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Die Musik

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Bibo, 16. September 2015.

  1. Bibo

    Bibo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2007
    Beiträge:
    3.069
    Ort:
    sehr im Süden Deutschlands
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    Die Musik


    In der Nacht haucht von draußen ein Rauschen herein

    und ich sehe, wie in ihm ein Bild erscheint.

    Darin tanzt ein Mädchen,

    den Arm sacht erhoben,

    zur Melodie eines Regenbogens

    und mit ihm verwoben

    vor ihrem Bauch im Kreis


    Kaum dass ein Fuß den Boden berührt,

    von verborgener Hand in die Höhe geführt.

    Die Augen verschlossen, den Kopf in den Nacken gelegt,

    dass ihr Gesicht sich in der Sonne wärmt.


    Schmetterlinge schwirren zum Takt ihres Atems

    und sie tanzt einen farbigen Frühlingstanz

    und sie tanzt einen eisigen Wintertanz

    und sie tanzt Regen und Sonnenschein

    und tanzt bis ins Rauschen des Morgens hinein.


    Noch verschlafen, auf dem Weg ins Bad,

    folg´ ich dem Rhythmus bis zum Bauch hinab,

    der mich trägt wie Musik.

    Die Musik aus dem Traum noch in den Beinen,

    in den Armen, in den Fingern,

    in den Haaren,

    im Gesicht,

    in allen Sälen innerlich.


    Auch kaltes Wasser kann Musik noch Tanz von mir spülen.

    Bis zum Flur erklingt sie in mir, bis ins Treppenhaus, zur Tür

    und dann - noch einen einzigen Moment, als letztes Gefühl -

    als ich hinaus trete klingt sie still.


    Fast gar nichts, nichts zu vernehmen,

    nur das Rauschen des Regens,

    der Autos auf der Straße und Stille -

    doch nichts kann diese Musik übertönen

    nicht Lärm, nicht Willen

    Ich schließe die Augen, mich einzufinden und höre

    fortan mit allen Sinnen,

    mit meinem Atem und dem Inneren,

    im ganzen Körper die Musik.
     
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