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Die Offenbarung des Johannes 6,1-2 (Bedeutung)

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von EngelChristian, 25. September 2016.

  1. EngelChristian

    EngelChristian Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2016
    Beiträge:
    281
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    Unzweifelhaft ist der Sinn des Verses verschlüsselt. Das Lamm aber stellt Jesus, den Herrn, dar. Die Öffnung des Siegels ist der Beginn für eine Veränderung. Jemand wird kommen. Das "weiße Pferd", sinnbildlich gesehen, ist ein weißes Transportmittel. Und da sinnbildlich, ist es auch kein Pferd. Der "Bogen" bezieht sich auf einen Krieg. Da Jesus aber niemanden zu Gewalt aufruft, bedeutet dieser Bogen, dass jemand auf geistiger Ebene für ihn streitet. Der übergebende "Kranz" zeigt an, dass der Auserwählte etwas erreicht hatte. Er tritt vorbereitet vor Menschen auf - siegreich, um zu siegen - bedeutet, Macht seine Aufgaben bewältigen zu können.
    Wer hatte nach Jesu Auftreten ein weißes Transportmittel, einen hohen Auftrag und diese Macht?
    Es ist die Zukunft, in der dieses noch geschehen wird.
     
  2. XVIIiz

    XVIIiz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2016
    Beiträge:
    1.000
    Ich habe ein weißes Fahrrad ;-):cautious::LOL::rolleyes:
     
  3. sibel

    sibel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2004
    Beiträge:
    6.088
    Ort:
    Hinter den 7 Bergen
    Wie jetzt? Sinnbildlich? ;)
     
  4. XVIIiz

    XVIIiz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2016
    Beiträge:
    1.000
    Die kannst auf Sinnbildern radeln? Faszinierend ......;-):sneaky:
     
  5. sibel

    sibel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2004
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    Ort:
    Hinter den 7 Bergen
    .....
     
  6. Lele5

    Lele5 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    7.701
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    1 Und ich sah, dass das Lamm das erste der sieben Siegel auftat, und ich hörte eine der vier Gestalten sagen wie mit einer Donnerstimme: Komm!
    2 Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hatte einen Bogen, und ihm wurde eine Krone gegeben, und er zog aus sieghaft und um zu siegen. (Luther, 1984)

    1 Nun sah ich, wie das Lamm das erste von den sieben Siegeln der Buchrolle öffnete. Daraufhin hörte ich eines der vier lebendigen Wesen rufen: »Komm!« Die Stimme war so laut, dass es wie ein Donnerschlag klang.
    2 Und auf einmal sah ich ein weißes Pferd und auf dem Pferd einen Reiter, der einen Bogen in der Hand hielt. Dem Reiter wurde ein Siegeskranz gegeben, worauf er wie ein siegreicher Feldherr losritt; nichts konnte seinen Siegeszug aufhalten. (Neue Genfer Übersetzung, 2011)

    Die Macht/die Würde/den Auftrag: das vorangegangene Kapitel 5 erklärt bereits wer es sein wird. http://www.bibleserver.com/text/NGÜ/Offenbarung5

    Laut Bibel wird Jesus selbst wiederkommen. Bis es soweit ist sollen die Menschen die Zeit nutzen um sich zu "reinigen", nicht "einschlafen" u. vor allem nicht einen weiteren menschlichen Messias erwarten.

    Weißes Transportmittel: das Papamobil wird wohl nicht gemeint sein...
     
    SharonRose gefällt das.
  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.544
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Lieber Christian,

    das Pferde mag aus heutiger Sicht ein Transportmittel sein, aber nach dem damaligen Verständnis war es der Inbegriff von Kraft und Stärke. In der Offenbarung soll also damit die Kraft zum Ausdruck kommen, die mit dem Öffnen der Siegel verbunden ist. Das weiße Pferd wurde als ein heiliges Wesen und Insignum der herrschaftlichen Macht seines Reiters verstanden. Aus diesem Grund trägt der Reiter dieses Pferdes auch eine Krone und ist mit einem Bogen bewaffnet, um sieghaft den Weltenkampf anzuführen.

    Beim Öffnen der folgenden Siegel werden mit den andersfarbenen Pferden, die Geschehnisse dargestellt, mit denen die Menschen von all dem Leid und Bösen erlöst werden sollen. Auch wenn das Lamm, das erste Siegel öffnet, bleibt unbestritten das Geschehen mit Gewalt verbunden. Dass dies kein friedlicher Akt sein kann, wird mit dem Öffnen des zweiten Siegels deutlich, nachdem der Herr auf seinem weißen Ross erschienen war:

    Offenbarung 6[3]Und da sich das das andere Siegel auftat, hörte ich (Johannes) das andere Tier sagen: Komm![4]und es ging heraus ein anderes Pferd, das war rot. Und dem, der darauf saß, ward gegeben, den Frieden zu nehmen von der Erde und dass sie sich untereinander erwürgten; und ward im ein großes Schwert gegeben ...[8]Und ich sah, ein fahles Pferd und der darauf saß, hieß Tod und die Hölle folgte ihm nach.

    Dass die Offenbarung einen gewissen Widerspruch zur Botschaft der Nächstenliebe von Jesus darstellt, ist schon den ersten Christen aufgefallen. Aus diesem Grund war sie anfänglich auch sehr umstritten. Ich denke, dass man diese düstere Prophezeiung besser weggelassen hätte.

    Nun ja, aber anderseits passt sie gut in die Tradition der endzeitlichen Propheten, wie Jesaja, Jeremia und all den anderen. So ab 1200 n. Chr. schwelgte man dann im Mittelalter förmlich in diesen apokalyptischen Vorstellungen, wie auch in zeitgenössischen Bildern sehr gut zu sehen ist. Ein gutes Beispiel ist das Bild von den 4 apokalyptischen Reitern Dürers, in dem er die Verse 6[1-8] zusammengefasst hatte.


    Merlin
     
  8. EngelChristian

    EngelChristian Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2016
    Beiträge:
    281
    Es scheint, dass die Endzeit noch lange auf sich warten lässt, da das Tausendjährige Reich noch nicht begonnen hat. Die vier Reiter kann ich geschichtlich der Vergangenheit nicht eindeutig zuordnen - was meinst du, Merlin?
     
  9. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.544
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Lieber Christian,

    dass diese unsere Erde endlich ist, dürfte außer Frage stehen, nur suche ich da jetzt nicht unbedingt das Szenario in der Offenbarung. Aber egal blicken wir einfach einmal auf diesen Schluss des Neuen Testaments. Krieg, Tod, Hunger, Not und der Niedergang eines Volkes, waren die allgegenwärtigen Ängste des damaligen Lebens. Dies sollte am Jüngsten Tag mit einem finalen Ereignis nochmals als reinigendes Gewitter nochmals über die Welt hereinbrechen.

    Wenn Du die Symbolhaftigkeit der Reiter nochmals genauer anschaust, wirst Du sehen, dass sie in der Geschichte als Geiseln der Menschheit immer wieder unterwegs waren. Es gab dann auch immer wieder Menschen, die dieses Geschehen als das Vorzeichen der endzeitlichen apokalyptischen Reiter verstanden.

    Das war schon so mit der Pest im Mittelalter, dem Dreißigjährigen Krieg, der schlimmen Hungerperiode Anfang des 19. Jh. (z. B. 1816/17) und auch den alles verschlingenden Moloch des Ersten Weltkrieges. Ein Krieg, in dem auf den Schlachtfeldern der Höllenschlund zur Wirklichkeit wurde. Eine Zeit, in der sich auch in der Heimat eine katastrophale Hungersnot ausbreitete.

    Aus diesem Grund sahen zum Beispiel die Zeugen Jehovas mit diesem Weltkrieg die letzten Tage dieser Welt gekommen sei, dem dann das Tausendjährige Reich folgen würde. An dieser Metapher hatte dann auch das folgende NS-Regime ihr Tausendjährige Reich festgemacht. Auch sie hatten die Vorstellung durch einen reinigenden Krieg, diese Welt in ihrem Sinne neu zu gestalten. Nun ja, die tausend Jahre waren ja dann zum Glück auch rasch vergangen.

    Wenn man so will, fegen ja zurzeit ja auch einmal wieder die apokalyptischen Reiter durch Syrien, die dort eine neue Welt errichten wollen. Du siehst, sie sind allgegenwärtig, nur auf eine neue Weltordnung zum Guten werden wir wohl damit vergeblich warten. Du kannst Dir also aussuchen, wann und wo diese endzeitlichen Reiter unterwegs waren oder gerade sind.


    Merlin
     
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  10. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

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    :waesche2: ich habe eine weiße Waschmaschine. ich kann machen, daß Miefzeug wieder duftet. :daisy:
     
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