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die Liebe heilt Borderline

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von pluto, 1. Oktober 2011.

  1. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
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    was macht ein Kind, das zumindest einen Elternteil mit Boderline hat? Es muss sich verneigen und diesen Elternteil lieben. Dann kann es seinen eigenen Weg gehen und ist frei.

    In den Aufstellungen würde keiner merken, dass so eine Störung vorhanden ist.

    Ich bin gerade verärgert, weil unter dem Deckmäntelchen "Liebe" ja alles sooo einfach wäre und sich alles auflösen wurde.

    pluto
     
  2. Monetarisieren

    Monetarisieren Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. September 2011
    Beiträge:
    298
    Familienaufstellung? Am besten noch nach Hellinger.
    Ich bin gegen Familienaufstellungen und damit ist weder der Borderliner noch das Kind eines Borderliners zu heilen. Es würde ihn nur verwirren.
    Traumatherapie ist das einzig Wahre. Für beide. Sofern das Kind das alles unbeschadet überlebt.
    Borderliner machen ihre Kinder auch zu Borderlinern, wenn es nicht noch andere, gesunde Bezugspersonen gibt.
    Der Borderliner wird sein Kind aber immer gegen andere aufhetzen und das Kind ist in einem Konflikt und weiß nicht, was es glauben soll und kann.

    BORDERLINE IST NICHT HEILBAR AUCH NICHT MIT LIEBE UND SCHON GAR NICHT MIT LIEBE!
    Man sagt, man muss zwischen 6 und 10 Jahren Therapie machen, um besser mit den Stimmungsschwankungen umgehen zu können.
    ABER dazu braucht man erstmal Einsicht! OHNE Krankheitseinsicht auch kein wWeg der Besserung. Der Co.-Abhängige und Masochist, auch Sadist, ist der beste Partner für einen Borderliner.

    Man muss den Umgang mit dem Borderliner verbieten. Er schadet nur, auch wenn es welche gibt, die wissen, dass sie krank sind und versuchen alles für ihre Kinder zu tun.

    Charlotte Du Pont: "Ich glaube, ich wurde in einem so undurchdringlichen Dunkel geboren, dass kein einziger Lichtstrahl hindurchdringen konnte - und so bin ich in einem Sumpf der Verzweifung herumgetappt und gestolpert, aus dem es kein Entkommen gibt."

    Eine Verwandte beschrieb sie als "einen Schmetterling mit einem Stachel". Sie konnte launisch und reizbar sein, kokett, giftig, gelangweilt, erregt und schwer depressiv. Sie provozierte immer wieder heftigen Streit mit ihrem Mann, dann wurde sie gewalttätig, warf mit Blumenvasen um sich und riss die Vorhänge herunter, kratzte und biss und tart mit den Füßen um sich; danach brach sie zusammen und versank in gänzlicher Erstarrung.

    Charlotte war die Mutter von fünf Kindern. Sie war eine nachsichtige und liebevolle Mutter, zog sich jedoch häufig in schwere Depressionen zurück. Schließlich wurde sie in eine Anstalt eingewiesen.... nach ihrer Rückkehr entdeckte sie, dass eine Gouvernannte die Kinder körperlich mißhandelt hat. ... und erlitt einen Zusammenbruch, sie machte sich selbst die schwersten Vorwürfe... man brachte sie in die Anstalt zurück, wo sie starb.

    Unter den vielen tragischen Aspekten im Leben von Charlotte ist keiner so tragisch und ergreifend wie ihre äußere Verzweiflung darüber, dass sie ihre Kinder nicht hatte beschützen können.
    Unfähig für sich selbst zu sorgen, verstoßen von der mächtigen Familie und voll tiefer Trauer über die Verluste, starb Charlotte an ihrer eigenen Gebrochenheit.
    Das Gefühl persönlich versagt zu haben, immer wieder zum Opfer geworden und verstoßen worden zu sein, hatte sie schließlich zugrunde gerichtet.
     
  3. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Wenn ein Mensch vorher noch keine Traumaaufarbeitung gemacht hat, ist es mE viel zu früh, um (gefühlsmäßig) mit den zerstörerischen Eltern Frieden schliessen zu können.
    Das führt meiner Meinung nach nur zu erneuten seelischen Verletzungen, Abspaltungen und Verdrängungen.

    Also: zuerst Traumaarbeit und weitestgehende Heilung. Und danach muss der betreffende Mensch selbst entscheiden, welche Gefühle er zukünftig seinen Eltern gegenüber haben möchte.
    Natürlich ist es leichter, wenn man Frieden mit der Vergangenheit schliessen konnte. Doch, solange die Wunden nicht versorgt sind und der "Eiter" noch drin ist, kann der Versuch sehr zerstörerisch wirken.
     
  4. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo monetarisieren, hallo Ahorn.

    :danke: für eure Beiträge. :umarmen:

    Ich habe gerade noch so einen "Vorgang" erinnert, wie ich ihn öfters in Aufstellungen erlebt habe: Tauchte Ärger auf die Eltern im Probanten auf, dann wurde dies als aufmüpfig "diganostiziert". Ihm wurde gesagt, dass seine Eltern es lieben. Wie soll den so ein Kind, das mitten in einem Gefecht groß geworden ist, wissen, dass es wichtiger ist seinen eigenen Empfindungen zu trauen und nicht denen eines Aufstellungsleiters?

    Selbst wenn ich dies alles weiß, muss ich auch noch einen entsprechend geschulten Therapeuten findet, der mir glaubt. Ich denke, dass es ein großes Problem ist, wenn jemand traumatisiert ist, seine Geschichte für andere nachvollziehbar und glaubwürdig zu erzählen.


    Dazu müsste erstmal die Krankheit diagnostiziert sein. Das dürfte eher selten der Fall bei solchen Eltern sein. Denn ihre Maske von Perfektheit überbietet alles. Sie könnten eigentlich eher zum Theater gehen. :D Also geht das Kind weiterhin hin.

    Dieses Bild vermuten die Aufsteller eher beim Kind oder Partner, aber niemals bei einem Elternteil.

    lg Pluto
     
  5. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

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    wo ich Wurzeln schlage
    ja, das ist häufig das Problem - besonders, wenn der Aufstellungsleiter autoritär auftritt und sich selbst als allwissend darfstellt.

    Wenn Du das weisst, hast Du schon ein bisschen gewonnen, weil Du weisst, bei welchen Therapeuten Du keine Therapie machen wirst.
    Es gibt speziell ausgebildete Traumatherapeuten. Ob es so jemanden auch in Deiner Gegend gibt, weiss ich nicht. Und dann musst Du natürlich auch auf der Sympathie-Ebene mit ihm zurechtkommen.

    Hier - bei mir in der Stadt - gibt es eine Trauma-Beratungsstelle und die Uni ist schon seit Jahren am Erforschen von sinnvollen und nützlichen Trauma-Therapien.
    Googel mal, ob es bei Dir in der Nähe auch eine Trauma-Beratungsstelle (oder ähnliches) gibt. Wenn ja, könntest Du Dich dort erkundigen, welche Therapeuten in der Nähe damit gut umgehen können.
     
  6. pluto

    pluto Aktives Mitglied

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    ach, Ahorn,

    ja, ich kenne auch eine Liste mit Trauma-Therapeuten. ABER: du bekommst dort keinen Therapieplatz. Auf jeden Fall nicht dort, wo eine Bekannte von mir angerufen hat.

    Würdest du mir evtl. per pn schreiben, wo sich diese Stadt befindet?

    Bei den Aufstellern hat sich in den letzten Jahren einiges verändert. Sie reden auch von Trauma, wobei ich mir nicht so sicher bin, ob sie die Tragweite eines solchen auch wirklich verstanden haben.
     
  7. Alice7

    Alice7 Guest

    Hallo,

    nur eine Frage zum Thema Borderline.... warum ist Borderline nicht heilbar?

    Kann man nicht mit der noetigen Selbsterkenntnis sich selber heilen? Klar von nichts geht nichts und man muss schon selber was tun.., aber warum sollen Borderliner ewig allein bleiben oder sich in noch boesere Kreise begeben mit ebenso kranken Menschen? Wenn man einen Partner hat der einen liebt und auf dem Weg unterstuetzt (vorausgesetzt er weiss Bescheid ueber diese Krankheit)... geht das gar nicht? Finde ich eine sehr traurige Aussage....

    Lg
    Alice
     
  8. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

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    15. Januar 2011
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    34.685
    Ort:
    Kärnten
    Auch wenns noch so traurig macht - Liebe heilt nicht Alles ! Leider ...

    Wenn jemand mit Borderline Einsicht zeigen würde, bereits in einem frühem "Stadium" wäre es sicherlich leichter dies zu behandeln, oder eben mit Medikamenten einzustellen. Leider wird das Problem zumeist aber zu spät erkannt und dann noch dazu nicht anerkannt. Darin liegt dann die Erschwernis dies in den Griff zu bekommen, und auch wenn es einen liebenden Partner gibt , der das mitträgt , so kann es ( muss nicht , Ausnahmen bestätigen immer die Regel ) , sehr wohl zur Co- Abhängigkeit des Partners führen. Das ist so ähnlich ( ansatzweise ) wie bei einem Alkoholiker und seinem Partner .
    Deswegen ist derjenige dennoch nicht auszuschließen, weder böse und gezwungen nur mit "kranken " Menschen - verwende jetzt nur deine Worte ( gefallen mir net so , aber ok, finde a grod nix onderes ... ) zusammenzusein, und kann genauso eine erfüllende Partnerschaft haben , sofern er eingestellt ist, sich seiner Erkrankung bewusst ist und dementsprechend somit auch vernünftig handelt .

    Selbstheilung in solchen Fällen, mögen einige glauben, ist mir persönlich nicht bekannt. Wäre ja schön...

    LG Asaliah
     
  9. Alice7

    Alice7 Guest

    Hallo Asaliah,

    danke fuer deine Antwort!

    Ich habe keine Erfahrung (zumindest nicht offiziell) mit Borderline. Ich habe nur den Verdacht, dass mein Exfreund diese Krankheit - ist es eine Krankheit oder Persoenlichkeitsstoerung?! - hat. Ich haette nur gerne mehr darueber erfahren und mich ausgetauscht...

    Das mit den "boesen Kreisen mit quasi gleichgesinnten Kranken" etc. - das habe ich nur von einer Antwort oben genommen. Diese Bezeichnung hat mir auch nicht gefallen - so viel dazu.

    Wie stellt man Borderline fest? Gibt es da so eine pauschale Antwort? Woher weiss man z.b. dass jemand keine reine Bindungsangst aber eben Borderline hat.... Das waere meine Frage.

    LG
    Alice
     
  10. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.770
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    Borderline ist nicht unheilbar. Aber es benötigt im allgemeinen schon eher spezialisierte Therapieverfahren die erst in den letzten Jahren so entwickelt werden um speziell dieser Krankheit gerecht zu werden.

    Und nein, Selbsterkenntnis ist hier unzureichend, da dies eine Beziehungsstörung ist, diese also nicht durch Nachdenken zu lösen ist da das Defizit im Fühlen gegenüber den Mitmenschen liegt. Gefühle kann man aber nicht durch Erkenntnis alleine verändern. Ausserdem benötigt jemand mit so einer Störung die Aussensicht, gesunden Input von Aussen und ein gezieltes Nachbearbeiten von in der Kindheit nicht gemachter Beziehungserfahrung. Das kann ein Freundeskreis nicht leisten.
     
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