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Die Pascalsche Wette gültig?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von PsiSnake, 25. Juni 2018.

  1. Horst Kevin

    Horst Kevin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juni 2018
    Beiträge:
    636
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    Eine nicht duale Perspektive.
    Sein ist nicht dual, kann aber nicht gedanklich erfasst werden,
     
  2. plotinus

    plotinus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Januar 2018
    Beiträge:
    694
    Das Koan ist der brachiale Weg, das diskursive Denken, den inneren Dialog also, zum Einsturz zu bringen.
    Dieses Rinzai-Zen ist nicht ohne erhebliche Risiken für die geistige Gesundheit.
    Das Soto-Zen, die ständige Hinführung auf die Beobachtung des Geistes, braucht zur völligen Beruhigen
    des inneren Dialogs viel Geduld und Beharrungsvermögen.
    Beides kann letztendlich zum ziel führen. das Paradox besteht in der Notwendigkeit eines unnötigen Exerzitums.
     
  3. Horst Kevin

    Horst Kevin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juni 2018
    Beiträge:
    636
    Stimmt!
    Es kostet den Verstand! :whistle:
     
  4. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    5.945
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Konzentriere ich mich auf mein Sein, auf mein bloßes Sein, dann ist es schon seltsam, darin nichts Duales erkennen zu können.

    Hm, ich würde sagen, die Konzentration auf dieses Sein ist schon ein gedankliches Erfassen, auch wenn die Worte dazu vorerst noch fehlen.
     
  5. Horst Kevin

    Horst Kevin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juni 2018
    Beiträge:
    636
    Wenn versucht wird, das bloße Sein gedanklich zu erfassen, dann greift der Verstand ins Leere.
    Und natürlich kann mit diesem „ins Leere greifen“ nichts Duales erkannt werden. Wo nichts ist, ist auch keine Dualität zu entdecken.

    Wenn das bloße Sein erfasst werden könnte, dann handelte es sich um ein Ding, das von einem anderen Ding erfasst werden würde.
    Sein ist aber kein Ding, kein Objekt, das von einem anderen Objekt erfasst werden könnte.
    Sein ist eher die Losigkeit. Schwerelos, unbedingt, endlos, unberührbar, unerkennbar... weil es das ist, was du bist.

    Wie willst du dich also darauf konzentrieren können?
    Es ist die Vorbedingung für jede Form der Konzentration.
     
  6. Horst Kevin

    Horst Kevin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juni 2018
    Beiträge:
    636
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    Und weil das Sein die Losigkeit ist, bemühen sich einige im Loslassen. Sie versuchen alles innerlich loszulassen, um sie selbst zu werden. Aber den Loslasser werden sie nicht los. Der Loslasser kann sich nicht selbst loslassen. Aber er vermutet seine Natur im Loslassen und daran hält er immer wieder fest, wird immer wieder zum Festhalter, bis er es bemerkt und sich wieder in den Loslasser verwandelt, bis in alle Ewigkeit.

    Die einzige Chance, die ich sehe, einzig als das zu verbleiben, was nicht dual ist, besteht darin, mit allen vereinten Wesensanteilen die Unmöglichkeit des Projektes zu erkennen, jemals sich selbst werden zu können.
    Ich kann es zwar nicht versprechen, denn es gibt da aus meiner Sicht keine Anleitung für. Aber darauf läuft es meines Erachtens immer hinaus:

    Du musst dich überall dort suchen, wo du dich vermutest, und stellst immer wieder fest: „Das war‘s auch nicht!“,
    bis der letzte Rest von dir die Schnauze gestrichen voll hat.
    ...
    Bums!
     
  7. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
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    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Der Verstand ist es, der in Worte umsetzen kann, was bei der Konzentration erfahren wird. Ob er dabei ins Leere greift, ob er dabei vollends ins Leere greift, davon bin ich noch gar nicht so überzeugt. Die richtigen Worte machen etwas begreifbar, darum sie Begriffe sind, wie du das ja auch versuchst:
    Nur sind hier negierende Begriffe aufgeführt worden, dem ihre Gegenteile entgegengestellt werden können: aus Losigkeit wird Festigkeit, aus schwerelos wird schwer ... Ist denn jetzt das Sein fest, schwer ... ?
     
  8. Horst Kevin

    Horst Kevin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juni 2018
    Beiträge:
    636
    Ja, aber ich mache mir keine Illusionen über den Versuch. Er kann nicht gelingen!

    Du kannst Sein weder wiegen, noch messen. Es hat also kein unendlich leichtes Gewicht, sondern ist schwerelos. :)

    Schwerelosigkeit ist natürlich ein unglücklicher Begriff, weil er Assoziationen eines Dinges wecken kann, das irgendwie kein Gewicht hat. Aber das Sein ist nunmal keine Vorstellung und kein Begriff.
     
  9. plotinus

    plotinus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Januar 2018
    Beiträge:
    694
    Das EINE ist weder schwer noch schwerelos, das EINE hat keinerlei Eigenschaften weil das EINE alle Eigenschaften ist.
    Das Denken fragmentiert das Sein und kann das EINE nicht erfassen oder verstehen.
    Das EINE denkt nicht, denn es gibt nichts, gegen das es sich spiegeln kann.
     
    Ausgleich gefällt das.
  10. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    5.945
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    Nordrhein-Westfalen
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    Ich habe das schon getan und kann es eigentlich jederzeit.

    Mir gelingt es durch Konzentration.

    Das Sein hat auch kein physisches Gewicht.

    Das Sein - oder das EINE, wenn du es so nennen willst - ist nicht physisch, sondern geistig oder einfach nur Geist.

    - Aber kann der Geist nicht doch Gewicht haben?!
     
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