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die kartendecks

Dieses Thema im Forum "Karten legen" wurde erstellt von lancia100, 27. Oktober 2013.

  1. lancia100

    lancia100 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. September 2010
    Beiträge:
    1.484
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    hi

    ich habe mich mal ein bisschen über die verschiedenen decks erkundigt,und mir ist aufgefallen das die tarotkarten die ältesten sind.auch weiss man sehr wenig über die zigeunerkarten.was mich wundert ist das es eigentlich nur zu den tarotkarten eine wirkliche geschichte gibt.alle anderen decks sind erst sehr spät entstanden.
    hier einige beispiele:

    die lenos sind erst nach dem tod von madame lenormand öffentlich geworden.
    was mich hier sehr erstaunt wieso die karten überhaupt lenos heissen,denn frau lenormand hatte die tarotkarten bei ihren legungen genommen.

    dann die zigeunerkarten sie wurden wohl erst im 19.jahrhundert von dem fahrenden volk als wahrsagekarten genommen.dabei legten sie schonviel früher.mit welchen karten?

    naja und die kipperkarten sind auch erst sehr spät herrausgekommen.

    ich frage mich jetzt ob sich die erfinder der karten(leno,zigeuner undkipper) es nur einfacher machen wollten weil ihnen die tarotkarten zu komplex waren.
     
  2. athanasis

    athanasis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2010
    Beiträge:
    1.420
    Das Kartenlegung zur Wahrsagung entstammt aus den Spielkarten.

    Spielkarten sind schon weitaus älter (die älteste Datierung geht - zwar in ganz anderer Form- auf das 10.Jh zurück); ihre Anzahl und Gestaltung hat sich vielfach verändert, und dank vieler verschiedener Einflüsse (regionaler, sozialer, politischer), gibt es viele verschiedene Varianten; u.a. der Tarot (aus dem Tarocchi, 14. Jh erstmals erw.) mit 22 Trümpfen, wie man ihn heute kennt, oder das Minchiate mit 41 Trümpfen (15. Jh). Glaubt man den Aufzeichnungen, war der Tarot ein Spiel, das erst später (15. Jh) Bedeutung als Divinationsinstrument bekam. Zur Weissagung wurden ursprünglich andere Karten benutzt.

    Gerade im 18./ 19. Jh haben sich viele Ableger davon hervorgetan, Spielkarten mit dem gewissen Extra der Deviation für die gehobene Schichten, Wahrsage-, Aufschlag-, Zigeuner-, Kipper-, Lenormandkarten zum Zeitvertreib der feinen Damen hergestellt. In diese Zeit fällt auch das meiste, was contemporär als Esoterik/ Wahrsagekunst gehandelt wird. (und u.a. die Legende des Tarot)

    Es gibt Grundbedeutungen, die sich durch die Zeit erhalten haben. Bei Tarot spricht man von Archetypen, aber soweit würde ich bei Spielkarten nicht gehen, schliesslich fehlen die Trümpfe. Die Karten die wir meinen, wenn wir von Spielkarten sprechen, sind das Französische Blatt (14. Jh). Gerade hier gibt es exakte Zuordnungen (Hofkarten: David, Charles, Alexander…)
    Ein sehr interessantes Beispiel hierzu sind die Baraja Espagnola oder der Jass (beide 14. Jh). Bayrische Karten sind vergleichsweise "jung", sie stammen aus dem 17. Jh.

    Tarot ist also eine leicht abgewandelte Form des italienischen Tarocchi-Spiels und wurde von bestimmten Gruppen als Initiations- denn als Divinationsinstrument verstanden, daher beschreiben die Aufschlüsselungen der Bedeutungen seiner Karten meist den psychiologisch/ mystischen Kontext, jedoch kann er auch ganz normal "weltlich" interpretiert werden. Wir nur selten gemacht, da die meisten Deuter nur Banzhaf und co rezitieren.

    Lesen kann man aus allem, ob nun Karten, Kaffee, Händen, Radices, geomantischen Orakeln, Vogelflug, etc, es kommt immer auf die Person an, die deutet und die Inhalte "übersetzt"; und natürlich die Frage.
    Tarot kann ganz 'konkret", und Lenormand ganz "psychologisch- mystisch" gedeutet werden.
     
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