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DIE LINKE: Die fiktive Rede eines nicht existierenden Politikers zur Lage der Partei

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Lincoln, 30. August 2013.

  1. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2013
    Beiträge:
    22.152
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    VGZ
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    Guten Morgen

    Werte Mitglieder und Mitgliederinnen
    werte Hörer und Interessierte

    Heute gibt es keine gewöhnliche Rede sondern eine Rede zur Lage unserer Partei, die ich selbst halten werde, weil es ein Missverständnis aufzuklären gilt, das bisher nicht gelöst wurde. Die für heute anberaumte Tagung wird um einige Stunden verschoben und ich hoffe, ihr seid nicht allzu enttäuscht, dass es keine schläfrigen Schlupfwinkel geben wird, denn was ich zu sagen gedenke, wird niemanden schlafen lassen, eher aufrütteln oder unverstanden verärgern. Doch dieser Ärger wird sich nach dem Verstehen wieder legen.

    Die Linke

    So nennt sich nicht nur unsere Partei, so sind auch wir Mitglieder beschaffen und links bedeutet nicht nur das Gegenteil von rechts, nein, es bedeutet auch, dass der Link Mittelpunkt unserer Politik ist, auch wenn das viele noch nicht erkennen können oder wollen oder selbst einige von uns nocht nicht so gut verstehen.

    Was ist denn ein Link? Ein Hinweispfad, ein Tippgeber, ein Ratweg. Der Link kann befolgt werden oder nicht, auf ihm kann gewandelt werden oder nicht, er kann weitergereicht werden oder nicht, er kann auch lediglich angeschaut werden oder nicht.

    Viele außerhalb unserer Partei sind der Ansicht, wir wären in zwei extreme Lager gespalten, die sich nicht einigen könnten, ja nicht klein beigeben würden, so dass wir nicht zu einer effizienten Politikführung kommen könnten. Und genau das ist ein großes Missverständnis, welches ausgeräumt gehört.

    Weshalb sind wir LINKS? Weshalb nennen wir uns DIE LINKE? Doch nicht deshalb, weil wir auch in Gleichheit zu einer Einheitspartei mutieren wollen, wie es die anderen vorgemacht haben, sondern im Gegenteil, weil wir keine Einheitspartei sein wollen, keine gleichgehaltene nach dem Wind sich drehende Ansicht und Meinung vertreten als bestünde unsere Partei nur aus einem Mitglied mit nur einer Ansicht, wie es in den anderen Parteien gehandhabt wird. Wir bestehen nicht aus einer Splittergruppe sondern aus individuellen Meinungen, aus Menschen, die ihre Meinung frei äußern dürfen und es auch tun.

    Deshalb sind wir LINKS, weil wir verschieden links denken und verschieden links unsere Ansichten vertreten und nicht gleich rechts, wo alle in Einheit, die gleiche Meinung äußern. Bei uns braucht niemand seine Meinung zugunsten einer Einheit unter den Teppich zu kehren, deshalb sieht es für Außenstehende so aus als seien wir versplittert, doch wir vertreten lediglich unterschiedliche Ansichten.

    Und wenn wir es noch nicht gelernt haben, unsere unterschiedlichen Meinungen unter einen Hut zu bringen, dann deshalb, weil wir nicht in Gleichheit sofort aufgeben, nur um unsere Positionen zu festigen. Wir sind eine Partei für Menschen und nicht für Zahlen, Buchstaben oder Roboter, was die anderen Parteien auszeichnet. Wir sind eine Partei aus lauter individuellen Extrawürsten, jeder hier von uns ist eine Ausnahme, ein Außenseiter, gehört zu irgend einer Minderheit an. Wir sind eine Partei der menschlichen Minderheiten.

    Und wer glaubt, die Truppe der Superreichen wäre eine Minderheit, der täuscht sich gewaltig, denn diese Reichen sind eine komprimiert verpackte Mehrheit. Wenn wir die Reichen entkomprimieren, was kommt dann zum Vorschein, wenn wir ihnen das GELD wegnehmen? Sind sie dann immer noch eine Minderheit? Nein. Und wenn uns das GELD weggenommen wird, sind wir dann einzeln noch eine Minderheit? Ja. Es ist ein strenger Unterschied, ob sich eine Gemeinschaft aus Minderheiten bildet oder ob eine Gemeinschaft sich als Minderheit TARNT. Geld ist kein Faktor, der Minderheiten ausmacht sondern das, was jeder einzelne denkt und handelt und empfindet.


    Pause
     
  2. maiila

    maiila Guest

    schade dass das noch keiner kommentiert hat. Ich finds kreativ :)
     
  3. JustInForAll

    JustInForAll Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2010
    Beiträge:
    8.892
    Ich erinnere mich gerade an einen Film, in dem ein Schiff auf einer Insel strandete und nur wenige überlebten.

    Die Überlebenden bestanden hauptsächlich aus wohlhabenden Menschen mit gehobener Stellung in der Gesellschaft, ihrem Butler und einer Dienstmagd.
    Nun, die Reichen waren hilflos der Wildnis ausgeliefert und wussten sich überhaupt nicht zu helfen. Sie weinten und tobten, sie würden in dieser Wildnis elendig verrecken.
    Der Butler jedoch, war ein Mensch der Tat. Er war ja daran gewöhnt, stets die Arbeit zu verrichten. Er rief sie alle zusammen und bat sie, einige Gegenstände herbei zu schaffen, um Hütten zu bauen. Die Reichen und Verwöhnten verspotteten und kritisierten ihn, weil sie meinten, der Butler wäre doch der Letzte, der IHNEN was zu sagen hätte.
    Zuletzt jedoch...war es der Butler, der alles organisierte und der Oberhaupt dieser jämmerlichen Truppe verwöhnter Menschen wurde. Er nahm sich sogar als Alpha-Männchen eine von den reichen Damen zur Frau.
    Als nach vielen Jahren dann ein Schiff an der Insel vorbei kam, schauten sie sich alle entmutigt gegenseitig an und wussten nicht, ob sie in ihr altes Leben zurück kehren wollten. In ihrem alten Leben waren sie zwar sehr reich und respektiert, doch Liebe, Glück und wahre Freiheit haben sie auf dieser Insel zum ersten Mal erfahren. Daher fiel ihnen die Rückreise sehr schwer und trotzdem haben sie sich dafür entschieden.
    Der Butler zog sich seine Uniform wieder an und die Reichen die Ihren.
    Ihr Respekt gegenüber dem Butler nahm jedoch nicht ab.
    Es war ihnen peinlich, ihm auf dem Schiff befehle zu erteilen und trotzdem fielen sie in ihre alten Muster voller Hochmut, Kälte und Trostlosigkeit zurück.

    Image kann dem Menschen ein Status geben, der ihn jedoch wie eine Zwangsjacke geiselt. Ein Ausbruch aus solchen Kerkern..... ist sehr schwer.
     
  4. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    22.152
    Ort:
    VGZ
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    Lasset uns die Reichen entkomprimieren,
    und das Thema Flüchtlinge wird sich verlieren.
     
    Luckysun und Edova gefällt das.

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