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Die hohe Kunst des Simulantentums

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von diabolo, 11. Mai 2005.

  1. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
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    >>Man sieht was man glaubt. Unsere Mitbürger haben innere Sonnenbrillen.
    Ihr Denken ist ein zerissenes Netz. Deswegen sind die Allermeisten völlig außengeleitet. .
    Die Welt muss nicht simuliert werden, weil die Welt schon simuliert ist. >>

    Was ist ein Simulant? Einer der sich etwas ähnlich macht!
    Facsimile = machen + ähnlich

    Der Mensch findet seine Erlösung wenn es ihm gelingt seine Seele dem Geiste ähnlich zu machen.
    Die Seele muß zum Facsimile des Geistes gemacht werden, dann hat der Geist Lust mit ihr zu kopulieren,
    was meint die Seele zu schwängern mit seinen geistigen Kräften, also zu begeistern.
    Hierin liegt das Geheimnis der menschlichen Erhebung und Befreiung.
    Vom Wort her mauert der Freimaurer sich frei, indem er seine Seele so baut, daß sie zur Wohnstatt des Geistes wird.

    Eine Seele die vom Geist verlassen wird sinkt hernieder und wird von den magnetisch-magischen Kräften der Triebwelt
    gefesselt. Sie gerät in einen elenden Leidzustand. Warum o Gott, o Geist, hast Du mich verlassen, jammer, jammer, jammer.
    Die Seele wird an die niedere Triebwelt gefesselt und von ihr benutzt und vergewaltigt, ein beklagenswerter Zustand.
    Wenn man diese wahre Ursache des Elends in der Welt erkannt hat, kann man sich die Neurosenpathologie und die Beschuldigungen
    verschiedener Noxen als Grund des Elendes eigentlich sparen und sich Gedanken machen wie man sich dem Geist anähnlichen kann.
    Das ist die eigentliche Lebensaufgabe, die so schwierig ist, weil der ans Kreuz der Materie gefesselte, dieser ödipale Geist-
    und Vatermörder längst vergessen hat wie der Geist eigentlich ist. Wie soll er sich da diesem ähnlich machen, wobei gleichzeitig die
    Triebkräfte die Seele erbarmungslos in ihre Gewalt ziehen.

    Ein Simulant ist ein guter Simulant wenn er sich einen Zustand so zutreffend vorstellt wie er physiologisch auch möglich ist und dieser Zustand dann auch eintritt. Wer sich also in seinem Geiste, seiner Vorstellungskraft einem Zustande ähnlich machen, kann davon ausgehen, daß sich dieser Zustand auch in seiner (bildsamen) Seele und in seinem (bildsamen) Körper realisiert. Wer also seinen Geist mit seiner Einbildungskraft wie dies die Alten nannten etwa einem Zustand von Brandblasen auf der Haut gleich macht, bekommt dann tatsächlich Brandblasen. Auf diesem einer Symptomatik sich ähnlich machen, also eine Symptomatik zu simulieren, beruht die hohe Kunst des Simulantentums. Es geht also um die wirkliche Herstellung einer Symptomatik. Die höchste Vollendung des Simulantentums besteht also darin per Einbildungskraft die Seele dem Geiste simile=ähnlich zu machen.

    Einfacher ist es einen inneren Zustand von Ähnlichkeit mit muskulärer Schwere zu simulieren. "Mein Arm ist schwer und wird immer schwerer!" Sowas funktioniert immer,man kann die Stirne kühl machen, die Bauchdurchblutung heiß, und das Herz schneller und langsamer schlagen lassen und mit dieser Methode des Ähnlichmachens einer gegebenen Möglichkeit alle möglichen körperlichen Zustände simulierend erzeugen und auch alle möglichen seelischen Zustände, sich so per Einbildungskraft in alle möglichen Emotionen steigern, was schon fast bis zur willkürlichen Steuerbarkeit von Emotionen heranreicht, sich in depressive Zustände hineinsimulieren, daß selber die Sonnne meint heller strahlen zu müssen um diesem simulierten Elend ein Ende zu setzen, und vieles vieles mehr.

    Die Fähigkeit zur Selbststeuerung des Menschen beruht im wesentlich in der Heranbildung und Kultivierung dieser Simulationsfähigkeit, seiner Einbildungsfähigkeit. Ein guter Schauspieler kann nur einer sein, der eine Rolle so simulieren, sich ihr so ähnlich machen kann, daß möglichst alle seine seelischen und körperlichen Funktionen hier mitgehen. Die sogenannten sozialen Rollen, etwa Arzt sein, kann nur einer spielen, denn auch dieses ist Schauspielerei, dessen Seele und Körper sich ganz diesen Rollenvorstellungen ähnlich machen kann. Für eine gute Hure oder Liebhaberin gilt dasselbe, es sind Rollen, wenn man sich denen nicht ähnlich=simile machen kann über seine Selbstsuggestionsfähigkeit, seine Einbildungskraft wird man in beiden Fällen vielleicht nur ein schlechtes Brett sein und einen Therapeuten zur Förderung der Liebesfähigkeit aufsuchen müssen.
     
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