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Die Gesetze der Weisheit

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Toffifee, 27. August 2006.

  1. Toffifee

    Toffifee Guest

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    Aus: Patrick McCarthy: Bubishi-The Bibel of Karate; Tuttle Publishing (Oktober 1995)
    Siehe auch: http://www.shotokankarate-hassloch.de/html/bubishi.htm

    Liebe Grüße :kiss4:
    Toffifee

    P.S.: Viel Spaß beim Vermehren der gewonnen Einsichten! :)
     
  2. MorningSun

    MorningSun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2006
    Beiträge:
    12.696
    Ort:
    wo die Wirren irren ...
    Amen. das Wort zum Sonntag.[​IMG]
     
  3. Toffifee

    Toffifee Guest

    A-M-E-N, Schwesterlein! :D

    (Irgendwie ahnte ich schon, dass ich diesen Thread erst morgen (Montag) hätte erstellen sollen. ;) )

    Die Autoren des "Bubishi" hatten mit dem Christentum nix am Hut und die "Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland" gab es vor ein paar Jahrhunderten noch nicht. Aber ich find es prinzipiell gut, dass wir mal darüber gesprochen haben. :)

    Liebe Grüße :kiss4:
    Toffifee
     
  4. Hallo Toffifee!

    was versteht PatrickMcCarthy unter einen untätigen geist ?

    ..meint er damit die stille in einem geist ? Wenn er diese meint, so kennt dieser geist nicht die ruhe mit dem darinliegenden frieden.

    ohne irgendwelchen grund glücklich zu sein, wie stellt sich
    PatrikMcCarthy das vor ?

    ..also dann braucht der mensch PatrickMcCarthy ja nichts um glücklich zu sein. Das heißt auch, er "lebt" mit sich selbst. Braucht nichts sehen, nichts hören, nichts fühlen, kurz gesagt die sinne des erlebens beschränken sich nur auf sich selbst, er braucht kein wohlschmecken im essen oder trinken, keine schönheit um ihn, kein erfreuen im anderen oder auch keine nächstenliebe...sehr traurig, diese "glücklichkeit", so alleine mit sich selbst....

    LGMFrankie
     
  5. Toffifee

    Toffifee Guest

    Hallo Mr.Frankie! :)

    Jetzt hast du eine falsche Frage gestellt. ;) Was Mr. McCarthy unter einem "untätigen Geist" versteht, kann ich nicht sagen... :) Patrick McCarty hat das Bubishi lediglich übersetzt. Genau genommen übersetzte er eine Kopie, die in Okinawa beheimatet war. Das ursprüngliche Werk stammt aus China und ist vermutlich mehrere Jahrhunderte alt, wobei dessen Wissen und Weisheit noch viel älter sein kann. Dieses Werk zeigt deutlich auf, dass das heutige Karate-Do vom Quanfa stark beeinflusst wurde. Deshalb wird es auch die Bibel des Karate genannt.

    http://www.shotokankarate-hassloch.de/html/bubishi.htm
    Die Ursprünge des Bubishi gehen auf das Quanfa und damit auf die Shaolin-Klöster zurück. In diesen wurde der Budhhismus und der Taoismus gepflegt, welcher die spirituelle&esoterische Grundlage für die Kampfkunst war. Die Meditation wurde in den Klöstern täglich zelebriert, so dass "Stille" hier nicht "untätig" bedeuten kann. Denn ein Mensch der meditiert ist ja eigentlich nicht untätig... ;)

    Wahrscheinlich wird hier auf ein auch bei uns bekanntes Sprichwort verwiesen: "Müßiggang ist aller Laster Anfang."

    Ich behaupte einfach mal, dass die Autoren des Bubishi von einem Menschen ausgingen, der nicht empfindungsgestört ist. ;) Des weiteren hatten die Menschen vor ein paar Jahrhunderten nur wenig zu essen: Vielleicht nur ein paar Schälchen Reis und grünen Tee, gelegentlich Obst und Gemüse. Mönche durften keine Tiere töten und sind der sexuellen Enthaltsamkeit verpflichtet gewesen. Um Erleuchtung zu erlangen übten sich die Mönche in den strengen Meditationspraktiken des Chan- (Zen-) Buddhismus. Damit diese überhaupt durchgehalten werden konnten führte Bodhidharma gymnastische Übungen ein, die die eigentliche Geburtsstunde des Shaolin-Quanfa bedeuteten. Obwohl das Leben im Kloster sehr hart war, bin ich mir sicher, dass die Mönche sehr viel glücklicher waren als die Zivilisationsmenschen heute.

    Zum Glücklichsein sollte es keinen besonderen Anlaß oder Grund geben. :)

    Liebe Grüße :kiss4:
    Toffifee

    P.S.: Link zum Buch: http://www.amazon.de/gp/product/0804820155/028-9885258-9528563?v=glance&n=52044011
     
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    Hallo Toffifee!

    Danke mal für deine gedanken dazu.

    Zur moral meiner welt einige gedanken:

    das glück wird größer, wenn man es teilt...
    am du werden wir zum ich...
    das große glück ist es die freude des anderen wie seine eigene zu spüren...
    ...also in meiner geistwelt ist das wahre glück das glück am anderen.
    Und wenn ich von der stille spreche, so liegt diese nicht in einer meditation des reingeistes die in meinen augen nur eine beruhigung im geistigen bringt. Die stille mit ihren frieden liegt im haus der seele. Um in diese welt "gott" einzutauchen benötige ich weder eine meditation noch irgendwelchen karate, shaolin oder wie immer diese geistigen aussersinnlichen übungen heißen mögen. Immer wieder ist es für mich nicht nachvolziehbar was der menschengeist unter sinn des lebens versteht. In meinem geistverständniss ist der sinn des lebens das leben selbst. Und ich verstehe unter dem sinnvollem leben das erkennen mit allen sinnen eine lebens. Und damit meine ich:
    erkennen im hören,
    erkennen im sehen,
    erkennen im fühlen,
    erkennen im riechen,
    erkennen im berühren..
    und in dieser gesamtheit mit allem was IST, ist das licht des lebens das "gott" schenkt. Ich könnte jetzt hier den gedanken einer erleuchtung legen.
    Ich kenne keine meditation, aber ist es nicht so, das man sich hier für die sinne des lichtes verschließt ? Ich würde meinen, das die meditation in eine aussersinnliche welt eintaucht. Und nicht sinnlich ist auch nicht im haus der seele liegend.
    Auch stößt es mich auf ablehnung, wenn hier kampf lesen muss, egal jetzt ob technik oder praktik.
    Du sprichst hier auch von "wenig" zu essen..
    Ich war erst vor kurzen in einem armen land unterwegs. Du wirst es wahrscheinlich nicht glauben wie diese menschen mit dem wenigsten zufrieden sind. Und dieses wenige TEILEN sie auch noch. Auch würdest du staunen mit wie "wenig" diese glücklichen friedvollen menschen satt werden. Und stell dir vor, diese einfachen menschen leben glücklich auch ohne diese meditationspraktiken.

    "Meditation" in meiner welt ist:
    mit geöffneten sinnen die kraft aus der natur und leben ziehen. Hier liegt die wahre stille mit ihrem inneren frieden.

    LGMFrankie
     
  7. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    hmm

    Gesetze der Weisheit kenn ich nur eins, und das geht so:

    "Okay, du liebe Wahrheit, ich weiss nicht was du bist... alles was ich von dir gehört habe lege ich jetzt mal auf die Seite, ich werde vergessen was man über dich gesagt hat, alle lehren Vergessen, die Behaupten du bist so und so oder so und so findet man dich. Ich weiss von dir nichts, ich fange an wie Sokrates und weis, dass ich nichts weis, nichts von dir, nichts von mir und allem anderen. Also bin ich nun hier, entledige mich aller Meinung, allen Vorwissen, trette vor dich hin in Demut und frage dich "was bist du" - danach schweige ich und höre zu"

    mfg by FIST
     
  8. Toffifee

    Toffifee Guest

    Hallo zusammen! :)

    Das ist weise! :)

    Die Meditation ist eine Übung, die im Zen helfen soll sich auf das "Hier und Jetzt" zu konzentrieren. Sicherlich tritt dadurch auch eine Beruhigung des Geistes ein. Das Ziel aber ist sich selbst bewusst zu werden in jedem Augenblick des Lebens und so zu erwachen. (Denn wir neigen dazu im gestern und morgen zu leben, während dieser Moment vorbeifliegt.) Es gibt sogar einige die behaupten, dass man gar nicht meditieren muss, um dieses Ziel zu erreichen. Mit Meditation geht es aber vermutlich schneller. Wenn ich mir jedes Augenblickes voll bewusst bin, kann ich somit auch einfacher mit Gott in Verbindung treten. Die Zen-Meditation ist nicht aussersinnlich, weil man gerade versucht in sich zu hören und sich somit selbst besser kennenlernt. Sie ist nach innen gerichtet.

    Meine Lieblingsantwort auf dieses Problem ist: Frage zuerst nach dem Unsinn des Lebens, dann wirst du auch den Sinn verstehen. :)

    Schön ausgedrückt... Aber wieviele Menschen gibt es die das nicht erkennen können. Und wieviele mehr erkennen vielleicht diese Wahrheit und können sie nicht leben. Die Meditation, also das bewusste in-sich-hineinhören, soll dabei gerade helfen.

    Eigentlich bestand der Sinn zunächst darin gymnastische, yogaähnliche Übungen einzuführen, die dem Körper gut tun. Denn schon die alten Römer wussten: "Mens sana in corporae sano." Vielleicht aus der Notwendigkeit heraus sich in einer lebensfeindlichen Umwelt zu behaupten, entwickelten sich aus den gymnastischen Übungen langsam Formen, die sich zur Selbstverteidigung eigneten und daraus schließlich die Kampfkünste. Dabei stellte man fest, dass paradoxerweise die Kampfkunst einen friedlichen Geist schuf. Denn wenn der Körper so gut durchtrainiert ist, dass man andere Menschen schnell besiegen kann oder ihnen weit überlegen ist, möchte man aus Mitgefühl diese Kampfkunst nicht mehr einsetzen.

    Aber davon abgesehen... Das ganze Leben ist ein Kampf. Jeder wird diese Erfahrung früher oder später machen.

    Nun, darum steht in den "Gesetzen der Weisheit" ja auch nicht: "Du sollst meditieren." ;)

    Liebe Grüße :kiss4:
    Toffifee

    P.S.: Weisheiten sind nur Weisheiten, nur Weisheiten...
     
  9. Toffifee

    Toffifee Guest

    Hallo zusammen! :)

    Auch das ist weise! :) Es erinnert mich an eine Geschichte... "Eine Tasse Tee."

    Liebe Grüße :kiss4:
    Toffifee
     
  10. Werbung:
    Hallo Toffifee!:)

    Danke für deine gedanken!

    Also das ein friedlicher geist die kampfkunst zur selbstverteidigung erschaffen hat, da bin ich nicht deiner meinung.
    Sag mal, warum in einem gesetz der "weisheit" selbstverteitigung liegen soll. Warum liegt in einer weisheit eine ungleichheit ? Warum liegt in einer weisheit ein angst vorm anderen ?
    Mein denken dazu ist, das hier weder weisheit und damit nicht erkenntniss liegt. Den der grundsatz "gott" ist gleichheit. Hier liegt weder ein grund zur angst oder auch kein grund für eine selbstverteidigung.

    In einer friedlichen welt oder auch in der welt "gott" sind sich alles gleich. Hier braucht es keine selbstverdeitigung oder kampfausbildung! Hier liegt freiheit!
    Ich denke deine gedankenwelt bezieht sich auch auf das gesamte leben, auch tiere. Hier liegt eine fallsgestaltigkeit, in der eben auch diese selbstverteidigung liegt.

    LGMFrankie
     
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