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Die Nacht

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von FIST, 19. Mai 2005.

  1. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Traurig klebt der fahle, alte, kalte Mond am grauen Himmel
    und nur ein kümmerlicher Stern durchbricht den Nebel
    am Horizont erstrahlt ein letztes krankes Licht
    das drohend überm Berg den jüngsten Tag erstickt
    Mit der Sonne fährt das Hoffen in den wüsten Schlund
    Düsternis, Grausamkeit und Kälte tut sich kund
    und legt sich wund über das Gesicht der Menschen
    eine letzte Träne tropft dem Kind : wo wird das Enden

    Nichts in Sicht, kein Flackern, kein Halm, kein Halt
    das Herz, vormals behütet und geborgen - es ist kalt
    Traurig schleicht die Pest durch unsre Gassen
    schreit von Stärke, Grösse, Masse, lobt die Rasse
    auch ansonsten keine Stille, keine Reue, kein Gebet
    hier Geratter, dort Geknatter - ein Krieg der sich im Trotz erhebt
    Lahm nun alle müden Idealisten, keiner träumt
    ertränkt ist alles Hoffen, alles Lieben und gelähmt

    Verderbnis spricht die Kälte, jeder ist in Not
    Schuld? ein andrer, die Masse schlägt ihn tot
    doch ist die Nacht erst Anfang, erst Geburt
    noch der Tag in weiter Ferne, noch wird Hass geschührt
    keiner kniet sich nieder - keiner der bereut
    niemand wischt die Träne weg und jeder scheut
    davon zu hoffen, Sonne zu erflehen, Licht und Tag

    So träumte mir als ich öd dalag
    fragte mich : ist dies die Dämmerung der Götter
    und suchte hier und dort ein Retter
    doch da war keiner, niemals, nie, kein Glück
    ich zerbrach aus Schmerz und Trauer
    wurde elend, wüst und sauer
    Doch eh ich mich versah, schien die Sonne schon ein Stück

    by FIST
     

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