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Die Meditation auf den 16. Karmapa

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Budai, 3. Dezember 2011.

  1. Budai

    Budai Mitglied

    Registriert seit:
    10. April 2005
    Beiträge:
    318
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    Jeder Neue meditiert als erstes auf den 16. Karmapa. Die Meditation auf den 16. Karmapa ist die Hauptmeditation in allen Zentren. Die Verschmelzungsphase, bei der man sich den 16. Karmapa bewußt vorstellt, also visualisiert und gedanklich in Licht auflöst, um dadurch mit sich selbst eins zu werden, ist die Hauptmeditation der Karma-Kagyü Linie, die man so oft wie möglich praktizieren sollte. Man braucht also die Visualisierung des 16 Karmapa um mit sich selbt veschmelzen zu können.

    Macht erst mal nichts, wenn Du ihn nicht in allen Einzelheiten visualisieren kannst. Es geht ja nicht um den Menschen (lese auch in der Meditationsanweisung!: " ... verstehen, dass er kein begrenztes Wesen ist, sondern der Ausdruck... "). Visualisation muß man auch erst mal lernen ;-). Wenn Du "ihn Dir denkst", ist das schon sehr gut, denn dann ist er irgendwie auch gegenwärtig. Nichts erzwingen, denn dann liegt man meißtens falsch. Du kannst Dir anstatt Karmapa auch einen goldenen Buddha vorstellen, der all die Attribute hat, die im Text zu finden sind. Wenn Du Dir ein Bild des Karmapas vor die "Nase" stellst, kannst Du es Dir ja ab und zu anschauen. Letztenendes geht es um die Dir innewohneneden Qualitäten, die zuerst eben durch Karmapa symbolisiert werden.Wir meditieren ja nicht auf Karmapa als Person, sondern auf die erleuchteten Eigenschaften. Also wenn du ihn (oder einen goldenen Buddha) dir nicht in Einzelheiten vorstellen kannst, dann versuch vielleicht mal zu spüren - wie wäre es, wenn da jetzt die Essenz aller Buddhas vor dir wäre? Die Tatkraft, Freude, Mitgefühl und sonstigen tollen Eigenschaften von erleuchteten Wesen. Der 16 Karmapa ist seit rund tausend Jahren der höchste Lehrer der Karma Kagyü Linie. Wir sehen ihn allerdings nicht als Person, sondern als Spiegelbild unserer eigenen inneren Fähigkeiten. Indem wir uns auf ihn einstellen, entdecken wir den in uns liegenden geistigen Reichtum und werden fähig, anderen verstärkt zu nutzen




    http://www.diamondway-buddhism-univ...log_K16/K16_Images/K16_Gampopa_hat_laughs.jpg

    Die Frage dazu lautet nun ob diese Abhängigkeit tatsächlich notwendig ist um geistig vorwärts zu kommen.
    Man gelangt also nur über das Visualisieren des 16 Karmapa zur eigenen Buddhanatur?

    Ist das nicht ein Irrweg ?

    Bodhidharma sagte nämlich: [Wenn ihr euch Vorstellungen von einem Buddha oder einem Dharma oder einem Bodhisattva macht und dafür Respekt empfindet, fallt ihr in den Bereich der Sterblichen zurück. Wenn ihr direktes Verstehen sucht, haftet an keiner Erscheinung, welcher Art sie auch sein mag. Dann wird euch sicherlich Erfolg beschert. Ich habe euch keinen anderen Rat zu geben. In den Sutras heißt es: »Alle Erscheinungen sind Täuschungen.« Sie haben keine feste Existenz, keine bleibende Form. Sie sind vergänglich. Klammert euch nicht daran, und ihr seid eins mit Buddha



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  2. Budai

    Budai Mitglied

    Registriert seit:
    10. April 2005
    Beiträge:
    318
    Erweitert in die Fragerunde möchte ich behaupten, dass Lama Ole Nydahl zwar unterrichtet sich von jeglichen Anhaftungen zu befreien, gleichzeitig jedoch die Anhaftung an den 16 Karmapa fördert. Letztendlich lehrt auch Lama Ole Nydhal die Anhaftung, nämlich die Anhaftung an den 16 Karmapa( Abhängigkeit ist Anhaftung).

    Oder was meinen die Lama Anhänger diesbezüglich?

    Ich denke mal dass es sich bei der Lama Ole Nydhal Bewegung um einen Irrweg handelt, denn nirgends ist vom " wahren Selbst" die Rede, oder vom Erlöser in uns ( Pali Kanon).
    Der 16 Karmapa ist angeblich dazu notwendig um zur inneren Buddha -Natur zu gelangen. Das halte ich für paradox und unsinnig, da man die Buddha Natur in sich trägt und dazu keinen künstlichen Buddha visualisieren muss, oder das Bildnis eines Lamas ( 16 Karmapa) dafür benutzt, von dem dann angeblich das Licht kommen würde usw..
    Denn wahrheitlich entfernt man sich dadurch nicht davon ?
    Der 16 Karmapa war nur ein Mensch, den man nun als Buddha symbolisiert und entsprechend visualisieren muss um zur eigenen Buddha Natur zu gelangen. Man richtet also seine ganze Kraft , seine ganze Aufmerksamkeit auf das Visualisieren des 16 Karmapas und meint dadurch zur eigenen Buddha Natur gelangen zu können ?
    So was hatte der echte Gautama niamals gelehrt sondern das krasse Gegenteil!


    Bodhidharma sagte: Nur ein Weiser kennt seinen Geist. Diesen Geist namens Dharma-Natur, diesen Geist der Freiheit, weder Leben noch Tod kann ihn verändern wird auch der »Unaufhaltbare Tathägatä« genannt oder der »Unfaßbare«, das »Heilige Selbst«, der »Unsterbliche« oder der »GroßeWeise«. Seine Namen variieren, aber seine Essenz nicht. Auch Buddhas Erscheinungsformen variieren, aber keiner dieser Buddhas bewegt sich außerhalb seines Geistes. Um einen Buddha zu finden, muß man die eigene Natur sehen. Jeder, der seine Natur erkannt hat, ist ein Buddha. Wenn man die eigene Natur nicht sieht, ist alles Anrufen Buddhas, alles Rezitieren der Sutras, nutzlos. Eure Natur ist Geist und Geist ist unsere Natur. Die Buddhas der Vergangenheit und Zukunft sprechen nur über diesen Geist. Der Geist ist Buddha, und außerhalb Buddhas gibt es keinen Geist. Wenn du denkst, es gäbe einen Buddha irgendwo außerhalb deiner selbst, wo sollte das sein? Es gibt keinen Buddha außerhalb des Geistes, wozu sollte man sich dann so etwas vorstellen? Wenn du dir selbst etwas vormachst, kannst du deinen wirklichen Geist nicht finden. Solange du dich für eine leblose Gestalt begei*sterst, bist du nicht frei. Es hilft dir nichts, mir nicht zu glauben und an deiner Selbsttäuschung festzuhalten. Doch wir Menschen sind verblendet. Wir wissen nicht, daß unser eigener Geist, unser eigenes Herz, Buddha ist. Wäre dem nicht so, würden wir nicht außerhalb unserer selbst nach Buddha suchen.
    Buddhas erlösen keine Buddhas. Wenn man den eige*nen Geist benutzt, um einen Buddha zu suchen, wird man Buddha nicht finden. Solange man woanders sucht, wird man nie erkennen, daß der eigene Geist Buddha ist. Bitte, benutze nicht einen Buddha, um einen Buddha zu verehren. Und benutze nicht den Geist, um einen Buddha anzurufen.
     
  3. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    *** Thema verschoben ***
     
  4. retual

    retual Aktives Mitglied

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    19. Februar 2011
    Beiträge:
    2.440
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    Allgäu
    Totaler Quatsch mit Sauce !
     
  5. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Komplettes Gegenteil einer Argumentation.

    :)
    Kinny
     
  6. retual

    retual Aktives Mitglied

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    2.440
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    immer noch besser als beleidigen ! :)
     
  7. Budai

    Budai Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    318
    Was ist daran der Quatsch und was die Sauce ?

    Der tibeth Buddhismus ist gar kein echter Buddhismus, sondern die Fortsetzung der Bön-Religion, die unter dem Namen " Buddhismus" fortgeführt wird.

    Die Lamas gab es bereits in der alten Bön-Religion, ebenso die Meditation und das Visualisieren von Meistern , Gottheiten oder Lamas.

    Der tibetische Buddhismus selbst wurde stark durch Bön beeinflusst, so bedienten sich z.B. die Gelugpa der Bön-Zauberer (Nagspa), um Dämonen durch diese abwehren zu lassen, und die Praktiken des tibetischen Staatsorakels stammen wohl auch aus vorbuddhistischer Zeit.Die Rituale selbst unterscheiden sich nicht besonders stark von buddhistischen Ritualen, jedoch werden sie teilweise umgekehrt ausgeführt, indem z. B. anders als im Buddhismus eine rituelle Umkreisung entgegen dem Uhrzeigersinn stattfindet, und die angerufenen Gottheiten, deren Namen, Ikonographien, Mythen und Mantren nicht buddhistisch sondern nur der Bön-Religion eigen sind.

    Oberflächlich gesehen unterscheidet sich jedoch die Ausbildung eines Bön-Mönches nicht von der buddhistischer Mönche. Beispielsweise kann ein Geshe-Grad durch Studium von Logik und Philosophie erworben werden, das Ziel der Praxis, Dzogchen, unterscheidet sich nicht allzu sehr vom buddhistischen Dzogchen, in der Liturgie wird Padmasambhava angerufen und den Altar schmückt häufig auch ein Bild des Dalai Lama.


    http://www.a-me-vita.com/html/bon.html

    http://www.berzinarchives.com/web/d...chen/basic_points/brief_history_dzogchen.html


    Der echte Gautama Buddha hat mit dem heutigen tibetischen Buddhismus gar nichts mehr am Hut. Es ist ein Lamaismus ( Verehrungen von Heiligkeiten)
     
  8. retual

    retual Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Februar 2011
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    2.440
    Ort:
    Allgäu
    Gott ist formlos, manchmal brauchen wir formen das ist okay, aber es gibt keine falsche!

    Das ist alles nicht so ausschlaggebend
     
  9. Lomifee

    Lomifee Mitglied

    Registriert seit:
    24. April 2011
    Beiträge:
    427
    Ort:
    Wien
    Hallo !
    Buddha selbst sagte :überprüfe selbst was ich sage.
    Und du hast recht: diese Übung,wenn du sie unpassend
    findest,mach sie nicht!
    Deine kritik ist richtig.
    Es existieren im tibetischen Buddismus historische Prophezeihungen :Warnungen vor Irrlehren,die im dunklen Zeitalter die Menschen verwirren.
    Entscheide selbst,welche Übung dir guttut.
    Du wirst es in deinen Herzen spüren.
    Ich wünsch dir viel Glück auf deinen Weg.
    L.G.
     
  10. Karma

    Karma Mitglied

    Registriert seit:
    1. April 2010
    Beiträge:
    490
    Ort:
    Süddeutschland
    Werbung:
    Budai.......

    Also, wir im tibetischen Buddhismus nehmen Zuflucht zu Buddha, Dharma und Sangha. Legen Bodhisattva- Gelübde ab, rezitieren aus den buddhistischen Sutren, praktizieren Shamatha- Vipassana (shine)- Meditation.
    Wohlwissend, dass sämtliche Formen der Buddhas usv. Manifestationen des eigenen menschlichen Geistes mit entsprechenden psychischen Inhalten sind, also von „innen“ kommen, also einem „Bewußtseinsprozess“ beinhalten….
    Du hast es ja bereits selbst zitiert bezgl. den 16ten Karmapa …….: (Letztenendes geht es um die Dir innewohneneden Qualitäten, die zuerst eben durch Karmapa symbolisiert werden.Wir meditieren ja nicht auf Karmapa als Person, sondern auf die erleuchteten Eigenschaften.)……und daran ist ja nun erstmal nix schlechtes, oder?

    Ob jetzt der Buddha dies oder jenes sagte, sei wohl erstmal dahingestellt und kann der Interpretation überlassen werden….meine ich (und nicht nur…), funktionieren muss das was man praktiziert und da bin ich mir bei Ole manchmal nicht so sicher, ob da von Leuten nicht (manchmal) eher ein „folkloristischer Hort“ geschaffen wird..(so hatte ich's vor längerer! Zeit erlebt,habe schon seehr lange keinen persönlichen Kontakt mehr, seh’ nur die Dinge die sich in I-net „anbieten“….also nicht unbedingt objektiv und mit feedback !) trotzdem sollte man einfach anerkennen was er für die Menschen tut und wenns verbesserungswürdig ist, liegts auch an seiner „Gefolgschaft“, was zu tun und ein guter “Lehrer“ lernt auch von seinen „Schülern“ , seh ich zumindest so..

    Und nochmals wg. Ole…schlechte Erfahrungen gemacht…zuviel hinterfragt…???
    Oder warum stößt gerade er Dir so auf…??
     
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