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Die Kinder Krank Macher

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Laws, 6. Oktober 2015.

  1. Laws

    Laws Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2014
    Beiträge:
    3.161
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    Mit neuen Krankheiten wird ein neuer Markt geschaffen

    Verstehe ich das richtig: Für Sie ist zuallererst der steigende Druck auf unsere Kinder und auch andere Beteiligten im Bildungssystem das Problem. Und dieses wird dann sozusagen noch ausgebaut, indem - in Verschleierung der eigentlichen Misere, wenn man so will - die Pharmaindustrie umgehend "Medikamente" offeriert, um den vermeintlich "Kranken" zu helfen?

    Astrid Randerath: Ja, denn viele Eltern fühlen sich unter Druck, weil sie Angst vor dem sozialen Abstieg ihrer Kinder haben. Sie geben im Jahr 1,5 Milliarden Euro allein für Nachhilfestunden aus - obwohl die Kinder oftmals gute Noten haben. Eltern haben die große Sorge, dass ihre Kinder in der Schule versagen, wenn sie unkonzentriert oder zappelig sind.

    http://www.heise.de/tp/artikel/46/46165/1.html

    Ein, wie ich finde, sehr wichtiges Thema, dass bei all den Problemen die Momentan aktuell sind nicht untergehen sollte!
     
  2. Nephren-Ka

    Nephren-Ka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2015
    Beiträge:
    1.489
    Und? Welchen konkreten Fällen gilt das Hauptaugenmerk der Autoren? Welche Schlüsse werden gezogen? Sag doch mal was zum Buch, wenn du es schon vorstellst.
     
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  3. judasishkeriot

    judasishkeriot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2015
    Beiträge:
    3.899
    Ort:
    Oberbayern
    Natürlich gibt es Geschäfte mit unseren Kindern, aber auch Geschäfte, am anderen Ende der Skala, mit "den Alten". Zu den Kindern. Wenn ich mir heutzutage die ganzen selbsternannten Supermamis so anschaue, bin ich froh, heute keine kleinen Kinder mehr haben zu müssen. Ich bin Bj. 55 und hatte (noch) das Vergnügen, unsere Kinder ganz normal großziehen zu dürfen wobei mir der Begriff "GroßZIEHEN" weniger gefällt.
    Druck, Angst usw. waren noch nie gute Lebenswegbegleiter, erst recht nicht, wenn man die eigenen Ängste auf die Kinder überträgt. Die Pharmaindustrie macht mit jung und alt glänzende Geschäfte, diverse Therapeuten auch.
    Irre, das Ganze.
    JiK
     
  4. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.927
    Gab's zu unserer Zeit nicht. Wenn die Hausaufgaben gemacht waren, ging's raus zum Spielen und Rumtoben, bis der Arzt kommt. So manchesmal hat man die Individuen erst nach dem abendlichen Vollbad auseinanderhalten können... :D
    Todmüde ging's dann nach dem Essen ins Bett. Den ganzen Tag vor'm PC, dem TV, dem Smartphone oder der Playstation abhängen gab's nichts und Zappelphilippsyndron auch nicht...

    Heute haben die Kids einen vollen Terminplaner und schlucken Pillen... Bescheuerte Welt...

    LG
    Grauer Wolf
     
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  5. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    oder zumindest interne Erfahrungen bzw. aus dem Umfeld!
     
    Nephren-Ka gefällt das.
  6. judasishkeriot

    judasishkeriot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2015
    Beiträge:
    3.899
    Ort:
    Oberbayern
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    So ist es, danke für Deinen Beitrag.
     
  7. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795

    Das ist doch mal wieder verallgemeinernder Blödsinn.

    Ja, es gibt die Krankheit bzw Behinderung ADHS. Und da ist Behandlung mit Medikamenten, wenn sie hilft ein Segen für alle Beteiligten.

    Und ja, es gibt viele Fälle, ich würde sogar sagen, die Mehrheit der Fälle, wo Kinder, die einfach in ihrem täglichen Leben zu wenig Bewegung haben, die ein stressiges persönliches Umfeld haben und deshalb verhaltensauffällig werden von Ärzten zT auf Wunsch der Eltern mit Medikamenten "passend gemacht" werden. So wie es auch Erwachsene gibt, die lieber eine Pille schlucken als ihr Leben zu ändern.

    Und da echtes ADHS eben nicht so ganz leicht von umweltgenerierten Verhaltensproblemen zu unterscheiden ist, und eine gute Diagnostik zeitintensiv wäre kann man sagen, dass der niedergelassene Kinder und Jugendpsychiater hier für den Zeitaufwand garnicht entsprechend bezahlt wird. Ausserdem gibt es dann ja auch Eltern, die einfach zu einem anderen Arzt gehen, der die Pillen ohne Murren verschreibt, wenn der erste verlangt, dass sie sie ihren Erziehungsstil ändern müssen.

    Und ich finde es ziemlich mies, diese unschönen Auswüchse dafür zu instrumentalisieren, auf die Pharmaindustrie draufzuhauen. Weil die Pharmaindustrie kann nur an Psychopharmaka verkaufen, was bei Ärzten, Eltern, Lehrern guten Anklang findet.

    Der Umgang mit Bedürfnissen von Kindern, von gesunden wie kranken, ist ein gesellschaftliches und auch individuelles Problem.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Oktober 2015
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  8. Laws

    Laws Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2014
    Beiträge:
    3.161
    Selber informieren ist nicht so dein Ding oder?
    Weißt du ich beobachte durch meine Tochter das Verhalten ihrer Freundinnen und deren Umfeld, wo neunjährige, die viel zu dünn sind sich zu fett vorkommen, eine Freundin meiner Tochter konnte mit acht Jahren eine bestimmte Serie nicht mehr schauen, weil die Hauptdarstellerin in dieser Kinderserie so hübsch war und sie sich so häßlich vorkam. Dieser ganze Schlankheits- und Schönheitswahn und dann der enorme Druck in der Schule. Meine Tochter hat inzwischen einen Terminplan eines Managers und die einzige Frage die von vielen kommt ist tatsächlich nur noch: Und?

    Aber hier kannst du dir mal die Zusammenfassung des Buches anschauen und dich dann entscheiden, ob es etwas für dich ist oder nicht. Ich meine, solche Bücher sind für alle Eltern pflicht, weil dieser Leistungsterror in dieser Gesellschaft einfach nur noch Wahnsinn ist.

    http://www.herder.de/buecher/detailseiten/Die-Kinderkrankmacher.31198.html?sort=1&query_start=&tb=0
     
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  9. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795

    Wie willst du das auch anders machen? Kinder und Jugendliche können nicht mehr ihre Freizeit mit Spielen im Wald verbringen, weil entweder die Umgebung fehlt, oder wenn die vorhanden ist, die Spielgefährten im passenden Alter. Also muss das Freizeitleben von Kindern künstlich gestaltet werden, wenn man nicht will, dass die zuhause rumhocken.
     
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  10. Laws

    Laws Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2014
    Beiträge:
    3.161
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    Je mehr wir uns unserer Umwelt und dem System in dem wir leben bewusst werden, umso mehr Einfluss können wir darauf nehmen. Dieser ganze Wahnsinn findet nur statt, weil wir alle mitmachen. Und das aus Angst. Man hat Angst, dass sein Kind zu kurz kommt, dass man selbst alles verlieren könnte, usw. Wir sind zu abhängig von diesem System und vom lieben Geld. Das alles müsste nicht so sein. Wir hätten es in der Hand, wenn wir endlich anfangen würden zu behaupten, wir könnten nicht unternehmen. Jeder der das sagt, will einfach nichts unternehmen, so einfach ist das. Ein Einzelner verändert nicht viel, aber gegen den Willen der Mehrheit kann am Ende nichts geschehen.
     
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