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Die Pascalsche Wette gültig?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von PsiSnake, 25. Juni 2018.

  1. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Nun ist ja eigentlich die Frau das paradoxe Wesen, aber ist es auch für die Lösung zuständig? Wie dem auch sei, hast du eine Lösung finden können?
     
  2. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Eine Frage, die vieles in sich birgt! Was sollte denn ein geeignetes Beweisverfahren sein? Gibt es das überhaupt? - Lohnen? Auf was soll sich der Lohn beziehen? Sollte der Lohn etwa Beweis sein? - Wenn dem so sei, was ist das denn eigentlich, woran man glaubt? Und wäre das wirklich religiös oder etwa nur scheinreligiös und deshalb profan?!
     
  3. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    In dem Kontext natürlich, als absolute Moral, vergleichbar mit Naturgesetzen (zumindest als platonische Idee), bzw. Moral, die durch einen Gott gegeben ist.

    Die menschliche Evolution hat uns durchaus moralische Überzeugungen mitgegeben, damit eine Gruppe (später Gesellschaft) funktioniert. Diese wurden dann auf einen Gott projiziert, allerdings mit so viel Überbau, dass es teilweise absurd wird, und dazu "verhilft" Leute schlecht zu machen, die sich nicht an alle diese Vorschriften halten, wie keinen Sex vor der Ehe zu haben, wobei die Ehe selbst schon so eine moralische Konstruktion ist. Selbst rein pragmatisch bin ich nicht überzeugt, dass viele Religionen Menschen besser machen...
     
  4. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    17.302
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    Saarland
    Es wurden einige Beweisverfahren versucht, wie Gottesbeweise oder angeblich korrekte Prophetien zu finden usw. Die Pascalsche Wette aber ist kein Beweis, sondern versucht einem zu zeigen, dass es besser ist zu glauben, weil der mögliche Vorteil angeblich größer ist und kaum ein Nachteil entstehen würde, was ich aber für falsch halte (siehe Anfangsbeitrag). Wenn man natürlich in den christlichen Himmel kommen würde, wäre das auch ein Beweis, allerdings ist es ja dann schon zu spät, da man ja zu Lebzeiten an Gott glauben muss, wenn man Christen anhört. Das sowas möglicherweise kein wirklicher Glaube wäre, wurde schon von mir angesprochen. Allerdings denke ich, dass in der Tat viele eigentlich wetten, und nur wegen solcher Ängste (Hölle) und der Hoffnung auf das Paradies weiter in die Kirche gehen usw.
     
  5. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Das denken manche manchmal, ohne Religionen gäbe es keine Religionskriege, keine Ausbeutung der Gläubigen und alles wäre viel besser. Doch was wäre wirklich ohne Religionen und Moralgesetze?

    Ein tierisches Leben nach dem Recht des Stärkeren, Gewalt und Kriminalität überall, viel mehr noch als Jetzt. Wir merken es schon gar nicht mehr wie sehr wir durch die Erziehung christlich geprägt sind. Von Kindheit an sind wir täglich an diese Moralgesetze gewöhnt worden. Das kann man nicht einfach ablegen wie einen Handschuh.

    Dabei umfasst der christliche Moralkodex nur die allergröbsten Regeln. Feinheiten wie Vegetarismus, Verzicht auf Drogen und unzulässige Sexualität sind im Westen schon lange aus der Mode.
     
  6. Horst Kevin

    Horst Kevin Aktives Mitglied

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    Ein Paradoxon (oder ein Koan) wird nicht im eigentlichen Sinne gelöst. Es erscheint unlösbar. Was aber passieren kann ist, dass sich eine Perspektive (bzw. ein Erkennen) einstellt, aus der heraus das Problem des paradoxen nicht mehr existiert.

    Und ja! Ich könnte nur mit einem weiteren Paradoxon antworten: „Gott sei Dank gibt es keinen Gott!“
     
  7. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Wir haben sowieso instinktive moralische Vorstellungen und dahingehend werden auch Gesetze verabschiedet.

    Religiöse Gesetze wurden sowieso immer von Menschen gemacht. Zum Teil sind sie dadurch an unsere instinktiven Vorstellungen geknüpft, zum Teil ist es aber einfach Überbau und Nonsens. Natürlich könnte es sein, dass sich jemand sozial kompatibler verhält, weil er sonst Strafe von Gott befürchtet, aber andererseits lese ich auf religiösen Seiten praktisch andauernd Verurteilungen und völlig überflüssige Einmischungen in das Privatleben anderer Personen.

    Ich bin ja selber spirituell und daraus kann man teilweise auch noch ethische Ideen ableiten, oder es ist zumindest so, dass zum Beispiel Telepathie (bzw. solche Erfahrungen) auch das Mitgefühl in der Hinsicht verstärkt. Aber das ist nicht die übliche Moral, die man von den meisten Religionen kennt.

    Japan zum Beispiel hat angeblich die zweitmeisten Atheisten weltweit (Spitzenreiter ist China, aber da ist es Staatsräson und daher nicht unbedingt glaubwürdig), und die Tötungsrate ist weltweit die kleinste für ein größeres Land. Es ist einfach nicht so, wie uns Religiöse verkaufen wollen, eher umgekehrt. Zumindest wenn der Fanatismus in Bezug auf eine Religion eine bestimmte Grenze übersteigt, darf man mit Krieg und Gewalt rechnen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Juni 2018
  8. Ausgleich

    Ausgleich Aktives Mitglied

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    Beiträge:
    258
    Alles in allem. Wenn die Möglichkeit eines Lebens danach, noch so gering sei, wobei es sich um die Ewigkeit handelt.
    Will man dann nicht verdammt sein wenn man es nicht wenigstens probiert hätte.

    Du kommst in keine Hölle wenn du nicht glaubst, du bist schon in der Hölle.

    Du musst an dich selbst glauben um aus der Hölle heraus zu kommen.
    An dich selbst. Nicht an jemand andern. Gott, ist eine Seele. Die es aus dieser Hölle heraus geschafft hat. Als erster wohlgemerkt. Und wieder kam um uns Menschen zu helfen, weil er uns liebt.

    Er hats uns vor gemacht, immer und immer wieder.
    Wo haben all die Menschen Gott gefunden, die in den ganzen Büchern erwähnt werden, Moses,Jesus,Buddha usw. all die Götter im Hinduismus, Wer war Vishnu? Wer waren seine Verkörperungen. Wo hat er gesucht?
    In sich selbst, nur in sich selbst.

    Sie meisten kopieren den Weg 1:1 und hoffen auf erkenntnis oder erlösung oder ein zeichen.
    Aber man darf nix nachmachen, jedes Wesen hat seine eigene innere Religion.
    Die ist viel viel komplexer als bloss 10 Gebote.
    Die muss man nur erstmal erschaffen.
    Nur für sich selbst.
    Die Seele die wir hier als Gott vereeren, die wollte nie Gott sein, die hat nur so viel Eindruck hier hinterlassen, die Seele die wir Gott nennen hat uns gezeigt was SIE ist.
    Aber jeder von uns ist sein eigener Gott.

    Wie es im Hinduismus beschrieben wird. Erkenne das deine Seele ein Teil der Weltenseele ist, ewig verbunden, EINS und wir alle ein Teil der Weltenseele sind.
    Erwecke den Gott in dir und erlöse dich selbst.

    Und dann darfst du dem Hinduismus Danke sagen, denn wenn du es nicht schaffst die Weltenseele, das Brahman in dir zu erwecken, dann wirst du sowieso einfach nur wiedergeboren und vergisst alles.

    Auf den Glauben kommts an, es ist nunmal viel leichter auf jemand zu warten der einen erlöst als es selbst zu tun.
    An sich selbst zu glauben, seiner Seele wärend man lebt so sehr einreden dss sie höher schwebt sodass sie es bis nach dem tode nicht vergisst.

    Denn sie tut das AUTOMATISCH was sie glaubt.

    Glaubt sie an wiedergeburt, wird sie wiedergeboren.
    Glaubt sie an die Hölle, kommz sie in die Hölle auf Erden.
    Glaubt sie daran das gewisse Teile von ihr böse sind, wird sie selbst zu diesen Teilen.
    Glaubt sie daran das Bettler es versient haben Bettler zu sein, wird sie selbst zum Bettler.
    Glaubt sie daran das Fleisch schlecht sei, wird sie selbst zum Fleisch.
    Glaubt sie daran das Sex schmutzig sei, wird sie schmutzigen sex ausleben, im nächsten leben.
    Glaubt sie daran das Gewalt schlecht sei, wird sie selbst Gewalt erleiden oder ausüben.

    Und genau das erklärt auch warum alles was wir als negativ sehen auf der Welt zunimmt, wobei das positive rarer wird.
    Und es geht wirklich nicht darum, was gut oder nicht gut ist für uns.
    Sondern die Einstellung zu den Dingen und das Wechselspiel von Erfahrung und Entwicklung.
     
  9. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Auf diese Weise ließen sich immer mehr Teile und ihre sie verneinenden Gegenteile in Art des Versuchs einer Addition erfinden und sehen, dass sie sich entweder gegenseitig aufheben oder dual nebeneinander stehen bleiben müssen.

    Du scheinst ja darin Erfahrung zu haben, wenn du das so sicher meinst. Welche Perspektive ist es?
     
  10. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Ich denke vielmehr, dass irdisches Kosten-Nutzen-Denken im Vordergrund liegt, das auf Göttliches projiziert wird: Wenn man einem Mächtigen - hier durch Glauben an ihn - schmeichelt, ist er wohlgesonnen, erteilt Gnade und beschenkt großzügig - hier mit dem Zugang zur Himmlichkeit.
     
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