Gesundheit/Heilung geben kann. Gezahlt wird dafür, daß der Therapeut erfolgreich war.

    Das wäre doch mal ein gänzlich anderer Ansatz. Oder? ;)
     
  10. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.088
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    Nun denn. Das Schweigen im Walde.

    Mehrere Möglichkeiten stehen zur Auswahl:

    1. Thema zu heiß.

    2. Nick unakzeptabel.

    3. Vollkommenes Desinteresse. Zu wenig polarisierend.

    4. Zu sehr polarisierend.

    5. Keine Ahnung, betrifft mich nicht. (Soll mich nicht betreffen).
     

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