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Die letzte Stunde des Lebens

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von MorningSun, 1. Februar 2011.

  1. MorningSun

    MorningSun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2006
    Beiträge:
    12.675
    Ort:
    wo die Wirren irren ...
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    So lange ich denken kann, war der Gedanke an den Tod mein Begleiter,
    zuerst als es mir so richtig eingefahren ist war ich 6.

    Später hab ich mich dann heftig angezweifelt, ob meiner morbiden
    Neigung.

    Na ja und jetzt denke ich, ich lag gar nicht so daneben, kein
    Verstand, sondern etwas anderes, Ur-instinkt?

    Gurdjieff

    http://quantumfuture.net/gn/zeichen/letzte-stunde.html
     
  2. suenja

    suenja Guest

    Nach Hause gehen...Loslassen des Irdischen...
    Das ist das was mir einfällt zu der letzten Stunde meines Lebens.
    Ich wünsche sie mir bewusst zu erleben,leicht und sanft hinüber zu gleiten...

    Liebe Grüsse
    Suenja
     
  3. WUSEL

    WUSEL Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2008
    Beiträge:
    11.681
    Ort:
    Steiermark
    Also ich wünsche mir, dass es Zack - Zack geht... im Alter - nicht jetzt.
    Wenn ich so sehe wie unsere Bewohner im Altenheim Monate dahin "liegen" und schon mehr dort wie hier sind....
    Nein - das will ich nicht.....

    Glg W. :)
     
  4. suenja

    suenja Guest

    Ja das bedeutet aber auch Loslassen können...

    Wann ist denn der richtig Augenblick?
    Doch erst dann,wenn man selber erkannt hat,dass es keinen Sinn ergibt festzuhalten.
    Weisst du ,gerade eben kam mir eben in den Sinn wie es war...
    das Hinauszögern,den Lebensmut weiter bestärken und dennoch die kritischen Blicke der Ärzte zu ignorieren...
    Es war ein grausames Spiel zwischen Hoffen und Gehen lassen.

    Wann ist denn der richtige Zeitpunkt sich fallen zu lassen...sich hinzugeben dem unabänderlichen Schicksal?
    Jetzt sofort?
    Oder sollte die Hoffnung nicht doch noch bleiben,die so oft schon sich bewährt hat...ganz entgegen der Meinung der Ärzteschaft...

    Nein ich denke,jeder für sich muss allein durch dieses Tal und ich für mich wünsche mir bereit zu sein für diesen Augenblick,der ein sehr persönliches "Adieu"beinnhaltet...
    Ja ich wünsche mir diesen Frieden zu spüren,leicht und unbefangen hinüberzugleiten,ganz bewusst das Tor zu öffnen...
    Liebe Grüsse
    Suenja
     
  5. Sadivila

    Sadivila Guest


    Ja, so kenn ich das auch.

    Und ich selbst wünsche mir bei meinem Tod, das meine Familie einen leichteren, bewussteren Weg gehen kann.
     
  6. skadya

    skadya Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Dezember 2008
    Beiträge:
    10.266
    Ort:
    wasserkante
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    wenn ich meine schwiegermama aus dem heim zu uns nach hause hole,wurde mir anfangs auch immer mulmig.ich ziehe wirklich meinen hut vor menschen,die mit hilfsbedürfdigen oder alten gebrechlichen menschen zusammenarbeiten.das ist ein ganz harter job,denke ich.mittlerweile macht es mir nichts mehr aus.aber es bringt einem zum nachdenken,wie es einem selber mal ergehen mag.für uns mag der anblick dahin dösender,abwegig wirkender menschen,bedauerlich wirken.aber selbst in dieser situation zu sein ,ist vielleicht nicht so, wie man das als aussenstehender empfindet.
    naja,den wunsch nicht durch eine schwere krankheit, usw. sterben zu müssen,hat wohl jeder .
     
  7. kagaminelen

    kagaminelen Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. November 2010
    Beiträge:
    2
    Hm, ich denke, wenn ich könnte, würde ich noch irgendetwas richtig verrücktes machen...ich weiß nicht was, aber irgendetwas, was mann in diesem Zeitraum noch chafft, was man aber noch umbedingt machen möchte. Falls ich (hoffentlich nicht) an irgendwelche Krankenhausgeräte gefesselt bin, möchte ich nochmal alle Menschen sehen, die mir wichtig sind, und mich mit einigen versöhnen, solange es noch geht.
     
  8. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Januar 2008
    Beiträge:
    3.223
    Ort:
    Wien
    Meine Morgensonne :kiss4:

    Für mich war der Tod ebenfalls immer Begleiter. Sogar Freund. Ich war sicherlich gedanklich hin und wieder näher dem Tod als dem Leben. Zu manchen Zeiten mehr, zu manchen weniger. Momentan wieder mehr. Kommt mir manchmal vor wie eine Art "Reisevorbereitung".

    Manchmal, wenn Menschen starben, die mir nahe standen oder die ich einfach so kannte, bin ich sogar ein klein wenig neidisch gewesen, weil sie den Sprung schon geschafft haben.

    Als Kind (so zwischen 4 und 6) hab ich mit einer Freundin gerne Tod gespielt. Wir haben uns kleine Abenteuer ausgedacht, bei der aber immer die Kommunikation mit dem Tod im Vordergrund stand. Wir haben zum Beispiel viel imaginär mit ihm telefoniert und ihn gefragt, warum wir hier sind, wenn wir doch bald wieder weg sind. Meistens war ich der Tod, der Antworten gab :D

    Bei einer Sache bin ich mir sehr sicher (und auch das war mir schon als kleines Kind klar): wenn es irgendwie noch in meiner Macht liegen sollte, möchte ich die letzte Stunde meines Lebens frei gestalten dürfen. Ich warte sicherlich nicht auf ein Okay von Aussen. Das hab ich nie gemacht und das werde ich auch dann nicht tun. Soviel Demut kann ich nämlich nicht aufbringen. Ich wüßte auch nicht, wozu. Ich kann nur hoffen, dass mein Kindheitswunsch, bzw. die Vorstellung, die ich vom Sterben hatte/habe, in Erfüllung geht. Das wird wohl, wenn ich nicht gerade urplötzlich tot umfalle, mein letzter organisatorischer Act und der Plan dazu liegt schon lange in der Schublade.

    :)
     
  9. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Ich glaub, es ist eine eigene Kunst, so zu leben, als wäre die letzte Stunde bereits angebrochen und trotzdem nicht zu resignieren. Ohne einem gewissen Grad an Verrücktheit geht das glaub ich nicht.

    Mensch, wenn ich an die letzten zwei Todesfälle in meinem Umfeld denk, wie plötzlich und unerwartet, ohne Anzeichen von schwerer Krankheit die zwei Frauen im Abstand von einem halben Jahr da gegangen sind. Legen sich am Abend nieder und wachen einfach am Morgen nicht mehr auf.

    Da kann ich einfach nicht mehr anders, als zu denken, dass auch meine letzte Stunde bereits angebrochen ist. Woran ich noch arbeite ist, bei dem Gedanken daran nicht zu resignieren und zu sagen. "Is eh schon alles wurscht!" Ja, da muss ich noch dran arbeiten, weil wurscht is in Wirklichkeit gar nix.

    Angesichts der spürbaren Nähe des Todes wird jeder Schritt erst so richtig wichtig.

    :morgen:
     
  10. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Januar 2008
    Beiträge:
    3.223
    Ort:
    Wien
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    Mit dem ersten Atemzug sind wir unserer letzten Stunde schon nahe gekommen. Daran gibt es nix zu rütteln. Insofern erübrigen sich auch die Gedanken an Resignation. Was zählt, ist der Augenblick.
    Dem Tod entgeht man nicht. Man kann sich hinlegen und drauf warten, dass er einen ereilt oder man kann die Zeit dazwischen nutzen, um ein bisschen Luft zu atmen.
    :)
     
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