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Die Kinder verhalten sich komisch!

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von AIRWOLF, 29. Juni 2007.

  1. AIRWOLF

    AIRWOLF Mitglied

    Registriert seit:
    18. Juni 2007
    Beiträge:
    40
    Ort:
    Wien
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    Ja Beide sind in Betreuung und wir
    haben auch schon einigesrausgefunden.

    Gerade Gestern war ich mit ihnen wieder dort.
    Man hilft mir sehr meine Kinder besser
    zu verstehen.



    .
     
  2. So lonely

    So lonely Mitglied

    Registriert seit:
    18. Juni 2007
    Beiträge:
    189
    Ort:
    Asteroid B 612
    Hallo Wolfgang,
    es tut mir sehr leid für euch, seid ganz lieb umarmt. Meine Tochter wird dieses Jahr auch 11, die würde das auch nicht rauslassen, ist auch so. Sie macht sehr viel mit sich selbst aus. Dann frage ich mich natürlich auch, ist sie einfach nur stark oder frißt sie alles in sich hinein. Als unser Hund vorgestern eingeschläfert wurde, hat sie auch keine Träne geweint. Die vierjährige ist wohl noch zu klein und versteht das jetzt noch nicht. Als ich 13 Jahre war habe ich meinen 17- jährigen Bruder verloren, war eine ganz, ganz schlimme Zeit, am Anfang war ich jeden Tag am Friefhof u. habe viel geweint. Das schlimmste war, das ich gerne für meinen Bruder gestorben wäre, weil er es doch eher verdient hätte zu leben anstatt ich.(Gedanken einer 13jährigen) Meine Eltern waren zu der Zeit nicht für mich da, meine Mutter wurde tablettenabhängig und ich hatte den Eindruck, es ist ihr alles völlig egal. Heute bin ich 41 und habe das alles immer noch nicht verarbeitet. Ich finde es wunderbar, daß du dich um deine Töchter kümmerst, obwohl es dir doch selbst bestimmt nicht gut geht.
    Ich denke an euch.
    GVLG So lonley
     
  3. Lighthouse

    Lighthouse Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2007
    Beiträge:
    127
    Ort:
    Österreich
    ganz herzliches beileid!
    ich wünsche euch viel kraft!
    alles liebe
    lighthouse
     
  4. Chirra

    Chirra Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2006
    Beiträge:
    3.782
    Ort:
    Chemnitz

    Als ich 10 Jahre alt war und mein Vater starb, den ich auch sehr gemocht hatte, aber der getrennt von uns lebte habe ich auch nicht geweint... ich hab mir nur gedacht: Jetzt kann ich ihn nie mehr besuchen, nie mehr sehen, nie mehr mit ihm was machen... und im Nachhinein konnte ich das Alles aber sehr gut loslassen... und ich habe mir gesagt: Solange ich noch von ihn träumen kann wird er immer bei mir sein und ich habe wirklich jede Nacht hinterher immer von ihm geträumt bis sein Bildniss mir im Traum nach 5 Jahren sagte das er wiedergeboren werde würde, da habe ich ihn losgelassen und die Träume von ihm hörten auf... ich habe nie um ihn getrauert, aber das heißt nicht das es mich kalt lässt, es heißt nur, dass ich mit den Tod einfach anders umgegangen bin... :clown:
     
  5. Ruschka

    Ruschka Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2006
    Beiträge:
    1.276
    Lieber Airwolf,

    als mein Vater starb war ich 8 Jahre alt und verhielt mich ebenso wie Deine Kinder.
    Ich denke, als Kind hat man eine ganz andere Einstellung zum Tod.
    Dies wird von Erwachsenen unterschätzt.
    Ich weinte keine Träne, welches aber nicht heißen soll, dass ich damals nicht traurig war. Meine Mutter verstand dies irgendwie, denn sie versuchte nicht mich zu bedrängen. Die Trauer setzte dann viel später ein, durch bestimmte Auslöser wie z.B. Erinnerungen die auftauchten und erst dann fing ich an nachzufragen.
    Die Beerdigung empfand ich damals als etwas, was sein mußte und kann mich noch gut erinnern, wie sehr mir die Menschen auf den Geist gingen mit ihrem Mitleid. Jeder dachte damals mir helfen zu wollen, in dem sie anfingen Fragen zu stellen. Dabei dachte ich, sie sollen mich endlich in Ruhe lassen.
    Als ich dann so 16 Jahre alt war, wollte ich alles genau wissen und meine Mum beantwortete alle meine bisher nie gestellten Fragen.
    Sie hat auch darunter gelitten, genau wie Du jetzt, dass ich keinerlei Emotionen gezeigt hatte und fragte mich später nach dem Warum.
    Die Antwort war (für sie) ziemlich verblüffend, denn ich wußte einfach " meinem Vater geht es gut, warum sollte ich dann weinen"
    Klar habe ich ihn vermisst und sicherlich sehnte ich mich oft danach seine Anwesenheit und Liebe zu spüren.
    Doch damals konnte ich es nicht erklären und dies dauernde, drängende meiner Lieben baute wohl einen Abwehrmechanismus auf.

    Deine Kinder sind auf ihre Weise traurig, deshalb dränge sie nicht, denn sie werden zu Dir kommen um sich trösten zu lassen.

    Alles Liebe
    Ruschka
     
  6. AIRWOLF

    AIRWOLF Mitglied

    Registriert seit:
    18. Juni 2007
    Beiträge:
    40
    Ort:
    Wien
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    Ich möchte mich ganz, ganz herzlich für Eure Eintragungen in diesem
    Thread danken. Mir ist das wirklich ein wichtiges Thema und ich
    habe viel dazugelernt.

    Danke vor allem für die zahlreichen Eigenerfahrungen, die ihr hier
    eingebracht habt und seit Euch versichert - sie helfen mir wirklich weiter.

    ............................................................................................................






    Ich umarme Euch alle - alles Liebe noch
    W O L F G A N G






    ........................................................................................................
     
  7. Ruschka

    Ruschka Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2006
    Beiträge:
    1.276
    :liebe1: Hallo Wolfgang,

    Ich wünsche Dir und Deinen Mädels alles, alles Liebe.

    Wie schwer die kommende Zeit für Euch noch sein wird, weiß ich aus eigener Erfahrung.

    Doch wir sind da und werden Dir helfen, wenn Du Hilfe brauchst.:liebe1:

    Deine Brigitte wird immer bei Euch sein, vergiß es nicht:liebe1:

    Alles Liebe
    Ruschka
     
  8. suzyq

    suzyq Guest

    Lieber Wolfgang

    Wie schon viele meiner Vorschreiber habe auch ich meinen Vater sehr früh verloren (mit 5 Jahren). Auch ich habe nicht geweint damals, mein Vater war für mich im Himmel und konnte auf mich hinunterblicken. Die Vorstellung war zumindest etwas beruhigend für mich.

    Wie mir meine Mutter erzählte, habe ich zu jener Zeit sehr viel gezeichnet und immer wieder meinen Vater im Himmel, der auf den Rest der Familie hinuntersieht. Meine Mutter dachte damals, dass dies meine Art der Verarbeitung sei, was aber so nicht stimmte. Erst viel später habe ich begonnen, den Verlust zu verarbeiten.

    Ich finde es sehr gut, dass Du die Trauerarbeit zusammen mit Deinen Kindern (und evtl. einem Psychologen) leistest, denn ich denke, dass es zur Zeit noch einfacher ist, damit zurecht zu kommen, als dann in 20 oder 30 Jahren (wie es bei mir war).

    Du machst das sehr gut, bleib weiterhin dran und denk auch daran, dass Dich Deine Brigitte wohl noch ein Weilchen begleiten wird.
     
  9. ClaireF1746

    ClaireF1746 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2007
    Beiträge:
    3
    Lieber Wolfgang,
    ich hatte am Samstag zweimal versucht etwas ins Forum zu schreiben,es hat nicht geklappt.Ich wünsche Euch alle Kraft das morgen durchzustehn.
    Wenn Du möchtest kann ich Dir meine kleine persönliche Geschichte per E-Mail schicken,vielleicht hilft es ein wenig...
    Liebe Grüße Claire
     
  10. Sternenfee

    Sternenfee Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Dezember 2006
    Beiträge:
    1.167
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    Niederbayern
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    Lieber Wolfgang
    deine Kinder sind wahrscheinlich noch nicht so weit es zu realisieren was passiert ist.
    Vielleicht wollen sie dich auch nicht traurig machen mit ihren Tränen.
    Ich wünsche dir und deinen Kindern alles liebe
    Sternenfee
     
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