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Die Kunst des Malens

Dieses Thema im Forum "Kreativität & Spiritualität" wurde erstellt von Wald Buddha, 12. Dezember 2005.

  1. Ahriman

    Ahriman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. November 2004
    Beiträge:
    3.385
    Ort:
    Berlin
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    ja sind sie

    jaja hamied so ist das mit den bildern..
    spass freut mich fuer dich und fuer jeden der es genauso empfindet
     
  2. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Gezeichnet und gemalt habe ich immer gerne, nur nie mit Ölfarben. Ich mag Aquarellfarben gerne, und Buntstifte. Meine Bilder sind eher Miniaturen, ich hab das vermutlich von meinem Großvater geerbt. Der konnte mit einem Bleistift auf einem winzigen Stück Papier ein Holzhaus entstehen lassen.

    Es hat eine Zeit gegeben, da habe ich sehr viel Blumenelfen gemalt, und Märchenbilder für Kinder. Da hat auch Musik dabei eine große Rolle gespielt, weil ich meine Bildideen für elementare Musikerziehung verwendet habe. Da hab ich sehr viel mit Klang-Farben gespielt, zum Beispiel die Tonleiter in den Regenbogenfarben. In jeder Tonart gab es dann ein Schloß in der entsprechenden Farbe. Ich erinnere mich, daß diese "Luftschlösser" sozusagen aus den Farben wie von selbst ihre Formen gefunden haben. Es sind dann auch passende Lieder dazu entstanden, und Tänze - in der Arbeit mit den Kindern, die so Noten lesen gelernt haben, ohne zu merken, was sie tun.
     
  3. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Hallo!

    Ich weiss, dass ich gerne male und zeichne und Welten erschaffe.
    Doch es ist mir sehr merkwürdig, mich vor eine Leinwand zu setzen (zu stellen) und zu beginnen, - ich leide an nichts anderem als einer Mischung von Unkonzentriertheit und Blockierung. Ich male etwas, verwische es (besonders mit Ölfarben macht das Spaß), übermale, und zerstöre es also wieder, und am liebsten sind mir immer die Bilder gewesen, die ich also erst bemalte in mehreren Schichten und dann mit allerlei Werkzeugen, nur keinem Pinsel bearbeitete, und die Farbe runter kratzte.
    Aber seit zwei, drei Jahren habe ich nichts mehr versucht, obwohl mein Zimmer nach wie vor wie ein Atelier aussieht. Ich brauche da einen ganz neuen Anfang.

    Ich konnte nie gut zeichnen, und man sagte mir nach, das könnte ich zwar nicht, aber ich könnte mit Farben umgehen. Doch wenn man etwas malt, dann entstehen sofort FORMEN, aus denen man Gesichter, Fratzen, Tiere, Häuser, und so erkennt, und das ist es, was mich stört. Alles, was auf den menschen als Urheber hinweist, insofern dieser zu naiv-kindlichen Symbolismus neigt (und es ist eine Form des Malens möglich, in der man diese Formen bewusst vermeiden kann).

    Für so eine Art Informelles Malen fehlt mir aber die Konzentration. Ich brauche mal ein paar besondere Tage, um wieder Freude daran zu finden. Ein paar Tage, wo alle (vermeintlichen) Probleme des Alltags und des Lebens gelöst sind und ich das Gefühl habe, die Ewigkeit zu spüren. Seit drei Jahren warte ich auf diese Tage und weiss sehr gut, dass die nicht von selbst kommen. Ich bin ein Schuft, was meine Seele angeht.

    Ich male gerne mit Ölfarben. Aquarell betrachte ich als ein sehr hohes Vermögen, und da stellen sich mir also auch sehr leicht Misserfolge ein, weswegen ich das nie gerne tat. Zeichnen ist wie gesagt noch unterentwickelt und alle Versuche mit dem Bleistift was zu machen endeten in wüsten Beschimpfungen zum Papier gerichtet und in einem Missbrauch des Bleistiftes (*Grins*).
    Und wenn ich nun anfangen würde, dann würde ich jetzt erst mal die Acryl und Gouache Farben verbrauchen, die ich seit drei Jahren habe (und immer noch nicht eingetrocknet sind). Aber da ich weiss, dass ich einen Neuanfang brauche, kommt es mir nicht so auf Anhieb, dass ich einfach was mache, weil ich genau weiss, wie das unbefriedigend endet. Ich weiss nicht, was ich mit den Farben anfangen soll. *Grins*. An diesem Zustand hat ein Teil unbewusster Dinge und alte Kindheitstraumata gewiss seinen Anteil und nirgends in meinen Leben zeigt sich das so sehr wie in der Malerie bei mir.

    Ich neige sehr zu extremen Ausbrüchen in der Malerei und bin ein Fan der Materie, weswegen es mich reizt, irgendwann mal einen kleineren Eimer Farbe auf einer grossen Leinwand einfach nur so auszukippen und vielleicht dann mit einem Besen oder so, drauf rum zu kloppen und wild rum zu machen (während ich das Zimmer mit Abdeckplane "gesichert" habe - ich hatte mal eine Maler/Lackiererausbildung für drei Monate angefangen und das war das, was man als Lehrling üblicherweise tun durfte; von daher habe ich einen besonderen Bezug zu Abdeckplanen. *Grins*) Dann, wenn es getrocknet ist dasselbe mit einem zweiten Eimer anderer Farbe auf dieser Leinwand.

    Liebe Grüße!
    Ad.
     
  4. Reinfried

    Reinfried Guest

    Schönen Guten Morgen!

    Naja, als Talent kann ich mich nicht gerade bezeichnen... Aber das Zeichnen oder Malen überkommt mich manchmal, da muss einfach etwas raus....:) Ich hab früher mal Kurse für Portraitmalerei und Aktzeichnen gemacht.

    Mich faszinieren Gesichter und Körper. Ich zeichne mit Bleistift und Verwischtechniken, so modelliere ich z.B. ein Gesicht auf Papier. Und versuche, die Stimmung in das Gesicht zu zeichnen, sodaß es keine Worte braucht, um zu erfühlen, was es aussagen möchte.

    Manchmal lege ich ein neues Blatt mit Ausschnitt darüber (sodass z.B. nur die Augen sichtbar werden) das ich mit buntem Lack aus Farbdosen besprüht habe und nachträglich mit Jugendstilornamenten verändere....

    Auch wenns Geschmacksache sein sollte ;), ich rahme meine Bilder und häng sie im Haus auf...

    Sagen wir mal so: Bevor ich ein Bild kaufe, mach ich es selbst....:)

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
  5. Ceridwen

    Ceridwen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2004
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    595
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    goa, india
    stimmt mit kohle arbeiten is einfach genial.
    manchmal zeichne ich landschaften aber aber auch oft genug menschen. eher mystischere menschen. da perfektioniere ich die personen.
     
  6. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
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    Nähe Stuttgart
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    Als Jugendliche habe ich sehr viel gezeichnet und gemalt. Immer von innen raus, was so kam. Konnte dann später durch das Betrachten des Bildes erst sehen, was mit mir gerade los ist... Für mich waren Malerei und Musik etwa gleich wichtig. Aber malen fand ich weniger anstrengend, da ich mich nicht besonders um die Technik kümmern musste...

    Als es später um die Berufsentscheidung ging, fand ich es nicht leicht mich zwischen Kunst und Musik zu entscheiden. Da ich erst dabei war aus den Drogen rauszufinden, hatte ich den Eindruck dass mir die Disziplin, welche ein Musikstudium abverlangt, besser bekommt. Oder anders rum: Ich würde mich im Kunststudium zu sehr treiben lassen... Außerdem stehen Bilder später einfach rum, kauft ja keiner... Musik aber ist nur für den Moment und verklingt umweltfreundlich, wenn ihr Zweck erfüllt ist. :)

    Erstaunlicherweise habe ich seit der Entscheidung für die Musik- und das liegt ewig zurück- überhaupt nicht mehr gemalt. Nicht mal Lust dazu gehabt. Merkwürdig.

    lg Kalihan
     
  7. Ceridwen

    Ceridwen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2004
    Beiträge:
    595
    Ort:
    goa, india

    meine mutter flößt mir täglich ein das ich in die zeichenschule in innsbruck gehen sollte. mit zeichnen geld zu verdienen is nicht gerade leicht...
     
  8. Seyla

    Seyla Guest

    Hallo Wald Buddha,

    In mir war schon immer das Gefühl enthalten zu malen,..als Kind habe ich mich schon verkünstelt....erst jetzt vor ca. halbem Jahr habe ich die Zeit und Muse dies umzusetzen. Ich male auf Leinwand mit Acryl,...Pinsel und Spachtel. Mein erstes Bild entstand,..als meine Freundin mir 3 Leinwände schenkte, sie hatte ein paar Monate später Geburtstag und ich entschied für sie ein individuelles Bild zu erschaffen....es gefiel ihr sehr es beinhaltete ein Thema ihrer Entwicklung. Mein zweites Bild war eine Spachtelarbeit...es entstand wie in Trance,..auf dem Bild sind Gesichter zu sehen, eines fließt in den anderen hinein...ich nenne es Geisterwelt.
    Während ich male bin ich wie auf einer anderen Ebene, wo es nur so fließt...ich weiß nicht vorher was entstehen wird, es kommt von selbst.
    Meistens bin ich wenn das Bild fertig ist selbst erstaunt..wer oder was hat hier gemalt:weihna1

    Gerade gestern habe ich mir wieder eine Leinwand gekauf(100x150) ich freue mich schon wieder starten zu dürfen, es kribbelt in mir*

    Wenn es fertig ist, werde ich berichten.

    Für mich ist Malen ein Ausdruck der Gefühlsebene in einem selbst,...alles ist Eins*

    das fühle ich genauso..es ist wie wenn nicht ich male sondern etwas in mir meine Hand schwingt.

    du bist doch schon einer;)
     
  9. Destomona50

    Destomona50 Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2005
    Beiträge:
    333
    Ort:
    Californien-Palm Springs
    Hi,
    war lange zeit nicht im forum und nun sehe ich das dieser teil total neu ist.Rueckblickend gesehen bin ich ueber die malerei zur esoterik gekommen.,obwohl ich vorher nie gemalt hatte.Vor ca. 4 j.sagte ich zu meinem mann:"ich moechte wieder anfangen zu malen",ich weiss noch heute nicht woher diese worte kamen.Na und als ich wieder heim kam,stand mitten im wohnzimmer eine staffellei mit allen zubehoer-wochenlang wusste ich nicht was ich damit anfangen sollte,da ich ja noch nie gemalt hatte.Eines tages klopfte es an meine tuer und eine nachbarin teilte mir mit,das ein fantastischer sonnenuntergang draussen zu sehen war-ich nahm meine kamera mit und fotografierte das spektakel,als ich es ausdruckte-sagte ich mir," das musst du malen" und 4 tage danach begann ich mit oel auf leinwand zu malen-es war in 2,5h fertig und als es fertig war konnte ich es selber nicht fassen was ich da fertig gebracht hatte.

    So kann ich auch @ IAKUCHUS verstehen,wenn er warte auf eine bestimmte zeit,ruhe harmonie usw.,wenn man innerlich zerissen ist,bekommt man nichts auf die leinwand,das ist das was ich festellen musste.

    Jedenfalls heute erstelle ich portraets der anderen art her,wo ich foermlich mich in die seele der person hineinversetze und es so male wie ich es sehe,dementsprechend ist das bild dann eine geschichte aus dem leben des jenigen,auch wenn ich ihn nicht direkt kenne,sondern nur mit ihm schreibe .

    liebe sonnige gruesse destomona:liebe1:
     
  10. frieda

    frieda Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2007
    Beiträge:
    11
    Ort:
    Speyer a. Rhein
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    Hallo, Ihr,

    Malen tue ich schon seit meiner Kindheit. Bereits im Grundschulalter hatte ich bei Ausflügen mit meiner Familie immer den Zeichenblock dabei und die Buntstifte. Zu meinem 10. Geburtstag bekam ich dann meinen ersten Öl-Farbkasten und einen "großen" Zeichenblock (DIN A 3) geschenkt. Seit dieser Zeit male ich in Öl. Zwischendrin hatte ich dann ab dem Teenager-Alter, über Heirat und Kinder-Großziehen eine "schöpferische Pause". Aber seit Ende der Achtziger habe ich wieder damit angefangen (Kinder stehen alle auf eigenen Beinen, inzwischen sind auch schon eine Menge Enkelkinder da ...).

    Jemand schrieb, daß die Thematik des Bildes stark von der eigenen Stimmung abhängt. Dem kann ich nur zustimmen. Mein Hauptthema sind impressionistische Landschaftsbilder (Vorbilder: Renoir, Monet), die alle in meiner Fantasie entstehen. Aber dann habe ich zwischendrin immer mal das Bedürfnis, etwas völlig anderes zu malen - ist dann eher expressionistisch, aber trotzdem immer noch gegenständlich. Das Abmalen von Fotografien liegt mir überhaupt nicht. Auch ein vorgegebenes Thema (meine Tochter wünschte sich ein bestimmtes Bild) engt mich dermaßen ein, daß ich wie blockiert bin. Ich selbst muß mich beim Malen frei entfalten können!

    Zur Zeit habe ich drei grundverschiedene angefangene Werke, an denen ich je nach Stimmung dann weiter arbeite. An manchen Tagen geht es unwahrscheinlich "schnell und gut" von der Hand und an anderen Tagen, will es einfach nicht vorwärts gehen und stehe mehr vor der Leinwand und "verinnerliche" sie, als daß ich daran male.

    Oftmals habe ich von vornherein keine klare Vorstellung von dem Bild, das ich malen will - es entsteht während des Malens. Nur bei der "expressionistischen" Malerei habe ich meistens eine klare Vorstellung, wie das Bild fertig aussehen soll.

    Wie ist es bei Euch, habt Ihr immer eine klare Vorstellung bzw. ein fertiges Bild im Kopf? Oder malt Ihr lieber nach Vorlage / Vorgabe?

    lg. frieda
     
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