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Die Notwendigkeit neutral-positiver Denkformen

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von retual, 15. August 2013.

  1. retual

    retual Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Februar 2011
    Beiträge:
    2.440
    Ort:
    Allgäu
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    Auch hier kann wieder das Prinzip der gG angewendet werden, siehe unter
    http://www.esoterikforum.at/threads/186411

    Jede nicht-neutrale Denkform, wie Optimismus, Pessimismus, illusorisches Denken, Euphorie-Formen, oder 'ich will..', 'ich muss', 'ich werde' usw. wirken autogen, auto-hypnotisch, sowie suggestiv und euphorisch. Allein neutral-positive Denkformen (wobei das Positive das Neutrale ist) schaffen einen ausgeglichenen Psyche-Status, denn alle Gedankengänge, die in den oben genannten Denkformen ausarten, sind vom Bewussten falsche Interpretationen dessen Wie Es Ist, also So Wie Es Ist, und damit neutral und logisch. Es obliegt dem Menschen sein ganzes Denken umzupolen, frei nach dem wie die Dinge sind, nämlich neutral, also logisch, weil es so ist wie es ist. Nur durch einen Akt der gG, die in einem Prozess mündet, alle Falsch-Interpretationen der ES IST SO - Realität aufzugeben, kann der Mensch frei von seinem eigenen Gedanken-Käfig werden, der auch in einer stark belasteten Psyche (je nach Denkgewohnheiten) ausarten kann.
     
  2. Roti

    Roti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2010
    Beiträge:
    2.369
    Hiermit willst du das die Menschen ihre Gefühle abgeben. Uns so Leblose funktionierende Maschinen werden.:confused::confused::confused:
     
  3. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Genau - und DICH willl er als allererstes umfunktionieren!

    (...ist es nicht ganz ohne Ironie, wenn Retual von 'nicht-neutralen' Denkformen und Freiheit vom Gedankenkäfig spricht, und dann sofort eine ziemlich negative Deutung seiner Aussage ausgesprochen wird.)
     
  4. Roti

    Roti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2010
    Beiträge:
    2.369
    Mag im ersten Blich so aus sehen. Doch ich denke das er was gutes will, und dann zu viel als das störende sieht. Es fehlt da eine Sondierung. Alles ist immer von zwei Seiten behaftet. Einmal zu Guten und einmal zum Schlechten, was dann wiederum sich aufhebt, da alles aus dem Blickfeld des Betrachters kommt.
     
  5. Ayatala

    Ayatala Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2006
    Beiträge:
    594
    Hi,

    das ist eine denkweise wie sich das ego schützt. Etwas einprogrammiertes.
    Verlässt man die dualität der gefühle entsteht " klarheit ", im buddhismus wird das "das klare bewusstsein" genannt.
    In der neutralität ist ein subtiles, ganz feinfühliges Gefühl der Liebe, des wohlwollens verborgen, welches zum vorschein kommt je neutraler die sicht auf die dinge ist.

    Es ist die wandlung vom persönlichkeitssein zum menschsein.

    :dontknow2

    Grüsse
     
  6. Lionéz

    Lionéz Guest

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    Ist damit nicht auch die Neutralität trotzdem positiv besetzt, also bewertet? Und damit ein Anreiz im Kopf bzw. im Gefühlsleben, für angenehme Empfindungen zu sorgen?
    Gefühle der Liebe und des Wohlwollens sind immerhin für menschliches Empfinden "angenehme" Wahrnehmungen. Selbst wenn man sagt, dass sie nicht die Motivation, sondern sich von selbst einstellende Folgen der Praxis sind.

    Ohne es als besser oder schlechter bewerten zu wollen - ich sehe da wenig Unterschied zu Autosuggestionen. Oder Ankern, die man mit anderen Methoden in sich setzt, um bestimmte Zustände zu erreichen oder zu halten. Ob die positive Wahrnehmung nun von der Vorstellung kommt, sich im neutralen So-Sein zu bewegen oder durch "Ich bin Wohlwollen" - es steckt beide Male das Belohnungsystem dahinter, das gute Gefühle ausschüttet. Und peng!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. August 2013
  7. Ayatala

    Ayatala Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2006
    Beiträge:
    594
    :dontknow2
    Hi,

    am anfang ist jede menge autosuggestion dabei, keine Frage. Ohne geht es wohl auch nicht.

    Solange autossugestion im spiel mit dabei ist befindet man sich in der dualität. Das belohnungssystem funktioniert nur in der dualität. Man muss wissen dass es ein besseres gefühl gibt und das man es erzeugen kann. In der nicht -dualität weiss man nicht dass es ein besseres gefühl geben kann, man kann dann nichts mehr tun um ein besseres gefühl zu erzeugen.

    Es ist die trennung von gedanken und gefühlen. Am anfang braucht man die gedanken oder auch die sinne um lieben zu können. Hat man zuviel geliebt kann es passieren. Das gefühl bleibt, egal welche gedanken oder sinneseindrücke man hat.

    Im belohnungssystem, im dualen, vergeht das gefühl wieder. Im nicht - dualen bleibt das gefühl, egal wo wann oder wie. Und dann ist man neutral.

    :dontknow2

    Grüsse
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. August 2013
  8. reinsch

    reinsch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2006
    Beiträge:
    2.818
    Ausgangspunkt (im Buddhismus) ist das nicht leiden wollen - die Frage, wie Leiden entsteht.
    Ich kann mir was einreden. Think pink. Bin ich dann überzeugt? Von was?
    Wenn sich für mich aber die Frage stellt, wie ich es erreiche, weniger leiden zu müssen, und es existiert ein ganzes Denkgebäude, das mir einsichtig darlegt, wie mein Geist funktioniert, muß ich mir nichts mehr ein-/schönreden - einer eingeschliffenen Weltsicht folgen. Der Lotus hat seine Füße im Morast und streckt sich gen Himmel.
    Die Motivation kommt mit Übung von innen heraus. Aus Erfahrung, die man darlegen und überprüfen kann. Es ist kein Wegdenken und Schönreden, sondern Einblick, Erfahrung, Überzeugung, selbst erworbenes Wissen und Wachstum.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. August 2013
  9. Ayatala

    Ayatala Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2006
    Beiträge:
    594
    Hi,

    der Satz ist richtig gut. Ein paradoxon. Buddhistisch gesehen. :)

    Grüsse
     
  10. reinsch

    reinsch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2006
    Beiträge:
    2.818
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    :danke:

    Ein bisschen eigengefärbt, gebe es zu.
    Diese Gedanken waren mein Ausgangspunkt:

    Warum muß ich so leiden?
    Woher kommt das nur? War doch nicht immer so!
    Was kann ich tun?
    Warum steht manchen Menschen die Schei... bis zum Hals und sie haben noch ein ehrlich empfundenes Lächeln auf den Lippen?

    Alle Wesen suchen das Glück und wollen das Leiden vermeiden.

    Die Vier Edlen Wahrheiten scheinen in sich schon paradox zu sein:

    Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll.
    Ursachen des Leidens sind Gier, Hass und Verblendung.
    Erlöschen die Ursachen, erlischt das Leiden.
    Zum Erlöschen des Leidens führt der Edle Achtfache Pfad.

    Um den Knoten zu entwirren, muß sich wohl jeder selbst auf die Suche begeben und eigene Erfahrungen auf dem Pfad machen.
     

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